Dienstag, 19. Mai 2026

Bücherwelten: Nils Westerboer's Roman „Lyneham“

Mir scheint, dass mit diesem deutschen Autor vor ein paar Jahren ein neues Talent die Science-Fiction-Bühne betreten hat. Dieser Roman, sein drittes Werk, gewann auch den Kurt-Laßwitz-Preis sowie den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar, beides seit Jahrzehnten renommierte Preise für deutschsprachige Originalausgaben. 

Das Buch, in einer unbestimmten, heute als weit weg zu betrachtenden Zukunft spielend, ist auf einer fremden Welt verortet, auf der die letzten Menschen in atmosphärisch abgeschotteten Kolonien leben und versuchen, durch hochentwickelte Technik die Atmosphäre bewohnbar zu machen und/oder sich selbst genetisch so anzupassen, dass sie dort leben können. 

Doch diese Welt ist von Tieren bewohnt, und das Terraforming würde den Tod allen einheimischen Lebens bedeuten. Dies führt zu Konflikten innerhalb des wissenschaftlichen Führungsteams, doch auch zu Konflikten mit einheimischen Lebensformen, die das Terraforming sabotieren. Die meisten Lebensformen können jedoch mit Schallwaffen vertrieben werden, wenn sie den Kuppeln zu nahe kommen. 

Die Geschichte wird zum Teil aus der Perspektive eines Jungen und seiner abtrünnigen Mutter erzählt. Die beschriebene Welt kann man sich als wüstenhafte Inselwelt mit hohen Bergen und tiefen Schluchten vorstellen, die Tierwelt als sehr bizarr, augenlos und aufgrund von Tarntechniken weitgehend unsichtbar. 

Stilistisch-erzählerisch, aber auch im forschungstechnischen Background, konnte das Buch mich überzeugen.

Montag, 18. Mai 2026

Meine Woche (KW 20/2026)

Gemacht: auf Sardinien weitere Orte erkundet, übernachtet in Santa Teresa Gallura und Olbia, Reise beendet und planmäßig ohne Zwischenfälle nach Köln zurückgekehrt. Berichte mit Fotos gibt es in meinem Reiseblog unterwegsnahwehfernweh.blogspot.com.

Gesehen: ein weiteres Nuraghen-Dorf und ein weiteres Gigantengrab, eine Küstenbatterie aus dem 1. Weltkrieg, das Meer, Strand, besondere geomorphologische, erosionsbedingte Kleinstrukturen (Tafoni), Macchie.

Gedacht: schön, dass der Rückflug so gut klappte. Aber es ist hart, um 05:30 aufstehen zu müssen. Am Airport Köln/Bonn kein Bahnverkehr, aber der Schienenersatzverkehr war sehr gut organisiert.

Gelesen: in Nils Westerboer's Roman „Lyneham", im Kölner Stadtanzeiger.

Gegessen: Highlight "Lemon Chicken" mit Ananas, Paprika, Zwiebel und gebratenen Nudeln im AsiaGourmet im Kölner Hauptbahnhof.

Getrunken: Kaffee, Wasser, Bier, diverse bitterlemon-artige Getränke.

>Manche meiner Unterkünfte hatten eine nutzbare Espresso-Maschine, meistens im Gemeinschaftsbereich, selten im Zimmer. Manchmal, wie hier zuletzt in Olbia, gehörten auch die Pads in ausreichender Anzahl dazu. Die Wirklichkeit ist leider unbefriedigender, denn man trifft immer auf andere Maschinen, deren Funktionsweise man erst ermitteln muss und manchmal werden keine oder keine oder keine ausreichende Anzahl an Pads gestellt. Einmal habe ich Pads im Supermarkt gekauft, aber das waren "natürlich" die falschen. Das ist schon nett, eine Espresso-Maschine vor allem morgens nutzen zu können, denn Koffein nach dem Aufstehen brauche ich im Grunde regelmäßig, um fit zu werden<

Gehört: Musikkonserven von Kosheen, Opium Warlords.

Gefühlt: ganz gut, weil die Woche gut lief.

Gegangen: 79.200 Schritte/Woche (4.500 – 22.900 Schritte/Tag). Gestern, am Sonntag, musste ich nur mein Minimum (3.000) an Schritten erfüllen. Ich schaute etwas Radrennen im Rheinau-Hafen, bekam auch die Siegerehrung mit.    

Gekauft: diverse Übernachtungen. 

Fazit: gelungene Urlaubsende-Woche mit auch kühlen Tagen und etwas Regen. Der letzte freie Tag in Olbia war allerdings der regenreichste Tag der Reise.

Sonntag, 10. Mai 2026

Meine Woche (KW 19/2026)

Gemacht: auf Sardinien weitere Orte erkundet, übernachtet in Bosa, Alghero, Castelsardo und Nuoro. Ausflug per Bus nach Fertilia, viel "gewandert", aber auch mal am Strand gesessen und gelesen. Berichte mit Fotos gibt es in meinem Reiseblog unterwegsnahwehfernweh.blogspot.com.

Gesehen: Nuraghi und Domus de Janas, das Meer, besondere geomorphologische, erosionsbedingte Kleinstrukturen, Wald, Berge.



>Nuoro, Bergview<

Gedacht: die Reise hätte auch länger sein dürfen. In die Süd-Hälfte der Insel habe ich es gar nicht geschafft bzw. habe entschieden, dass es mir zu stressig wird, wenn ich es tun würde.

Gelesen: in Nils Westerboer's Roman „Lyneham".

Gegessen: nichts Besonderes.

Getrunken: Kaffee, Wasser, Bier, diverse Säfte und bitterlemon-artige Getränke.

Gehört: mehr Naturgeräusche, etwa Möwen und andere Vögel, aber auch Gewitter und nervige Pub-Musik nahe meiner Unterkunft.

Gefühlt: ganz gut, weil die Woche gut lief.

Gegangen: 117.600 Schritte/Woche (9.900 – 30.600 Schritte/Tag). 

Gekauft: diverse Übernachtungen. 

Fazit: abwechslungsreiche Sardinien-Woche mit auch kühlen Tagen und etwas Regen.

Montag, 4. Mai 2026

Meine Woche (KW18/2026)

Gemacht: auf Sardinien weitere Orte erkundet, übernachtet in Olbia, Oschiri, Macomer und Bosa. Ausflug per Schienenbus nach Bortigali, viel "gewandert", aber auch mal am Strand gesessen und gelesen. Berichte mit Fotos gibt es in meinem Reiseblog unterwegsnahwehfernweh.blogspot.com.

Gesehen: Nuraghi, Gigantengräber, viele Lost Places, das Meer, besondere geomorphologische, erosionsbedingte Kleinstrukturen, diverse aufgegebene Kirchen, archaisch wirkende Landschaft mit alten Steinmauern und Wiesen mit Korkeichen, Olivenhaine.



>View auf Bosa und die Burgruine<

Gedacht: die Hunde bleiben ein mentales Problem bei mir, auch wenn ich noch keine sehr unangenehme Situation erlebt habe und sie nach meinen ersten Eindrücken weniger aggressiv wirken als etwa auf Teneriffa.

Gelesen: in Nils Westerboer's Roman „Lyneham".

Gegessen: nichts Besonderes.

Getrunken: Kaffee, Wasser, Bier, diverse Säfte und bitterlemon-artige Getränke.

Gehört: mehr Naturgeräusche, etwa Möwen und andere Vögel.

Gefühlt: ganz gut, weil die Woche gut lief und auch noch regenfrei war.

Gegangen: 142.100 Schritte/Woche (11.900 – 27.900 Schritte/Tag). 

Gekauft: diverse Übernachtungen. 

Fazit: herausragende regenfreie Sardinien-Woche mit 1, 2 Tagen bis 27 Grad, meist aber unter 25 Grad.

Montag, 27. April 2026

Meine Woche (KW 17/2026)

Gemacht: in der Wohnung aufgeräumt, Einkäufe in der Südstadt, Spaziergänge in der Südstadt und am Deutzer Rheinufer, am Mittwoch früh aufgestanden und nach Sardinien geflogen, Olbia erkundet, Ausflüge nach Arzachena (Bus) und Golfo Aranci (Bahn), viel "gewandert". Einen Bericht hierzu gibt es dort.

Gesehen: zwei Nuraghi, zwei Riesen-/Gigantengräber, einen nuraghischen Tempel und eine mittelalterliche Burgruine, eine Batteriestellung aus dem 2. Weltkrieg, das Meer, Felsen und Felsburgen mit Tafoni.


>Gigantengrab Tomba dei Giganti Su Monte e S'Abe, Olbia, Sardinien<

Gedacht: in Anbetracht der allgemeinen Sturzgefahr bei Senioren konnten mir schon so einige Bedenken kommen. Ich bin auch gestürzt, aber es passiert oft nicht, wenn der Weg "bedenklich" aussieht, weil man dann achtsamer unterwegs ist, eher stolpert man über eine Bordsteinkante in der Stadt, so passiert in Arzachena. Beschädigt wurde vor allem das Smartphone.

Gebucht: Flug "Olbia-Köln" mit Eurowings am 16. Mai  (40 €, nur mit Handgepäck).

Gelesen: in Nils Westerboer's Roman „Lyneham", im Kölner Stadtanzeiger.

Gegessen: nichts Besonderes.

Getrunken: Kaffee, Cappuccino, Wasser (auch mit Multivitamintabletten), Bier.

Gehört: nada, also typische Stadtgeräusche.

Gefühlt: genervt vor dem Reisestart.

Gegangen: 115.000 Schritte/Woche (5.100 – 23.700 Schritte/Tag). 

Gekauft: Flug sowie diverse Übernachtungen. 

Fazit: ab Ankunft in Sardinien interessante Woche bei schönem Wetter bei etwa 18-23 Grad Maximum.