Montag, 23. März 2026

Meine Woche (KW 12/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/City/Ehrenfeld/Deutz, wieder ein unangenehmer Besuch bei meiner Zahnärztin, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, mit Ex-Arbeitskollegen Rolf im Kino gewesen, mit Ex-Studienkollegen Jürgen in der Braustelle ein paar Kölsch getrunken, beim Bruder Kaffee getrunken gewandert im Veybachtal zwischen Satzvey und Euskirchen sowie zwischen Satzvey und Euskirchen im Veybachtal (Berichte folgen). 


>Deutzer Hafen, Köln: ich frage mich wirklich, seit wann die Buche in diesem desolaten Zustand ist<

Gedacht: ich verstehe schon, wenn die SPD katastrophale Verluste erleidet, ich selbst sehe sie im Wesentlichen nur als Mehrheitsbeschaffer der CDU auf Bundesebene. Nur, wenn ihr Klientel zur AfD abwandert und wenn die CDU Gewinne macht, ist das leider ziemlich traurig. 

Gesehen: im Kino „Gelbe Briefe“, meine älteren Filmkonserven „Das Dorf der Verdammten“ (1960), „Tiger & Dragon“ (2000), „Zerrissene Umarmungen“ (2009). 

Gelesen: in Roger MacBride Allen's Roman „Die Tiefen der Zeit“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: nichts Besonderes. 

Getrunken: Kaffee, Capucino, Bananennektar, Wasser, Kölsch (Zappes Süd, Braustelle). 

Gehört: Musikkonserven von Karthago, Kastrierte Philosophen, Katharina Nuttall, Neurosis, Nick Cave & The Bad Seeds. 

Gefühlt: ganz gut, da viele Aktivitäten. 

Gegangen: 82.000 Schritte/Woche (5.700 – 21.700 Schritte/Tag).  

Gekauft: nichts > 20 €.  

Fazit: ansprechende Woche.

Im Kino: Gelbe Briefe

İlker Çatak's Drama erzählt lt. Wikipediavon einem Künstlerpaar aus der türkischen Theaterszene, das aufgrund staatlicher Willkür und anscheinend regierungskritischer Äußerungen seine Arbeit verliert. Daraufhin muss es seine Werte hinterfragen und moralische Grenzen neu definieren. In der Folge werden die Ehe sowie die Beziehung zur jugendlichen Tochter auf eine harte Probe gestellt“. 

Der Film gewann den Goldenen Bären der Filmfestspiele in Berlin, aber wie das immer so ist, besteht bei Filmen, die sich mit Realitäten in autokratischen Regimen befassen, der Verdacht, dass politische Gründe eine Rolle bei der Auszeichnung gespielt haben. 

Der Film verschweigt nicht, in Berlin und Hamburg gedreht worden zu sein, obwohl er in Ankara und Istanbul spielt. Aber es wäre gar nicht mal so groß aufgefallen.

Schauspielerisch überzeugen die Darsteller*innen und auch die Darstellung der Geschehnisse, die kurzweilig in Szene gesetzt sind, aber ob die geradlinig inszenierte Geschichte aus cineastisch-stilistischen Gründen auch den Goldenen Bären verdient, kann hinterfragt werden.

Übergriffige politische Bestrebungen, die Opposition auszuschalten oder zu schwächen, gibt es im Übrigen auch in Deutschland, wie kürzlich medienwirksam an der in mancher Hinsicht absurd wirkenden staatlichen Einflussnahme auf die Auszeichnung von deutschen Buchläden zu erkennen war.

Montag, 16. März 2026

Meine Woche (KW 11/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/City/Ehrenfeld/Nippes/ Deutz, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, notwendiger Besuch bei meiner Zahnärztin, gewandert bei Kall (Bericht folgt). 


>Motiv Liebigstraße, nahe S-Bahn-Haltestelle Köln-Nippes<

Gesehen: im Kino „Nouvelle Vague“, meine älteren Filmkonserven „American Beauty“ (1999), „Gosford Park“ (2001), „Minority Report“ (2002). 

Gelesen: beendet Haruki Murakami's Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“ (Bericht), begonnen Roger MacBride Allen's Roman „Die Tiefen der Zeit“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: nichts Besonderes. 

Getrunken: Kaffee, Capucino, Bananennektar, Wasser. 

Gehört: Musikkonserven von Kammerflimmer Kollektief, Karin Höghielm, Karmadeva, Neurosis, Nick Cave & The Bad Seeds. 

Gefühlt: der abgebrochene Zahn musste gezogen werden. Wegen meinen Problemen am Wochenende wurde diese Aktion auf Montag vorverlegt. Es lief wahrscheinlich ziemlich reibungslos, dennoch bin ich mit Traumaverarbeitung beschäftigt gewesen. 

Gegangen: 58.300 Schritte/Woche (3.200 – 20.800 Schritte/Tag). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: diese Woche war sicher kein Highlight.

Im Kino: Nouvelle Vague

Richard Linklater widmet sich in seinem Film einer französischen Stilrichtung im Kino, die mit biederen Drehbüchern und vorhersehbaren Plots brechen wollte. Der Film zeigt die Dreharbeiten bei Jean-Luc Godard's erstem Erfolgsfilm „Außer Atem“ (1960), bei dem sehr viel improvisiert wurde und manchmal auch Drehtage ausfielen, weil dem Regisseur nicht einfiel, was wie gedreht werden soll. 

Der in Schwarzweiß gedrehte Film wirkt sehr authentisch bezüglich des rekonstruierten Ambientes, des Zeitgefühls und der in Szene gesetzten Drehbedingungen. Zoey Deutch in der Rolle der Jean Seberg gefiel mir besonders. 

Diese Liebes­er­klärung an das Kino mag nicht immer in die Tiefe gehen, aber sie trifft offenbar einen Nerv“, ist bei artechock nachzulesen. 

Ich weiß übrigens nicht, ob ich irgendeinen Godard-Film kenne bzw. mal vor langer Zeit im TV gesehen haben könnte.

Dienstag, 10. März 2026

Meine Woche (KW 10/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/Deutz/City, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, notwendiger Besuch bei meiner Zahnärztin, Kino- und Brauhausbesuch mit den Ex-Arbeitskollegen Michael und Rolf, Routinekontrolle bei meiner Internistin, Sushi essen mit meiner Ex-Arbeitskollegin Tanja im MiiTii (Lindenstraße), gewandert bei Valendar (Bericht) und bei Roisdorf/Alfter (Bericht folgt vielleicht noch). 


>Am Ebertplatz, Köln-City<

Gesehen: im Kino „Father Mother Sister Brother“, meine älteren Filmkonserven „Gran Torino“ (2008), „Nokan – Die Kunst des Ausklangs“ (2008). 

Gelesen: in Haruki Murakami's Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Geographischen Rundschau. 

Gegessen: die Sushi-Rollen im MiiTii mit Lachs, Reis, Fischeiern waren schon gut. Vorher aßen wir noch einen Seealgen-Salat. 

Getrunken: Kaffee, Capucino, Bananennektar, Wasser, Kölsch (im Herr Pimock, Zum Alten Brauhaus), japanisches Bier, Zuckerrohrschnaps. 

Gehört: Musikkonserven von Kalabra, Kammerflimmer Kollektief. 

Gefühlt: zeitweise nicht so gut wegen Zahnproblemen. Ich war zwar bei meiner Zahnärztin, aber das Zahnproblem wollten wir ad hoc – auch auf meinen Wunsch wegen einer Kinoverabredung - nicht angehen und haben es auf die nächste Woche vertagt. Die Schmerzentwicklung haben wir jedoch unterschätzt. Das verschriebene Ibuprofen 800 reichte qualitativ nicht, weil nur maximal 3 Tabletten täglich genommen werden dürfen. Das ist ein Problem, wenn sie nur 5 – 6 Stunden zufriedenstellend wirken. Ich habe Paracetamol 500 zwischengeschaltet, um die fehlenden Stunden größtenteils zu überbrücken. 

Gegangen: 83.300 Schritte/Woche (4.700 – 25.900 Schritte/Tag). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: obwohl viele Aktivitäten getätigt wurden und das vergleichsweise warme März-Wetter überzeugen konnte, trübten zunehmend schlimmere Zahnschmerzen mein Befinden insbesondere am Wochenende.