Donnerstag, 13. Februar 2025

Filmkonserve: David Cronenberg's „eXistenZ“

Einer meiner Lieblingsregisseure. Der Film aus dem Jahr 1998 erzählt von einer Gruppe Menschen, die in einem Vorführungsraum über ein Computerspiel in eine virtuelle Welt versetzt werden. Vielleicht jedenfalls, eindeutig ist das nicht, denn auch der Vorführungsraum könnte bereits eine virtuelle Realitätsebene darstellen. 

Die Bedienung des Spiels erfolgt über eine quallenähnliche Bio-Konsole mit haptisch-sexueller Komponente, die mit einer Nabelschnur an eine Buchse im Rückgrat angeschlossen wird. 

Der Film ist nicht so leicht durchschaubar, denn auch die Protagonist*innen wissen oft nicht, in welcher Welt sie sich befinden. Bezüglich der Handlung, die viel mit Spionage, Infiltration und Infektion/Kontamination zu tun hat, verweise ich auf den wikipedia-Betrag

Bizarre organische Gegenstände wie eine Schusswaffe, die aus Knochen gebaut ist und mutagene amphibische Lebewesen, die gezüchtet, geschlachtet und auch serviert werden, spielen eine auch visuell bedeutende Rolle in diesem Film. 

Als Hauptdarstellerin punktet Jennifer Jason Leigh und auch die zurückhaltende, tendenziell dunkle Filmmusik kann überzeugen.

Montag, 10. Februar 2025

Meine Woche (KW 06/25)

Gemacht: eingekauft, meinen Bruder zum Kaffee besucht, Kinos besucht, Spaziergänge Südstadt/Zollstock/Klettenberg, Südstadt/City, Wanderung „Delrath – Stürzelberg - Zons – Dormagen“ (Bericht), Wanderung Walberberg – Sechtem (Bericht). 

Gesehen: im Kino „Die leisen und die großen Töne“, „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ (Bericht), Filmkonserven Michael Cimino's „Die durch die Hölle gehen“ (1978), Giulio Petroni's „Tepepa“ (1968). 


>Markttag am Chlodwigplatz. Habe ich früher nie mitbekommen, interessiert mich aber auch nicht besonders<

Gelesen: in Natasha Pulley's „Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit“, beendet Helge Timmerberg's „Tiger fressen keine Yogis“ (Bericht), im Kölner Stadtanzeiger. 

Geappt: Open Camera (Android). Macht vielleicht hellere Bilder und weniger Probleme. Der Vergleich ist im Detail schwierig. Aber ich glaube, ich sollte bei schlechten Lichtverhältnissen unabhängig von der App generell häufiger den HDR-Modus verwenden, da diese Fotos dann heller werden als im Standard-Modus. 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gegessen: nichts Besonderes. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Tee, Bananennektar. 

Gehört: Musikkonserven von Friends of Gas, Frogg Café, Frozen Sun, Galley Beggar, The Gathering. 

Gegangen: durchschnittlich 10.500 Schritte/Tag (6.500 – 20.400). 

Gefühlt: mitunter Schulter-Schmerzen. 

Fazit: passable, ereignisarme Woche, aber immerhin mit zwei Wanderungen.

Im Kino: Die leisen und die großen Töne

Emmanuel Courcol's Film spielt weitgehend im provinziellen Nord-Frankreich und erzählt von zwei Brüdern, die sich bis dato nicht kannten und von denen der eine ein namhafter, international tätiger Dirigent ist und der andere in seiner Freizeit im örtlichen Fest-Orchestra Posaune spielt und ansonsten in einer Großküche arbeitet. 

Als der Dirigent an Leukämie erkrankt und die Schwester für eine Rückenmarkspende in Frage kommen könnte, stellt sich heraus, dass sie gar nicht seine Schwester ist und als Spenderin nicht in Frage kommt. Recherchen ergeben dann, dass er überraschenderweise aber einen Bruder hat. 

Er sucht ihn in der Provinz auf und die Spende kommt später zustande. Im Laufe der kommenden Wochen/Monate kommen sie sich näher und lösen auch einige Probleme im Laien-Orchester, das aufgrund der Schließung des örtlichen größeren Gewerbebetriebs sowohl personell als auch aus Proberaumgründen vor der Auflösung steht. 

Dem Regisseur ist ein sehr einfühlsam-sentimentaler Film gelungen, der in den Schlussszenen mit einem überraschenden Auftritt des Laien-Orchesters in einer echten Konzerthalle mit einer Bolero-Komposition noch an Größe gewinnt. 

Mit seinen sozialen Komponenten im Arbeiter-Milieu erinnert mich der Film etwas an Mark Herman's britischen Bergarbeiter-Film "Brassed Off - Mit Pauken und Trompeten" (1996).

Sehenswert und bewegend“, meint film-rezensionen.

Mittwoch, 5. Februar 2025

Filmkonserve: Giulio Petroni's „Tepepa“

Hm, es scheint wahrscheinlich oder möglich, dass ich diesen Film aus dem Jahr 1968/69 zum ersten Mal gesehen habe, obwohl ich die DVD schon vor Jahren kaufte. Das war mir gar nicht bewusst, als ich ihn vorhin ansah. 

Ich rechnete eher mit einem mäßigen Film, aber der Film wirkt zwar „aus der Zeit gefallen“, erzählt aber eine interessante Geschichte mit viel historischem Background und über die Lebensverhältnisse auf dem Lande, wo niemand lesen und schreiben konnte oder jemals einen ausgebildeten Arzt gesehen hat. 

Es ist ein Film, der inhaltlich und zeitlich einige Jahre nach der mexikanischen Revolution (1911) angesiedelt ist. In dem Film befreit ein britischer Arzt, der mit einem Auto unterwegs ist, einen Banditen kurz vor dessen Hinrichtung, da er diesen Banditen eigenhändig töten will. Aber er zögert lange, ist unsicher, folgt ihm zunächst mit Pferd und einem Jungen in ein Dorf in den Bergen, freundet sich vielleicht auch mit ihm an. Währenddessen macht die Regierung Jagd auf diesen Banditen und die Banditen, die die Revolution als gescheitert ansehen, nehmen ihren Revolutionskampf wieder auf. 

Von den bedeutenden Figuren in diesem Film ist der Junge der einzige, der überleben wird. Aber auch sonst, es gibt sehr viele Tote in diesem Film. 

Bei wikipedia gibt es einen Beitrag zu diesem Film, der im Kino und auf Video nur in stark verstümmelter Fassung und sogar unter anderen Namen zu sehen war.

Montag, 3. Februar 2025

Meine Woche (KW 05/25)

Gemacht: eingekauft, Kinos und Cafés besucht, Spaziergänge Südstadt/Deutz, Südstadt/City, City/Deutz, Südstadt/Poll/Rodenkirchen (Köln), Wanderung „Ommelstal“ (Bericht), Kölsch trinken in der Braustelle (Ehrenfeld) mit Freund. 

Gesehen: im Kino „Elama – Leben in Europa“ (Bericht), „Rabia – Der verlorene Traum“, „Universal Language“, Filmkonserve Rolf Schübels „Ein Lied von Liebe und Tod – Gloomy Sunday (1999). 


>Kanu-Demo für Demokratie am Rheinau-Hafen/Schokoladenmuseum am Sonntag. Ich war eher zufällig vor Ort<

Gelesen: in Natasha Pulley's „Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit“, in Helge Timmerberg's „Tiger fressen keine Yogis“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed. 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gegessen: habe mit einem meiner Ex-Chefs mal die „Thai Cuisine“ in der Severinstraße ausprobiert. „Gebratenen Reis mit gemischten Gemüse, Eiern und Lauch“. Ein besonderes Highlight war das allerdings nicht. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Tee, Cappuccino, Kölsch, Apfelschorle. 

Gehört: Musikkonserven von Fields of the Nephilim, Frank Marino & Mahogany Rush, Free Kitten, Friends of Dean Martinez, Galley Beggar. 

Gegangen: durchschnittlich 10.500 Schritte/Tag (7.800 – 16.700). 

Gefühlt: mitunter moderate Schulter-Schmerzen. 

Fazit: passable, vergleichsweise ereignisreiche Woche.