Sophie Deraspe's Film erzählt von einem kanadischen jüngeren Mann, der nach Burnout-Problemen die Notleine zieht und in die Provence geht, um Schäfer zu werden. Er lernt zuvor eine junge Frau kennen, bei der er vergeblich um eine Arbeitserlaubnis bittet. Da dies schwierig ist, empfiehlt sie ihm mehr oder weniger direkt, schwarz zu arbeiten.
So beginnt er auf ein, zwei Höfen. Dort geht er zunächst durch eine „harte Schule“, die ihm aber später hilft, bei einem anderen Hof direkt zu landen. Mittlerweile hat seine Arbeitsvermittlerin vom Amt die Nase voll von ihrem Job, kündigt und zieht mit ihm und den Schafen auf Hochweiden in den Alpen.
„Auch wenn der Film von der Idee der Selbstfindung durchdrungen ist, gelingt es ihm doch, das uralte Handwerk nicht zu romantisieren“, resümiert kino-zeit.
Anfangs funktioniert das gut, doch Wetter und Wölfe beenden diesen Job.
Der Film kommt in der zweiten Hälfte besser in Fahrt, ist aber vielleicht doch mit seinen knapp zwei Stunden etwas lang geraten und mit seiner Frauenrolle vielleicht auch nicht so wirklich realistisch. Ihm liegt ein autobiographischer Roman zugrunde, ich weiß aber nicht, ob der Autor dort eine junge Frau so eingeführt hat.




