Montag, 29. Juli 2024

Meine Woche (KW 30/24)

Gemacht: eingekauft, diverse Spezial-Säuberungs- und Kleinsanierungsaktionen mit Farbe in der Wohnung, Spaziergänge in der City, in der Kölner Südstadt und bei Roisdorf/Alfter, Koblenz-Wanderung (Bericht). 


>An den Kranhäusern, Rheinauhafen, Köln-Südstadt. Häufig finden hier auch Open-Air-Fitness-Aktivitäten statt; auch etwas weiter nördlich, wo das Deutsche Sport- und Olympia-Museum liegt<

Gemerkt: um so genauer ich die Orte/Winkel in der Wohnung betrachte, umso mehr ist zu tun, inklusive quasi hoffnungsloser Fälle. 

Gesehen: im Kino „Ein kleines Stück vom Kuchen“ (Bericht), „I.S.S.“. 

Gelesen: in Tahar Ben Jelloun's Roman „Zina oder Die Nacht des Irrtums“, in Alastair Reynolds' Roman „Offenbarung“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gefühlt: die Schulter-/Nackenverspannungen halten an. 

Gegessen: Standardkost. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Cola, Schultenbräu-Weizen-Grapefruit-Mix-Dosen, Kölsch, Bananennektar. 

Gekauft: Duschvorhang (Toom-Markt Zollstock, 25 €). 

Gehört: Musik von Das Zeichen, David Phillips & Freedance. 

Gegangen: durchschnittlich 10.300 Schritte/Tag (7.300 – 18.800). 

Fazit: nervige Rentnerwoche mit zu vielen Putz-/Sanierungsaktionen, die nicht unbedingt zum erwünschten Erfolg geführt haben.

Im Kino: I.S.S.

Der Beginn des Atomkriegs, auch aus der Perspektive einer Raumstation, ist schon seit Jahrzehnten ein Gegenstand der Science-Fiction-Literatur; beispielsweise in Charles Sheffield's Roman „Zwischen den Schlägen der Nacht“ (1985). 

In Gabriela Cowperthwaite's SF-Film „I.S.S.“ sieht die gemischt russisch-amerikanische Besatzung der Forschungsstation (und der Zuschauer im Kino) die atomare Auseinandersetzung, die den Planeten zunehmend rötlich-orange färbt. 

Leider haben die Besatzungsmitglieder, die gut zusammenarbeiten konnten, aufgrund geheimer Befehle nichts Besseres zu tun, als sich nach Beginn der Katastrophe gegenseitig zu bekämpfen. 

Visuell fand ich den Film ganz gut, aber an der Story hapert es. 

Zwar ist I.S.S. nicht in der Lage, die Nuancen dynamischer Spiel- (und Kriegs)theorie darzustellen oder zu untersuchen, doch er verfällt glücklicherweise zu keinem Zeitpunkt in unschön-klischierte Darstellungen der Russisch-Amerikanischen Fede“, stellt kino-zeit fest. Das stimmt.

Dienstag, 23. Juli 2024

Meine Woche (KW 29/24)

Gemacht: eingekauft, Spaziergänge in der City, am Rhein in Deutz und der Kölner Südstadt, meine Internistin wegen Routine-Untersuchung besucht, Düsseldorf-Wanderung (Bericht), häufige Kinobesuche. 


>Gleich zwei Party-Schiffe auf dem Rhein, hier am späten Freitag Nachmittag. Am Wochenende lohnen sich die Rheinwiesen für mich oft wegen der Lärmbelästigungen im Grunde nicht<

Gesehen: im Kino „Deserts – Für eine Handvoll Dirham“ (Bericht), „Gondola“ (Bericht), „Kinds of Kindness“. 

Gelesen: in Tahar Ben Jelloun's Roman „Zina oder Die Nacht des Irrtums“, in Alastair Reynolds' Roman „Offenbarung“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Geographischen Rundschau. 

Gefühlt: die Schulter-/Nackenverspannungen halten an. 

Gegessen: Standardkost. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Schultenbräu-Weizen-Grapefruit-Mix-Dosen, Bananennektar. 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gehört: Musik von Can, Clara Haberkamp Trio, Dargaard, Dark Sanctuary, Das Weeth Experience. 

Gegangen: durchschnittlich 8.500 Schritte/Tag (6.600 – 15.500). 

Fazit: mittelprächtige Rentnerwoche mit einigen schönen Sommertagen.

Donnerstag, 18. Juli 2024

Im Kino: Kinds of Kindness

Von Yorgos Lanthimos sah ich in diesem Jahr schon seine Frankenstein-Variation „Poor Things“. Sein neuer Film kommt streckenweise mit denselben Hauptdarsteller*innen (Emma Stone, Willem Dafoe) daher. 

Erzählt werden drei voneinander unabhängige, sperrig-bizarre Geschichten mit psychopathologischen Bezügen und zum Teil auch phantastischen Elementen. Es geht u.a. um Macht, Unterwerfung und Identität und den Versuch, bizarre Aufgaben zu erledigen. 

Während die erste Geschichte das Machtgefälle zwischen Chef und Mitarbeiter beleuchtet, handelt die zweite Geschichte von einem Unfall, den eine Frau überlebt hat, ihr Mann es aber nicht glaubt und die dritte Geschichte im Sektenmilieu von der Suche nach einem Medium, das Tote wiedererwecken kann. 

Ich betrachte den fast 3-stündigen Film als „grenzwertig“, unangenehme Szenen inklusive. Auch der Film-Soundtrack kann dissonant werden. „Poor Things“ gefiel mir besser. 

Schmerzkino, das uns bewusst darüber rätseln lässt, wie wir uns zum Gezeigten verhalten, was wir denken und fühlen sollen“, sagt kino-zeit.

Dienstag, 16. Juli 2024

Meine Woche (KW 28/24)

Gemacht: eingekauft, Spaziergänge in der City, am Rhein in Deutz und der Kölner Südstadt, Wuppertal-Wanderungen (Berichte), TV wieder in Funktion gesetzt, meine Internistin wegen Routine-Blutuntersuchung besucht. Letzteres ist wirklich ein Ärgernis, weil man um 08:30 Uhr da sein muss. 

>Die Rheinwiesen am Sonntag; Blick auf Rheinau-Hafenfront, Köln-Südstadt<

Gesehen: im Kino „A Killer Romance“, „Madame Sidonie in Japan“ (Bericht), „Quiet Place, A: Tag 1“, gelegentlich Public-Kneipen-Viewing Fußball-EM im Freien (Lotta). 

Gelesen: in Tahar Ben Jelloun's Roman „Zina oder Die Nacht des Irrtums“, in Alastair Reynolds' Roman „Offenbarung“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Geographischen Rundschau. 

Gefühlt: die Schulter-/Nackenverspannungen halten an. 

Gegessen: Standardkost. Dazu gehört neuerdings oft ein gekaufter Single-Salat, in dem verpackte Sachen (das können Hühnerhappen, aber auch Nüsse oder meist zusätzlich die Sauce sein) nur noch zusammengeschüttet werden müssen. Die haben so klingende Namen wie "Bistro Salatcup Nizza Art" (bei Aldi). Leider ist das Kaufen und Konsumieren zwar praktisch, aber sehr verpackungsintensiv und daher ganz schlecht für die Umwelt. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Schultenbräu-Weizen-Grapefruit-Mix-Dose, Weizenbier (Lotta). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gehört: Musik von Dargaard, Dark Sanctuary. 

Gegangen: durchschnittlich 10.800 Schritte/Tag (6.300 – 18.500). 

Fazit: mittelprächtige Rentnerwoche. Immerhin habe ich zwei Wanderungen geschafft.