Montag, 1. April 2024

Meine Woche (KW 13/24)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, Kinobesuche, Spaziergänge in Ehrenfeld, Braunsfeld, Südstadt, zwei Wanderungen in der Niederrheinischen Bucht mit Ville- und Ahrgebirgs-Anteilen (Bericht 1, Bericht 2)


>Abziehende Gewitterwolken nahe Klein-Altendorf am Ostersonntag<

Gesehen: im Kino „Drive Away Dolls“, „Die Herrlichkeit des Lebens“, DVD „Babylon Berlin Staffel 1“. 

Gehört: Musik von Agnes Obel, Ahab, Chandeen, Charalambides, Christine Owman sowie einige Alben bei spotify geprüft. 

Gelesen: in Margaret Atwood's Roman „Die Zeuginnen“, in Haruki Murakami's Roman „Kafka am Strand“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gegangen: durchschnittlich 9.500 Schritte/Tag (6.600 – 15.000). 

Gefühlt: geht so. Manchmal plagten mich Schulter-/Nackenverspannungen, Viren und Magen-Darm-Verstimmungen. 

Gegessen: gerade mal gefallen mir ganz besonders normale Spaghetti mit Tomatenmark, angereichert mit gebratenen Zwiebeln und ein paar Fleisch-/oder Wurststücken. 

Getrunken: Kaffee, Tee. 

Fazit: ereignisarme 3-Tage-Arbeitswoche bei einigen schon wärmeren Frühlingstagen.

Filmkonserve: Babylon Berlin Staffel 1

Tom Tykwer, Hendrik Handloegten & Achim von Borries übernahmen die Regie in diesem ca. 6-stündigen Werk in 8 Folgen (2017), das mit großem Aufwand produziert wurde. Vorlage der Serie ist ein Bestseller des Kölner Autors Volker Kutscher. 

Die Geschichte spielt 1929 und nur in Berlin. Die Stadt wird sehr lebendig dargestellt. Es geht politisch drunter und drüber, und das Nachtleben zeigt viel Freizügigkeit. Politische Gegner und Demonstranten leben gefährlich, der Polizeiapparat operiert nach eigenem Gutdünken, Morde werden vertuscht. 

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen ein aus Köln kommender Kommissar (Volker Bruch) und eine attraktive junge Frau (Liv Lisa Fries), die in Berlin bei der Polizei anheuern möchte und ansonsten im Nachtleben ein Zubrot verdient. Ihre Wege kreuzen sich. 

Es ist relativ schwer, der Geschichte zu folgen. Sie kreist um eine kommunistische Gruppe und einen Zug, der im Güterbahnhof steht und brisante Fracht beinhaltet, hat aber viele Nebenstränge. 

Insgesamt kann man der Staffel ein in Ausstattung, Szenerie und Schauspielerei hohes Niveau bescheinigen. Es gibt vor allem auch interessante Bilder aus dem Polizeiapparat, Interieur und Arbeitsweise betreffend. Jeden Morgen werden dort auch Aushilfskräfte im Foyer angeheuert, so auch die junge Frau, die hier die Hauptrolle spielt und zunächst mit der Schreibmaschine umgehen darf. Arbeitssuchende gab es damals massenhaft in Berlin. 

Trotzdem werde ich kein Fan von Serien werden. Das ist nervend, auf einer DVD immer durch Vor- und Abspann einer Folge scrollen zu müssen.

Sonntag, 31. März 2024

Im Kino: Die Herrlichkeit des Lebens

Georg Maas & Judith Kaufmann inszenieren in Adaption des gleichnamigen Romans von Michael Kumpfmüller einen Film, der die letzten ein, zwei Jahre (1923/24) im Leben von Franz Kafka abhandelt. Der Schriftsteller war damals schon durch Tuberkulose angeschlagen, aber es gab noch längere normale Phasen. 

In einem Ostseebad lernt er eine Frau kennen, sie verlieben sich und ziehen nach Berlin, doch sie haben wenig Geld und die oft kalt-feuchte emissionslastige Wohnung wirkt sich ungünstig auf seinen Gesundheitszustand aus. 

Es handelt sich um einen feinfühligen, leicht melancholischen Beziehungsfilm, in dem zunehmend auch die Krankheit mit ihren Symptomen und ihre Behandlung im Sanatorium Platz einnimmt. Sabin Tambrea und Henriette Confurius überzeugen in ihrer schauspielerischen Leistung. 

Confurius gelingen kostbare, unvergessliche Momente“, meint epd-film.

Donnerstag, 28. März 2024

Im Kino: Drive-Away Dolls

Die Coen-Brüder führten lange Zeit zusammen Regie, wobei ich das Gefühl habe, dass ihre goldenen Zeiten vorbei sind. Mit „Drive-Away Dolls“ kam jetzt von Ethan Coen ein Film ins Kino, der nach über 10 Jahren mal wieder ein Film ist, den ich gesehen habe. 

Der Film ist eine schräge Indie-Lesben-Geschichte, die im Jahr 1999 spielen soll und am Rande auch ein Road Movie, machen sich doch zwei Frauen auf, ein Auto nach Tallahassee zu überführen. Doch dieses Auto sollten nicht sie überführen, denn im Kofferraum befindet sich heikle Fracht. Das ruft Banditen auf den Plan, die ihnen folgen. 

Diesem Film fehlt es nicht an skurril-bizarren und psychedelischen Elementen, wohl aber aus meiner Sicht an schauspielerisch glaubwürdig agierenden Hauptdarstellerinnen. 

Man bekommt aufdringlich signalisiert, dass nichts hier wirklich ernst gemeint ist“, meint epd-film.

Montag, 25. März 2024

Meine Woche (KW 12/24)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, Rentenantrag online gestellt, Bruderbesuch in Krefeld und Kinobesuche, leckeres Kölsch mit Freund in Braustelle getrunken, Südstadt-Spaziergang. 


>Severinswall mit Bottmühle, Köln-Südstadt<

Gesehen: im Kino „Dune 2“, „Rückkehr nach Korsika“. 

Gelesen: in Margaret Atwood's Roman „Die Zeuginnen“, in Haruki Murakami's Roman „Kafka am Strand“, im Kölner Stadtanzeiger, im Greenpeace Magazin, das in diesem Jahr eingestellt wird (das sehe ich als Symbol für den weltweiten Niedergang im Allgemeinen). 

Gekauft: Birnbaum beim Stadtgarten/Bauhaus, Hürth (25 €). Leider ging mein „alter“ Birnbaum im letzten Frühling ein. Der neue Baum ist genauso hoch, aber noch deutlich schmächtiger

Gegangen: durchschnittlich 8.200 Schritte/Tag (6.600 – 10.500). 

Gefühlt: geht so. Manchmal plagten mich Schulter-/Nackenverspannungen. 

Gegessen: Standard-Kost. 

Getrunken: Kaffee, Tee, Kölsch. 

Gehört: Musik von Catherine Ribeiro & Alpes, Chokebore, Chris Cody Coalition, Yo La Tengo, The Young Gods. 

Fazit: 4-Tage-Woche bei durchwachsenem Wetter.