Donnerstag, 13. Dezember 2018

Unterwegs im Kölner Norden

Am letzten Sonntag bin ich bei gewagtem Wetter im Kölner Norden unterwegs gewesen. Eine längere, regenbedingte Zwangspause war angesagt. 


>Am Rhein bei Köln-Niehl<

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gibt es mehr Eindrücke von der Tour zu sehen. 

Auch habe ich erstmals die Route mittels GPS mit der Android-App "Komoot" aufgezeichnet. Für Köln-Touren geht das in meinem Fall noch "umsonst", für andere Regionen ist es aber vermutlich sinnig, sich direkt das komplette Kartenwerk für 29,99 € zuzulegen, da Einzelregionen zurzeit 8,99 € kosten.

Montag, 10. Dezember 2018

Meine Woche (KW 49)

Getan: Gearbeitet, eingekauft, im Kino gewesen, Basketball gespielt, Vater besucht in der Seniorenresidenz, im Kölner Norden gewandert (Bericht folgt).  

Gesehen: im Kino „Die Erbinnen“, „November“ und „Roma“, TV ohne Highlights.  

Gehört: Aldous Harding, Emiliana Torrini, King Crimson, Sumie und bei spotify in einige Alben hineingehört.  

Gelesen: in Kim Stanley Robinson's SF-Roman „New York 2140“, im Kölner Stadtanzeiger und der Rock-Zeitschrift Eclipsed.  

Gegessen: das Kantinenessen war in dieser Woche ganz gut - häufiger mit Bratkartoffeln. Das ist etwas, was es bei mir zu Hause nie gibt.  

Getrunken: überwiegend Kaffee, auch grünen Mango-Kokos-Tee und Kölsch.  

Gefunden: Driss Chraibi's Marokko-Roman „Ermittlungen im Landesinnern“ im öffentlichen Bücherschrank.  

Verloren: ---  

Gekauft: nichts über 20 €.  

Gestaunt, gelacht, gefreut: ---  

Gewünscht: mehr Freizeit.  

Gefühlt: relativ gesund und ausgeglichen.  

Gemessen: Wegstrecken und Höhenmeter.  

Gedacht: ---  

Gefrustet: vom Regenwetter.  

Genervt, geärgert: ---  

Fazit: eine relativ gemütliche Woche mit Antriebsarmut bei sonnenarmem, oftmals schlechtem Wetter. 

Im Kino: Roma

Alfonso Cuarón's Film „Roma“ spielt in Mexico-City und Umgebung um 1970/71. Der Film ist mehr oder weniger ein Familienportrait einer gehobenen Mittelstandsfamilie, vielleicht auch schon an der Grenze zum Reichtum, denn sie bewohnen ein Haus mit Innenhof, haben zwei indigene Haushälterinnen, Autos etc. 

Der Haussegen hängt schief, der Mann lässt sich nur einmal blicken, hat eine Andere. Umso mehr spielen die Haushälterinnen die Hauptrolle im Film, ihr Tun und Lassen im Haushalt wird sorgsam portraitiert. Es gibt vier Kinder, einen Hund, eine Oma und natürlich die Mutter. Viel zu tun. 

Nebenbei spielt der Film auch noch auf dem Lande bei den Indigenas, er zeigt die Studentenunruhen und Massaker sowie Krankenhaus-Chaos in Mexico-City. 

In Detail-Reichtum und Intensität ist dieser Schwarzweiss-Film beeindruckend. 

Die emotionale Tiefe, die aus jedem perfekt kadrierten und inszenierten Bild kommt, durchströmt das gesamte Werk“, meint kino-zeit.

Der Balkon im November/Dezember

Im November zieht sich die Vegetation kontinuierlich zurück. Es gibt nicht mehr viel zu sehen.


>Den Birnbaum habe ich beschnitten, nach stärkere Winde in den letzten Tagen fast alle Blätter weggeweht haben. Was es dort noch gibt, ist eine Paprika-Pflanze.< 

Samstag, 8. Dezember 2018

Im Kino: November

So einen archaisch-surrealen wirkenden Film wie Rainer Sarnet's in schwarzweiss inszenierten estländischen Geister-/Liebesfilm „November“ nach einem Roman von Andrus Kivirähk bekommt man selten zu sehen. 

Er spielt im Umfeld eines Schlosses irgendwo in der „Pampa“ Estlands, vermutlich im 19. Jahrhundert und verarbeitet bäuerliche Volkssagen und Aberglauben. Hier spielen „Kratts“ eine wichtige Rolle, Wesen, die aus bäuerlichen Gegenständen und Knochen zusammengebaut sind, denen von Schamanen, Teufeln oder Hexen Leben eingehaucht wurde und die auch sprechen, laufen und herumfliegen können. 

Zum Schloss gehören Wirtschaftsgebäude und primitive Wohnstätten der ausgebeuteten Landbevölkerung, die kaum etwas zu essen hat, aber mit dem Personal des Schlosses regen Handel mit Schloss-Gegenständen treibt. 

An Allerseelen steigen die Toten aus den Gräbern des benachbarten Friedhofs, um in ihren Familien für einen Tag zu leben und zu schauen, ob die Familienschätze noch gut versteckt und vorhanden sind. 

Die Dreiecks-Liebesgeschichte selbst ist nicht so besonders, gothic-archaisch, Hexenzauber soll helfen. „Wer Märchen kennt, nicht die zuckersüßen aus dem Haus mit der Maus, sondern diejenigen grimmschen Formats, weiß, wie die Sache ausgeht“, meint kino-zeit

Leider verflacht der Film doch etwas in der zweiten Hälfte bei Mondschein und der somnambulen schlafwandelnden Geliebten und kann nicht mehr wirklich spannend über die Zeit tragen. Dennoch ist es ein besonderer Film – mit ebenso archaischen Sountrack. 

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Stadtspaziergänge

Dieser Tage gibt es nicht so übermäßig viel Neues zu berichten, zumal das Wetter mir entweder zu nass oder zu kalt ist. Am Montag besuchte ich meine Zahnärztin, die aber auch keine große Lust hatte, Probleme zu finden. 


>Alte Feuerwache, Balthasarstraße, Köln-Nordstadt<

Ich komme bei diesen Besuchen dann in die sonst von mir nur selten besuchte nördliche City, in der es auch einige mehr oder weniger schöne Winkel gibt.


 >Hinterhof-Graffity, Maybachstraße, Köln-Nordstadt<

Heute spielten wir mal wieder Basketball und morgens musste ich noch dringend ein Amazon-Päckchen in einer Filiale abholen - diese Message habe ich auf meinem Smartphone fast übersehen, da wird ja so alles Mögliche irgendwo gemeldet.