Mittwoch, 3. Juli 2024

Im Kino: Die Gleichung ihres Lebens

Die Regisseurin Anna Novion erzählt in dem in Paris spielenden Film von einer spröden talentierten jungen Mathematikerin, die bei der Vorstellung ihres Dissertationsobjektes um ein Primzahlproblem im Hörsaal jedoch scheitert und daraufhin zu einigen Kurzschlusshandlungen fähig ist. Sie gibt ihr Projekt offiziell auf, zieht aus dem Uni-Zimmer aus und bei einer „Bekannten“ ein, die sie kurz zuvor auf der Straße kennengelernt hat. 

Mit der Miete bei den chinesischen Eigentümern, die unter der Wohnung eine verbotene Spielhalle betreiben, haben sie bald Probleme, doch die Mathematikerin hat sich die Spielregeln des Majong-Spiels inzwischen selbst beigebracht und zockt gelegentlich die Mitspieler unten am Tisch ab, um die Miete zu gewinnen. Nebenbei wird sie sowohl in das Leben ihrer tanzaffinen Mitbewohnerin hineingezogen als auch bekannt mit ihrem mathematischen Mitbewerber. Sie arbeiten zeitweise zusammen an der Problemlösung und haben Sex miteinander. Die ganze Wohnung, Wände und Fensterscheiben überziehen sie mit mathematischen Formeln. 

Der Film kann stilsicher überzeugen und haucht den Figuren auch Leben ein. Die Mathematikerin „darf die hochintelligente, sozial ungelenke, ungestylte Brillenschlange bleiben, deren direkte und manchmal aggressive Art auch lustig ist“, stellt epd-film fest.

Montag, 1. Juli 2024

Meine Woche (KW 26/24)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, Betriebsfest und Edelweißpiraten-Festival besucht, Laptop und Dienstausweis abgegeben, Spaziergänge in der Kölner Südstadt. 


>Gestern. Edelweißpiraten-Festival im Friedenspark, Köln-Südstadt. Es war gar nicht mein Plan, dorthin zu gehen. Aber es war atmosphärisch schön, auch mit anspruchsvoller Musik und ich traf überraschend eine Arbeitskollegin, von der ich mich am Freitag erst verabschiedet hatte.<

Gedacht: Rente - jetzt kommt nur noch der Untergang. 

Gesehen: oft in Fußball-EM hineingeschaut. 

Gelesen: in Margaret Atwood's Roman „Die Zeuginnen“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Geographischen Rundschau. 

Gefühlt: die Schulter-/Nackenverspannungen haben sich zeitweise leider verstärkt. Die Security-Dame schwörte auf Pferdesalbe, die ich mir dann auch zugelegt habe. Hilft vielleicht tatsächlich etwas. Balance mental durch Renteneintritt gestört

Gegessen: Betriebskantinen-Kost zum letzten Mal. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Schultenbräu-Weizen-Grapefruit-Mix-Dose, Weizenbier (Torburg), Kölsch. 

Gekauft: 30 GB/12 Monate (Aldi Talk, 70 €)

Gehört: Musik von Blood Ceremony, Dargaard, Dapayk & Padberg, D'arcadia. 

Gegangen: durchschnittlich 8.000 Schritte/Tag (5.400 – 11.000). Am Tage des Betriebsfestes das gesetzte Minimum nicht erreicht. Ich habe einfach nicht drauf geachtet gehabt. 

Fazit: mental schwierige letzte Arbeitswoche.

Sonntag, 30. Juni 2024

The End

Am Freitag morgen habe ich meinen Dienstausweis und den Laptop abgegeben. Damit endete eine Ära - 33/34 Jahre Arbeitsleben in einer Behörde.

Die Woche möchte ich mal als "mental schwierig" bezeichnen, viel schwieriger als gedacht, auch wenn ich durchaus nie ernsthaft erwogen habe, den Job zu verlängern. Und nach dem medizinischen Vorfall mit meinem Bruder schon mal erst recht nicht, da mir sehr nah vor Augen geführt wurde, dass es ganz plötzlich und auch ohne jede Vorwarnung vorbei sein kann.


>Der Verfasser des Blogs rechts im Bild, mit einigen Arbeitskoleg*innen. Dieses Foto entstand am Donnerstag auf dem Betriebsfest<

Am nächsten Morgen nach diesem Betriebsfest war ich schon ziemlich "durch den Wind". Ich habe auf dem Behördengelände in Zusammenhang mit der Laptop-Abgabe (anderes Haus) auch noch mein Smartphone verloren, aber ich bekam mit, dass es möglicherweise gefunden worden war und konnte es tatsächlich noch beim Personalrat abholen.

Jetzt passiert erst einmal gar nichts, auch wenn der Wecker standardmäßig auf 09:00 Uhr gestellt wurde. Nützt nur nichts, wenn man beispielsweise um 04:30 ins Bett geht.

Morgen muss ich noch meinen Zimmerschlüssel und mein Jobticket abgeben. Tja, und was macht mein Arbeitszeugnis? Und die betriebliche Zusatzversorgung, ....?

Rote Farbtupfer

Mein Johannesbeerstrauch auf dem Balkon ist in diesem Jahr richtig gewachsen und trägt auch einige Beeren:

>Johannesbeerstrauch<

Montag, 24. Juni 2024

Meine Woche (KW 25/24)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, Spaziergänge in der Kölner Südstadt und Deutz, Wanderung im Umfeld des Staubeckens Heimbach, Eifel (Bericht). 


>In Köln-Deutz habe ich dieses Café besucht<

Geregelt?: die Wartungsfirma meiner Gasetagenheizung war hier und hat auch – wie von mir gewollt - meinen Gasherd vom Netz genommen (ein 2-Minuten-Akt). Es besteht anscheinend momentan der Plan, die Gastherme im Juli durch eine andere Gastherme zu ersetzen. So wirklich effizient und durchdacht läuft das hier jedenfalls alles nicht: erst wird die Therme auf das neue Gas umgerüstet, jetzt gewartet und demnächst weggeworfen? (alles in diesem Jahr)

Gesehen: oft in Fußball-EM hineingeschaut. 

Gelesen: in Margaret Atwood's Roman „Die Zeuginnen“, in Pavel Kohout's Roman „Die lange Welle hinterm Kiel“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Geographischen Rundschau. 

Gefühlt: die Schulter-/Nackenverspannungen haben sich leider verstärkt. 

Gegessen: Kantinen-Standard-Kost auf höherpreisigem Niveau. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Weizenbier (Café Kult). 

Gekauft: nichts > 20 €, sieht man mal vom Deutschland-Ticket der Bahnen ab, das 49 € kostet und dass ich erst einmal ab Juli haben möchte, da mein Jobticket höchstwahrscheinlich gekündigt wurde

Gehört: Musik von Black Mountain, Blood Ceremony, C.U.B.S., Daemonia Nymphe, Dalia Faitelson. 

Gegangen: durchschnittlich 9.600 Schritte/Tag (7.600 – 17.000). 

Fazit: 2/3-Tage-Arbeitswoche im Vorrentner-Dasein.