Montag, 20. April 2026

Meine Woche (KW 16/2026)

Gemacht: Einkäufe in der Südstadt/City, Spaziergänge am Deutzer/Poller, Bayenthaler Rheinufer, mit meinem Ex-Studienkollegen Jürgen zum Kölsch-Umtrunk in der Braustelle (Ehrenfeld) gewesen und mit dem Bruder Kaffee getrunken und am Rhein spazieren gegangen, gewandert in der Rur-Eifel (Bericht folgt). 


>Man kann 50 Jahre in einer großen Stadt leben, aber an manchen städtischen Orten war man zuvor noch nie. Das hier ist das "Denkmal der Grauen Busse" am LVR-Gebäude in Köln-Deutz. Es erinnert an Euthanasie-Verbrechen der Nationalsozialisten<

Gesehen: im Kino „Romería – Das Tagebuch meiner Mutter“. 

Gebucht: Flug mit Eurowings nach Sardinien (55 €, nur mit Handgepäck). 

Gelesen: beendet Katharina Seck's Roman „Tochter des dunklen Waldes“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Geographischen Rundschau. 

Gegessen: Dorade mit Süsskartoffeln, Mören, Zucchini, Champions im Wok kommt in diversen Gemüsevarianten immer mal wieder vor. 

Getrunken: Kaffee, Wasser (auch mit Multivitamintabletten), Tee, Kölsch (Braustelle). Gehört: Musikkonserven von The Knife, Kosheen, Nightwish. 

Gefühlt: geht so, aber Urlaubsplanung und -vorbereitung fällt mir schon echt schwer. Genau genommen kann ich Reiseabenteuer längst besser/entspannter im Buch erleben.

Gegangen: 62.400 Schritte/Woche (4.100 – 18.600 Schritte/Tag).  

Gekauft: leichte Wanderschuhe von Quechua (Decathlon, 48 €). 

Fazit: eher durchschnittliche Woche.

Sonntag, 19. April 2026

Bücherwelten: Katharina Seck's Roman „Tochter des dunklen Waldes“

Der Roman dieser deutschen Autorin wurde in 2017 veröffentlicht. Genre-bezogen ist es Naturmystik-Fantasy und Romantasy mit dunklen Elementen. 

Im Zentrum steht ein dunkler Wald. Lang überlieferte Schauergeschichten, die gefürchtet werden, machen sein Betreten für die Bewohner eines nahegelegenen Dorfes angstbedingt unmöglich. Doch die junge Protagonistin, die einen geheimnisvollen, als Saison-Erntehelfer häufig abwesenden Geliebten hat, sieht sich gezwungen, diesem in den Wald zu folgen und dort zu leben. 

Sie trifft auf eine ihr fremde Welt, in der Dryaden in Baumhäusern leben und eine enge, magische Partnerschaft mit Partnerbäumen pflegen, die ihr Leben verlängern und mit denen sie mental kommunizieren können. Doch ihr Geliebter erweist sich als gefährlicher Dunkelelf, der ungewollt, aber durch archaische Triebe gesteuert Unheil anrichtet, von ihr aus Liebe aber dennoch gerettet wird. 

Der Roman weist Stärken in den naturmystischen Beschreibungen des Waldes und in der nachhaltigen natur-achtenden Lebensweise der Dryaden auf, handelt von einer starken Frau, doch die Liebesgeschichte (Romantasy) wirkt auf mich zunehmend zu emotional naiv-romantisch-idealisierend und hat im Grunde wenig erzählerischen Tiefgang.

Freitag, 17. April 2026

Im Kino: Romería – Das Tagebuch meiner Mutter

Carla Simón's Film erzählt von einer jungen Frau, die nicht bei ihren Eltern in aufgewachsen ist und in Barcelona wohnt. Doch sie hat recherchiert, möchte ihre Verwandten in Vigo kennen lernen und macht sich auf in den Nordwesten. 

Sie wird dort herzlich empfangen, doch nur nach und nach offenbart sich die von den Verwandten auch widersprüchlich wiedergegebene düstere Geschichte ihrer Eltern und wird in Rückblenden aus alten Filmen und Fotos bruchstückhaft beleuchtet. 

Es handelt sich um ein Drogen-/Aids-Drama, das vor allem mit authentisch wirkenden spanischen Familienszenen aufwarten kann, aber nur wenige inhaltlich-dramaturgische Höhepunkte vor allem im letzten Drittel des Films hat. 

Die Regisseurin erkundet „auch die Entstehung filmischer Erinnerungen oder Annäherungen an eine facettenreiche, bruchstückhafte, nie ganz begreifliche Realität“, stellt kino-zeit fest.

Montag, 13. April 2026

Meine Woche (KW 15/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/City/Poll, mit Ex-Arbeitskollegen Rolf im Kino gewesen, gewandert im Siebengebirge (Bericht) und nahe Bonn (Bericht). 

Gesehen: im Kino „La Grazia“. 

Gelesen: in Katharina Seck's Roman „Tochter des dunklen Waldes“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed, in der Geographischen Rundschau. 

Gegessen: Highlight war wohl das thailändische Essen „Pad Thai“ (gebratene Reisnudeln thailändischer Art mit Huhn, Paprika, Möhren und Erdnüssen in Tamarinde-Tomatensoße) im Rim Khong, Südstadt. 



Getrunken: Kaffee, Wasser (auch mit Multivitamin-/Magnesiumtabletten), Schöffenhofer Grapefruit-Weizen-Mix, Chang Bier (Rim Khong), Tee. 

Gehört: Musikkonserven von King Crimson, Klaus Schulze, Nick Cave & The Bad Seeds, sowie einige Alben bei spotify geprüft. 

Gefühlt: geht so. Manchmal habe ich schon echt lästig-unangenehme Alpträume. 

Gegangen: 90.700 Schritte/Woche (7.500 – 28.200 Schritte/Tag). Viel für meine Verhältnisse. Einige 1.000 Schritte sind massiven Störungen im KVB-Verkehr zu verdanken. Über 100.000 Schritte komme ich normalerweise nur an einigen Urlaubstagen bei schönem Wetter im Ausland. 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: durchschnittliche Woche mit einiger Außenaktivität, obwohl es nicht so wirklich warm war.

Mittwoch, 8. April 2026

Im Kino: La Grazia

Paolo Sorrentino erzählt von einem fiktiven Präsidenten in den letzten Monaten seiner Amtszeit. Er muss/sollte noch ein paar Entscheidungen treffen, zögert lange. Er bewegt sich meist in seinem Regierungspalast in gediegenem Ambiente, genießt den Blick über Rom, hat kaum Bedienstete, jedoch seine Tochter ist seine rechte Hand, manchmal redet er mit dem Papst und anderen Vertrauten. 

Über Kopfhörer hört er Hip Hop. Und er hat psychische Probleme mit seiner vor Jahrzehnten verstorbenen Frau, die ihn (angeblich) betrogen hat, ohne dass er jemals den Namen des Liebhabers erfahren hat. Melancholie und Selbstzweifel umwehen den Mann. 

Ich war mir nicht sicher, ob mich dies interessiert und ob ich diesen Film anschauen soll, aber Andere fanden ihn sehr gut. Insgesamt war der Film in Ordnung, wenn auch etwas zu lang. 

Das Ergebnis ist ein visuell beeindruckender, ambitionierter Film, der gelegentlich berührt, dessen Umsetzung jedoch uneinheitlich bleibt“, meint kino-zeit.