Dienstag, 27. Oktober 2026

Meine Woche (KW 43/2026)

Gemacht: Monemvasia konnte noch erkundet werden. Doch dann landete ich abends als Folge eines schweren Sturzes im Krankenhaus in Tripolis. Dort wurde gar nichts mehr "gemacht", außer am Smartphone.

Gedacht: griechische Krankenhäuser sind sicherlich genauso desolat aufgestellt und organisiert wie deutsche. Es sind alles Vorhöllen. Bin nicht sicher, ob ich hier wieder rauskomme. Jedenfalls macht man keine Anstalten, eine Behandlung geschädigter Körperteile zu beginnen oder die mindestens eine notwendige Operation an der Sehne durchzuführen.

Gesehen: diverse Ruinen.



>Monemvasia, osmanische Ruinen< 

Gelesen: nicht mehr möglich; denn es war nicht möglich, im Zuge des Unfallgeschehens meine Sachen aus der Ferienwohnung zu holen.

Gegessen: oft sehr schlecht, falls es überhaupt etwas im Krankenhaus gab.

Getrunken: Kaffee, Grapefruit-Getränke, Orangensaft, Wasser, griechisches Dosenbier, Tee. Im Krankenhaus gibt es nur etwas Tee und Leitungswasser.

Gehört: MRT. Das ist wirklich ausgesprochen laut in dieser Röhre.

Gefühlt: seit dem Vorfall bestimmt nicht mehr gut. Das hätte einfach nicht passieren dürfen.

Gegangen: 22.000 Schritte/Woche (< 100 - 17.300 Schritte/Tag).

Gekauft: nichts > 20 €.

Fazit: schlimme Woche.

Es gibt ein paar neuere Berichte in meinem Zweitblog.

Montag, 19. Oktober 2026

Meine Woche (KW 42/2026)

Gemacht: Reise mit Übersetzen auf die griechische Insel Kalymnos fortgesetzt. Mit einer Fähre dann nach Piräus gefahren und mit Bussen weiter auf den Peloponnes nach Nafplio, später nach Monemvasia.

Gesehen: insbesondere diverse Ruinen und Festungen.



 >Argos City, Peloponnes - Blick auf die Burgruine Larissa< 

Gelesen: eventuell in Miles Cameron's Roman "Artifact Space". 

Gegessen: oft spartanisch aus dem Angebot der Fresh- und Mini-Markets. Es gab aber einige Frühstücke, die zu den reichhaltigsten meiner bisherigen Unterkunftsbuchungen gehörten, besser als auf meinen letzten Reisen.

Getrunken: Kaffee, Grapefruit-Getränke, Orangensaft, Wasser, oft griechisches Dosenbier.

Gehört: nichts Besonderes. Meine Unterkunft in Nafplio hatte allerdings lagerbedingt lärmtechnisch Nachteile.

Gefühlt: ganz gut. 

Gegangen: 127.200 Schritte/Woche (8.900 – 23.800 Schritte/Tag).

Gekauft: diverse Übernachtungen mit/ohne Frühstück. 

Fazit: gelungene Woche mit auch unwirtlichen Ereignissen. 

Über die Aufenthalte auf Kalymnos und in Nafplio gibt es Berichte in meinem Zweitblog: 

Link Kalymnos 

Link Nafplio

Samstag, 17. Oktober 2026

Meine Woche (KW 41/2026)

Wird hier nachgereicht.

Gemacht: Einkäufe und/oder Spaziergänge in der Südstadt, auf die griechische Insel Kos geflogen, die Insel Nisyros per Schiff besucht.

Gesehen: insbesondere diverse Ruinen, Vulkan-Caldera, viele Katzen.


>Ausflugsschiffe in Kos City<

Gelesen: in Miles Cameron's Roman "Artifact Space". 

Gegessen: oft spartanisch aus dem Angebot der Fresh- und Mini-Markets. Es gab aber einige Frühstücke, die zu den reichhaltigsten meiner bisherigen Unterkunftsbuchungen gehörten, besser als auf meinen letzten Reisen.

Getrunken: Kaffee, Grapefruit-Getränke, Wasser, oft griechisches Dosenbier.

Gehört: das Zirpen der Zikaden an manchen Orten in Kos City war schon ein besonderes Geräusch.

Gefühlt: ganz gut. 

Gegangen: 104.900 Schritte/Woche (4.700 – 25.300 Schritte/Tag).   

Gekauft: diverse Übernachtungen mit Frühstück.

Fazit: gelungene Woche mit auch unwirtlichen Ereignissen.

Über die Aufenthalte auf Kos und Nisyros gibt es Berichte in meinem Zweitblog:

Link Kos

Link Nisyros

Montag, 5. Oktober 2026

Meine Woche (KW 40/2026)

Gemacht: Einkäufe und/oder Spaziergänge in der Südstadt/City und am Deutzer Rheinufer, im Kino gewesen, Wald-Pilzsuch-Wanderung bei Mayschoß/Dernau (Ahrtal).  


>Motiv Dernau, Ahrtal<

Gedacht: schlimmes Gequetsche in der Ahrtalbahn am Samstag, in keinem „Entwicklungsland“ so erlebt. 

Gesehen: im Kino „Hirten“.  

Gelesen: beendet Andreas Gruber's Roman „Das Eulentor“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: oft Standardkost. 

Getrunken: Kaffee, Wasser + Wasser mit Multivitamin-/Mineralstoff-Tabletten, Weizenbier (Torburg). 

Gehört: Musikkonserven von Loreena McKennitt, Wovenhand. 

Gefühlt: ganz gut. 

Gegangen: 58.400 Schritte/Woche (4.900 – 22.100 Schritte/Tag).   

Gekauft: Hosen (C & A/Primark, 60 €), langärmelige Regenjacke (Primark, 32 €). 

Fazit: passable Woche.

Bücherwelten: Andreas Gruber's Roman „Das Eulentor“

Ich habe zuvor noch nie etwas von dem österreichischen Autor Andreas Gruber gehört und gelesen. Sein nur in 888 Exemplaren erschienener Roman war in 2008 der erste Gewinner des noch jungen Vincent Preises, der seither jährlich für deutschsprachige Horrorliteratur in Marburg vergeben wird und diverse Kategorien wie auch die „Kurzgeschichte“ oder „Anthologie“ kennt. Auch dieser Preis dürfte nur „Eingeweihten“ der Horrorliteratur bekannt sein. 

Meine gelesene Fassung des Romans ist eine erweiterte Neuauflage, die in 2021 erschien. Stilistisch ist der Roman schon sehr spannend geschrieben, kann Atmosphäre aufbauen, hat auch mitunter unheimliche und grausige Details. 

Er handelt von Spitzbergen-Expeditionen, die um einen senkrechten, endlos tiefen Schacht kreisen, den die erste Expedition zufällig im Jahr 1911 entdeckte. Eine Rahmenhandlung im Jahr 2021 schildert, wie eine Frau unter Gewaltanwendung zu der geheimnisvollen Anlage über dem Schacht gelangt, unter falschen Identitätsangaben auch eingelassen wird, dann aber überraschend Zeugin eines Angriffs wird, den letztlich nur sie selbst in der Station überlebt. 

Sie verschanzt sich in der Station, findet alte Tagebücher, und der Roman schildert dann rückblickend anhand der Aufzeichnungen, was in den letzten ca. 100 Jahren bei der Erforschung des Schachts dort passierte und was man herausfand. Weiter möchte ich gar nicht auf den Inhalt eingehen. Man findet u.a. Nester mit verwachsenen Skeletten großer Eulen noch in vielen Kilometern Tiefe auf Vorsprüngen im Schacht, und man wird nicht ans Ende des Schachts gelangen. Mythologische Quellen aus alten Büchern spielen auch eine Rolle, denn vielleicht hat man hier einen Eingang zur Hölle gefunden. 

Man wäre jedoch ein Anhänger obskurer Verschwörungstheorien, würde man irgendetwas hier für glaubwürdig halten. Bei der Erforschung des Unbekannten auf der Erde hatten die Schriftsteller:innen vor über 100 Jahren noch deutliche Vorteile, weil noch nicht jeder Winkel erforscht war, etwa Arthur Conan Doyle 1912 mit seinem Roman „The Lost World“.