Sonntag, 7. Juni 2026

Meine Woche (KW 23/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt, Spaziergänge in Bad Godesberg, Duisburg und in Neuss bei Regengefahr. 

Gesehen: andere Orte, aber nur Neuss war wirklich neu für mich. 


>Gestern am Innenhafen, Duisburg. Das hohe Speichergebäude ist Teil des Landesarchivs NRW<

Gelesen: beendet George R. R. Martin's Erzählungsband „Traumlieder II“, in Emi Yagi's Roman „Frau Shibatas geniale Idee“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed. 

Gegessen: Standard-Kost, zu der im Sommer auch mal Cornflakes mit Milch gehören. 

Getrunken: Kaffee, Wasser mit Multivitamin-/Mineralstoff-Tabletten, Schultenbräu-Weizen-Grapefruit-Mix-Dose. 

Gehört: Musikkonserven von Kutna Hora, Pelander, sowie einige Alben bei spotify geprüft. 

Gefühlt: hält sich in Grenzen, aber besser motiviert. 

Gegangen: 58.500 Schritte/Woche (4.800 – 14.900 Schritte/Tag).  

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: ereignisarme, kühlere Woche mit häufiger mal etwas Regen.

Bücherwelten: George R. R. Martin's Erzählungsband „Traumlieder II“

Dieser US-amerikanische Autor wird seit 1974 mit amerikanischen Preisen überhäuft, zunächst nur für kürzere Werke, doch 1996 erhielt er den Locus-Award für das dicke Werk „A Game of Thrones“, das 5 Folgebände erhielt, die zumeist ebenfalls preisgekrönt wurden. Das gipfelte dann 2012 im World Fantasy Award für sein Lebenswerk und 2011 – 2019 in der Verfilmung als Serie in 8 Staffeln. Deshalb dürfte der Autor heute der bekannteste noch lebende Fantasy-Autor sein. 

Der jetzt endlich von mir gelesene, dicke Band mit kürzeren Werken erschien schon in 2003, wurde hierzulande aber erst 2015 veröffentlicht. Und den ersten Band las ich daher auch schon vor 10 Jahren. 

Der Band zeigt, dass der Autor auch im SF- und Horror-Bereich aktiv war. Am besten gefielen mir allerdings die beiden sentimentalen Fantasy-Geschichten „Die einsamen Lieder Laren Dorrs“ (1976) und „Der Eisdrache“ (1980).

Ich kenne den Autor schon lange. 1989 las ich seinen 1983 veröffentlichten Phantastik-Roman "Armageddon Rock".

Montag, 1. Juni 2026

Meine Woche (KW 22/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/City, Spaziergang im Äußeren Grüngürtel und Relaxing am Poller Rheinufer, Blumen gießen und Spaziergang beim Bruder in Klettenberg. 


>Bootsverleih, Haus am See, Decksteiner Weiher, Köln<

Gesehen: meine Innenhof-Fledermäuse fliegen wieder in der Dämmerung. Ich habe 3, wahrscheinlich sogar 4 gezählt und sie erstmals gefilmt. 

Gelesen: in George R. R. Martin's Erzählungsband „Traumlieder II“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed, in der Geographischen Rundschau. 

Gegessen: vermutlich war ein halbes Brathähnchen, gekauft am Chlodwigplatz, das Highlight. 

Getrunken: Kaffee, Wasser mit Multivitamin-/Mineralstoff-Tabletten, Weizenbier (Torburg/Südstadt), Schultenbräu-Weizen-Grapefruit-Mix-Dosen. 

Gehört: Musikkonserven von Kutna Hora, Laibach, Paolo Fresu, Richard Galliano & Jan Lundgren, sowie einige Alben bei spotify geprüft. 

Gefühlt: hält sich in Grenzen, besorgt, unmotiviert. 

Gegangen: 56.000 Schritte/Woche (5.800 – 12.300 Schritte/Tag).  

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: schöne warme, ereignisarme Woche.

Montag, 25. Mai 2026

Meine Woche (KW 21/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt, Spaziergänge und Relaxing am Deutzer/Poller Rheinufer, mit meinem Ex-Studienkollegen Jürgen zum Kölsch-Umtrunk in der Braustelle (Ehrenfeld) gewesen. 


>Im Volksgarten, Köln-Südstadt<

Gesehen: im Kino „Paris Murder Mystery“, „Rose“. 

Gelesen: beendet Nils Westerboer's Roman „Lyneham", begonnen George R. R. Martin's Erzählungsband „Traumlieder II“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed, in der Geographischen Rundschau. 

Gegessen: Spargel mit Kochschinken ist gerade saisonbedingt bei mir häufiger auf der Speisekarte. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Schultenbräu-Weizen-Grapefruit-Mix-Dosen, Kölsch (Braustelle). 

Gehört: Musikkonserven von Krakow Loves Adana, Kristin Hersh, Die Krupps, Nightwish, Olivia Trummer. 

Gefühlt: ganz gut, weil der Sommer in Köln eingekehrt ist. 

Gegangen: 54.000 Schritte/Woche (3.200 – 12.500 Schritte/Tag).  

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: eine relaxte Woche.

Im Kino: Rose

Markus Schleinzer's Schwarz-Weiß-Film spielt Mitte des 17. Jahrhunderts kurz nach Ende des 30-jährigen Krieges irgendwo in Deutschland. Eine Frau (Sandra Hüller) gibt sich als Mann aus, nahm so auch am Krieg teil, geht mit einer Urkunde, die sie bei einem toten Soldaten fand, in ein Dorf, um Land in Besitz zu nehmen und einen zerfallenen Hof wieder aufzubauen. 

Das funktioniert zunächst ganz gut, zumal sie einen wütenden Bären erschießen kann und damit eine Dorfbewohnerin rettet, womit ihr Ansehen stark steigt. Doch ihr Land ist zu klein und sie will wachsen. In einem Vertrag verpflichtet sie sich, eine Tochter des Großbauern gegen neues Land zu ehelichen. Probleme sind natürlich absehbar, doch ihre Frau verrät das Geheimnis nicht. 

Aufgrund eines medizinischen Notfalls, wohl ein allergischer Schock, bei dem sie entkleidet wird, wird ihr Geheimnis dennoch gelüftet, und sie muss mit ihrer Frau in den Wald fliehen. Sie werden gefasst, beide erhalten die Todesstrafe. 

Sandra Hüller brilliert, ansonsten ist der Film wahrscheinlich auch mangels finanzieller Mittel nicht ganz so einnehmend inszeniert, eher minimalistisch sowohl in Dramaturgie, Dialogen, als auch in den Schauplätzen. 

Ansehen kann man den Film schon, zumal es um Selbstbestimmung und Selbstermächtigung der Frau in düsteren Zeiten geht, in denen „Frau“ nicht viel zu melden hatte. Im Übrigen gibt es wohl historische Belege, die ähnlich gelagerte Fälle beschreiben. 

Vieles spielt sich im Off ab, Emotionen und Beziehungen werden nur angedeutet. So treffen die Schicksalsschläge, die sie erleiden muss, die Zuschauenden weniger hart als sie es könnten“, meint critic. Das stimmt.