Mittwoch, 15. August 2018

Im Kino: Aus nächster Distanz

Der Regisseur Eran Riklis ist sozusagen Spezialist für auf Familienebene heruntergebrochene Nahost-Konflikte. Auch sein Geheimagenten-Drama „Aus nächster Distanz“ fällt in diese Sparte. 

Erzählt wird von einer libanesischen Frau, die als Informantin des israelischen Geheimdienstes geschützt werden soll und eine neue Identität bekommen muss. Sie wird nach Hamburg gebracht, unterzieht sich gewissen Gesichtsoperationen und wird in einer angeblich sicheren Wohnung versteckt. Eine Frau des israelischen Geheimdienstes soll sie dort beschützen. Die beiden Frauen kommen sich näher. 

Ich bin nicht sicher, ob ich die Geschichte wirklich verstanden habe. Es gibt übergangslos Einblendungen aus der Vergangenheit, die die Hintergründe beleuchten, die in ihrer zeitlichen Reihenfolge aber irgendwie sortiert werden müssen, um einen Sinn zu ergeben. 

Aus meiner Sicht ist es sicher nicht Riklis' bester Film, aber ein talentierter Filmemacher, der immer wieder interessante Figuren findet, ist er auf jeden Fall. Diesem Film fehlt es aus meiner Sicht jedoch bei der Umsetzung irgendwie an „Intensität“, obgleich die beiden Schauspielerinnen (Neta Riskin, Golshifteh Farahani) überzeugen. 

Riklis’ Stärke besteht darin, seine Geschichten mit einem feinen Gewebe persönlicher und historischer Erfahrungen zu durchziehen“, meint der tagesspiegel.

Im Kino: Gute Manieren

Juliana Rojas & Marco Dutra's Werwolf-Film "Gute Manieren" spielt in der brasilianischen Metropole Sao Paulo. Erzählt wird von zwei Frauen, von denen die eine aus reichen Verhältnissen kommt und ein Luxusappartement in der City bewohnt und die andere, die aus prekäreren Verhältnissen kommt, ihre Haushälterin und ihr zukünftiges Kindermädchen wird und bei ihr einzieht. 

Die beiden Frauen kommen sich – auch sexuell - näher, doch etwas stimmt nicht, denn die Haushälterin beobachtet, wie ihre Arbeitgeberin schlafwandelt und nachts in diesem Zustand anscheinend auf Jagd geht. 

Die Geburt wird dann zu einem Fiasko und die Haushälterin entscheidet danach, das „Kind“ selbst aufzuziehen. 

Der Film springt dann 10 Jahre weiter. Die Haushälterin versucht den Jungen zu schützen, doch dies bedeutet, dass sie ihn in Vollmondphasen in einem gesicherten Raum anketten muss. Es kommt der Tag, an dem dies nicht planmäßig abläuft und die Katastrophe ihren Lauf nimmt. 

Dieser zum Teil sehr sinnliche Film kann erzählerisch und visuell überzeugen. 

„Aus einem fantastischen Sozialdrama, einer übersinnlichen Liebesgeschichte zweier Frauen wird ein modernes Großstadtmärchen über Mutterliebe, Kinderfreundschaften, das Erwachsenwerden und das Ausgestoßensein“, meint kino-zeit

Dienstag, 14. August 2018

Neues Windspiel

In der letzten Woche hatte ich Lust, ein Windspiel zu kaufen. Einige Wochen zuvor saß ich im Biergarten der Birgeler Wassermühle beim Bier und hörte den Klängen eines großen Muschel-Windspiels zu. Der Klang war toll.

Nun ist es illusorisch, genau so ein Windspiel zu kaufen - zumal es wirklich groß war. Ich forschte mal etwas hier in der Stadt herum, aber keine Ahnung, wo man in Köln so etwas kaufen kann. Also bemühte ich Amazon - und dort gibt es viele. Ich entschied mich für ein Capiz-Windspiel:


>Jetzt hängt das Windspiel da von der Decke des Wohnzimmers, wo zuvor mein kleines australisches Fledermaus-Windspiel hing. Der Ort ist nicht so wirklich optimal, weil ich das Windspiel wohl weghängen muss, wenn ich einen Film über den Beamer schauen will.<

Zweierlei Dinge sind an meiner Kaufentscheidung allerdings bedauerlich:

1) ist es wohl Natur-Frevel, solche Muschel-Dinge zu kaufen,

2) hätte ich das Teil vor Ort als Mitbringsel kaufen sollen. 

Über die Capiz-Muschel könnt ihr bei wikipedia nachlesen. Capiz selbst ist eine Provinz auf der philippinischen Insel Panay. Die Provinz-Hauptstadt Roxas City gilt als "Hauptstadt der Meeresfrüchte" auf den Philippinen. Ein Besuch der Insel könnte wohl lohnen. Es gibt dort über 2.000 m hohe Berge, viele Höhlen und wahrscheinlich keine Kannibalen.

Montag, 13. August 2018

Meine Woche (KW 32)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht.  

Gesehen: im Kino „Gute Manieren“ (Bericht folgt); im TV „Quarks“ mit einem interessanten Bericht über sich auftuende Löcher im Boden.  

Gehört: Aldous Harding, Dead Can Dance, The Deer Tracks, Mamiffer; und in weitere Alben bei Spotify hineingehört.  

Gelesen: In Jeff VanderMeer's Roman „Autorität“ (Southern Reach Trilogie, Teil II); in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“.  

Gegessen: Standard-Kost.  

Getrunken: neben Kaffee auch viel Leitungswasser; Blutorangen- und Grapefruit-Saft, Karlskrone Radler.  

Gefreut: am Mittwoch kam etwas Abkühlung.  

Gelacht: zu lachen gab's wenig. 

Genervt: hinsichtlich fremdenfeindlicher Debatten.  

Geärgert: gezielt ungewollte DVD gekauft.  

Gefrustet: über mangelnde Fortschritte (auch wenn sie hitzebedingt waren).  

Geklickt: nach Amazon-Windspielen, Panay, DVD's.   

Gefunden: ---  

Gekauft: CD's, DVD's; philippinisches Windspiel bei Amazon (Bericht folgt).  

Gestaunt: über abgebrannte Häuser in Siegburg. So etwas kennt man meist nur aus den USA oder Mittelmeer-Ländern wie Griechenland oder Portugal.  

Gewünscht: Abkühlung zu Wochenbeginn.  

Gefühlt: zeitweise deutlich zu warm in der ersten Wochenhälfte, aber geistiges Erwachen aus dem Hitzenebel in der zweiten Wochenhälfte.  

Gedacht: zu wenig Freizeit.  

Fazit: Woche mit einigen sehr heißen Tagen und reduzierten Aktivitäten. 

Freitag, 10. August 2018

Wetterumschwung

Nachdem auch die offizielle Wetterstation von Köln-Stammheim dort für Dienstag 38 Grad angezeigt hat, fiel die Maximal-Temperatur am Mittwoch um 10 Grad.

Aktuell sind draußen auf dem Balkon 21 Grad und hier am PC 26.4 Grad - zu kühl, um meinen Mini-Ventilator zu betreiben. 

Und heute morgen, draußen bei 18 Grad, zog ich lieber mein Jäckchen an.
 

Donnerstag, 9. August 2018

Eine Eifel-Wanderung nördlich von Urft

Am letzten Sonntag waren für Köln 31 Grad, für Kall jedoch nur 26 Grad Maximum angesagt. Ich fuhr bis zur Bahnstation Urft-Steinfeld, verließ das Urft-Tal jedoch bald und ging oberhalb meist an schattigen Waldrändern lang. 

Es wehte oft ein angenehmer Wind. Oben, auf der von kleineren Kalkkuppen geprägten Landschaft, gab es meist abgeerntete, gelbe Getreidefelder mit vielen Strohballen zu sehen:


>Am Ravelsberg< 

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gibt es den vollständigen Bericht mit mehr Photos. 

Dienstag, 7. August 2018

Hitze-Rekord in Köln?

Heute stieg das Thermometer auf 38 Grad im Schatten. Dokumentieren konnte ich jedoch nur den 36-Grad-Wert an der Apotheke um 19 Uhr 30:


Mittlerweile ist das schon bald egal. Man gewöhnt sich auch daran, geistig nicht mehr so viel auf die Reihe zu bekommen. Mein kleiner 8-cm-Propeller am PC funktioniert noch tadellos. 31.4 Grad kurz vor Mitternacht, auf meinem Balkon 29 Grad. Das am Nachmittag noch mit 50 % Wahrscheinlichkeit angesagte Gewitter ist sozusagen spurlos an Köln vorbei gezogen, ohne dass meines Wissens Donner zu hören gewesen oder ein Tropfen Regen gefallen wäre.

Im Kino: Zuhause ist es am Schönsten

Gabriele Muccino's Film erzählt mal wieder von einem Familienfest, einer Goldenen Hochzeit. Die Eltern laden die Töchter, Söhne, Ex-GattInnen und ihre Familien zu sich nach Hause auf die Insel Ischia ein, um dies zu feiern. Ein Sturm kommt auf und schneidet dann die Angereisten vom Festland ab. Während man sich anfangs noch um Harmonie bemüht, brechen sich später alte Rivalitäten, Eifersüchteleien, Seitensprünge, neue Romanzen Bahn, bevor man nach ein, zwei Nächten konsterniert wieder das Weite suchen und seine eigenen Wege gehen kann. 

Der Regisseur schafft einen kurzweiligen italienischen Sommerloch-Film, der jedoch zu viele „Ingredienzien“ hat, um die Themen und interfamiliären Beziehungen auch nur ansatzweise mit mehr Tiefgang abhandeln zu können. 

Im Grunde gehen mir diese Seitensprung-Geschichten doch ziemlich auf die Nerven, und ich habe den Film sicherlich nur gesehen, weil es ein italienischer Film ist und er auf Ischia spielt. 

Muccinos Film ist weder Fisch noch Fleisch, ein bisschen Drama, ein wenig Komödie, mehr Appetithappen als Festmahl“, meint kino-zeit.

Im Kino, diesmal im Cinenova, war es übrigens 27.8 Grad warm und damit deutlich besser als bei meinem vorangegangenen Kinobesuch; dennoch grenzwertig.

Montag, 6. August 2018

Meine Woche (KW 31)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht, Abendspaziergang, Internet-Radio installiert, gewandert in der Eifel bei Kall (Bericht folgt).  

Gesehen: im TV „Quarks“ mit Berichten über das Meer und Quallen und eine erwähnenswerte „Markt“-Sendung mit Test über Klimageräte.  

Gehört: Dead Can Dance, Pelander, Pentatones, Pixel; und in weitere Alben bei Spotify hineingehört.  

Gelesen: In Jeff VanderMeer's Roman „Autorität“ (Southern Reach Trilogie, Teil II); in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“, im Horrormagazin „Virus“, im Greeenpeace Magazin.  

Gegessen: Lammkeule war ein Highlight der Kantine; viel Eis; viel Wassermelone.  

Getrunken: neben Kaffee auch viel Leitungswasser; Orangen- und Grapefruit-Saft, Kölsch, Weizenbier, Karlskrone Radler.  

Gefreut: ---.  

Gelacht: zu lachen gab's wenig.  

Genervt: ---  

Geärgert: ---  

Gefrustet: über mangelnde Fortschritte.  

Geklickt: überwiegend nach DVD's.   

Gefunden: ---  

Gekauft: DVD's, USB-Propeller-Lampe bei Bauhaus.  

Gestaunt: ---  

Gewünscht: etwas Abkühlung.  

Gefühlt: krankheitsgeschwächt zu Wochenbeginn, zeitweise deutlich zu warm.  

Gedacht: Quallen-Ships würde ich auch mal gern probieren.  

Fazit: sehr warme Woche mit reduzierten Aktivitäten. 

Sonntag, 5. August 2018

Home Technics: Mini-Ventilator und Internet-Radio

01:15 Uhr, 29.9 Grad am PC. Diese, heutigen Beiträge verdankt ihr diesem Teil:


>Ihr seht ein Thermometer, das 32 Grad anzeigt und daneben meine neue Ventilator-Lampe.< 

Nun, von den zwei 3,5 cm langen Flügelchen solltet ihr besser keine schlagkräftige Raumdurchlüftung erwarten. Aber so 70, 80 cm Reichweite in der Windwirkung haben sie schon. 6 Watt, 30 cbm/h Luftdurchsatz. Für meine PC-Ecke, wo sonst quasi nie Wind hinkommt, ist das schon nicht schlecht. Eine Mannheimer Firma stellt diese Teile her - gab's bei Bauhaus für 9,90 €. Ich hatte davon gehört, deshalb fuhr ich heute mal hin. 

Andere Tisch- und Standventilatoren mit Flügeln sind ansonsten quasi längst ausverkauft in Köln. Bei Saturn war ich gestern und sah einen weißen Turmventilator, der mir aber schon visuell nicht so zusagte. Ein solches Dyson-Gerät, das dort in Aktion war, konnte mich da schon mehr beeindrucken. Aber mehr als 500 € für einen Ventilator auszugeben, tut man ja nun auch nicht unbedingt. Oder lohnt das wegen dem kommenden Klimawandel?

Abends habe ich endlich mal das dnt-Internet-Radio unter meinem Laser-Drucker installiert: 


Der Firlefanz hat rd. zwei Stunden gedauert. Erst fand das Gerät kein Netzwerk, dann wusste ich nicht, wie mein WLAN heisst (das Tablet hat es mir verraten, aber wie man es mit Windows 7 raus bekommt, ist mir schleierhaft), dann musste man das richtige WLAN-Password eingeben (erst nahm ich ein falsches) und schliesslich - das war das Hauptproblem - war der Receiver zu einem Output in Form von Tönen zu bewegen. Kann man wohl nicht erwarten, dass ich von dem mindestens 20 Jahre alten Marantz-Gerät noch so ohne Weiteres weiss, welche Tasten zu bedienen sind. Nachdem ich die CD-/Phono-Direct-Taste gedrückt habe, ging es dann plötzlich.

Gescheite Sender müssen noch gesucht werden. Ich hatte zunächst nur eine Wacken-Übertragung in der Leitung.

Balkonmotive im August

Bei den Birnen sieht man wenig Veränderung:


Vielleicht sind sie etwas größer geworden? Manche Äste hängen jedenfalls stark herunter - eventuell sind sie sogar bruchgefährdet. 

Die Pepperoni werden rot, auch die Tomaten:


Und man muss dieser Tage sagenhaft viel gießen!

Samstag, 4. August 2018

Sound-Welten (11/2018)

In dieser spotify-Prüfserie gefiel mir das Album von Aldous Harding am besten.  

Aldous Harding. Album: Party (2017). Zweites Album einer neuseeländischen Singer-/Songwriterin. Sehr fragiler Sound, oft nur Gitarre und Gesang, selten mal ein bisschen Schlagzeug und Bläser, gelegentlich als „Slow Folk“ oder „Gothic Folk“ bezeichnet. Sehr erfolgreich bei spotify und in Neuseeland. Nicht schlecht, aber vielleicht doch zu langsam? Ich hatte schon ihr Debut-Album gekauft, aber vielleicht kaufe ich auch noch dieses Album. SHR: 319 T – 7.493 T. WD: 4/d.  

The Breeders. Album: All Nerve (2018). Diese überwiegend von Ladies betriebene US-amerikanische Alternative-Rock-Band beglückt den Hörer nur noch selten mit einem neuen Werk. Ich habe zwei historische Alben von ihnen. Diesmal, mit ihrem fünften Album, hat es 10 Jahre gedauert. Aber immerhin schafften sie es auf Platz 9 der britischen Charts. Bemerkenswert ist ein Cover des Songs „Archangel's Thunderbird“, dessen Original die deutsche Krautrock-Band „Amon Düül II“ im Jahr 1970 veröffentlichte. Auch ansonsten kann man das Album gut hören, es ist gitarrenlastig, schroff und etwas punkig, aber eben auch melodisch – wie eben Breeders-Werke so sind. Kaufen werde ich die Platte aber wohl nicht. SHR: 176 T - 1.075 T. WD: 39/d.  

Cockney Rebel. Album: The Human Menagerie (1973). Die Band war nur ein paar Jahre in den 1970er Jahren kreativ tätig. Mit „Sebastian“ auf ihrem Debut-Album schuf sie einen auch aus meiner Sicht kultigen 7-Minüter des bombastischen Symphonic-Rock – das fand ich schon damals. Aber die übrigen Songs des Albums können da leider nicht mithalten, sind überwiegend Mainstream-Sound, der niemanden weh tut. SHR: 13 T - 1.550 T. WD: 22/d.  

Dillon. Album: Kind (2017). Drittes Album einer brasilianisch-deutschen Sängerin. Durch elektronische, oft ungewöhnliche Sounds geprägt. Das zweite Album hatte ich gekauft, bei diesem werde ich darauf verzichten, obwohl es durchaus ein paar ansprechende Songs gibt. SHR: 79 T - 667 T. WD: 26/d.  

The Electric Family. Album: Terra Circus (2017). Fünftes Album einer deutschen Progressive- und Krautrock-Band - nach 10-jähriger Schaffenspause. Ein historisches Album habe ich bereits von ihnen. Das neue Album hat viel Jam-Atmosphäre und ist relativ straight, weniger proggig. Das ist es vermutlich, was mich stört. Anderen gefällt das. „Leidenschaftlicher als je zuvor“, meint z.B. musikreviews. Aber Songs wie z.B. das Remake des Can-Songs „Mary, Mary, so Contrary“ kann man durchaus gut anhören. SHR: 1 T. WD: n.v.  

Follow The Cipher. Album: Follow The Cipher (2018). Debut-Album einer schwedischen Power-Metal-Band mit Lady und manchmal einem bösen Buben am Micro. „Seelenloses, überproduziertes Modern-Melodic-Pop-Metal Album“, meint stormbringer. An Eigenständigkeit fehlt es der Band wahrscheinlich schon. Außerdem sind die Songs mit meist < 5 min. zu kurz und geradlinig, auch wenn sie ganz gut abgehen. Na gut, Power Metal nervt mich oft sowieso. SHR: 15 - 174 T. WD: n.v. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 
WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), 
n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Donnerstag, 2. August 2018

Immer noch Hitzewelle

Das war die Wetterprognose von gestern:


Ich glaube nicht, dass heute 35 Grad erreicht worden sind, eher 33/34 Grad. Aber egal. Für morgen zeigt wetteronline aktuell 36 Grad an.

Ich war heute beim Vater. In der Küche zeigte mein Thermometer dort 31.5 Grad an. Nun glaube niemand, mein Vater hätte damit ein Problem, der fühlt sich pudelwohl. Aber mir war es zu warm.

Mittlerweile bevorrate ich zu Hause im Kühlschrank gelegentlich ein paar Bierdosen. Meine Wohnung betrachte ich zwar als alkoholfreie Zone, aber Regeln dürfen durchaus auch mal gebrochen werden. Gegen Mitternacht, bei 28 Grad auf dem Balkon, kann eine kühle Bierdose schon mal etwas Feines sein. Vor allem schläft man auch besser danach.

Das Wetter hier ist durchaus nicht immer gleich. Gestern beispielsweise war es in Köln fast durchweg bewölkt, und es wurden wahrscheinlich nur 28/29 Grad erreicht, und am Tag zuvor wehte sehr viel Wind sogar auch noch nachts, und der Wind zog so stark durch mein Wohnzimmer, dass leichtere Teile vom Couchtisch geweht wurden und eine Decke zum Schlafen angeraten war.

Mittlerweile wird auch gar nicht mehr viel gemeckert, viele Menschen haben sich an die Hitze hier in der Stadt durchaus schon gewöhnt. Nach der gegenwärtigen Prognose gibt es einen Temperatursturz am nächsten Mittwoch von 36 Grad auf 27 Grad am Donnerstag. Dann wird wieder gemeckert - falls die Vorhersage zutreffen sollte. Und wir müssen die Winterkleidung auspacken.

Urfttal-Wanderung Blankenheim/Wald – Nettersheim - Urft

Diese Wanderung fand bereits am 22. Juli statt. Aber, nun ja, ich bin hier momentan etwas klimageschädigt. Am PC hier liegen die Temperaturen meist um 30 Grad – auch jetzt gerade werden 30.8 Grad angezeigt, und das ist demotivierend, hier etwas zu tun, denn es gibt auch geringfügig kühlere Orte in meiner Wohnung. 

Auch am 22. Juli war ein 30-Grad-Tag in Köln. Ich fuhr nach Blankenheim/ Wald, einer der höchstgelegenen Bahnstationen in der Eifel (um 500 m NN). Ich nahm diesmal einen urftnahen Weg, kann diesen für heiße Tage aber nicht unbedingt empfehlen, da es nur wenig Schatten gibt. 


 >Scheunen und Tränketanks am Wellenberg<

Den vollständigen Bericht gibt es bei Unterwegs,Nahweh.Fernweh.

Montag, 30. Juli 2018

Meine Woche (KW 30)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht, Abendspaziergang.   

Gesehen: im Kino „303“ (Bericht).  

Gehört: David Phillips & Freedance, Dead Can Dance, Olivia Trummer, Opium Warlords, Paolo Fresu, Richard Galliano & Jan Lundgren.  

Gelesen: Jeff VanderMeer's Roman „Auslöschung“ zu Ende gelesen und Jeff VanderMeer's Roman „Autorität“ (Southern Reach Trilogie, Teil II) begonnen; in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“, im Horrormagazin „Virus“, im Greeenpeace Magazin.  

Gegessen: meist Kantinenkost; viel Eis; viel Wassermelone, denn ich habe eine gekauft, die zwar Mini-Wassermelone hieß, aber dennoch wohl 2 – 3 kg wog.  



Getrunken: neben Kaffee auch viel Wasser; Orangen- und Grapefruit-Saft, Kölsch, Paulaner Weissbier.  

Gefreut: Ice-Time.  

Gelacht: zu lachen gab's wenig.  

Genervt: --- 

Geärgert: über meinen virulenten Schnupfen seit Samstag.  

Gefrustet: ---  

Geklickt: überwiegend nach DVD's.   

Gefunden: ---  

Gekauft: neue Sandalen bei Zalando Outlet, kleine Brieftasche bei Karstadt, Hemd bei C & A, einige DVD's. Shopping kann übrigens eine gute Idee bei heissen Temperaturen sein, weil viele Läden und Shopping Centers angenehm temperiert sind. Erkältet habe ich mich dort allerdings vielleicht trotzdem.  

Gestaunt: ---  

Gewünscht: etwas Abkühlung (die am Samstag kam).  

Gefühlt: zeitweise deutlich zu warm, Nackenverspannungen, krank am Wochenende.   

Gedacht: der Irrsinn hat Methode?  

Fazit: sehr warme Woche mit reduzierten Aktivitäten. 

Sonntag, 29. Juli 2018

Jeff VanderMeer's Roman „Auslöschung“

Es handelt sich hierbei um den ersten Roman der Souhtern-Reach-Trilogie, den der US-amerikanische Autor Jeff VanderMeer in 2014 veröffentlichte. Paramount Pictures investierte 40 Millionen Dollar in Alex Garland's Verfilmung, doch der Film liess Anfang des Jahres ein ratloses Kinopublikum in den USA zurück und man entschied, dass er zu kompliziert für die große Leinwand sei und verkaufte die weiteren Vertriebsrechte jedenfalls bezüglich Europa an Netflix. 

Nun, es liegt zunächst einmal am Buch. Dieses, ein Expeditionsroman in ein kontaminiertes Gebiet, der sogenannten Area X, präsentiert mystisch-unheimliche Rätsel en masse. Eine Biologin, eine Anthropologin, eine Psychologin und eine Landvermesserin werden nach einer intensiven Vorbereitungszeit in dieses am Meer gelegene versumpfte Waldgebiet geschickt, um herauszufinden, was dort vor sich geht. 

Es ist die 12. Expedition, aber auch das ist nicht so wirklich sicher, denn die Biologin als Hauptprotagonistin besucht später den unheimlichen Leuchtturm, in dem sie in einem Raum einen riesigen Berg von Expeditionsberichten findet. 

Im sumpfigen Gebiet, im Meer, da leben wahrscheinlich Ungeheuer. Der Leuchtturm findet seine Entsprechung in einem unterirdischen Turm. Eine endlose Treppe führt in den Abgrund, die Wände sind mit lebenden mystischen Texten bemalt, die ein Ungeheuer schafft. Die Frauen werden psychisch verändert, treiben sich mehr oder weniger gegenseitig in den Tod. Aber auch das ist nicht sicher. Sie leben irgendwie auch weiter, tauchen nach ihrem „Tod“ im Gebiet, aber auch außerhalb in ihrer Heimat auf – oder auch nicht. Erinnern können sie sich dann an fast nichts. 

Zumindest mit einem flauen Gefühl in der Magengegend nimmt man schließlich das Ende dieser Geschichte hin und weiß schon beim Weglegen von „Auslöschung“, dass man die Fortsetzung definitiv lesen muss“, meint deepground. Ein gutes Buch, das streckenweise auch eine Lovecraft'sche unheimliche Atmosphäre mitbringt. 

Romane, die in sonderbare Zonen spielen, gab es schon früher. Arkadi und Boris Strugazki's Roman Picknick am Wegesrand (1971) ist ein berühmtes Beispiel. In diesem Wikipedia-Link werden auch Parallelen zu anderen Werken wie Stanislaw Lem's Roman „Solaris“ (1961) oder zu Gareth Edwards Film „Monsters“ (2010) gezogen. 

Der Autor lebt in Florida. Wenn ihr bei der google-Bildersuche "St. Marks lighthouse" eingebt, bekommt ihr einen Eindruck, welche Gegend als örtliche Vorlage für den Roman diente. 

Logisch, dass ich irgendwann den Film sehen muss. 

Erkältet

Ich bin erkältet, habe Schnupfen bekommen. Zu viel Eis gegessen, vermute ich.

Samstag, 28. Juli 2018

Hitzewelle in Köln

Meine Blog-Aktivitäten sind im Moment deutlich reduziert, da das Thermometer hier am PC 30 oder 31 Grad anzeigt und die Konstruktion sinniger Sätze erschwert ist. Irgendwann werden die Beiträge aber nachgeholt. 

Vorhin, gegen 22:30 Uhr, bei 29 - 30 Grad in der Wohnung, entschied ich mich zu einem Südstadt-Spaziergang. Draußen zeigte das Apotheken-Thermometer 30 Grad an. Gut 2 Stunden früher zeigten diese Thermometer noch 34 oder 35 Grad an. 

Nachdem ich so einige Straßen durchlaufen hatte, entschied ich mich für einen Sitzplatz am „Fertig“ an der Bonner Straße. Diese Gaststätte ist schon uralt und etwas zurückgesetzt gelegen, so dass der Straßenlärm gut gedämpft ist. Und es war nicht überfüllt. 


Ich saß da also beim Weizenbier und beobachtete die uralte Platane, und konnte die ersten 30 Minuten nicht feststellen, dass sich auch nur ein Blatt um einen Milimeter rührt. Das kann schon mal ein Standortnachteil von Köln sein, wenn ein Hitzehoch herrscht. Keinerlei Windbewegung. 

Im Moment immer noch 31.0 Grad hier am PC. Im Wohnzimmer sind es aber immer 2 Grad weniger, weshalb ich dort schlafe. 

Morgen soll es einen Temperatursturz auf max. 28 Grad geben und vielleicht sogar Gewitter. Seh'n wir mal, was kommt. 

Ganz allgemein sehe ich mich aber dennoch mehr als Hitze-Typ. Es gefällt mir besser als Temperaturen unter 10 Grad, das ist sicher. Aber Temperaturen über 28 Grad brauche ich natürlich auch nicht - und schon gar nicht über längere Zeit, so dass sich die Wohnung entsprechend aufheizt.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Häutung

In Köln gibt es viele Platanen. Die Platanen häuten sich, so dass man unter ihnen zurzeit häufig ganze Rinden-Haufwerke sieht.


Mehr Eindrücke gibt's beispielsweise bei der kaeferwerkstatt

Dienstag, 24. Juli 2018

Sandals

Gestern, sozusagen noch rechtzeitig vor der hereinbrechenden Hitzewelle, kaufte ich bei CCC auf der Breiten Straße noch ein Paar luftige Lasocki-Sandalen. 35 € - man gönnt sich ja sonst nichts, aber die Farbgebung gefiel mir.


Heute gibt es keine Temperatur-Erholung auf dem Balkon mehr - 21:35 Uhr, dort sind noch 29 Grad, hier am PC auch.

Kölner Lichter

Mit diesen Lichter-Veranstaltungen, ob sie nun Sylvester, Kölner Lichter oder Rhein in Flammen heißen, habe ich im Allgemeinen nicht so viel im Sinn. Der letzte Samstag war aber ein sehr schöner lauer Abend, und so spazierte ich gegen 21:30 Uhr Richtung Rhein. „KAP686 Skateplaza“ heisst der Ort, wo ich meist ankomme, am Südende des Kölner Siebengebirges nahe der Südbrücke. 

Dort gab es Open-Air-Tanz in der Dämmerung: 


Hinter der Brücke machten sich 4, 5 Heissluftballons bereit, die beleuchteten Schiffe auf dem Rhein mit ihrem eigenen Lichtspektakel zu empfangen. Ich war schon überrascht, wie groß diese Ballons sind. Meistens sieht man sie nur am Himmel und ahnt das so gar nicht. 


Außerdem gab es an diversen Stellen Feuerwerk. 


Auf diesen vorbei fahrenden Schiffen gab es oft laute Musik – aus meiner Sicht völlig sinnfrei und meist nervend. Zum Glück war ich nicht an Bord. 

Nachdem die Schiffe vorbei gefahren sind, suchte ich mir noch einen Ort für zwei große Kölsch. Der Uferweg vorbei am Kölner Siebengebirge nennt sich heute Katharina-Schauberg-Promenade. Am Limani gibt es einen Platz, und dort war ein mobiler Kölsch-Stand aufgebaut. TV-Würfel übertrugen das Konzert von „Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe“ im Tanzbrunnen - allerdings war die Verbindung schlecht und fiel häufig aus. 

Highlight wäre noch das „musiksynchrone Höhenfeuerwerk“ gewesen. Aber dafür war die Südstadt nicht der richtige Ort. Und deshalb hielten sich die Menschenmassen hier auch in Grenzen – man konnte gut spazieren gehen. 

Montag, 23. Juli 2018

Meine Woche (KW 29)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht, heute in der Eifel im Urft-Tal gewandert (Bericht folgt).   

Gesehen: im Kino „Foxtrott“, „Am Strand“; WDR-Sendung „Die Eifel lebt!“, beleuchtete Boote und Heissluftballons bei den „Kölner Lichtern“ (einige Bilder folgen noch).  

Gehört: Dark Sanctuary, Das Weeth Experience, Das Zeichen, Nick Cave And The Bad Seeds; und in weitere Alben bei Spotify hineingehört. Draußen zirpt gerade jetzt eine Grille (?).  

Gelesen: in Jeff VanderMeer's Roman „Auslöschung“; in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“, in der Rockzeitschrift „Eclipsed“.  

Gegessen: Ein halbes Hähnchen mit Pommes war ein Highlight der Kantine.  

Getrunken: neben Kaffee auch Wasser, Blutorangen- und Grapefruit-Saft, Kölsch.  

Gefreut: über das Sommerwetter, Ice-Time.  


>Eine meiner beiden Lieblingseisdielen, hier in der Richmodstraße, Köln-City<

Gelacht: zu lachen gab's wenig.  

Genervt: ---  

Geärgert: ---  

Gefrustet: ---  

Geklickt: überwiegend Eifel-Lokalitäten.   

Gefunden: ---  

Gekauft: nichts Besonderes.   

Gestaunt: ---  

Gefühlt: ausgeglichen. Nackenverspannungen, Kreislaufprobleme, Wespenstich.   

Gedacht: zu warm zum Denken.  

Fazit: insgesamt ansprechende, unaufgeregte Woche. 

Sonntag, 22. Juli 2018

Im Kino: Am Strand

Dominic Cooke's Film „Am Strand“ spielt in England im Jahr 1962. Ein junger Mann, eine junge Frau lernen sich kennen, gehen gelegentlich zusammen aus oder spazieren, stellen sich jeweils bei den Eltern der PartnerIn vor, heiraten. Die prüde-gehemmte Hochzeitsnacht in einem Strandort endet in einem Fiasko, die Ehe endet sozusagen am Strand nach 6 Stunden, wo die Frau (Saoirse Ronan) nach den ungeschickten Versuchen im Hotelzimmer erklärt, unmöglich Sex machen zu können und der Mann tobt. 

Die Geschichte ist als Zeitgeist- und Sittengemälde sehr stimmig inszeniert. Und was die Thematik angeht, frage ich mich auch manchmal, wie es in Anbetracht der tabuisierten Thematik passieren konnte, überhaupt auf die Welt gekommen zu sein. 

Die Chronologie einer großen, vitalen, an Tabus und törichtem Stolz zerbrechenden Liebe“, meint epd-film

Samstag, 21. Juli 2018

Engelstrompete

Im Frühjahr legte ich mir wieder eine Engelstrompete zu - gab's für 5 € oder so als Restposten. Im Grunde wollte ich ja keine dieser Pflanzen mehr anschaffen, und ich habe auch nicht wirklich Platz für sie. Sie hat ihre Höhe inzwischen nämlich auch vervierfacht. 

Und sie hat eine erste Blüte hervorgebracht:


Und weil die Blüten gelb sind, habe ich sie doch gekauft. Meine alte Engelstrompete, die viele Jahre meinen Balkon zierte, hatte rosa-weisslich-farbene Blüten.
 

Glühende Nadel?

Heute morgen auf dem Balkon stach mich eine Wespe ins linke Handgelenk. Sie fiel möglicherweise aus einer Pflanze, keine Ahnung.

Es ist wohl schmerztechnisch ähnlich dem Stich mit einer glühenden Nadel. Frauen kennen sich da vielleicht besser aus?

Die Schwellung ist gering, die Rötung deutlicher und es juckt. Manchmal mache ich Salbe drauf.
 

Eifel-Wanderung zum Duppacher Weiher

Am letzten Sonntag war es auch im Wandergebiet mit ca. 27 Grad Maximum (im Schatten) ziemlich warm und anfangs auch sehr sonnig. Ich spürte schon ziemlich bald Kreislaufprobleme, weshalb ich die Tour auf 15,5 km abkürzte. 


 >Am Killenberg<

Den vollständigen Bericht könnt ihr bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh ansehen.

Freitag, 20. Juli 2018

14-Tage-Wetter

Nach der gegenwärtigen Prognose wird es in den nächsten zwei Wochen ziemlich warm: 


Ich werde wohl zum Schlafen ins Wohnzimmer umziehen müssen. Dort ist es mindestens 1 Grad kühler.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Im Kino: Foxtrot

In Israel gibt es so einige Experten, die in ihren Filmen Extremsituationen, meist in Zusammenhang mit Krieg und Terrorismus, anschaulich auf die Leinwand bringen können. Der Regisseur Samuel Maoz hatte uns schon in 2010 mit einem Panzer-Drama („Lebanon“) beglückt – ein Film, der nur in einem Panzer spielt. 

In seinem neuen Film „Foxtrot“ gibt es im Wesentlichen zwei Schauplätze. Der eine Schauplatz ist die Wohnung der Eltern eines jungen Soldaten, der zweite Schauplatz ist ein gottverlassener Straßensperre-Posten in der Wüste Negev, wo der Soldat seinen Wehrdienst ableistet. 

Der Film ist in mancher Hinsicht bizarr. Er beginnt mit dem Tod des Soldaten und zeigt die psychischen Folgen des Desasters bei und nach Überbringung der Todesbotschaft an die Eltern. 

Dann springt er zum zweiten Schauplatz in der Wüste, zeigt die mitunter absurde Routine am Posten, wo gelegentlich auch mal ein einsames Kamel durchgelassen wird, ohne dass dieses einen Ausweis vorzeigen muss oder wo auch Foxtrot-Tanzschritte mangels kontrollierbarem Verkehr von den Soldaten geübt werden können. 

Doch dann löst ein unglücklicher Zufall eine Katastrophe aus, bei der Zivilisten sterben, jedoch keine Soldaten verletzt werden. Den Eltern daheim wird erklärt, dass es sich bei der Todesmeldung um einen Irrtum handelt. 

Der Film hat jedoch eine finstere Pointe, die sich zeigt, nachdem der Film erneut zum Kontrollposten in der Wüste springt. 

Israelische Filme sind normalerweise keine Action-Dramen. Meist passiert nicht viel, aber wenn etwas passiert, passiert es unerwartet plötzlich und ist oft auch schnell vorbei. Dies macht einen Großteil der emotional wuchtigen und auch authentischen Wirkung dieser Filme aus. Auf diesen Film trifft das zu. 

So schnell gehen einem diese träumerischen Bilder eines albtraumhaften Films nicht wieder aus dem Kopf“, meint die Hannoversche Allgemeine.

Dienstag, 17. Juli 2018

Sie fliegen

Gestern, ich saß auf dem Balkon, sah ich drei Fledermäuse hier im Innenhof jagen. Schon als ich hier einzog vor 18 Jahren sah ich wiederkehrend meist eine Fledermaus, später in manchen Jahren auch mal zwei. Aber drei (!), das ist Rekord!

Vielleicht hat sich der ökologische Zustand der Kölner Südstadt gebessert? Vielleicht ist das Nahrungsangebot gerade in diesem Jahr besser?
 

Sonntag, 15. Juli 2018

Meine Woche (KW 28)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht, heute in der Eifel zum Duppacher Weiher gewandert (Bericht folgt).   

Gesehen: im Kino „Die Frau, die vorausgeht“; zwei eher mittelprächtige WM-Halbfinalspiele (größtenteils) und das ebenfalls eher mittelprächtige Spiel um den 3. Platz zwischen Belgien und England.  

Gehört: Dargaard, Dark Muse, Dark Sanctuary, Das Weeth Experience, Eloy, Nick Cave And The Bad Seeds, Oh Wonder.  

Gelesen: Elif Shafak's Roman „Der Bastard von Istanbul“ zu Ende gelesen (Bericht), Jeff VanderMeer's Roman „Auslöschung“ begonnen; in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“, in der Rockzeitschrift „Eclipsed“.  

Gegessen: Putenschenkel mit Kartoffel-Wedges und Möhren war ein Highlight der Kantine. Zwei Maiskolben.  

Getrunken: neben Kaffee, Apfel- und Grapefruit-Saft auch Eiszeit-Weizenbier. 

Gefreut: über das Sommerwetter, Ice-Time.  

Gelacht: zu lachen gab's wenig.  

Genervt: über nicht funktionierende EDV-Netzwerke.  

Geärgert: ---  

Gefrustet: ---  

Geklickt: überwiegend über Höhlen.   

Gefunden: ---  

Gekauft: nichts Besonderes.   

Gestaunt: über die Rettung der eingeschlossenen Kinder aus der thailändischen Höhle.  

Gefühlt: ausgeglichen. Nackenverspannungen.  

Gedacht: es könnte wohl passieren, im Feld zu sterben.  

Fazit: insgesamt ansprechende, unaufgeregte Woche.

Eine Eifel-Wanderung von Scheven ins Rurtal nach Heimbach

Am letzten Sonntag machte ich bei schönem, aber nicht zu heißem Sommerwetter um 24 Grad eine 19,5 km lange Wanderung in der Eifel. 


>Alte Grabsteine in Hergarten<

Den Bericht habe ich bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gepostet.

Freitag, 13. Juli 2018

Der Sommer kommt wieder!

Nachdem es am Dienstag und Mittwoch wettermäßig deutlich kühler in Köln war, setzt sich der Sommer nun wieder durch.


>Abendmotive gegen 21 Uhr 30. Die sehr schräg stehende Sonne scheint auf die Bäckerei am Chlodwigplatz, Köln-Südstadt. Unten, gleiche Zeit: Das Zhing-Sam-Restaurant ist gut besucht, die Temperatur schön zum draußen sitzen. Das Restaurant, das südostasiatische Küche bietet, gibt es nun auch schon seit einigen Jahren. Es ist der nächstgelegene Gastronomie-Ort, den ich von zu Hause aus erreichen kann.<


Ich habe übrigens einen kleinen Artikel über die Reisegefahr "Höhlen" bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gepostet.

Dienstag, 10. Juli 2018

Im Kino: Die Frau, die vorausgeht

Dieser explizit andersartige Western der Regisseurin Susanna White erzählt von Catherine Weldon (Jessica Chastain), die 1889 New York verliess, um die Sioux in ihrem Reservat in Dakota zu besuchen und Sitting Bull (Michael Greyeyes) zu malen. 

Sie findet den Häuptling bei der Kartoffelernte vor und handelt einen Preis aus, um ihn zu malen. Sie ziehen durch's Land und suchen Plätze für die Portraits, doch wird die Frau zunehmend in die Konflikte zwischen den Siedlern und den Indianern verwickelt, denen mal wieder vertraglich mit Unterstützung der Regierung Land abgenommen werden soll. 

Als die Abstimmung über den Vertrag scheitert, wird Sitting Bull, der ermutigt wurde, die Indianer gegen die Zustimmung einzuschwören und eine großartige Rede vor der Abstimmung hielt, ermordet. 

Es ist ein ansprechender Film geworden, der es jedoch mit den historischen Wahrheiten leider nicht so ganz genau nimmt. „Die schillernde Beziehung zwischen Weldon und Sitting Bull wird hier auf eine recht geglättete seelenverwandtschaftliche Annäherung reduziert“, meint die zeit dazu. Aber gemalt hat sie ihn, und den Hass der indianerfeindlichen Siedler bekam sie auch zu spüren.

Montag, 9. Juli 2018

Meine Woche (KW 27)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht, am Freitag mit Freunden gaaanz lange im Biergarten (Herbrand's) gewesen, Basketball gespielt, gestern in der Eifel zwischen Scheven und Heimbach gewandert (Bericht folgt).   

Gesehen: ein paar halbe WM-Fußballspiele, von denen „Belgien – Japan“ das beste war.  

Gehört: Dargaard, Dark Sanctuary, Nucleus Torn; und andere Bands, deren Alben ich bei spotify prüfte.  

Gelesen: wie Vorwoche.  

Gegessen: oft auch Nuss-Früchte-Müsli mit Milch.  

Getrunken: neben Kaffee auch Paulaner Weizen, Kölsch, Tyskie-Bier (aus der Dose), Blutorangen- und Grapefruit-Saft.  

Gefreut: über das Sommerwetter.  

Gelacht: zu lachen gab's wenig.  

Genervt: hinsichtlich der Flüchtlingsdebatte.  

Geärgert: ---  

Gefrustet: ---  

Geklickt: überwiegend Filmkritiken (DVD's).   

Gefunden: ---  

Gekauft: nichts Besonderes.    

Gestaunt: darüber, dass die belgische Fußballmannschaft einen 2:0-Rückstand noch in einen Sieg verwandeln konnte.  

Gefühlt: ausgeglichen. Nackenverspannungen.   

Gedacht: der Weltuntergang ist unvermeidlich. 

Fazit: insgesamt ansprechende Woche. 

Freitag, 6. Juli 2018

Eifel-Wanderung Scheven – Eiserfey – Mechernich

Am letzten Sonntag war es einige Grad wärmer als eine Woche zuvor. Eine Jacke brauchte man gar nicht erst mitzunehmen. Diesmal gibt es Photos ganz ohne Architektur ..... 


>Auf den Erz-Abraumhalden südöstlich von Kalenberg< 

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh habe ich den vollständigen Photo-Bericht hinterlegt.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Sound-Welten (10/2018)

In dieser spotify-Prüfserie gefiel mir kein Album gut genug, aber es gab ansprechende Songs. Im Zweifelsfall würde ich das Pumarosa-Album wählen. 

The National Jazz Trio of Scotland. Album: Standards Vol. IV (2018). Weder Jazz, noch Trio. Man hört primär minimalistisch-softigen Pop mit Lady am Micro. „Fein gezogene, oft schwerelose Lieder“, meint der musikexpress. Nicht schlecht, interessante Voice, aber zu wenig aufregender Sound, meine ich. SHR: 1 T. WD: n.v. 

Oceans of Slumber. Album: The Banished Heart (2018). Drittes Album einer US-amerikanischen Progressive-Metal-Band mit talentierter Lady am Micro. Ansprechender Sound bei den episch-doomigen Songs der wenig schnellen Gangart, besonders auch der 9-minütige Titelsong ist da zu nennen. Growls und Black-Metal-Geballer auf einigen Songs behagen mir allerdings weniger. SHR: 14 T – 122 T. WD: 24/d. 

Pumarosa. Album: The Witch (2017). Debut-Album einer britischen Band mit Lady am Micro. Irgendwo zwischen Postpunk und PopRock mit Songs oft in der 5–7-Minuten-Ecke. Lt. musikexpress verstrickt sich das Album oft „in softpsychedelische, samttrippige Outros“. Die Band sollte man vielleicht im Hinterkopf behalten. Anspieltipp: „Priestess“. SHR: 85 T – 2.825 T. WD: n.v. 

Qntal. Album: VIII – Nachtblume (2018). Achtes Album dieser deutschen Mittelalter-Electro-Band, die seit 1992 aktiv ist und früher mal zu meinen Lieblingsbands gehörte. Der Voice der Sängerin kann ich ja immer noch viel abgewinnen, den programmierten elektronischen Sounds auf den letzten Alben häufig jedoch nicht mehr so viel. SHR: 5 T – 17 T. WD: 37/d. 

Rolo Tomassi. Album: Time Will Die And Love Will Bury It (2017). Etwa sechstes Album einer britischen Jazzcore- und Mathcore-Band mit Lady am Micro. Zwischen Melancholie und Geballer, sanften Gesängen und Screamo-Gekrächze. Nichts für ungeübte Ohren, sagte jemand, die Band kann aber auch vergleichsweise astreine Balladen wie „Risen“ schaffen. SHR: 35 T – 120 T. WD: 16/d. 

Sauna Youth. Album: Distractions (2015). Zweites Album einer britischen Postpunk-Band mit Boy/Lady am Micro. Schnelle Hau-Drauf-Songs in der 1–3-Minuten-Kategorie. Nichts Besonderes aus meiner Sicht. „Rasiermesserscharfer Zeitgeist-Garagen-Punk“, meint hingegen der musikexpress. SHR: 13 T – 69 T. WD: n.v. 

Tusks. Album: Dissolve (2017). Debut-Album einer britischen Singer-/ Songwriterin. „Dunkelheit und Eingängigkeit halten sich genau das richtige Maß“, meint plattentests. Ein auch auch aus meiner Sicht relativ angenehmes, mystisch angehauchtes, oft melancholisches Werk, aber ihre Voice spricht mich nicht besonders an. SHR: 19 T – 1.123 T. WD: 16/d. 

Weaves. Album: Wide Open (2017). Zweites Album einer kanadischen Indie-Pop-Band mit Lady am Micro. „Eine der vielversprechendsten kanadischen Bands“, meint aboutsongs. Das „Reduziert-Verschrobene“ einiger Songs kann mir mitunter gefallen. SHR: 22 T – 326 T. WD: n.v. 

Yo La Tengo. Album: There's A Riot Going On (2018). Etwa Album No. 19 dieser US-Band. Auffallend viele psychedelisch angehauchte, eskapistisch-ambiente Sounds. Kann man anhören, hat aus meiner Sicht aber zu wenig Höhepunkte und Schwächen bei den Voices. „Ein Album voller melancholischer Schönheit“, meint rollingstone. SHR: 139 T – 2.387 T. WD: 16/d.  

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Montag, 2. Juli 2018

Meine Woche (KW 26)

Getan: Gearbeitet, Vater, Kino und Biergarten besucht, gestern in der Eifel gewandert (Bericht folgt).  

Gesehen: im Kino den Horrorfilm „Hereditary – Das Vermächtnis“; ein paar halbe WM-Fußballspiele, von denen „Frankreich – Argentinien“ das beste war. 

Gehört: Dargaard, D'Arcadia, Neurosis, Nucleus Torn. 

Gelesen: Elif Shafak's Roman „Der Bastard von Istanbul“ ist nach wie vor „in Lesearbeit“, in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“, in der Rockzeitschrift „Eclipsed“. 

Gegessen: Bounty-Eis kann man auch essen. 

Getrunken: zwei Tannenzäpfle (Schwarzwälder Bier) im Beachpark sind erwähnenswert; ein polnisches Tyskie-Bier (aus der Dose) trank ich aber auch. 

Gefreut: über das wärmere Wetter zur Wochenmitte und über viele Schmetterlinge auf der Wanderung. 

Gelacht: zu lachen gab's wenig. 

Genervt: hinsichtlich der Flüchtlingsdebatte. 

Geärgert: --- 

Gefrustet: die Leistung der deutschen WM-Fußball-Elf war wenig erheiternd. Zum Glück sehe ich mich weder als echten Fußball-Fan noch als echten Patriot, daher hielt sich das Frustrationspotenzial in Grenzen. 

Geklickt: überwiegend Filmkritiken (DVD's).  

Gefunden: --- 

Gekauft: nichts Besonderes.   

Gestaunt: --- 

Gefühlt: ausgeglichen. Weniger Nackenverspannungen.   

Gedacht: nichts Besonderes.  

Fazit: insgesamt ansprechende Woche. 

Sonntag, 1. Juli 2018

Wandern zwischen Arloff und Mechernich (Eifel)

Am letzten Sonntag war das Wetter noch nicht so warm wie heute. Ich fuhr mit der Bahn nach Arloff und wanderte nach Mechernich. 


Den Bericht zur Tour findet ihr bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh.

Freitag, 29. Juni 2018

Ein Jubiläum

Die Betriebssportgemeinschaft feierte ihr 50-jähriges Bestehen mit einer kleinen Beachparty am Rande von Köln-Bocklemünd. 

Ich wohne zwar schon „ewig“ in Köln, aber dort in der Gegend war ich noch nie. Die Lokalität liegt direkt am Rande von Fort IV, eine dieser urtümlichen Festungen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg, die hier in Köln – soweit noch vorhanden – meist im Dornröschenschlaf liegen. 

Dort war ich zuerst, aber es führt kein Weg vom Fort zum Beachpark. 


Im Beachpark selbst kann man so Einiges tun, wobei dieser Tage Beach-Volleyball barfuß im Sand anscheinend das Beliebteste ist. 



Es gibt dort noch Anderes wie Fußball- und Tennisplätze, Tischtennisplatten, Boulebahnen etc. Einige haben auch Sport gemacht, aber im Grunde ging es mehr darum zu feiern, die Leute aus den anderen Sportsparten zu treffen, etwas Bier zu trinken und selbstgemachte Burger zu essen. 


Gut gelungen – an einem 27-Grad-warmen Spätnachmittag und frühen Abend. 

Mittwoch, 27. Juni 2018

Im Kino: Hereditary – Das Vermächtnis

Ari Aster's US-Horrorfilm fällt ins Subgenre des „Geisterhaus-, Okkult- und Seance-Films“. 

Eine Familie bezieht das große Anwesen der gestorbenen Mutter der Frau. Es kommt dann zu einem tödlichen Unfall, dem die etwas merkwürdige Tochter zum Opfer fällt und in Folge zu seltsamen Begebenheiten im Haus. Schuldgefühle und -zuweisungen, aber auch Alpträume und Visionen, vergiften gleichzeitig den Familienzusammenhalt. 

Sonderbare Fundstücke im Nachlass der Frau, später Erlebnisse einer Seance und der Fund einer Leiche auf dem Dachboden des Hauses lassen die Situation eskalieren. 

Der Film kann über größere Strecken mit seinem verschroben-unheimlichen Soundtrack sowie der Kameraführung überzeugen, läuft aber erst im letzten Drittel zu Form auf. Die Schauplätze wirkten auf mich eher „banal“, die Umsetzung der Story nicht wirklich überzeugend. 

Dennoch ist die Medienkritik anscheinend überwiegend positiv. In den stuttgarter-nachrichten heisst es beispielsweise: „Es ist atemberaubend, wie Aster die Katastrophe der Grahams nach den Regeln einer klassischen Tragödie anbahnt und durch zunächst nur winzige atmosphärische Verschiebungen ein subtil bohrendes Unbehagen erzeugt“. 

Sonntag, 24. Juni 2018

Meine Woche (KW 25)

Getan: Gearbeitet, Vater, Kino und Biergarten besucht, Steuerklärung über Elster abgewickelt (endlich !!! ), heute in der Börde/Eifel gewandert. (Bericht folgt).   

Gesehen: im Kino den Western „Feinde – Hostiles“ (Bericht: siehe dort); ein paar WM-Fußballspiele.  

Gehört:  C.U.B.S., Dalia Faitelson, Dapayk & Padberg.  

Gelesen: wie Vorwoche.    

Gegessen: den leckeren Salat mit Hähnchen und Bratkartoffeln im Herbrand's. Eis esse ich zwar überwiegend aus italienischen Eisdielen, Grandessa Eiskonfekt (Aldi) oder Rios Kokos Riegel (Penny) habe ich diesmal aber auch genommen.  

Getrunken: die zwei Weizenbier am Mittwoch im Biergarten sind erwähnenswert.  

Gefreut: über die gelungene spontane Verabredung mit FreundInnen am 28-Grad-warmen Mittwoch im Biergarten des Herbrand's in Köln-Ehrenfeld zum Essen/Trinken. Außerdem habe ich dort ein Internet-Radio für meinen Receiver geschenkt bekommen (es ist aber noch nicht angeschlossen).  

Gelacht: zu lachen gab's wenig. Aber über die gesellschaftspolitischen Cartoons von Herrn Hilbring, die z.B. im Meinungsmagazin „Choices“ veröffentlicht werden, kann ich schon mal schmunzeln.  

Genervt: hinsichtlich der Flüchtlingsdebatte.  

Geärgert: über die von der CSU inszenierte neue Asylantendebatte.   

Gefrustet: ---  

Geklickt: vorwiegend auf Indianer-Seiten bei wikipedia und auf Fußballergebnisse.   

Gefunden: --- 

Gekauft: nichts Besonderes.    

Gestaunt: über den unerwarteten Mit-Ach-und-Krach-Sieg der deutschen Fußballmanschaft gegen Schweden.  

Gefühlt: ausgeglichen. Unerfreuliche Nackenverspannungen.   

Gedacht: über kurz oder lang kommen die neuen Flüchtlinge alle um im Mittelmeer.  

Fazit: einigermaßen gelungene Woche mit zu kühlem Wetter. 

Wandern zwischen Zülpich und Abenden

Bei einigermaßen freundlichem Wetter um 22 Grad wanderte ich am letzten Sonntag von der Zülpicher Börde aus die ersten Eifel-Höhen hoch nach Berg und dann durch das Isimuttal runter ins Rurtal nach Abenden.


>Die Eifel-Landschaft nordwestlich von Muldenau<

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gibt es den Bericht dazu mit mehr Photos.

Samstag, 23. Juni 2018

Immer noch Leerstand

Im April 2017 berichtete ich hier von der untergegangenen Strauss-Filiale in 1a-Lage am Chlodwigplatz. 

Danach wurde der Laden geteilt und in die Nicht-1a-Lage am Ring zog eine Filiale von Elanza mit einem ähnlichen Angebot an Kleidung und Bad-Küchen-Ausstattung. 

Einige Monate hielt sich diese Filiale, dann wurde der Standort wieder aufgegeben. Die Schilder blieben. 

In die 1a-Lage zog bis jetzt niemand ein. Ladenherrichtung teuer, Miete zu teuer, denke ich mal. Wer riskiert da schon die Investitionen? 

Das kann heute doch nur ein Super- oder Biomarkt, oder?



>1a-Lage Chlodwigplatz: "Strauss Innovation", Juni 2018. Bei einer anderen Filiale am Friesenplatz ist auch nur Leerstand zu beobachten.<