Donnerstag, 2. April 2026

Sound-Welten (04/2026)

Sound-Welten (04/2026) In dieser kleinen Prüfrunde überzeugte mich vor allem das Album von Us And Them. 

Riverside. Album: Second Life Syndrom (2005). Zweites von inzwischen acht Studio-Alben einer polnischen Progressive-Rock-Band. Gilt als Klassiker und „elegisches Art-Rock-Meisterwerk“. Aus meiner Sicht übertrieben, kann man aber anhören. SHR: 537 T – 4.843 T. WD: 17/day. 

Sages Comme Des Sauvages. Erstmals geprüft. Album: Maison Maquis (2024). Drittes Album einer belgischen Folk-Chanson-Weltmusik-Band mit Lady/Man am Micro. Unaufgeregt, eigenständig, auf französisch singend, aber nicht so meine Geschmacksrichtung. „Lässt Anstrengendes erwarten“, meint musikansich. SHR: 27 T – 602 T. WD: n.v. 

Terri Lyne Carrington & Social ScienceErstmals geprüft. Album: Waiting Game (2019). US-amerikanische Jazz-Schlagzeugerin und Komponistin, die schon 1981 unter eigenem Namen mit einer ersten Veröffentlichung in Erscheinung trat, in vielen Projekten mitwirkte und als eine der bedeutendsten Jazz-Schlagzeugerinnen gilt. Diese Doppel-CD ist mindestens ihr neuntes Werk, und es gibt noch jüngere Alben. Es ist meist stilistisch meditativ-fragiler Jazz, dessen überwiegend instrumentalen Kompositionen schon mal 18 min. lang sein können. Nicht schlecht, aber gibt es Höhepunkte? SHR: 9 T – 98 T. WD: 18/day. 

Us And ThemErstmals geprüft. Album: The Lights and the Shadow (2025). Eventuell Debüt-Album eines schwedischen Duos mit Lady am Micro. „Diese Art Ghost Folk fühlt sich wie ein Gegenentwurf zu all den kühlen Dingen da draußen an“, meint betreutesproggen. Ganz recht, es ist sehr fragil-mystisch, was hier geboten wird. Gutes Album, das gänzlich untergegangen ist. SHR: 1 T. WD: n.v. 

Vangelis. Album: Spiral (1977). Ich habe einige Vangelis-Alben. Dieses sechste Album des in 2022 verstorbenen griechischen Komponisten jedoch nicht. Es gilt heute als Kult, auch wenn es damals im Unterschied zu einigen vorangegangenen und späteren Werken nicht in die Charts kam. Es enthält mit „To the Unknown Man“ eine mehr oder weniger berühmte Melodie, aber auch streckenweise Kitsch. Das Album war filigraner als die vorangegangenen Werke. SHR: 327 T – 6.014 T. WD: 190/day. 

Whispers of GraniteErstmals geprüft. Album: Liquid Stone (2025). Debüt-Album eines deutsch-norwegischen Art-Rock-Pop-Duos mit Lady am Micro, die jedoch in ihren eigenen Bands keine Unbekannten sind. „Die Kompositionen sind auf vielfältige Weise eingängig, abwechslungsreich, atmosphärisch, tiefgründig“, meint betreutesproggen. Vielleicht zu eingängig, meine ich, aber oft auch sehr melodisch-melancholisch. SHR: 1 T – 6 T. WD: n.v. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (= 1 T) je Song. Indikator für relative Bedeutung im westlich geprägten Kulturkreis. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. Indikator für relative Bedeutung im deutschsprachigen Raum. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines letzten Zugriffs.

Montag, 30. März 2026

Meine Woche (KW 13/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/Klettenberg/ Zollstock/City/Deutz/Poll, beim Bruder Kaffee getrunken, im Schlosspark Augustusburg (Brühl) spazieren gewesen.


>Citymotiv Cologne, Marsplatz<

Gesehen: meine ältere Filmkonserve „The Good Thief“ (2002). 

Gelesen: in Roger MacBride Allen's Roman „Die Tiefen der Zeit“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: nichts Besonderes, z.B. gebratene Spaghetti mit Krakauerwurststücken, Zwiebeln, Pilzen und Rotkohl. 

Getrunken: Kaffee, Bananennektar, Wasser mit Mineraltabletten. 

Gehört: Musikkonserven von Karthago, Ketil Bjoernstad, The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble, Killing Joke, Nick Cave & The Bad Seeds. 

Gefühlt: geht so. 

Gegangen: 62.800 Schritte/Woche (5.100 – 16.200 Schritte/Tag). 

Gekauft: Globetrotter-Anorak (Galeria, 60 €).  

Fazit: durchschnittliche Woche bei manchmal kühl-regenreichem Wetter.

Montag, 23. März 2026

Meine Woche (KW 12/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/City/Ehrenfeld/Deutz, wieder ein unangenehmer Besuch bei meiner Zahnärztin, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, mit Ex-Arbeitskollegen Rolf im Kino gewesen, mit Ex-Studienkollegen Jürgen in der Braustelle ein paar Kölsch getrunken, beim Bruder Kaffee getrunken, gewandert im Veybachtal zwischen Satzvey und Euskirchen (Bericht) sowie im Siebengebirge (Bericht). 


>Deutzer Hafen, Köln: ich frage mich wirklich, seit wann die Buche in diesem desolaten Zustand ist<

Gedacht: ich verstehe schon, wenn die SPD katastrophale Verluste erleidet, ich selbst sehe sie im Wesentlichen nur als Mehrheitsbeschaffer der CDU auf Bundesebene. Nur, wenn ihr Klientel zur AfD abwandert und wenn die CDU Gewinne macht, ist das leider ziemlich traurig. 

Gesehen: im Kino „Gelbe Briefe“, meine älteren Filmkonserven „Das Dorf der Verdammten“ (1960), „Tiger & Dragon“ (2000), „Zerrissene Umarmungen“ (2009). 

Gelesen: in Roger MacBride Allen's Roman „Die Tiefen der Zeit“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: nichts Besonderes. 

Getrunken: Kaffee, Capucino, Bananennektar, Wasser, Kölsch (Zappes Süd, Braustelle). 

Gehört: Musikkonserven von Karthago, Kastrierte Philosophen, Katharina Nuttall, Neurosis, Nick Cave & The Bad Seeds. 

Gefühlt: ganz gut, da viele Aktivitäten. 

Gegangen: 82.000 Schritte/Woche (5.700 – 21.700 Schritte/Tag).  

Gekauft: nichts > 20 €.  

Fazit: ansprechende Woche.

Im Kino: Gelbe Briefe

İlker Çatak's Drama erzählt lt. Wikipediavon einem Künstlerpaar aus der türkischen Theaterszene, das aufgrund staatlicher Willkür und anscheinend regierungskritischer Äußerungen seine Arbeit verliert. Daraufhin muss es seine Werte hinterfragen und moralische Grenzen neu definieren. In der Folge werden die Ehe sowie die Beziehung zur jugendlichen Tochter auf eine harte Probe gestellt“. 

Der Film gewann den Goldenen Bären der Filmfestspiele in Berlin, aber wie das immer so ist, besteht bei Filmen, die sich mit Realitäten in autokratischen Regimen befassen, der Verdacht, dass politische Gründe eine Rolle bei der Auszeichnung gespielt haben. 

Der Film verschweigt nicht, in Berlin und Hamburg gedreht worden zu sein, obwohl er in Ankara und Istanbul spielt. Aber es wäre gar nicht mal so groß aufgefallen.

Schauspielerisch überzeugen die Darsteller*innen und auch die Darstellung der Geschehnisse, die kurzweilig in Szene gesetzt sind, aber ob die geradlinig inszenierte Geschichte aus cineastisch-stilistischen Gründen auch den Goldenen Bären verdient, kann hinterfragt werden.

Übergriffige politische Bestrebungen, die Opposition auszuschalten oder zu schwächen, gibt es im Übrigen auch in Deutschland, wie kürzlich medienwirksam an der in mancher Hinsicht absurd wirkenden staatlichen Einflussnahme auf die Auszeichnung von deutschen Buchläden zu erkennen war.

Montag, 16. März 2026

Meine Woche (KW 11/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/City/Ehrenfeld/Nippes/ Deutz, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, notwendiger Besuch bei meiner Zahnärztin, gewandert bei Kall (Bericht folgt). 


>Motiv Liebigstraße, nahe S-Bahn-Haltestelle Köln-Nippes<

Gesehen: im Kino „Nouvelle Vague“, meine älteren Filmkonserven „American Beauty“ (1999), „Gosford Park“ (2001), „Minority Report“ (2002). 

Gelesen: beendet Haruki Murakami's Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“ (Bericht), begonnen Roger MacBride Allen's Roman „Die Tiefen der Zeit“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: nichts Besonderes. 

Getrunken: Kaffee, Capucino, Bananennektar, Wasser. 

Gehört: Musikkonserven von Kammerflimmer Kollektief, Karin Höghielm, Karmadeva, Neurosis, Nick Cave & The Bad Seeds. 

Gefühlt: der abgebrochene Zahn musste gezogen werden. Wegen meinen Problemen am Wochenende wurde diese Aktion auf Montag vorverlegt. Es lief wahrscheinlich ziemlich reibungslos, dennoch bin ich mit Traumaverarbeitung beschäftigt gewesen. 

Gegangen: 58.300 Schritte/Woche (3.200 – 20.800 Schritte/Tag). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: diese Woche war sicher kein Highlight.