Montag, 18. Juni 2018

Meine Woche (KW 24)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht, gestern in der Börde/Eifel gewandert. (Bericht folgt).  

Gesehen: Im Kino „Meine Tochter – Figlia Mia“; Fußball-WM „Portugal – Spanien“ (größere Teile), „Deutschland – Mexico“, und kleinere Passagen aus anderen Fußballspielen. Gehört: The Creatures, Crippled Black Phoenix, Neurosis.  

Gelesen: Elif Shafak's Roman „Der Bastard von Istanbul“ ist nach wie vor „in Lesearbeit“, in der Rock-Zeitschrift „Eclipsed“.    

Gegessen: Erbsenschoten auf Feldern der Börde. Gedeckten Apfelkuchen, Berliner. Spargel und Dorade sind noch „in“ gewesen; beides ist deutlich teurer geworden.  

Getrunken: das Übliche, meist Kaffee, ansonsten Grapefruit- und Blutorangensaft, gestern ein großes Kölsch in Abenden.  

Gefreut: vor allem über Kornblumen (sowohl auf meinem Balkon als auch auf Feldern oder an Feldrainen in der Eifel).  

Gelacht: zu lachen gab's wenig.    

Geärgert: Zahnbrücke durchgebrochen und ein Teil rausgefallen. Ich konnte sie wieder einsetzen, aber .... naja.   

Gefrustet: über das deutsche Fußballspiel, aber was will man machen, wenn die Mannschaft nur Mittelmaß ist. Über die Unfähigkeit, Dinge zur regeln, bevor das Ultimatum gestellt wird.  

Geklickt: vorwiegend auf „Berlin“, Wetterberichte und Filmkritiken.   

Gefunden: Marion Zimmer Bradley „Das Schwert der Amazone“ (orig. 1985), Washington Irving „Erzählungen von der Alhambra“ (orig. 1829). Beide Bücher fand ich im öffentlichen Bücherschrank, hier in der Südstadt.  

Gekauft: nichts Besonderes.    

Gestaunt: ?? 

Gefühlt: ausgeglichener. Einen Stromschlag.  


Gedacht: manche Entscheidungsträger können keinen Apfel von einer Ziege unterscheiden und andere behaupten steif und fest, dass die Ziege ein Esel sei.  

Fazit: mittelmäßig-durchwachsene Woche - wie das Wetter. 

Balkonpracht: Lilien, Clematis & Co.

Im Juni entfalten meist ganz andere Pflanzen ihre Blütenpracht auf meinem Balkon. Im Februrar blühten - sogar unter Schnee - Hyazinthen und Primeln im April der Birnbaum und im Mai einige Hahnenfußgewächse. 

Aber im Juni kamen die Clematis und die Lilien zur Blüte. 

 
>Clematis. Ich habe zwei Pflanzen, eine mit bläulichen, die andere mit violetten Blüten.<

 
Die Lilien sehen für mich immer irgendwie tropisch aus, sie stammen aber ursprünglich aus dem Himalaya. 


 >Lilien-Motive. Im oberen Bild sieht man noch Blattwerk meines Apfelbaums, im unteren Bild Blattwerk meines Kirschbaums. <


Nachteilig ist allerdings, dass sich die Lilienblüten meist nur eine Woche halten.

Es sind noch einige andere Pflanzen am Blühen, beispielsweise Kornblumen:

 

Sonntag, 17. Juni 2018

Wandern zwischen Hoffnungsthal und Overath

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh habe ich meinen Bericht zur Wanderung am letzten Sonntag gepostet. Es ging ins Bergische Land. Puh, es war sehr schwül.


>>Der Weg nach Hove<<
 

Samstag, 16. Juni 2018

Mai-Urlaub

Zu meinem Mai-Urlaub hatte ich es schon vor einigen Tagen geschafft, die Reiseroute zu skizzieren und das Verzeichnis der Beiträge anzulegen.

Vorhin habe ich es auch endlich geschafft, Bilder meines letzten Berlin-Tages einzubinden.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Kinowelten: Meine Tochter – Figlia Mia

Laura Bispuri's Film spielt auf Sardinien im Sommer. Ein 9 – 10-jähriges Mädchen steht im Mittelpunkt der Geschichte. Es langweilt sich, auch oder insbesondere, wenn die Mutter anwesend ist, von der sie wohl behütet wird, aber auch nicht allzu viel Selbstvertrauen mitbekommt. 

Das Mädchen lernt eine andere Frau kennen, die ganz anders als ihre Mutter ist und in einem bankrotten Bauernhof lebt. Sie bemerkt, dass ihre Mutter mit dieser Frau auch eine ihr unklare Beziehung unterhält und dass diese Frau ihr optisch viel mehr ähnelt als ihre Mutter. Schließlich vermutet sie korrekt, dass diese Frau ihre wirkliche Mutter ist. 

Das Mädchen fühlt sich zu dieser Frau immer mehr hingezogen, ist dann öfter heimlich auf deren Hof, den die Frau wegen hoher Schulden aufgeben muss. 

Sie merkt aber auch bald, dass es zwar abenteuerlicher ist, mit ihrer richtigen Mutter zusammen zu sein, aber auch gefährlicher für sie. Das merkt sie in der Kneipe, an der Steilküste, aber auch später in einer Höhlen-Nekropole, als die Mutter von ihr verlangt, in eine enges Felsenloch zu klettern, weil dort unten möglicherweise ein zu bergender Schatz sein könnte. 

Dieser Film ist sehr feinfühlig inszeniert, die DarstellerInnen überzeugen auf der ganzen Linie und das gezeigte Beziehungsgeflecht wirkt authentisch. Als kleiner Independent-Film ist er nicht so spektakulär, dass er zweifelsfrei auf meine Bestenliste des Jahres kommen wird. Ein schöner Film ist es dennoch, und das Ende des Films gefiel mir auch. 

 „Beide Mütter sind von Überlebenskampf und Selbstsucht verblendet, man kann sie (wie alle Mütter, sagt Angelica einmal) durchaus auch als Hexen ansehen“, meint epd-film

Montag, 11. Juni 2018

Meine Woche (KW 23)

Getan: meist wenig. Viel schlecht geschlafen, weil es oft ziemlich warm war, und daher war ich oft übermüdet. Basketball gespielt, Vater besucht, habe ich dennoch. Heute bin ich im Bergischen Land gewandert (Bericht folgt).   

Gesehen: Im TV bestenfalls die Tagesschau.    

Gehört: Laibach, Neurosis und auch habe ich wieder einige Alben anderer Bands bei spotify angetestet, ob sie mir gefallen könnten.    

Gelesen: Elif Shafak's Roman „Der Bastard von Istanbul“ ist nach wie vor „in Lesearbeit“. In der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“, in der „Eclipsed“.    

Gegessen: Hackbrötchen, leckere spanische Aprikosen und Plattpfirsiche. Auch die Spargelmahlzeiten sind noch „in“ gewesen.  

Getrunken: das Übliche, meist Kaffee. Aber heute trank ich auch ein großes Kölsch – am Bahnhof Overath.  

Gelacht: zu lachen gab's nichts.    

Geärgert: über Job-Angelegenheiten.   

Gefreut: meist nur über das feucht-warme Wetter, auch wenn ich nachts streckenweise schlechter schlafen konnte. Auch der Anblick auf meinem Balkon kann mich besonders im Juni immer erfreuen. Die Lilien mit ihren großen Blüten geben dem Balkon einen leicht tropischen Touch.  

Geklickt: vorwiegend auf Laibach-Videos, außerdem DVD-Filmbesprechungen gesucht.    

Gefunden: nicht viel.   

Gekauft: nichts Besonderes.    

Gestaunt: über sonderbare Geschenke, die zunächst unauffindbar versteckt waren.   

Gefühlt: wenig.    

Gedacht: wenig Konstruktives.   

Fazit: eine offensichtlich eher schlappe, aber emotional stressige Woche. 


(modified, 17.06.2018)
 

Sonntag, 10. Juni 2018

Kurz in Dortmund

Auf der Rückfahrt von Berlin machte ich auch kurz Station in Dortmund. Zwei Stunden Aufenthalt hatte ich beabsichtigt, aber mir war die Puste ziemlich ausgegangen. Auch regnete es dort zunächst und war ziemlich bewölkt, weshalb ich nur ca. eine Stunde dort war. 

Es ging mir darum, einen Blick auf das „Dortmunder U“ zu werfen, das als „Leuchtturmprojekt der Kulturhauptstadt Europas – RUHR.2010“ mit Video-Kunst, den "Fliegenden Bildern" von Adolf Winkelmann, konzipiert wurde. 


Es sind Bewegt-Bilder, die am Turm gezeigt werden und sie wechseln je nach Tag und Stunde, so dass ich keinesfalls alles gesehen habe. Aber die bis zu 6 m hohen sich bewegenden Tauben sind jedenfalls toll:


Inzwischen ist die wartungsaufwändige Installation allerdings schon wieder sanierungsbedürftig

Ansonsten kann ich zu dem Ort nur festhalten, dass er nahezu menschenleer war, als ich dort zugegen war.

Sounds: Laibach

Ich kaufte vor vielen Wochen ihre im letzten Jahr erschienene Platte „Also sprach Zarathustra“. Deshalb will ich hier seit Wochen etwas schreiben über die Band, aber was?? 

Die 1980 gegründete, slowenische Band hatte von Anfang Probleme mit dem Staat, weshalb das erste Album auch erst 1985 erschien. 1986/87 kaufte ich zwei LP's von ihnen und verfolge ihr Schaffen seither sporadisch. Die Musik war damals brachialer Industrial, auch mit Hang zu „militant classicism“. Einige Stücke waren verfremdete Coverversionen bekannter Bands und wenn Laibach eine „faschistoide Aura“ unterstellt wurde, lag es zum Teil auch an diesen Stücken, beispielsweise am Cover von Queen's One Vision. Interessanterweise spielte Laibach diesen alten Song 2017 in Israel

Später wurde der Sound weniger brachial, jedoch empfinde ich ihn oft als sytheziser-geprägten Bombast-Kitsch. Was ich meine, lässt sich am besten über youtube verdeutlichen. Dort sind ganze Konzerte in hoher visueller und akustischer Qualität zu finden, meist von Auftritten in ost- und südost-europäischen Ländern, z.B. dieses in Ljubljana 2014 (so mainstreamig sind Laibach selten) oder dieses in Krakau 2015. Laibach verstand sich immer als Kunstprojekt. Auch dies sieht man – bombastische Shows mit viel Licht- und Video-Technik, die Konzerte zu visuellen Ereignissen machen. 

Laibach spielen relativ häufig auch mal in Köln. Wenn ich sie bis dato nicht live gesehen habe, so liegt das an meiner Angst um meine Ohren. Einen Gehörschaden brauche ich nämlich nicht. 

Und die CD, die ich gekauft habe? Nun, sie ist sicher nicht spektakulär, aber es gibt grazile Industrial-Sounds und verhältnismäßig wenig pompösen Bombast. Laibach's Sängerin, die auf den oben genannten Konzerten oft in Szene gesetzt ist, kommt hier nur in einem kitschigen Stück zum Einsatz. 

Wikipedia bietet einen ziemlich langen Laibach-Artikel, um sich kundig zu machen. 

Mittwoch, 6. Juni 2018

Ein Besuch in Magdeburg

Auf meiner Zugfahrt von Berlin nach Köln machte ich für einige Stunden Pause in Magdeburg, da ich zuvor in dieser Stadt noch nie gewesen bin. 

Als ich am Hauptbahnhof – von Berlin kommend – ausstieg, fiel mir ein Kontrast besonders auf: ich sah kaum Menschen. Es war ein 29-Grad-Sonntag, mag sein, dass dies den Eindruck verstärkt hat. Nun, Magdeburg hat nur knapp 240.000 Einwohner und vergleichsweise nur wenige Touristen, den Kontrast zu Berlin wird es in jedem Fall dennoch geben. 

Die ehemalige Altstadt wirkt ziemlich neu. Neue Funktionsbauten, das Alte ist weg mit Ausnahme einiger weniger Gebäude und Kirchen. Die Altstadt war weitgehend kaputt nach einem Bombenangriff am 16.01.1945. 


>In der City von Magdeburg<


Auf dem Weg vom Bahnhof zur Elbe stößt man praktisch automatisch auf das Hundertwasser-Haus, genannt Grüne Zitadelle, das letzte architektonische Projekt, an dem Herr Hundertwasser vor seinem Tod gearbeitet hatte. 


Das Bauwerk wurde im Jahr 2005 fertig gestellt. Unten im Haus gibt es ein Cafè/Restaurant, wo ich erst mal lecker frühstückte. 



Dann bestieg ich den Turm, der einen Ausblick über Magdeburg gestattet. Oben gibt es schicke große, vergoldete Kugeln und Rasenfläche mit Stühlen. 


>Auf dem Dach des Hundertwasser-Hauses, unten mit Blick auf den Magdeburger Dom<


Ein älterer Herr erzählte mir dort oben ausführlich etwas zur Stadt-Silhouette und Wirtschaftsstruktur von Magdeburg.

Im Ergebnis denke ich schon, dass dieses Gebäude erin Pflicht-Programmpunkt in Magdeburg ist. Es gefällt mir auch ganz gut, manchmal bin ich nämlich durchaus genervt von den phantasielosen schuhkartonähnlichen Bauwerken, die sonstwo neu entstehen, am besten noch auf großen knappen Filet-Grundstücken der Innenstädte. 

An der Elbe gab es nicht sonderlich viel zu sehen. Es gibt eine Ufer-Promenade, eine Aussichtsplattform, Felsbänke am Fluss:

 
Im innen relativ schlichten Magdeburger Dom und im anschließenden Kreuzgang mit seinen alten Grabplatten war ich auch noch. 





>Kreuzgang, Innenhof Magdeburger Dom<


Neben dem Dom ist ein kleiner Park, in dem auch restaurierte Bastionsanlagen der mittelalterlichen Stadtbefestigung liegen. 

Sound-Welten (09/2018)

In dieser Prüfserie gefiel mir besonders das Album von Mamiffer.  

Kaipa. Album: Children of the Sounds (2017). Etwa 15. Studio-Album einer schwedischen Progressive-Rock-Band, die bereits in den 1970er Jahren aktiv war. Überwiegend lange Songs oberhalb der 10-min-Marke enthält das neue Werk. Aber der stilistisch auf Harmonie setzende „britische Sound“ von Kaipa konnte mich auch in der Vergangenheit nicht besonders ansprechen. SHR: 10 T – 31 T. WD: 4/day.  

Lacrimosa. Album: Testimonium (2017). Album No. 13 einer relativ bekannten deutsch-schweizerischen Symphonic-Gothic-Metal-Band. Ich habe zwei historische 90er-Jahre-Alben von ihnen und bilde mir ein, sie auch mal live gesehen zu haben. Depressiv-dunkler und bombastischer Stil, deutschsprachiger Gesang. Die Trash-Metal-Passagen gefallen mir im neuen Album erwartungsgemäß nicht. SHR: 63 T – 192 T. WD: 83/day.  

Mamiffer. Album: The World Unseen (2016). Etwa 4. Studio-Album einer US-amerikanischen Band mit Lady am Micro. Laut wikipedia besitzen die Gesamtkompositionen einen Ambient-Charakter und häufig Elemente des Drone. Songs wie der 11-Minüter „Domestication of the Ewe: Part III – Divine Virus“ auf dem aktuellen Album haben auch einen starken Heavenly-Voices-Charakter. Interessantes Album, kaufe ich vielleicht noch. SHR: 2 T – 9 T. WD: 1/day.  

Nervus. Album: Everything Dies (2018). Zweites Album einer britischen Punk-Rock-Band. „Nervus überzeugen vor allen Dingen durch die Kombination ihres Emo/Indie/Post-Punk Sounds und gutem Songwriting, das sich in einem poppigen Konglomerat zusammenfindet“, meint handwritten-mag. Mir selbst ist das Album aber wohl zu mainstreamig und harmonie-betont. SHR: 5 T – 65 T. WD: n.v.  

Omnia. Album: Reflexions (2018). Von der niederländischen Neo-Folk-Band habe ich bereits zwei Alben. Das neue, ungefähr 12. Studio-Album hat wieder eine mystischere Atmosphäre, dennoch reicht sie mir sozusagen nicht aus zuzugreifen. „Schamanischer Pagan Folk Sound aus Atem, Knochen, Holz, Haut und Stein und all den anderen Elementen ihres Kosmos“, meint darkmusicworld. SHR: 12 T – 60 T. WD: 53/day.  

Port Cities. Album: Port Cities (2017). Debut-Album einer kanadischen Indie-Pop-Band mit Lady am Micro. Zu poppig für meinen Geschmack. SHR: 19 T – 733 T. WD: n.v.  

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Sonntag, 3. Juni 2018

Meine Woche (KW 22)

Getan: mal wieder auf der Arbeit gewesen, gefaulenzt am Montag und am Feiertag. Auch wenn der Freitag mit 24 mm anscheinend die bislang höchsten Niederschläge dieses Jahres in Köln brachte (an der Klimastation Köln-Stammheim), saß ich in dieser Woche oft auf dem Balkon. Viel an den Blogs gearbeitet, mal wieder Basketball gespielt, Vater besucht, die ganze Urlaubswäsche gewaschen.  

Gesehen: Iram Haq's Film „Was werden denn die Leute sagen“. Hierzu schrieb ich dort etwas.  

Gehört: nur einige Alben bei spotify angetestet, ob sie mir gefallen könnten. Nur die US-amerikanische Band Mamiffer mit „The World Unseen“ (2016) gefiel mir gut.  

Gelesen: beendet Robert Jackson Bennett's Roman „Die Stadt der toten Klingen“ (Fantasy), begonnen Elif Shafak's Roman „Der Bastard von Istanbul“. In der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“.  

Gegessen: mal wieder Kantinenessen, auch mal wieder Fisch (Dorade) aus dem eigenen Wok und vor allem auch Spargel mit Kartoffeln und Kochschinken sowie gebratenen Zwiebeln und Pilzen. Spargel gibt’s bei mir nur zu Hause.  

Getrunken: leckeres Kölsch in der Köln-Ehrenfelder Kneipe „Braustelle“. Es ist trüb und schmeckt anders als die gängigen Kölsch-Sorten.  

Gelacht: über die Kommentare auf der untergehenden Blogger-Plattform help.twoday.net.  

Geärgert: über den Wahnsinn der Datenschutzbestimmungen.  

Gefreut: über meine Balkon-Bepflanzung, die meinen Urlaub weitgehend überstanden hat. Mein Bruder war dreimal da zum Gießen.  

Geklickt: überwiegend auf Datenschutzbestimmungen, andere Blogs, spotify-Songs und die Lage in Ägypten.  

Gefunden: nicht viel.  

Gekauft: erstmals einen Becher American Macadamia Nut – Eiscreme bei Aldi. Aber der Macadamia-Krokant macht die Eiscreme nach meinem Geschmack zu süß.  

Gestaunt: es gab nichts zu bestaunen. 

Gefühlt: die kommende „60“ und den heranziehenden eigenen Untergang.  

Gedacht: über den allgemeinen Wahnsinn, das Zusammenleben der Menschen kompliziert zu gestalten. 

Sound-Welten (08/2018)

In dieser Prüfserie gab es leider kein mich überzeugendes Album.  

Ashby. Album: Fragmental (2015). Debut-Album einer deutschen Art-Rock- und Prog-Metal-Band mit Lady am Micro. Mal melodisch, mal verfrickelt, insgesamt ziemlich dynamischer Sound. Die Band kann auch lange Songs oberhalb der 10-min-Marke. „Die perfekte Mischung aus progressivem Metal, eingängigen Melodien und ausreichend vertrackten Teilen glänzt mit vielen Highlights“, meint stormbringer. Kann man anhören, sollte man vielleicht sogar im Hinterkopf behalten, aber Prog Metal ist mir tendenziell zu unruhig. SHR: 1 T. WD: n.v.  

Bannkreis. Album: Sakrament (2018). Aus dem Urgestein der deutschen Mittelalter-Rock-Band „Subway To Sally“ entstanden, schaffte es diese Band mit ihrem Debut-Album auf Anhieb auf Platz 20 der deutschen Charts. Sie haben im Unterschied zu der vorgenannten Band eine hauptamtliche Sängerin verpflichtet, die aber auch oft mit dem Subway-To-Sally-Sänger im Duett singt. Gesang auf deutsch. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen, aber ich war auch nie Subway-To-Sally-Fan; dieser Stil hört sich für mich immer nach Mittelalter-Schlager-Musik an. SHR: 5 T – 292 T. WD: 178/day.  

Chromium Hawk Machine. Album: Annunaki (2017). Das „kennt kein Mensch“. Irgendwelche Space-Rock-Bands, die spacige Sounds endlos vor sich hinjammen und improvisieren, gab es ja immer schon mal. Dies ist ein weiterer britisch-amerikanischer Vertreter, der auf seiner Doppel-CD schon mal Stücke fabriziert, die die 30-min-Marke knacken und den Hörer in einen tranceartigen Rausch/Schlaf befördert. Im Line-Up sind stark verdächtige Personen von „Chrome“ (!) und „Hawkwind“ (!) zu finden. „A certain repetitive charm to pull you into deep trance mode as you sail away too far off galaxies“, sagt progplanet. Ziemlich anstrengend, fand ich. SHR: 1 T. WD: n.v.  

DePhazz. Album: Prankster Bride (2016). Das ist das bis dato jüngste, 13. Studio-Album dieser deutschen Band, die den Charts nach zu urteilen, ihren Zenit überschritten hat. Lounge-Jazz, Ambient, Reggae, Latin, Pop habe ich auf diesem Album rausgehört, aber wahrscheinlich sind noch mehr Stilelemente dabei. Softig plätschert es so dahin, mit Lady am Micro; erwartungsgemäß nicht meine Richtung, aber immerhin auch nicht nervend. SHR: 62 T – 1.656 T. WD: 27/day.  

Envy. Album: Atheist's Cornea (2015). Siebtes Studio-Album einer japanischen Screamo-/Postrock-Band. Der Sound ist leicht depressiv, laut-leise, mit epischen Soundwällen und manchmal growlartigem Gesang. Kann man anhören. Anspieltipp: „Ticking Time And String“. SHR: 22 T – 152 T. WD: 4/day.  

Femme Equation. Album: Enigmatical (2018). Über diese schwedische Lady konnte ich wenig herausfinden im I-Net. Ihre stilistisch schwer einzuordnende, leicht psychedelische und melancholische Musik blieb in meinem Ohr auch nicht wirklich hängen, obgleich gute Ansätze zu erkennen sind. SHR: 1 T. WD: n.v.  

Gwenno. Album: Le Kov (2018). Zweites Album einer britischen Indie-Pop-Lady. Der Sound hört sich ziemlich psychedelisch an. Sie bewegt sich „dabei in ihrer ganz individuellen, vernebelten Sphäre“, meint intro. Irgendwie packen konnte mich der Sound dennoch nicht. SHR: 18 T - 249 T. WD: n.v.  

Hanne Hukkelberg. Album: Trust (2017). Nach 5 Jahren hat die norwegische Lady mal wieder ein neues, ihr fünftes Album herausgebracht. Ihr zweites Album hatte ich damals gekauft, aber das ist auch schon wieder mehr als 10 Jahre her. Dem oft experimentellen Stil ihrer Musik kann ich immer noch etwas abgewinnen, auch wenn ich immer vergeblich nach einem mich begeisternden „Hit“ in ihren neueren Werken suche. SHR: 8 T – 138 T. WD: 1/day.  

The Julie Ruin. Hit Reset (2016). Zweites Album einer US-amerikanischen Indie-Band mit Lady am Micro. Viel konnte ich dem Sound nicht abgewinnen. Erinnert manchmal B'52's. „Ein elektrisierend vielschichtiges Album zwischen Punk und Agitprop“, meint hingegen der musikexpress. SHR: 36 T – 285 T. WD: n.v.  

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 

Freitag, 1. Juni 2018

twoday.net - Schwierigkeiten mit dem Untergang

Da sollte - geplant - gestern die einstmals angesagte Blogger-Plattform twoday.net endgültig untergehen. Viele harrten heute morgen gegen 00.00 Uhr der Dinge, da sie zu diesem Zeitpunkt noch lief. 

Aber da dort ja alles etwas marode und verwaist ist, weiss anscheinend auch niemand, wie das Abschalten geht oder wer es tut.  

Man konnte sich dort letzte Nacht köstlich amüsieren und herumspekulieren, im Moment noch nachzulesen auf info.twoday.net.
 

Donnerstag, 31. Mai 2018

Wochenbilanzen

Ich denke, dass dieser Blog noch etwas zu unpersönlich ist und es in Zukunft Beiträge unter dem Titel "Meine Woche" darüber geben wird, was ich gemacht, gesehen, gehört, gekauft, gegessen oder worüber ich mich geärgert habe. Neu ist diese Idee in der Bloggerwelt selbstverständlich nicht.

Im August 2016 gab es bei blogprojekt den Artikel "Was ist eigentlich ein echter Blogger und warum gibt es von ihnen immer weniger?" Er ist immer noch lesenswert.

Dienstag, 29. Mai 2018

Bücherwelten: Robert Jackson Bennett „Die Stadt der toten Klingen“

Im Februar berichtete ich hier über Robert Jackson Bennett's Roman „Die Stadt der Tausend Treppen“, der mir sehr gut gefallen hat. 

Nunmehr habe ich – weitgehend im Urlaub - auch den zweiten Band dieser Städte-Trilogie lesen können. „Die Stadt der toten Klingen“ (orig.: City of Blades, 2016) führt hierbei in eine andere Ruinenstadt, die zum Teil im Meer versunken ist. Die Hauptprotagonistin in dieser Geschichte, die im ersten Band zwar auch schon in Erscheinung tritt, aber dort nur eine Nebenrolle spielt, wird in diese Stadt geschickt, um das Verschwinden einer Geheimagentin zu ergründen. Auch diese Geschichte ist sehr dicht und fesselnd geschrieben. 

Ein bizarr-martialischer Totenkult, grausame Morde, eine fremde Wirklichkeit hinter dem Schleier der Gegenwart, Visionen aus der Vergangenheit und viel Kampfgetümmel spielen im Roman wieder eine bedeutende Rolle. 

Insgesamt gelungen, wird das Buch im letzten Drittel allerdings vielleicht zu action-lastig und zu kriegerisch. Ist wohl Geschmackssache, ob dies dem jeweiligen Leser gefällt.  

Phantastiknews resümiert, dass es „Fantasy weitab der gängigen Pfade [ist], interessant, spannend, ja packend voller schillernder, glaubwürdiger Gestalten“.

Im Kino: In den Gängen

Thomas Stuber's Film „In den Gängen“ spielt in einem ostdeutschen Waren-Vorratslager, das direkt einem Markt angeschlossen ist. Ein junger Mann (Franz Rogowski), der dort gerade angefangen hat und angelernt wird und eine Frau (Sandra Hüller) versuchen, sich dort näher zu kommen. 

Sentimental in Szene gesetzt, weiss der Film letztendlich mehr über die Atmosphäre im Lager und die Bedienung eines Gabelstaplers als über die sich anbahnende Liebesgeschichte zu erzählen. 

Kann man ansehen, muss man aber nicht, sage ich mal. 

Mit dem Film versinkt auch der Zuschauer in Depressionen“, meint perlentaucher

Montag, 28. Mai 2018

Wetter und Wüstentour?

Puh, nach dem Wetterbericht für Berlin zu urteilen, bin ich zufrieden, rechtzeitig weggekommen zu sein:


Als Einwohner des Städtchens ist es da einfacher, man sucht sich nur z.B. einen Biergarten, muss aber nicht die Stadt erkunden.

Wer als BerlinerIn eine Wüstertour plant, kann sich im Tempelhofer Park derzeit prima vorbereiten: 


Sonnenschutz wird dringend empfohlen.

Hier in Köln ist es zurzeit auch warm. Mein Balkon-Thermometer zeigt jetzt - kurz vor Mitternacht - 25 Grad bei 61 % Luftfeuchte.
 

Polen-Reise

Ich bin wohlbehalten wieder in Köln angekommen, Reise gelungen. 

Ich berichtete dort über die Reise. Einige Berlin-Photos aus den letzten beiden Tagen müssen allerdings noch in den Blog eingefügt werden. Alle Photos entstanden übrigens mit meiner neuen Digicam.

Auf der Rückfahrt machte ich noch Stopps in Magdeburg und ganz kurz in Dortmund.

Samstag, 12. Mai 2018

Auf nach Vilnius

Heute geht's los, die Reise startet.

Das sagt der Wetterbericht bei wetteronline im Moment:


Das Wetter ist ähnlich, vielleicht etwas besser im Moment als in Köln. Hier in Köln ist es im Grunde zu warm, um in Urlaub zu fahren. Da bin ich ja schon verschwitzt, bevor ich überhaupt am Flughafen hier bin. Ich habe es lieber kalt in Köln und fahre dann ins Warme. Naja, kann man nichts machen. 

Wenn Technik und Umstände es zulassen, gibt es eine Berichterstattung bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh während der Reise.  

Freitag, 11. Mai 2018

Bücherwelten: Die Geschichte von Zeb

Die Kanadierin Margaret Atwood halte ich wohl für eine der größten Schriftstellerinnen forever. „Die Geschichte von Zeb“ (orig.: MaddAddam, 2013) ist der letzte Teil einer Endzeit-Trilogie, zu denen noch „Oryx und Crake“ (2003) sowie „Das Jahr der Flut“ (2009) gehören.

Frau Atwood hat einfach die Gegenwart fortgeschrieben - und diese führt zum Untergang der Zivilisation. Hach, welch ein Scharfblick!

In Rückblenden wird erzählt, wie es dazu kam, und wie es sich so lebt in den Ruinen.

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh habe ich noch etwas mehr dazu geschrieben.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Eine Eifel-Wanderung zwischen Nettersheim und Bad Münstereifel

Am letzten Sonntag hatten wir tollstes Wetter. Bis zu 24 Grad waren für Nettersheim angesagt. Ich entdeckte einen ansprechenden Lost Place. 

 
>Am Hollerberg<

Den Bericht mit mehr Photos könnt ihr bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh ansehen.

Datenschutzerklärung

Datenschutz-Informationen


Der Ersteller dieser Seiten nimmt den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Ihre personenbezogenen Daten werden vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung behandelt.

Die Nutzung dieser Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf diesen Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder E-Mail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Cookies

Diese Webseite verwendet teilweise sogenannte Cookies. Cookies richten auf Ihrem Rechner keinen Schaden an und enthalten keine Viren. Cookies dienen dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden und die Ihr Browser speichert.

Die meisten der hier verwendeten Cookies sind so genannte „Session-Cookies“. Sie werden nach Ende Ihres Besuchs automatisch gelöscht. Andere Cookies bleiben auf Ihrem Endgerät gespeichert, bis Sie diese löschen. Diese Cookies ermöglichen es uns, Ihren Browser beim nächsten Besuch wiederzuerkennen.

Diese Website wurde mit Blogspot/Blogger, einem Google-Dienst erstellt. Sie verwendet daher grundsätzliche Cookies von Google bzw. von anderen Google-Produkten wie YouTube, damit Ihnen die Dienste dieser Website bereitgestellt werden können. Google nutzt die Informationen auch um Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. 

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet.

Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein.

Teilen von Beiträgen oder Bildern dieser Webseite

Einer der Grundfunktionen des Internet ist das Verlinken von Seiten und Inhalten anderer, deshalb ist es Ihnen auch bei diesem Blog möglich, die Inhalte zu teilen. Die folgenden Ausführungen zum Teilen von Beiträgen oder Bildern dieser Webseite sind - erkenntlich am Fehlen entsprechender Symbole, die für Facebook, Twitter etc. stehen - zum Teil zurzeit auf diesem Blog allerdings nicht realisiert, weshalb die entsprechenden Informationen zum Datenschutz nur vorsorglich wiedergegeben werden.

• Link abrufen

Die URL der Seite oder des Blogbeitrags wird Ihnen in der Adresszeile Ihres Browsers angezeigt und kann von Ihnen kopiert werden.

im sozialen Netzwerk Facebook 

Wenn Sie diesen Blog besuchen, wird zunächst KEINE direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt.

Wenn Sie einen meiner Beiträge im sozialen Netzwerk
Facebook, 1601 South California Avenue, Palo Alto, CA 94304, USA
über das Google-Standard-Teilen-Symbol verlinken wollen, müssen Sie in ihrem Facebook-Account eingeloggt sein.

Durch Anklicken des grafischen „Teilen auf Facebook“ Links, können Sie die Inhalte dieser Seiten auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse unsere Seite besucht haben. Dadurch kann Facebook den Besuch dieser Webseite Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Ersteller dieser Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook erhält. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von facebook unter:

http://de-de.facebook.com/policy.php

• auf Twitter

Wenn Sie diese Seiten besuchen, wird zunächst KEINE direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Twitter-Server hergestellt.

Wenn Sie einen unserer Beiträge im sozialen Netzwerk
Twitter Inc., 1355 Market St, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA
über das Google-Standard-Twitter-Symbol teilen wollen, müssen Sie in ihrem Twitter-Account eingeloggt sein. Es werden die von Ihnen besuchten Webseiten mit Ihrem Twitter-Account verknüpft und anderen Nutzern bekannt gegeben. Dabei werden auch Daten an Twitter übertragen.
Es wird darauf hingewiesen, dass der Ersteller dieser Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Twitter erhält.  Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Twitter unter:

http://twitter.com/privacy.

Ihre Datenschutzeinstellungen bei Twitter können Sie in den Konto-Einstellungen unter
http://twitter.com/account/settings ändern.


• auf Google +

Um unsere Beiträge auf Google + teilen zu können, benötigen Sie ein weltweit sichtbares, öffentliches Google-Profil, das zumindest den für das Profil gewählten Namen enthalten muss. Dieser Name wird in allen Google-Diensten verwendet. In manchen Fällen kann dieser Name auch einen anderen Namen ersetzen, den Sie beim Teilen von Inhalten über Ihr Google-Konto verwendet haben. Die Identität Ihres Google-Profils kann Nutzern angezeigt werden, die Ihre E-Mail-Adresse kennen oder über andere identifizierende Informationen von Ihnen verfügen.

Verwendung der erfassten Informationen: Neben den oben erläuterten Verwendungszwecken werden die von Ihnen bereitgestellten Informationen gemäß den geltenden Google-Datenschutzbestimmungen genutzt. Google gibt möglicherweise zusammengefasste Statistiken über die Aktivitäten seiner Nutzer an andere Nutzer weiter, wie etwa an den Blogspot-Publisher dessen Inhalte geteilt wurden.

https://policies.google.com/?hl=de&gl=de
https://policies.google.com/technologies/product-privacy?hl=de&gl=de

• per E-Mail

Sie können den Link auf die Inhalte und Beiträge dieser Seite an jede beliebige E-Mail Adresse versenden lassen. Die E-Mail wird von Blogger (einem Google-Dienst) über GMail (Google-Dienst) versendet.

Damit die E-Mail zugestellt werden kann, muss Blogger die Adresse entgegennehmen und ggf. speichern. Wenn Sie sicher gehen wollen, dass die gewählte E-Mailadresse nicht an Blogger bzw. Google weitergegeben wird, kopieren Sie den Link auf den Beitrag in Ihre Zwischenablage und versenden Sie ihn manuell über Ihren E-Mail-Client oder einen beliebigen Online-E-Mail-Dienst.

https://policies.google.com/?hl=de&gl=de
https://policies.google.com/technologies/product-privacy?hl=de&gl=de

Eingebettete Inhalte auf dieser Webseite


•    YouTube

Unsere Webseite nutzt Plugins des zur Google-Gruppe gehörenden Dienstes YouTube. Betreiber des Dienstes/der Seiten ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA.

Wenn Sie auf diesem Blog eine mit einem YouTube-Plugin ausgestatteten Seiten besuchen, die vor dem 26.04.2018 erstellt wurde, wird eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt. Dabei wird dem YouTube-Server mitgeteilt, welche Seiten Sie auf diesem Blog besucht haben.
Wenn Sie in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind, ermöglichen Sie YouTube, Ihr Surfverhalten direkt Ihrem persönlichen Profil zuzuordnen. Dies können Sie verhindern, indem Sie sich aus Ihrem YouTube-Account ausloggen.

Beim Einbinden von Videos nach dem 26.04.2018 in eine unserer Seiten wurde der erweiterte Datenschutzmodus aktiviert, sodass von YouTube keine Informationen über Besucher unserer Webseiten mehr gespeichert werden, wenn sie sich das Video nicht ansehen.

Weitere Informationen zum Umgang von Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von YouTube unter

https://www.google.de/intl/de/policies/privacy
https://policies.google.com/?hl=de&gl=de
https://policies.google.com/technologies/product-privacy?hl=de&gl=de


Zugriffsdaten/ Server-Logfiles

Zur Erstellung dieses Blogs wird das Google-Produkt „Blogger/Blogspot“ verwendet. Google als Betreiber dieses Dienstes erhebt Daten über jeden Zugriff auf diesen Blog (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören:

Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Google zeichnet die Informationen über Aktivitäten auf unseren Seiten auf, um die Google-Dienste für Sie und andere zu verbessern. Die von Ihnen bereitgestellten Informationen werden gemäß den geltenden Google-Datenschutzbestimmungen genutzt.

Google stellt dem Ersteller dieser Webseite folgende Informationen zur Verfügung:
  • eine verkürzte Liste der letzten Referrer URL (die zuvor von Lesern besuchte Seiten) sowie
  • zusammengefasste, anonymisierte Statistiken, die zum Zeitpunkt des Abrufs aktuelle Summen und Prozentsätze anzeigen. Diese lassen keine Rückschlüsse auf den einzelnen Nutzer zu.
Google verwendet intern diese Protokolldaten für statistische Auswertungen zum Zweck des Betriebs, der Sicherheit und der Optimierung des Angebotes. Wenn aufgrund konkreter Anhaltspunkte der berechtigte Verdacht einer rechtswidrigen Nutzung besteht, kann Google die Protokolldaten nachträglich überprüfen.

Deshalb werden Logfile-Informationen aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.

https://policies.google.com/?hl=de&gl=de
https://policies.google.com/technologies/product-privacy?hl=de&gl=de

Umgang mit personenbezogenen Daten

Personenbezogene Daten sind Informationen, mit deren Hilfe eine Person bestimmbar ist, also Angaben, die zurück zu einer Person verfolgt werden können. Dazu gehören der Name, die E-Mailadresse oder die Telefonnummer. Aber auch Daten über Vorlieben, Hobbies, Mitgliedschaften oder welche Webseiten von jemandem angesehen wurden, zählen zu personenbezogenen Daten.

Personenbezogene Daten werden vom Ersteller dieser Webseite, nur dann erhoben, genutzt und weiter gegeben, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder die Nutzer einwilligen.

Alle E-Mailadressen, postalische Versandadressen, E-Mail-Kommunikation und private Nachrichten in den sozialen Netzwerken werden von uns nach  abschließender Bearbeitung einer Anfrage umgehend gelöscht. 

Kontakt per E-Mail

Alle Leser, Nutzer und mögliche Kooperationspartner können den Betreiber dieses Blogs per E-Mail erreichen. Soweit nicht anders im Rahmen unserer Datenschutzerklärung angegeben, verarbeiten wir die Daten der Nutzer, sofern diese mit uns per E-Mail kommunizieren.

Kommentare

Es ist grundsätzlich jedem Nutzer möglich, Beiträge auf diesem Blog auch anonym zu kommentieren. Dieser Blog hat allerdings eine Kommentarmoderation eingeschaltet, die dem Ersteller des Blogs ermöglichen soll, beispielsweise Spam-Kommentare, nicht übersetzbare Kommentare (in gänzlich fremden Sprachen), offensichtlich fremdenfeindliche oder andere eventuell strafbare Kommentare nicht freizugeben. Dies ist erforderlich, da der Webseitenersteller bzw. Google als Webseitenbetreiber für den Kommentar belangt werden kann und sich der Webseitenersteller daher vor solchen Kommentaren schützen muss.

Falls Sie mittels eines weltweit sichtbares, öffentliches Google- oder Blogger/Blogspot-Profil kommentieren, wird die Identität Ihres Google-Profils allen Nutzern angezeigt, die Ihre E-Mail-Adresse kennen oder über andere identifizierende Informationen von Ihnen verfügen.

Verwendung der erfassten Informationen: Neben den oben erläuterten Verwendungszwecken werden die von Ihnen bereitgestellten Informationen gemäß den geltenden Google-Datenschutzbestimmungen von Google genutzt. Google stellt dem Ersteller dieses Blogs lediglich die Information zur Verfügung, welches Google- bzw. Blogger/Blogspot-Profil einen Kommentar gesendet hat. Der Ersteller dieses Blogs erhält explizit keine Benachrichtigung per Mail, wenn ein neuer Kommentar gesendet wurde und freigeschaltet werden kann.

Kommentare löschen

Sie können Ihre Kommentare zur jedem Zeitpunkt wieder löschen.

Kommentare abonnieren

Wenn Sie die Kommentare zu einem Beitrag durch Setzen des Häkchens abonnieren möchten, informiert Sie Google jeweils durch eine E-Mail an die in Ihrem Google-Profil hinterlegte E-Mail-Adresse.

Abonnement beenden

Durch Entfernen des Hakens löschen Sie Ihr Abonnement und es wird Ihnen eine entsprechende Vollzugsnachricht angezeigt. Sie haben aber auch die Möglichkeit sich in der E-Mail, die Sie über einen neuen Kommentar informiert, über einen deutlichen Link wieder abzumelden.

Die veröffentlichten Kommentare werden vom Betreiber der Webseite - sofern erforderlich oder sinnvoll - selbst kommentiert bzw. beantwortet.

Dieser Blog wurde mit Blogspot, einem Google-Produkt, erstellt und wird von Google gehostet und betrieben. Es gelten neben dieser Datenschutzerklärung also immer auch die Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen für Google-Produkte.

https://policies.google.com/?hl=de&gl=de
https://policies.google.com/technologies/product-privacy?hl=de&gl=de

Onlinepräsenzen in sozialen Medien

Der Ersteller dieses Blogs unterhält zurzeit keine Onlinepräsenzen in den sozialen Medien.

SSL-Verschlüsselung

Diese Seite nutzt aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel der Anfragen oder Kommentare, die Sie an uns als Seitenersteller senden, eine SSL-Verschlüsselung.

Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von "http://" auf "https://" wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile.

Wenn die SSL Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, nicht von Dritten mitgelesen werden.

Recht auf Auskunft, Löschung, Sperrung

Sie haben jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung sowie ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten, soweit diese dem Blog-Ersteller bekannt sind.

Hierzu, sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten, können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an mich wenden. Sie haben zu jeder Zeit das Recht sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren, falls Sie der Auffassung sind, dass wir gegen die Datenschutzverordnung verstoßen. 
Es wäre jedoch zu begrüßen, wenn Sie vorher per Kommentar oder E-Mail das Problem mit dem  Verfasser des Blogs diskutieren.

Quelle: Grundfassung erstellt nach  e-recht24.de.
Anpassung der einschlägigen Blöcke durch den Ersteller dieser Webseite an die auf dem Blog angebotenen technischen Lösungen und eingesetzten Funktionen. 

Stand - 30.05.2018 
 

Impressum


Technische Realisation und Provider:
Google LLC
1600 Amphitheatre Parkway
Mountain View, CA 94043
USA


Haftungsausschluss:

Haftung für Inhalte:

Dies ist ein privater, nicht-kommerzieller Blog. Die Inhalte dieser Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt, jedoch wird darauf hingewiesen, dass die Inhalte oft die persönlichen Eindrücke und Meinungen des Verfassers wiedergeben. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte kann ich daher keine Gewähr übernehmen, da sich solche Inhalte dieser Kategorisierung entziehen. Das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten ist grundsätzlich nach Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes geschützt.

Als Dienstanbieter bin ich gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG bin ich als Dienstanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werde ich diese Inhalte umgehend entfernen.

Alle Inhalte sind zur allgemeinen Information bestimmt und stellen keine geschäftliche, rechtliche oder sonstige Beratungsdienstleistung dar. Der Verfasser dieses Blogs übernimmt keine Gewähr und haftet nicht für etwaige Schäden materieller oder ideeller Art, die durch Nutzung des Dienstes verursacht werden, soweit sie nicht nachweislich durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verschuldet sind.

Haftung für Links:

Aus diesem Internetangebot heraus wird auf zahlreiche Angebote im Internet verwiesen. Die Inhalte der verlinkten Seiten sind u.a. von Institutionen gestaltet, auf die der Verfasser dieses Blogs keinen Einfluss hat. Der Verfasser dieses Blogs macht sich die dort aufgeführten Inhalte nicht zu eigen. Für die Angebote Dritter wird keinerlei Haftung übernommen.

Sollten Sie auf den Seiten dieses Internetangebotes oder auf solchen, auf die verwiesen wird, bedenkliche oder rechtswidrige Inhalte feststellen, ist der Verfasser dieses Blogs für einen entsprechenden Hinweis dankbar.

Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses:

Dieser Haftungsausschluss ist als Teil dieses Internetangebotes zu betrachten. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes oder der Datenschutzerklärung der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.

Zusätzlich weise ich darauf hin, dass Teile der Seiten oder das gesamte Angebot dieses Internetangebotes ohne gesonderte Ankündigung verändert, ergänzt, oder gelöscht werden können. Auch die vorübergehende oder endgültige Beendigung der Veröffentlichung ist ohne Ankündigung möglich.

Stand: 31.05.2018

Sonntag, 6. Mai 2018

Kinowelten: Madame Aurora und der Duft von Frühling

Blandine Lenoir's Film erzählt Alltagsgeschichten aus dem Leben einer Frau und Mutter (Agnès Jaoui), von ihren beiden fast erwachsenen Töchtern, die dabei sind, das Haus endgültig zu verlassen und ihrem sozialen Umfeld. Auch geht es um das älter werden, Jobgeschichten und eine sich anbahnende Liebesromanze. 

Es sind starke, selbstbewusste Frauen, die in diesem Film gezeigt werden und ihr Leben in die Hand nehmen; die Männer sind eher Beiwerk. 

Eine „bei allem Humor nie albernen und bei aller Emotionalität nie kitschigen Feelgood-Comedy“, resümiert epd-film. Das sehe ich auch so, der Film ist recht gut gelungen. 

Freitag, 4. Mai 2018

Eine Eifel-Wanderung bei Bad Münstereifel

Am letzten Sonntag war es bis zu 23 Grad warm, aber wettertechnisch unsicher. Ab und zu regnete es ein wenig oder nieselte, aber ansonsten hatte ich Glück mit dem Wetter. 



Start- und Endpunkt der rd. 15 km langen Wanderung war der Bahnhof in Bad Münstereifel. Den Photo-Bericht habe ich bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh hinterlegt.

Mittwoch, 2. Mai 2018

Kinowelten: A Beautiful Day

Lynne Ramsay's Film „A Beautiful Day“ erzählt von einem Auftragskiller, der ein junges Mädchen aus einem Edelbordell befreien soll. In seiner oft sentimental-nostalgischen und durchaus nicht übermäßig brutalen Machart kann die Inszenierung weitgehend überzeugen, nur die Geschichte selbst erzählt nicht viel umwerfend Neues. 

Der Protagonist (Joaquin Phoenix) kämpft außerdem mit den Dämonen in seinem Kopf, die in Form von visualisierten kurzen Flashbacks häufiger im Film zu sehen sind. Eine nachvollziehbare Geschichte zu seiner Vergangenheit wird nicht erzählt, man kann sich aus den Fragmenten nur etwas zusammenreimen. 

Das Ende des Films kann jedoch überzeugen, es erzählt etwas über den etwas merkwürdig anmutenden Filmtitel. 

Die Regisseurin „erzählt ihre sattsam bekannte, arg minimalistische Geschichte als einen assoziativen Albtraum, in dem die Erklärungen nur aus den bekannten Genretopoi bestehen, die in Halbsätzen und Bildfetzen als Interpretationshilfen angeboten werden“, meint kriminalakte

Ich denke mal nicht, dass ich diesen Film irgendwann nochmals sehen muss. 

Dienstag, 1. Mai 2018

Köln-Motive und neue Reise-Kamera

Am Neumarkt in Köln ist wieder der Balkon-/Gartenpflanzenmarkt. Ich war nur kurz da, kaufte zwei Pepperoni- und eine Paprika-Pflanze. Mehr Pflanzen-Bedarf habe ich jetzt vorerst nicht mehr. 


Am letzten Freitag entschied ich spontan, sofort eine neue Reise-Kamera für die Jackentasche zu kaufen – kauftechnisch anscheinend einer meiner Lieblingsbeschäftigungen, denn immerhin war dies schon der 11. Digital-Kamera-Kauf. 

Ich schaute erst mal in die Schaufenster eines Photogeschäfts und schrieb mir auf, welche Kamera in Frage kommen könnte. Abends forschte ich zu diesen wenigen ausgeguckten Modellen etwas im Internet und bereits am Samstag setzte ich das Projekt dann in die Tat um und kaufte die Panasonic Lumix DMC-TZ101 direkt im Mediamarkt. 


Ein Ergebnis der Internet-Recherche war auch, dass ich die Kamera dort zum (fast) günstigsten Preis erwerben könne. Mit 529.- € war das jetzt allerdings mein bisher teuerster Kamera-Kauf. Die Kamera hat zwar nur einen 25-250 mm-Zoom, dafür aber Dinge, die die anderen Kameras nicht hatten, beispielsweise einen 1-Zoll-Bildsensor und einen Sucher. Details über die Kamera könnt ihr z.B. beim pc-magazin nachlesen.

 >Auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes war viel los<
 

Freitag, 27. April 2018

Kinowelten: Lady Bird

Greta Gerwig's Film „Lady Bird“ spielt in Sacramento und fällt in die Rubrik „Coming-of-Age-Film“. Manchmal denke ich durchaus, zu alt für solche Filme zu sein, aber andererseits, wenn sie gut gemacht sind, kann der Kino-Besuch auch lohnen. 

Die 17-jährige Protagonistin (Saoirse Ronan) geht auf eine von Nonnen geführte katholische Schule, hat Probleme mit sich, ihren verarmenden Eltern, möchte am liebsten weit weg, an eine High School an der Ostküste. Erste Liebe, Mode, Schul-Theater, Religion spielen eine Rolle im Film. 

Das ist alles sehr schön ausbalanciert erzählt. Oft typische Themen wie Mobbing und Gewalt spielen keine Rolle im Film. 

Für deutsche Verhältnisse ist zu viel Religion im Film; andererseits werden die Nonnen durchaus als aufgeschlossen dargestellt. 

Ein angenehm unaufgeregter Film über gelingende weibliche Selbstermächtigung“, meint epd-film.

Donnerstag, 26. April 2018

Eine Eifel-Wanderung um Gerolstein

Am letzten Samstag wanderte ich wieder in der Eifel, diesmal um Gerolstein. So richtig Power hatte ich nicht, aber es ging. 


>Löwenburg, Gerolstein<

Den Bericht habe ich mit mehr Photos bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gepostet.

Mittwoch, 25. April 2018

Zwei Filmkonserven: "El Bar" & "The Witch"

La-Mamma empfahl hier den Film El Bar (2017) von Alex De La Iglesia. Diesen Film sah ich neulich auf DVD. Er spielt in bzw. unter einer Bar in Madrid. In der Bar befinden sich am hellichten Tage eine Handvoll Leute. Draußen geht irgendetwas Merkwürdiges vor, auch kommt ein Mann in die Bar gelaufen und verschwindet sofort in der Toilette. Die ersten zwei Personen, die die Bar nacheinander verlassen, werden direkt erschossen. Draußen ist der Platz inzwischen menschenleer, nichts rührt sich, und in der Bar traut sich niemand mehr raus. 

Drinnen in der Bar wird nun spekuliert, was passiert ist. Auch greifen gegenseitige Verdächtigungen um sich. Dann erinnert man sich an den Mann, der in die Toilette gelaufen ist. Diesen findet man dort sterbend vor, und es wird klar, dass es wohl eine Krankheit/Seuche ist. 

Mit Waffengewalt zwingen dann zwei Personen die anderen, in den Keller abzusteigen und die Leiche mitzunehmen, die sie berührt hatten. Während oben Schüsse fallen und klar wird, dass die Bar gestürmt worden ist, finden die fünf Personen unten bei der Leiche vier Spritzen Gegenmittel und sie finden ein Loch, das in die Kanalisation runter führt. Bei einer hektischen Aktion fallen die gebündelten Spritzen in die Kanalisation, und alle müssen in die Kanalisation absteigen, wenn sie die Chance auf eine Spritze wahren wollen. 

Der Film ist spannend und souverän inszeniert. 

Lt. film-rezensionen liegt der Reiz von El Bar „weniger an einer ausgefeilten Geschichte, sondern an dem zunehmend abstruseren Verlauf“. 

Frau Araxe empfahl dort und hier Robert Eggers' Film The Witch (2015), der um Hexenglauben bei einer Siedlerfamilie im Neu-England der 1630er Jahre kreist, die am Rande eines großen Waldes mit ihrem spärlichen Ackerbau zu überleben versucht. Der Film gewann auf einem Filmfestival den Regie-Preis und hat demnach nicht nur ihr – aus welchen Gründen im Detail auch immer – gut gefallen. 

Aus meiner Sicht kommt im Film gut rüber, mit welchen existenziellen Bedingungen die frühen Siedler damals zu kämpfen hatten, um überhaupt über die Runden zu kommen, während der „Hexen-Kram“ und die Atmosphäre mich nicht so wirklich ansprachen. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir religiöser Wahn jeder Couleur ziemlich suspekt ist. Allerdings bin ich mir jetzt nicht sicher, ob es nur um Wahn ging. Der Film hat übrigens eine exquisite Ziegenbock-Szene. 

Sorgfältige Recherche und Liebe zum Detail prägen Bild- wie Tonebene seines Films und sorgen für eine faszinierend authentische Anmutung“, meint epd-film

Montag, 23. April 2018

Das Wochenende

Der April-Sommer findet heute sein Ende. Am Sonntag Nachmittag gab es ca. drei Gewitter in Köln. Diese trafen Köln zwar nicht richtig, aber es kamen dennoch beträchtliche Wassermassen runter, wodurch die Temperatur zeitweise um 10 Grad sank. Im Moment zeigt mein Balkon-Thermometer aber immerhin noch 19.3 Grad an. 

Gestern war ich in der Eifel wandern. Den Bericht werde ich noch posten. Die gut drei Zugstunden konnte ich nutzen, um den begonnenen Korea-Roman Die Vegetarierin zu Ende zu lesen. 

In der Nacht war ich noch mit meinem Freund in der Braustelle ordentlich Bier trinken. 9 Kölsch, ziemlich viel für meine Verhältnisse, aber am Ende der Wandertour war ja kein Bier mit vertretbarem Aufwand zu beschaffen. Das Bier habe ich auf dem Rückweg nach Hause gemerkt, aber ich hatte keinen Kater am Sonntag morgen. 

Da der Rücken momentan wieder normal funktioniert und ich auch den Zahnarzt-Besuch in der letzten Wochen trotz Betäubungsspritze und neuer Kunststoff-Füllung überstanden habe, habe ich heute mal meine Mai-Urlaubsplanung in die Gänge gebracht. Ich plane zwei Wochen im Osten mit Schwerpunkt Nord-Polen rumzufahren. Mehr Details habe ich bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gepostet. 

Donnerstag, 19. April 2018

Kinowelten: 3 Tage in Quiberon

Emily Atef's Film spielt 1981 in einem Luxushotel an der bretonischen Küste. Hier macht die Schauspielerin Romy Schneider nicht lange vor ihrem Tod in 1982 eine Entziehungskur bezüglich ihres Alkohol- und Tablettenproblems, läd aber einen Stern-Reporter und einen Photografen sowie eine alte Freundin zu einem mehrtägigen Besuch ein. Diese sie belastenden Interviews enden meist im Alkohol. Gelegentlicher Tablettenkonsum und exzessives Rauchen der Protagonisten kommen hinzu.

Letzteres und die Schwarz-Weiss-Ästhetik des Films machen deutlich, dass der Film keinesfalls in der Gegenwart spielen kann. 

Der Film lebt insbesondere von seiner überzeugenden Hauptdarstellerin (Marie Bäumer). 

Ansonsten weiss ich allerdings nicht, ob der Film so viel bringt – und der Fotograf nervt mit seinem ewigen Rumgeknipse. Die Frau hat einfach ihr Leben nicht in den Griff bekommen, obwohl sie große Erfolge feierte, lässt sich summarisch festhalten.

Was für ein schöner, freier, wunderbar undeutscher Film“, meint perlentaucher

Übrigens, ich kenne wohl relativ wenige Filme mit Romy Schneider