Dienstag, 1. September 2026

Meine Woche (KW 35/2026)

Gemacht: Einkäufe und/oder Spaziergänge in der Südstadt/Klettenberg/Sülz, im Kino gewesen, ein paar Fenster geputzt, Pflanzen gegossen beim Bruder in Klettenberg, Ausflug zum Tiger & Turtle Magic Mountain (Duisburg) und Wanderung in Süd-Duisburg (Bericht) sowie Wanderung in der Eifel bei Jünkerath (Bericht folgt), Kneipentreffen mit Ex-Studienkollegen Jürgen in Braustelle und Connection (Ehrenfeld). 


>Ein Roheisenpfannenwagen der Jünkerather Maschinenfabrik. Gebaut 1966, hier am Bahnhof Jünkerath in 2025 aufgestellt<

Gesehen: im Kino „Spaziergang nach Syrakus“ (Bericht). 

Gelesen: beendet Jack London's Erzählungsband „Die glücklichen Inseln“ (Bericht), in Yoko Ogawa's Roman „Insel der verlorenen Erinnerung“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: Standardkost. 

Getrunken: Kaffee, Wasser + Wasser mit Multivitamin-/Mineralstoff-Tabletten, Schultenbräu-Weizenmix-Dose, Weizenbier (Ecco), Kölsch (Braustelle, Connection). 

Gehört: Musikkonserven von Lisa Gerrard & Pieter Bourke, LLL Mental, Thalia Zedek Band, Tindersticks. 

Gefühlt: die Sommergrippe scheint überstanden zu sein. 

Gegangen: 69.000 Schritte/Woche (3.200 – 25.600 Schritte/Tag).  

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: vergleichsweise eine Aktivwoche.

Montag, 24. August 2026

Meine Woche (KW 34/2026)

Gemacht: Einkäufe und/oder Spaziergänge in der Südstadt/City/Bickendorf/ Braunsfeld/Ehrenfeld/Neu-Ehrenfeld/Müngersdorf/Vogelsang. Ich habe einige Kölner Teiche besucht, wie den Blücherparkweiher oder den Kahnweiher. Oft im Kino gewesen. 


>Kurz Unterstellen an der Kirche. Das ist im Zentrum von Köln-Vogelsang. Möglicherweise war ich dort noch nie zuvor<

Gesehen: im Kino „Everytime“, „Im Spiegel meiner Mutter“, „The Invite“. 

Gelesen: in Jack London's Erzählungsband „Die glücklichen Inseln“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: oft Fischstäbchen mit Kartoffelsalat, ein halbes Hähnchen vom Chlodwigplatz war auch wieder dabei. 

Getrunken: Kaffee, Wasser + Wasser mit Multivitamin-/Mineralstoff-Tabletten, Zisch Blutorange (Cinenova). 

Gehört: Musikkonserven von Lisa Gerrard, Sumi, Thalia Zedek Band. 

Gefühlt: immer noch nicht fit, es dürfte nach Selbstdiagnose eine Sommergrippe sein. 

Gegangen: 59.200 Schritte/Woche (4.200 – 13.800 Schritte/Tag).  

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: eine eher mittelprächtige Woche.

Im Kino: Im Spiegel meiner Mutter

Jutta Brückner's autobiographisch beeinflusster    Film erzählt von einer Archäologieprofessorin, die nach dem Tod ihrer alzheimerkranken Mutter mentale Probleme mit der Aufarbeitung der eher kühlen, problembeladenen Mutter-Tochter-Beziehung hat. Sie muss außerdem deren Haushalt auflösen und stellt am Institut eine neue Gehilfin zwecks Untersuchung einer illegal geborgenen Moorleiche ein. Diese Frau weiß merkwürdig viel von der Professorin und darf im Haus der Mutter wohnen. 

Und an der Uni wird die Professorin in ihren Seminaren vom Lärm laufender Sanierungsmaßnahmen genervt. 

Ich selbst konnte nicht so wirklich viel mit dem Film anfangen. Im Storytelling ist der Film zu nüchtern, emotionsarm. 

Man mag sich selbst eine Meinung bilden, etwa anhand der artechock-Kritik.

Freitag, 21. August 2026

Im Kino: Everytime

Sandra Wollner's Film handelt von Trauerverarbeitung. Ein Teenie-Mädchen springt in Berlin unter Drogeneinfluss von einem Hochhaus, ihr Freund, ihre jüngere Schwester und ihre Mutter versuchen das Trauma zu verarbeiten. Dazu gibt es verschiedene Wege, etwa Fotos und Urlaubsvideos ansehen, ihr auf WhatsApp Nachrichten schicken, zum Friedhof gehen, gegenseitig trösten. 

Später fliegen sie zu Dritt nach Teneriffa, kommen in einem Ressort am Meer unter, dort wo die Mutter mit ihrer toten Tochter vor 14/15 Jahren schon mal Urlaub machte. Die Filmhandlung nimmt magische Züge an. Sie finden in der Hotelanlage ein Kind, das zu niemandem zu gehören scheint, kümmern sich drum. Die Sonne wird eckig (wie auf dem Filmplakat) und geht lange nicht unter. Mit dem neuen Kind, das die verlorene Tochter ist, kehren sie auf dem See-/Landweg nach Deutschland zurück. 

Man spürt viel Empathie in diesem ziemlich guten Film, der seine eigene mitunter rätselhafte Filmsprache entwickelt. 

Der Tod und das Leben, die Vergan­gen­heit und die Zukunft, alles ist gleich­zeitig da, wenn wir nicht mehr wissen, wo wir eigent­lich sind“, meint artechock.

Dienstag, 18. August 2026

Im Kino: The Invite

Olivia Wilde's Film widmet sich einem bekannten Arthouse-Thema: Pärchen. Junges Pärchen, verstaubtes Pärchen mit längst erloschener Leidenschaft. Sie wohnen im Film gern zusammen in einem Mietshaus, und das Lustgestöhn des jungen Paares nervt dann bald das ältere Paar, im Klischee vor allem den Mann, hier den beruflich frustrierten Musikprofessor. Dennoch kommt es zu einer Kennenlern-Einladung mit Vorschlägen zu Gruppensex oder Partnertausch, die dann emotional etwas eskaliert. 

Das hatten wir 2023 schon in Sabine Boss' Schweizer Film „Die Nachbarn von oben“, den ich gut fand, und tatsächlich beruhen beide Filme auf einer spanischen Vorlage („Sentimental“ von Cesc Gay, 2020), die hierzulande – wie vermutlich alle seine Filme - gar nicht ins Kino kam. 

Hier also nun die US-amerikanische Version des Stoffs. Schauspielerisch überzeugend, kann meines Erachtens allerdings auch nichts darüber hinwegtäuschen, dass die thematische Behandlung des Stoffs und vor allem dessen visuelle Umsetzung etwas bemüht und bieder wirkt. Ich vermute mal in allen drei Versionen. Man wird dennoch gut unterhalten. 

Das Ganze ist dann aber doch auch ein sehr konventionelles Genre-Vergnügen“, meint denn auch daskulturblog.