Montag, 15. Juni 2026

Meine Woche (KW 24/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/City, Spaziergang in Essen-Kettwig bei Regengefahr und in Mülheim an der Ruhr, Kölsch trinken in der Braustelle zu nächtlicher Stunde mit dem Ex-Studienkollegen Jürgen. 

Gesehen: ein paar neue Orte. Mitunter WM-Fußball geguckt. 


>Wasserkraftwerk Kahlenberg, Mülheim/Ruhr<

Gelesen: beendet Emi Yagi's Roman „Frau Shibatas geniale Idee“, begonnen Stephen King's Roman „Schwarz. Der dunkle Turm (I)“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Geschockt/geschlaucht: Smartphone nach Mitternacht in der Stadt nach Kneipenbesuch verloren/wiedergefunden. Ich habe in der Straßenbahn auf dem Ring die ganze Zeit das Smartphone gesucht. Zu Hause konnte ich es orten und direkt sperren, da ich zwei Smartphones habe, die sich kennen. Die Google-Maps-Karte zeigte den Ort: „Nahe Mango/Klapsmühle, Hohenzollernring“. Ich wusste genau, was ich dort machte, nämlich an eine Platane pinkeln. So ein Mist, dachte ich, aber die Chancen standen theoretisch gut, es dort wiederzufinden. Nur, es war 01:00 Uhr, der Ort einige Kilometer entfernt, es fuhr keine Bahn mehr, und es regnete. So machte ich mich zu Fuß auf und fand das Smartphone tatsächlich nach längerer nerviger Suche. Ich hatte sogar eine Taschenlampe eingesteckt. Das Problem war, dass ich mir vor Ort gar nicht mehr so sicher sicher war, welche Platane es genau war, die Lichtverhältnisse waren mäßig und wie sich zeigte, stimmte die angezeigte Position auch nicht genau genug. Der Fundort war etwa 35 m entfernt, aber es war eine Platane. Der Vorgang zeigte mir wieder mal, dass man machen kann, was man will, um etwas sicher am Körper zu tragen, es nützt nicht unbedingt, wenn man wie in diesem Fall vergißt, den Reisverschluss der Jackentasche zuzuziehen. Ich versuche da immer drauf zu achten, aber es funktioniert einfach nicht hundertprozentig. Ich war erst wieder gegen 03.30 zu Hause, und hatte da schon über 10.000 Schritte in den frühen Morgenstunden absolviert. 

Gefunden in einem Public Bookcase: Franka Potente's Story-Sammlung „Zehn“. 

Gegessen: nach der Kettwig-Tour hatte ich abends so großen Hunger, dass ich im Hauptbahnhof Köln im Asiagourmet einkehrte und erst mal Hähnchen mit gebratenen Nudeln in einer Orangensauce aß. Im Grunde sind mir solche Aktionen zu teuer, es kostete immerhin 12.50 €, aber ab und zu muss es einfach sein. 

Getrunken: Kaffee, Wasser mit Multivitamin-/Mineralstoff-Tabletten, Kölsch. 

Gehört: Musikkonserven von Labradford, Lacrimosa, Lady Besery's Garden, Pixel, P. J. Harvey, sowie einige Alben bei spotify geprüft. 

Gefühlt: hält sich in Grenzen, aber besser motiviert. 

Gegangen: 63.400 Schritte/Woche (5.000 – 15.200 Schritte/Tag).  

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: relativ ereignisarme, kühlere Woche mit häufiger mal etwas Regen.

Sound-Welten (05/2026)

In dieser Prüfrunde sind aus meiner Sicht „Die Nerven“ am interessantesten. 

Anna von Hausswolff. Alben: Dead Magic (2017) // Iconoclasts (2025). Viertes und sechstes Studio-Album einer schwedischen Organistin und Chanteuse, die mit ihren düster-sakralen Bombastwerken und ihrem Album „Dead Magic“ auch im deutsprachigen Raum bekannt wurde. Sie tritt gerne in Kirchen auf, wurde nach Protesten wegen Satanismusnähe ihrer Musik aber auch schon ausgeladen. Ich selbst empfinde ihe Musik überwiegend als „schwer verdaulich“, mitunter ist sie aber interessant. SHR: 765 T – 4.500 T // 155 T – 1.833 T. WD: 24/day. 

Brunhilde. Erstmals geprüft. Alben: To Cut A Long Story Short (2020) // Twenty Seven (2022). Drittes und viertes Album einer deutschen Hardrock-Band mit Lady am Micro. Überwiegend Straight-On-Rock, kann aber auch Balladen. Kann man streckenweise anhören. SHR: 4 T – 228 T // 3 T – 20 T. WD: 32/day. 

Chantal Acda. Erstmals geprüft. Alben: Saturday Moon (2021) // The Whale (2025). Etwa achtes und neuntes Studio-Solo-Album einer niederländischen Singer-/Songwriterin und Fusionmusikerin. Sound und Voice finde ich ganz angenehm, doch irgendwo fehlt mir ein „Ohrwurm“. Manchmal balladesk, selten auch mal rau. SHR: 11 T – 54 T // 6 T – 29 T. WD: 1/day.  

Die Nerven. Alben: Fake (2018) // Live im Elfenbeinturm (2025). Viertes Studio- und zweites Live-Abum einer deutschen Postpunk-/Indie-Band. Ich war nie Punk-Rock-Fan im engeren Sinne, gleichwohl ist diese Band interessant, auch weil sie Songs mit Passagen zwischen melodisch-leise mit entsprechenden ruhig-melancholischen Gesang und typischen Punk komponieren kann. Außerdem können die Songs zumindest auf dem Live-Album schon mal 9 min. lang sein. Noise-Orgien gibt es vereinzelt auch. Natürlich wird auf Deutsch gesungen. Es wird trotzdem keine Lieblingsband von mir. SHR: 111 T – 1.222 T // 4 T – 14 T. WD: 27/day.  

Edenbridge. Erstmals geprüft. Alben: The Great Momentum (2017) // Set the Dark on Fire (2026). Neuntes/zwölftes Studio-Album einer österreichischen Symphonic-Metal-Band mit Lady am Micro, die seit gut 25 Jahren aktiv ist. Mir fehlt die innere Überzeugung für diesen pompösen Metal. SHR: 45 T – 382 T // 7 T – 218 T. WD: 12/day.  

Firewire. Erstmals geprüft. Album: A Tribute to the Manzini (2004). News from the Past. Wahrscheinlich handelte es sich um ein deutsches Duo und um ein Einzelwerk. Deskriptiv soll es sich um eine „Art elektronischer, dekonstruierter Soul-Musik“ handeln, mit Acid wie Hiphop wie Ambient-Einflüssen. Kann man anhören. Längst vergessen, obwohl man sogar die CD noch kaufen könnte. SHR: 1 T. WD: n.v.  

Gazpacho. Album: Magic 8-Ball (2025). Mittlerweile zwölftes Studio-Album dieser norwegischen Neo-Prog-Band. Ich kaufte einige Alben von ihnen, aber das ist auch schon wieder 10 Jahre und länger her. Ihr Schaffen überzeugt mich nicht immer. Auch auf diesem Album dominiert aus meiner Sicht oftmals gepflegte sentimentale Langeweile. SHR: 48 T – 128 T. WD: 8/day.  

Heather Nova. Alben: Pearl (2019) // Breath And Air (2025). Die Lady von den Bermudas ist auch noch aktiv. Ich kaufte einige Alben von ihr, aber das ist sogar schon mehr als 20 Jahre her. Ihre große Glanzzeit ist zwar vorbei, aber sie hält sich noch ganz gut in den deutschen Charts mit Erfolgen um Platz 20 in den letzten Jahren. Ihren ruhigen Folkpop kann ich immer noch ganz gut anhören, auch wenn ich schon lange nicht mehr das Bedürfnis verspüre, ihre neueren Alben öfter goutieren bzw. haben zu müssen. Letztendlich ist ihr Stil zu mainstreamig. Interessant ist, dass sie im englischen Sprachraum nie wirklich landen konnte. SHR: 116 T – 949 T // 45 T – 360 T. WD: 48/day.  

Iotunn. Erstmals geprüft. Album: Kinship (2024). Zweites, viel gelobtes Album einer dänisch-faröischen Progressive-Metal-Band. Ein melodisch-düsteres Album mit sehr ruhigen, aber auch brutalen Passagen und mit einigen längeren Songs jenseits der 10-min-Marke. Es gibt auch Growls, und natürlich wird das Genre stilistisch nicht neu erfunden. SHR: 178 T – 433 T. WD: 26/day. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (= 1 T) je Song. Indikator für relative Bedeutung im westlich geprägten Kulturkreis. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. Indikator für relative Bedeutung im deutschsprachigen Raum.  

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines letzten Zugriffs.

Sonntag, 7. Juni 2026

Meine Woche (KW 23/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt, Spaziergänge in Bad Godesberg, Duisburg und in Neuss bei Regengefahr. 

Gesehen: andere Orte, aber nur Neuss war wirklich neu für mich. 


>Gestern am Innenhafen, Duisburg. Das hohe Speichergebäude ist Teil des Landesarchivs NRW<

Gelesen: beendet George R. R. Martin's Erzählungsband „Traumlieder II“, in Emi Yagi's Roman „Frau Shibatas geniale Idee“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed. 

Gegessen: Standard-Kost, zu der im Sommer auch mal Cornflakes mit Milch gehören. 

Getrunken: Kaffee, Wasser mit Multivitamin-/Mineralstoff-Tabletten, Schultenbräu-Weizen-Grapefruit-Mix-Dose. 

Gehört: Musikkonserven von Kutna Hora, Pelander, sowie einige Alben bei spotify geprüft. 

Gefühlt: hält sich in Grenzen, aber besser motiviert. 

Gegangen: 58.500 Schritte/Woche (4.800 – 14.900 Schritte/Tag).  

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: ereignisarme, kühlere Woche mit häufiger mal etwas Regen.

Bücherwelten: George R. R. Martin's Erzählungsband „Traumlieder II“

Dieser US-amerikanische Autor wird seit 1974 mit amerikanischen Preisen überhäuft, zunächst nur für kürzere Werke, doch 1996 erhielt er den Locus-Award für das dicke Werk „A Game of Thrones“, das 5 Folgebände erhielt, die zumeist ebenfalls preisgekrönt wurden. Das gipfelte dann 2012 im World Fantasy Award für sein Lebenswerk und 2011 – 2019 in der Verfilmung als Serie in 8 Staffeln. Deshalb dürfte der Autor heute der bekannteste noch lebende Fantasy-Autor sein. 

Der jetzt endlich von mir gelesene, dicke Band mit kürzeren Werken erschien schon in 2003, wurde hierzulande aber erst 2015 veröffentlicht. Und den ersten Band las ich daher auch schon vor 10 Jahren. 

Der Band zeigt, dass der Autor auch im SF- und Horror-Bereich aktiv war. Am besten gefielen mir allerdings die beiden sentimentalen Fantasy-Geschichten „Die einsamen Lieder Laren Dorrs“ (1976) und „Der Eisdrache“ (1980).

Ich kenne den Autor schon lange. 1989 las ich seinen 1983 veröffentlichten Phantastik-Roman "Armageddon Rock".

Montag, 1. Juni 2026

Meine Woche (KW 22/2026)

Gemacht: Einkäufe und Spaziergänge in der Südstadt/City, Spaziergang im Äußeren Grüngürtel und Relaxing am Poller Rheinufer, Blumen gießen und Spaziergang beim Bruder in Klettenberg. 


>Bootsverleih, Haus am See, Decksteiner Weiher, Köln<

Gesehen: meine Innenhof-Fledermäuse fliegen wieder in der Dämmerung. Ich habe 3, wahrscheinlich sogar 4 gezählt und sie erstmals gefilmt. 

Gelesen: in George R. R. Martin's Erzählungsband „Traumlieder II“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed, in der Geographischen Rundschau. 

Gegessen: vermutlich war ein halbes Brathähnchen, gekauft am Chlodwigplatz, das Highlight. 

Getrunken: Kaffee, Wasser mit Multivitamin-/Mineralstoff-Tabletten, Weizenbier (Torburg/Südstadt), Schultenbräu-Weizen-Grapefruit-Mix-Dosen. 

Gehört: Musikkonserven von Kutna Hora, Laibach, Paolo Fresu, Richard Galliano & Jan Lundgren, sowie einige Alben bei spotify geprüft. 

Gefühlt: hält sich in Grenzen, besorgt, unmotiviert. 

Gegangen: 56.000 Schritte/Woche (5.800 – 12.300 Schritte/Tag).  

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: schöne warme, ereignisarme Woche.