Sonntag, 10. Mai 2026

Meine Woche (KW 19/2026)

Gemacht: auf Sardinien weitere Orte erkundet, übernachtet in Bosa, Alghero, Castelsardo und Nuoro. Ausflug per Bus nach Fertilia, viel "gewandert", aber auch mal am Strand gesessen und gelesen. Berichte mit Fotos gibt es in meinem Reiseblog unterwegsnahwehfernweh.blogspot.com.

Gesehen: Nuraghi und Domus de Janas, das Meer, besondere geomorphologische, erosionsbedingte Kleinstrukturen, Wald, Berge.



>Nuoro, Bergview<

Gedacht: die Reise hätte auch länger sein dürfen. In die Süd-Hälfte der Insel habe ich es gar nicht geschafft bzw. habe entschieden, dass es mir zu stressig wird, wenn ich es tun würde.

Gelesen: in Nils Westerboer's Roman „Lyneham".

Gegessen: nichts Besonderes.

Getrunken: Kaffee, Wasser, Bier, diverse Säfte und bitterlemon-artige Getränke.

Gehört: mehr Naturgeräusche, etwa Möwen und andere Vögel, aber auch Gewitter und nervige Pub-Musik nahe meiner Unterkunft.

Gefühlt: ganz gut, weil die Woche gut lief.

Gegangen: 117.600 Schritte/Woche (9.900 – 30.600 Schritte/Tag). 

Gekauft: diverse Übernachtungen. 

Fazit: abwechslungsreiche Sardinien-Woche mit auch kühlen Tagen und etwas Regen.

Montag, 4. Mai 2026

Meine Woche (KW18/2026)

Gemacht: auf Sardinien weitere Orte erkundet, übernachtet in Olbia, Oschiri, Macomer und Bosa. Ausflug per Schienenbus nach Bortigali, viel "gewandert", aber auch mal am Strand gesessen und gelesen. Berichte mit Fotos gibt es in meinem Reiseblog unterwegsnahwehfernweh.blogspot.com.

Gesehen: Nuraghi, Gigantengräber, viele Lost Places, das Meer, besondere geomorphologische, erosionsbedingte Kleinstrukturen, diverse aufgegebene Kirchen, archaisch wirkende Landschaft mit alten Steinmauern und Wiesen mit Korkeichen, Olivenhaine.



>View auf Bosa und die Burgruine<

Gedacht: die Hunde bleiben ein mentales Problem bei mir, auch wenn ich noch keine sehr unangenehme Situation erlebt habe und sie nach meinen ersten Eindrücken weniger aggressiv wirken als etwa auf Teneriffa.

Gelesen: in Nils Westerboer's Roman „Lyneham".

Gegessen: nichts Besonderes.

Getrunken: Kaffee, Wasser, Bier, diverse Säfte und bitterlemon-artige Getränke.

Gehört: mehr Naturgeräusche, etwa Möwen und andere Vögel.

Gefühlt: ganz gut, weil die Woche gut lief und auch noch regenfrei war.

Gegangen: 142.100 Schritte/Woche (11.900 – 27.900 Schritte/Tag). 

Gekauft: diverse Übernachtungen. 

Fazit: herausragende regenfreie Sardinien-Woche mit 1, 2 Tagen bis 27 Grad, meist aber unter 25 Grad.

Montag, 27. April 2026

Meine Woche (KW 17/2026)

Gemacht: in der Wohnung aufgeräumt, Einkäufe in der Südstadt, Spaziergänge in der Südstadt und am Deutzer Rheinufer, am Mittwoch früh aufgestanden und nach Sardinien geflogen, Olbia erkundet, Ausflüge nach Arzachena (Bus) und Golfo Aranci (Bahn), viel "gewandert". Einen Bericht hierzu gibt es dort.

Gesehen: zwei Nuraghi, zwei Riesen-/Gigantengräber, einen nuraghischen Tempel und eine mittelalterliche Burgruine, eine Batteriestellung aus dem 2. Weltkrieg, das Meer, Felsen und Felsburgen mit Tafoni.


>Gigantengrab Tomba dei Giganti Su Monte e S'Abe, Olbia, Sardinien<

Gedacht: in Anbetracht der allgemeinen Sturzgefahr bei Senioren konnten mir schon so einige Bedenken kommen. Ich bin auch gestürzt, aber es passiert oft nicht, wenn der Weg "bedenklich" aussieht, weil man dann achtsamer unterwegs ist, eher stolpert man über eine Bordsteinkante in der Stadt, so passiert in Arzachena. Beschädigt wurde vor allem das Smartphone.

Gebucht: Flug "Olbia-Köln" mit Eurowings am 16. Mai  (40 €, nur mit Handgepäck).

Gelesen: in Nils Westerboer's Roman „Lyneham", im Kölner Stadtanzeiger.

Gegessen: nichts Besonderes.

Getrunken: Kaffee, Cappuccino, Wasser (auch mit Multivitamintabletten), Bier.

Gehört: nada, also typische Stadtgeräusche.

Gefühlt: genervt vor dem Reisestart.

Gegangen: 115.000 Schritte/Woche (5.100 – 23.700 Schritte/Tag). 

Gekauft: Flug sowie diverse Übernachtungen. 

Fazit: ab Ankunft in Sardinien interessante Woche bei schönem Wetter bei etwa 18-23 Grad Maximum.

Montag, 20. April 2026

Meine Woche (KW 16/2026)

Gemacht: Einkäufe in der Südstadt/City, Spaziergänge am Deutzer/Poller, Bayenthaler Rheinufer, mit meinem Ex-Studienkollegen Jürgen zum Kölsch-Umtrunk in der Braustelle (Ehrenfeld) gewesen und mit dem Bruder Kaffee getrunken und am Rhein spazieren gegangen, gewandert in der Rur-Eifel.


>Man kann 50 Jahre in einer großen Stadt leben, aber an manchen städtischen Orten war man zuvor noch nie. Das hier ist das "Denkmal der Grauen Busse" am LVR-Gebäude in Köln-Deutz. Es erinnert an Euthanasie-Verbrechen der Nationalsozialisten<

Gesehen: im Kino „Romería – Das Tagebuch meiner Mutter“. 

Gebucht: Flug mit Eurowings nach Sardinien (55 €, nur mit Handgepäck). 

Gelesen: beendet Katharina Seck's Roman „Tochter des dunklen Waldes“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Geographischen Rundschau. 

Gegessen: Dorade mit Süsskartoffeln, Mören, Zucchini, Champions im Wok kommt in diversen Gemüsevarianten immer mal wieder vor. 

Getrunken: Kaffee, Wasser (auch mit Multivitamintabletten), Tee, Kölsch (Braustelle). 

Gehört: Musikkonserven von The Knife, Kosheen, Nightwish. 

Gefühlt: geht so, aber Urlaubsplanung und -vorbereitung fällt mir schon echt schwer. Genau genommen kann ich Reiseabenteuer längst besser/entspannter im Buch erleben.

Gegangen: 62.400 Schritte/Woche (4.100 – 18.600 Schritte/Tag).  

Gekauft: leichte Wanderschuhe von Quechua (Decathlon, 48 €). 

Fazit: eher durchschnittliche Woche.

Sonntag, 19. April 2026

Bücherwelten: Katharina Seck's Roman „Tochter des dunklen Waldes“

Der Roman dieser deutschen Autorin wurde in 2017 veröffentlicht. Genre-bezogen ist es Naturmystik-Fantasy und Romantasy mit dunklen Elementen. 

Im Zentrum steht ein dunkler Wald. Lang überlieferte Schauergeschichten, die gefürchtet werden, machen sein Betreten für die Bewohner eines nahegelegenen Dorfes angstbedingt unmöglich. Doch die junge Protagonistin, die einen geheimnisvollen, als Saison-Erntehelfer häufig abwesenden Geliebten hat, sieht sich gezwungen, diesem in den Wald zu folgen und dort zu leben. 

Sie trifft auf eine ihr fremde Welt, in der Dryaden in Baumhäusern leben und eine enge, magische Partnerschaft mit Partnerbäumen pflegen, die ihr Leben verlängern und mit denen sie mental kommunizieren können. Doch ihr Geliebter erweist sich als gefährlicher Dunkelelf, der ungewollt, aber durch archaische Triebe gesteuert Unheil anrichtet, von ihr aus Liebe aber dennoch gerettet wird. 

Der Roman weist Stärken in den naturmystischen Beschreibungen des Waldes und in der nachhaltigen natur-achtenden Lebensweise der Dryaden auf, handelt von einer starken Frau, doch die Liebesgeschichte (Romantasy) wirkt auf mich zunehmend zu emotional naiv-romantisch-idealisierend und hat im Grunde wenig erzählerischen Tiefgang.