Montag, 2. März 2026

Meine Woche (KW 07/2026)

Gemacht: Einkäufe und/oder Spaziergänge in der Südstadt/Deutz/Poll/City, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, Kinobesuch, ein paar kleinere Streicharbeiten, gewandert am Siebengebirge (Bericht) und im Koblenzer Stadtgebiet (Bericht folgt). 


>Nachdem sich das Rhein-Hochwasser deutlich zurückgezogen hat, sind fotogene Wasserflächen auf den Poller Wiesen verblieben. Man kann auf den Wiesen gehen, danach ist dann allerdings Schuhe putzen mit Schwamm angesagt, denn sie sind ziemlich schlammig. Foto von "heute" mit Südbrücke und Dom<

Gesehen: im Kino „Sie glauben an Engel, Herr Drowak“, meine älteren Filmkonserven „Pretty Woman“ (1990), „Together - Zusammen“ (2000). 

Gelesen: in Haruki Murakami's Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: nix Besonderes, aber nach meinem Besuch in Schweden habe ich so einige Sachen wiederentdeckt, wie Frühstücksei und „Bananenflocken“. 

Getrunken: Kaffee, Bananennektar, Wasser. 

Gehört: Musikkonserven von Joyce Hotel, Judgement of Paris, Julian's Treatment, Julie Doiron, Neurosis & Jarboe. 

Gegangen: 84.500 Schritte/Woche (5.800 – 24.900 Schritte/Tag). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gefühlt: ganz gut mit Abstrichen, da die erst vor wenigen Wochen eingebaute Zahnkrone schon wieder wackelt und manchmal Beschwerden verursacht. 

Fazit: aufgrund einiger sonniger Tage mit > 15 Grad fand ich das ganz gut draußen und habe auch zwei Wanderungen > 13 km hinbekommen.

Freitag, 27. Februar 2026

Im Kino: Sie glauben an Engel, Herr Drowak?

In einer kafkaesken Szenerie zwischen unaufgeräumter und mit Schnaps- und Weinflaschen vollgestellter Wohnung und einer Platten-Hochhaussiedlung inszeniert Nicolas Steiner ein bizarres Sozialdrama um einen älteren renitenten „Leistungsempfänger“, der vom Amt zu einem Kurs im kreativen Schreiben aufgefordert wird und diesen Kurs als Spezialbehandlung von einer jungen Studentin (Luna Wedler) in seiner Wohnung verabreicht bekommt. 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, überhaupt die Wohnung durch das komplett vermüllte Treppenhaus zu erreichen und hineingelassen zu werden, funktioniert das zunächst ganz gut. Die Studentin setzt dabei neben ihren Charme auch kleine und lebensgroße Puppen ein. 

Gefangen zwischen Erinnerungen an seine bedeutendste Liebesbeziehung und paranoiden Wahnvorstellungen setzt sich der Mann tatsächlich an die alte  Schreibmaschine und beginnt zu schreiben. Doch dann macht die Studentin einen Fehler, den der Mann als Vertrauensbruch bewertet und der schon die damalige Liebesbeziehung zerstört hatte. Der Mann dreht durch, und damit geht die ganze „Maßnahme“ den Bach runter. 

Der Film zeigt die Gegenwart in Schwarzweiß und die Erinnerungen in Farbe. Wahnvorstellungen in Form großer menschlicher Ratten, die ihn bedrohen, werden auch gezeigt. Insgesamt hat der eigenwillige Film so Einiges an surrealen und skurrilen Momenten in desaströser Szenerie zu bieten und kann auch schauspielerisch überzeugen.

Der Film „ist ein flammendes Plädoyer für Empathie und eine energische Aufforderung, die Ausgestoßenen, die Menschen, die aus dem System gefallen sind, nicht einfach zu vergessen“, sagt kino-zeit.

Montag, 23. Februar 2026

Meine Woche (KW 06/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/Bayenthal/City, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, Kino- und Friseurbesuch, ein paar Streicharbeiten vor allem in der Küche gemacht, mit Freund in der Braustelle Kölsch getrunken. 


>Altes Kloster "St. Maria vom Frieden", Schnurgasse, Köln-Südstadt; rekonstruierter Zustand etwa von 1716<

Gesehen: im Kino „Winter in Sokcho“ (Bericht), meine älteren Filmkonserven „Brot und Tulpen“ (2000), „Y Tu Mama Tambien - Lust for Life“ (2001), „Road to Perdition“ (2002), „Ein Augenblick Freiheit“ (2008), „Vinyan“ (2008). 

Gelesen: in Haruki Murakami's Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed. 

Gegessen: nix Besonderes. 

Getrunken: Kaffee, Bananennektar, Kölsch. 

Gehört: Musikkonserven von Josefine Cronholm, Messa, The Ministry of Wolves, Nautilus, Nenia C'Alladhan. 

Gegangen: 45.500 Schritte/Woche (4.200 – 10.400 Schritte/Tag). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gefühlt: geht so. 

Fazit: ziemlich grenzwertige Woche wegen oft nassem Wetter und Karnevalsaktivitäten.

Montag, 16. Februar 2026

Meine Woche (KW 06/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/Bayenthal/Raderberg/ Zollstock, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, Kinobesuch. 


>Eine der hässlichsten Ecken in Köln an der Bonner Straße im Niemandsland des projektierten Inneren Grüngürtels<

Gesehen: im Kino „Ein Kuchen für den Präsidenten“ (Bericht), meine älteren Filmkonserven „Rangoon“ (1995), „My Name is Joe“ (1998), „Matrix“ (1999), „Die Mumie kehrt zurück“ (2001), „One Point Zero“ (2004). 

Gelesen: in Haruki Murakami's Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed. 

Gegessen: kalt genug, um wieder einmal ein Suppenhuhn mit viel Gemüse zu kochen. 

Getrunken: Kaffee, Bananennektar. 

Gehört: Musikkonserven von Joe Zawinul, Johanna Borchert, John Parish & Polly Jean Harvey, Jonas Knutsson, Me And That Man, sowie einige Alben bei spotify geprüft. 

Gegangen: 43.500 Schritte/Woche (3.200 – 9.200 Schritte/Tag). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gefühlt: geht so. 

Fazit: ziemlich grenzwertige Woche wegen oft nass-kaltem Wetter und Karnevalsaktivitäten in der Stadt.

Freitag, 13. Februar 2026

Sound-Welten (03/2026)

In dieser kleinen Platten-Prüfrunde überzeugten mich vor allem einige uralte Songs von Nico. 

Jade Bird. Erstmals geprüft. Album: Jade Bird (2019). Erstes von bislang drei Alben einer britischen Folk-Rock-Sängerin. Sie schaffte es damit auf Platz 10 der britischen Charts, aber es scheint, dass ihr Erfolg schon wieder etwas verblasst. Mir sagen weder ihre Voice noch die Kompositionen zu. SHR: 1.062 T – 28.686 T. WD: 4/day. 

Katatonia. Alben: Sky Void of Stars (2023) // Nightmares As Extensions of the Waking State (2025). 12./13. Studio-Album dieser schwedischen Metal-Band, die ab 1993 mit Veröffentlichungen in Erscheinung trat. Es ist bemerkenswert, dass sie zuletzt nur noch im deutschsprachigen Raum in den Charts punkten konnte. In ihren meist 4-5-minütigen Songs ihres neuesten Werks wirkt sie manchmal schon fast wie eine gemäßigt-normale Melodic-Rockband. Der Sound kann mir streckenweise gefallen, aber insgesamt fehlt es mir an Höhepunkten in beiden Werken. SHR: 636 T – 3.370 T // 246 T – 1.719 T. WD: 95/day. 

Liquid Orbit. Erstmals geprüft. Alben: Game of Promises (2019) // More Spontaneous Floating Rock Creations (2025). Zweites und viertes Album einer deutschen, ziemlich unbekannten Psychedelic-Rock-Band mit Lady am Micro. Mit ihrem „aus der Zeit gefallenen“ Stil kann mich die Band mitunter überzeugen, insbesondere wenn ihre Sängerin, „der wertvollste Posten bzw. das Alleinstellungsmerkmal der Formation“ lt. musikreviews, zu hören ist und kein Jam-Charakter überwiegt. Ich würde das ältere dieser beiden Alben bevorzugen. SHR: 1 T // 1 T. WD: n.v. 

Mostly Autumn. Alben: Dressed In Voices (2014) // Seawater (2025). Etwa 11. und 16. Studio-Album einer britischen Progressive-Rock-Band mit Lady(/Man) am Micro. Ich habe einige Alben von ihnen, aber sie sind mindestens 20 Jahre alt. Ich finde nicht, dass sich die Band nach zahlreichen Besetzungswechseln positiv entwickelt hat. Symphonischer Rock, wenig balladesk, und aus meiner Sicht nur noch mäßig melodisch oder atmosphärisch hört sich das neueste Werk an. Das ältere Album gefällt mir da noch etwas besser, dürfte allerdings auch nicht an ihre Meilensteine herranreichen. SHR: 35 T – 132 T // 31 T – 56 T. WD: 10/day. 

Nico. Erstmals geprüft!! Alben: Desertshore (1970) // The End … (1974). Ihr drittes und viertes von insgesamt 5 offiziellen Studioalben. Ich hatte sie nie auf dem Radar, keine Ahnung, woran das liegt, schuf sie 1974 doch eine bemerkenswert düsteres Remake des Doors-Klassikers „The End“. Vielleicht wurde sie als „enfant terrible“ im Radio blockiert? Heute lange tot (1988), wird ihr musikalisches Schaffen als viel bedeutender bewertet als zu ihren Lebzeiten, „wegweisend in Musikrichtungen wie Punk, Wave und Gothic“. Diese beiden Alben sind für die damalige Zeit im Sound ungewöhnlich düster, mitunter pastoral, gesungen auf Englisch und vereinzelt auch auf Deutsch. SHR: 306 T – 1.757 T // 67 T – 210 T. WD: 305/day. 

Paatos. Album: Ligament (2025). Siebtes Studio-Album einer schwedischen Progressive-Rock-Band mit Lady am Micro. Erschien nach 12/13-jähriger Schaffenspause. Ich habe einige alte Alben von ihnen, besonders ansprechen konnte mich das neue Werk jedoch nicht. SHR: 5 T – 38 T. WD: 2/day. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (= 1 T) je Song. Indikator für relative Bedeutung im westlich geprägten Kulturkreis. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. Indikator für relative Bedeutung im deutschsprachigen Raum. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines letzten Zugriffs.