Samstag, 7. März 2026

Im Kino: Father Mother Sister Brother

Der Regisseur Jim Jarmusch ist mittlerweile auch schon deutlich über 70. Seine letzten Filme wie „Paterson“ (2016) oder „The Dead Don't Die“ (2019) fand ich schon ziemlich Spitze. Sein neuer Film kommt da vielleicht nicht so ganz ran, erzählt er doch in drei Episoden von eher wenig erfreulichen kurzen Kinder-Eltern-Besuchen. 

In der ersten Episode besuchen Sohn und Tochter ihren an einem abgelegenen See allein lebenden Vater (Tom Waits) in den Bergen New Jerseys. Sie wissen, dass er wohl knapp bei Kasse ist und bringen auch Vorräte mit. Ansonsten bleiben ihre Gespräche ziemlich oberflächlich, sie haben sich wohl alle ziemlich auseinandergelebt. 

In der zweiten Episode besuchen die zwei Töchter die Mutter in Dublin, die als erfolgreiche Schriftstellerin viel Wert auf Etikette legt. Auch sie sind dort eher selten zu Besuch und versuchen ansonsten ihr eigenes Leben zu leben. Viel zu sagen haben sie sich auch nicht. 

In der dritten Episode besuchen Sohn und Tochter die Wohnung ihrer Eltern, die kürzlich bei einem Unfall ums Leben kamen, in Paris, um die Wohnungsübergabe zu regeln. Anschließend fahren sie noch zu dem Lagerraum, in dem das ganze Hab und Gut aus der Wohnung verpackt und gestapelt ist. 

Insgesamt erzählt der Film relativ analytisch-nüchtern also vom Auseinanderleben und Auseinanderfallen familiärer Strukturen, wenn die Kinder groß sind. 

Leider etwas arg bemüht lakonisch“, meint critic. Ansehbar ist der Film trotzdem.

Montag, 2. März 2026

Meine Woche (KW 07/2026)

Gemacht: Einkäufe und/oder Spaziergänge in der Südstadt/Deutz/Poll/City, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, Kinobesuch, ein paar kleinere Streicharbeiten, gewandert am Siebengebirge (Bericht) und im Koblenzer Stadtgebiet (Bericht folgt). 


>Nachdem sich das Rhein-Hochwasser deutlich zurückgezogen hat, sind fotogene Wasserflächen auf den Poller Wiesen verblieben. Man kann auf den Wiesen gehen, danach ist dann allerdings Schuhe putzen mit Schwamm angesagt, denn sie sind ziemlich schlammig. Foto von "heute" mit Südbrücke und Dom<

Gesehen: im Kino „Sie glauben an Engel, Herr Drowak“, meine älteren Filmkonserven „Pretty Woman“ (1990), „Together - Zusammen“ (2000). 

Gelesen: in Haruki Murakami's Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: nix Besonderes, aber nach meinem Besuch in Schweden habe ich so einige Sachen wiederentdeckt, wie Frühstücksei und „Bananenflocken“. 

Getrunken: Kaffee, Bananennektar, Wasser. 

Gehört: Musikkonserven von Joyce Hotel, Judgement of Paris, Julian's Treatment, Julie Doiron, Neurosis & Jarboe. 

Gegangen: 84.500 Schritte/Woche (5.800 – 24.900 Schritte/Tag). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gefühlt: ganz gut mit Abstrichen wegen Zahnbeschwerden (, da die erst vor wenigen Wochen eingebaute Zahnkrone schon wieder wackelt und manchmal Beschwerden verursacht). 

Fazit: aufgrund einiger sonniger Tage mit > 15 Grad fand ich das ganz gut draußen und habe auch zwei Wanderungen > 13 km hinbekommen.

Freitag, 27. Februar 2026

Im Kino: Sie glauben an Engel, Herr Drowak?

In einer kafkaesken Szenerie zwischen unaufgeräumter und mit Schnaps- und Weinflaschen vollgestellter Wohnung und einer Platten-Hochhaussiedlung inszeniert Nicolas Steiner ein bizarres Sozialdrama um einen älteren renitenten „Leistungsempfänger“, der vom Amt zu einem Kurs im kreativen Schreiben aufgefordert wird und diesen Kurs als Spezialbehandlung von einer jungen Studentin (Luna Wedler) in seiner Wohnung verabreicht bekommt. 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, überhaupt die Wohnung durch das komplett vermüllte Treppenhaus zu erreichen und hineingelassen zu werden, funktioniert das zunächst ganz gut. Die Studentin setzt dabei neben ihren Charme auch kleine und lebensgroße Puppen ein. 

Gefangen zwischen Erinnerungen an seine bedeutendste Liebesbeziehung und paranoiden Wahnvorstellungen setzt sich der Mann tatsächlich an die alte  Schreibmaschine und beginnt zu schreiben. Doch dann macht die Studentin einen Fehler, den der Mann als Vertrauensbruch bewertet und der schon die damalige Liebesbeziehung zerstört hatte. Der Mann dreht durch, und damit geht die ganze „Maßnahme“ den Bach runter. 

Der Film zeigt die Gegenwart in Schwarzweiß und die Erinnerungen in Farbe. Wahnvorstellungen in Form großer menschlicher Ratten, die ihn bedrohen, werden auch gezeigt. Insgesamt hat der eigenwillige Film so Einiges an surrealen und skurrilen Momenten in desaströser Szenerie zu bieten und kann auch schauspielerisch überzeugen.

Der Film „ist ein flammendes Plädoyer für Empathie und eine energische Aufforderung, die Ausgestoßenen, die Menschen, die aus dem System gefallen sind, nicht einfach zu vergessen“, sagt kino-zeit.

Montag, 23. Februar 2026

Meine Woche (KW 06/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/Bayenthal/City, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, Kino- und Friseurbesuch, ein paar Streicharbeiten vor allem in der Küche gemacht, mit Freund in der Braustelle Kölsch getrunken. 


>Altes Kloster "St. Maria vom Frieden", Schnurgasse, Köln-Südstadt; rekonstruierter Zustand etwa von 1716<

Gesehen: im Kino „Winter in Sokcho“ (Bericht), meine älteren Filmkonserven „Brot und Tulpen“ (2000), „Y Tu Mama Tambien - Lust for Life“ (2001), „Road to Perdition“ (2002), „Ein Augenblick Freiheit“ (2008), „Vinyan“ (2008). 

Gelesen: in Haruki Murakami's Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed. 

Gegessen: nix Besonderes. 

Getrunken: Kaffee, Bananennektar, Kölsch. 

Gehört: Musikkonserven von Josefine Cronholm, Messa, The Ministry of Wolves, Nautilus, Nenia C'Alladhan. 

Gegangen: 45.500 Schritte/Woche (4.200 – 10.400 Schritte/Tag). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gefühlt: geht so. 

Fazit: ziemlich grenzwertige Woche wegen oft nassem Wetter und Karnevalsaktivitäten.

Montag, 16. Februar 2026

Meine Woche (KW 06/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/Bayenthal/Raderberg/ Zollstock, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, Kinobesuch. 


>Eine der hässlichsten Ecken in Köln an der Bonner Straße im Niemandsland des projektierten Inneren Grüngürtels<

Gesehen: im Kino „Ein Kuchen für den Präsidenten“ (Bericht), meine älteren Filmkonserven „Rangoon“ (1995), „My Name is Joe“ (1998), „Matrix“ (1999), „Die Mumie kehrt zurück“ (2001), „One Point Zero“ (2004). 

Gelesen: in Haruki Murakami's Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed. 

Gegessen: kalt genug, um wieder einmal ein Suppenhuhn mit viel Gemüse zu kochen. 

Getrunken: Kaffee, Bananennektar. 

Gehört: Musikkonserven von Joe Zawinul, Johanna Borchert, John Parish & Polly Jean Harvey, Jonas Knutsson, Me And That Man, sowie einige Alben bei spotify geprüft. 

Gegangen: 43.500 Schritte/Woche (3.200 – 9.200 Schritte/Tag). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gefühlt: geht so. 

Fazit: ziemlich grenzwertige Woche wegen oft nass-kaltem Wetter und Karnevalsaktivitäten in der Stadt.