Gemacht: als gehunfähiger Patient in einem Krankenhaus kann man nur noch vom Bett aus agieren, das Smartphone als wichtigstes Aktionsmittel. Es gilt (abseits von Instagram) auch Kommunikation zu pflegen und Sachverhalte/Optionen mittels KI zu analysieren. Außerdem las ich viel.
Gesehen: wirklich nichts Erhebendes. Draußen ist ein Parkplatz, und das diesjährige Novemberwetter ist auch in Griechenland nicht toll. Es regnete oft und stark.
>Der erste Kaffee nach 10 Tagen<
Gelesen: in Miles Cameron's Roman "Artifact Space". Ich kam dahinter, dass ich die bei Thalia gekauften e-books auch über meinen Chrome-Browser auf dem Smartphone lesen kann. Inzwischen habe ich aber auch meinen e-book-Reader wieder, da ich mit dem letzten Vermieter vereinbaren konnte, alle meine Sachen aus der Ferienwohnung per Postkurier hier ins Krankenhaus zu schicken. Das funktionierte gut.
Gegessen: oft sehr schlecht, falls es überhaupt etwas im Krankenhaus gab. Weil eine OP geplant war, gab es vorher nichts und wenn die OP dann tagelang verschoben wird, gibt es höchstens abends etwas.
Getrunken: es gab einen ersten Kaffee, da ich das Krankenhaus-Café mit Rollator erreichen konnte. Ansonsten gibt es nur etwas Tee und viel Leitungswasser.
Gehört: in erster Linie griechische Kommunikation, da dies kein Einzelzimmer ist und die Griechen ihre Angehörigen offensichtlich auch länger im Krankenhaus begleiten, also auch über Nacht.
Gefühlt: seit dem Vorfall bestimmt nicht mehr gut, aber dass die OP stattgefunden und ich mit dem Rollator das Café erreichen kann, sind Lichtblicke.
Gegangen: 100 - 200 Schritte/Woche.
Gekauft: ich musste eine Bein-Orthothese kaufen, die um das verletzte Bein geschnallt wird, um es gestreckt zu halten. 150 €.
Fazit: schlimme Woche.