Montag, 15. April 2024

Meine Woche (KW 15/24)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, Kinobesuch, Südstadt-Spaziergänge, Ville-Wanderung (Bericht). 

Gesehen: im Kino „Morgen ist auch noch ein Tag“. 

Gekauft: Rommelsbacher Gussheizplatte (89 € bei Amazon) – vorsorglich. Außerdem hatte Aldi endlich mal günstige Baum- und Strauchpflanzen im Angebot. Ich habe 20 € in Apfelbaum, Kiwi, Himbeere investiert. Fraglich ist aber, ob meine zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenen Balkonstandorte ausreichend Licht bieten für diese Pflanzen. 


Gelesen: beendet Haruki Murakami's Roman „Kafka am Strand“ (Bericht), im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed und im Greenpeace Magazin. 

Gehört: Musik von Aldous Harding, Chrome, City, Clannad, Clann Zu. 

Gegangen: durchschnittlich 8.300 Schritte/Tag (6.700 – 10.900). 

Gefühlt: Schulter-/Nackenverspannungen halten an. 

Gegessen: Kantinen-Highlight „Rinderfrikadelle dazu Bratenjus Blumenkohl und Salzkartoffeln“. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Kölsch (Odeon), Astra Urtyp-Bierdose. 

Fazit: 3-Tage-Arbeitswoche mit schön warmem Samstag.

Mittwoch, 10. April 2024

5 Fotomotive aus der Gegend um die Westhovener Aue

Ein Spaziergang am Sonntag. Im Grunde wollte ich nur ca. 6.000 Schritte gehen. Aber an der Rodenkirchener Brücke überlegte ich es mir anders, da meine OsmAnd-App eine mir nicht bekannte Ruine in der Westhovener Aue anzeigte.


>Dieses Anwesen gehört zu einer Kleinsiedlung nahe dem Rhein, etwas abseits von Köln-Poll, obwohl sie formal wohl dazu gehört<


>Sturmschäden in der Westhovener Aue, wahrscheinlich noch aus dem letzten Jahr. Eine ganze Reihe großer Pappeln hat's umgerissen.<


>Die Ruine: Zwischenwerk IXa in der Westhovener Aue, zum Kölner Festungsring gehörend. Rein zufällig kommt man hier eher nicht hin, da die Ruine im Wald versteckt ist und nur so kleine Pfade hinführen.<


>Schafherde in der Westhovener Aue<


>Der Rhein führt immer noch ziemlich viel Wasser<

Im Kino: Morgen ist auch noch ein Tag

Paola Cortellesi inszenierte diese Geschichte, die 1946/47 in Rom spielt. Sie handelt vom Alltagsleben einer städtischen Familie zur damaligen Zeit in mehr oder weniger finanziell prekären Verhältnissen, in der der Mann als Macho das Sagen hat und die Frau für den Haushalt zuständig ist und mit kleineren Nebentätigkeiten Geld dazu verdient, dass sie zu Hause abgeben muss, während der Mann als großer Heuchler das Geld verprasst. Häusliche Gewalt ist ein Thema in diesem Film. 

Also, quasi wie bei uns in Deutschland damals, wenn man schon – wie im Film - Rollenklischees im Geschlechterverhältnis bedient. 

So übermäßig mitgerissen hat mich dieser in Schwarzweiß gedrehte Film nicht. Er hat Längen. 

Ein flammendes Plädoyer für Selbstbestimmung“, meint hingegen epd-film und lobt vor allem das Ende des Films.

Montag, 8. April 2024

Meine Woche (KW 14/24)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, Kinobesuche, Spaziergänge nach Rodenkirchen und in Klettenberg/Sülz, Wanderung in der Eifel bei Kall (Bericht)

Gesehen: im Kino „Andrea lässt sich scheiden“, „Die Unschuld“ (Bericht). Innenhof-Fledermaus. 


>Schlangen vor der Eismanufaktur, Bonner Straße, heute. Es war ein angenehm warmer April-Tag > 20 Grad. Ich war bisher noch nicht in dem Laden, aber nebenan bei Smile Optic habe ich schon öfter mal eine Brille gekauft (aber nicht die letzte Brille)<

Gefunden in einem öffentlichen Bücherschrank der Kölner Südstadt: Pavel Kohout's Roman „Die lange Welle hinterm Kiel“. 

Gelesen: in Haruki Murakami's Roman „Kafka am Strand“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed und im Greenpeace Magazin. 

Geappt: eine neue Kamera-App für mein altes MI-Smartphone. Die alte App von Xiaomi vorinstallierte Kamera-App ist nämlich neulich kaputt gegangen. Mit der neuen App kann ich wieder Fotos machen, die im Normal-Modus auch farblich  "normal" aussehen. 

Gehört: Musik von Agnes Obel, Ahab, Christoph Stiefel, Christy & Emily, Cinema Strange. 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gegangen: durchschnittlich 9.300 Schritte/Tag (6.500 – 14.800). 

Gefühlt: geht so, leichte Schulter-/Nackenverspannungen, aber schönes Wochend-Wetter hebt die Stimmung. 

Gegessen: Kantinen-Highlight „Hähnchen Curry Thailändische Art mit bunten Gemüsestreifen und Sojasprossen dazu marinierte Mie Nudeln“. 

Getrunken: Kaffee, Tee, Grapefruit-Weizenbier-Dose. 

Fazit: 3-Tage-Arbeitswoche mit sehr schön warmem verlängerten Wochenende.

Im Kino: Andrea lässt sich scheiden

Der österreichische Kabarettist und Schauspieler Josef Hader hatte in 2017 mit „Wilde Maus“ schon einen guten Debütfilm hingelegt. 

Sein neuer Film spielt in der Provinz, in der eine Frau und zwei Männer als Dorfpolizist*innen ihren alltäglichen Dienst versehen. Selbst die Geschwindigkeitskontrollen auf einsamen Landstraßen sind nicht besonders spannend, da kaum ein Fahrzeug vorbei kommt. Also sind sie und alle anderen Dorfbewohner vor allem mit sich selbst und mit den altersbedingten Quasi-Pflegefällen in ihrer Nachbarschaft beschäftigt und gehen gelegentlich saufen und tanzen in einem biederen örtlichen Tanzsaal. 

Als die Dorfpolizistin (Birgit Minichmayr) in einem Moment der Unachtsamkeit zu nächtlicher Stunde ihren betrunkenen Mann überfährt, seinen Tod feststellt, ihn auf der Straße liegen lässt und Fahrerflucht begeht, fährt der Religionslehrer (Josef Hader) auch noch über den Mann und hat fortan schwere Schuldgefühle, die sein Leben aus dem Ruder laufen lassen. 

Der Film gehört sozusagen in die Rubrik „kauziger Kaurismäki-Filme“. Er ist unterhaltsam gemacht, hat gute Schauspieler*innen. Und der Städter weiß danach, weshalb es ihn nicht in die Provinz zieht. 

Ein bisschen böser hätte die Farce aber sein dürfen“, meint epd-film.