Freitag, 30. August 2024

Im Kino: Alien - Romulus

Fede Alvarez inszeniert den 7. Alien-Film. Er bleibt stilistisch/optisch der Reihe treu, die den Weltraum als bedrohlich-unheimlichen und gefährlichen Ort charakterisiert. In der Geschichte entdecken Freund*innen ein unbekanntes, im All treibendes Flugobjekt nicht weit entfernt von dem unwirtlichen Planeten, auf dem sie Zwangsarbeit im Bergbau verrichten sollen. Sie kommen an ein Schiff, um dorthin zu fliegen und entdecken eine verlassene Forschungsstation. Und in dieser brüten Aliens vor sich hin, bis versagende Systeme sie freisetzen. 

Auch in dieser Geschichte spielt eine Frau (Cailee Spaeny) die Hauptrolle, die zwar gut ist, aber zu jung und daher nicht das Charisma einer Sigourney Weaver entfalten kann. 

Visuell durchaus beeindruckend, hat die Story nicht viel Besonderes/Neues zu bieten und knüpft im Grunde bezüglich der filmisch in Szene gesetzten Motive an den ersten Teil der Saga an. Androiden und eine Brut, die aus dem Körper befallener Mitreisender blutig ausbricht, gibt es auch hier. Wie alle Filme dieser Saga ist er wegen seiner Horrormomente erst ab 16 freigegeben. 

Das Publikum ist längst gewöhnt an das Antlitz der Bedrohung, nach Jahrzehnten der Sichtbarkeit hat es gehörig an Schrecken eingebüßt“, meint epd-film.

Dienstag, 27. August 2024

Meine Woche (KW 34/24)

Gemacht: eingekauft, Gürtelrose-Impfung I, Spezial-Säuberungs-, Sortier- und Aussortieraktionen im großen Wandregal, Kino besucht, Spaziergänge in der Kölner Südstadt, Wanderungen am Barmener Baggersee (Bericht) und in der Eifel bei Langerwehe (Bericht), Pflanzen versorgt beim Bruder. 

Gesehen: im Kino „Liebesbriefe aus Nizza“, „Zwei zu Eins“. 


>Severinstraße, Köln-Südstadt. Ich habe keine Ahnung, wann diese Straßenbäume dort hingestellt worden sind. Ich sah sie bewusst gestern zum ersten Mal. Für mich war diese Straße immer eine Asphalt-/Betonwüste. Für echte Straßenbäume mit ausreichend großem Wurzelteller im Boden konnte sich die Stadtverwaltung allerdings nicht entscheiden. Diese Bäume hier sind in 3 Jahren bestimmt tot, oder?<

Gelesen: in Tahar Ben Jelloun's Roman „Zina oder Die Nacht des Irrtums“, in Alastair Reynolds' Roman „Offenbarung“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Geographischen Rundschau. 

Gefunden im öffentlichen Bücherschrank: die Romane von Assia Djebar „Weißes Algerien“ und Nagib Machfus „Der Dieb und die Hunde“. 

Gefühlt: die Schulter-/Nackenverspannungen halten an. Das wird mit einem Ibuprofen-Medikament gerade testweise behandelt, fühlt sich aber nicht so an, als würde es wirken. Manchmal Schlafstörungen. 

Gegessen: Highlights in der Südstadt - Schawarma mit Gemüse im Brot (Hayati), koreanische Hühnersuppe mit Reis, Möhren, Bohnen (Chi.Noo's)

Getrunken: Kaffee, Wasser, Kölsch (Weisshaus), Schultenbräu-Weizen-Grapefruit-Mix-Dose. 

Gekauft: einen Fjällräven-Rucksack bei Globetrotter (110 €). Der Preis wurde durch einen Globetrotter-Geld-Gutschein über 40 € (ein Geschenk zum Jobausstieg) subventioniert, den ich umsetzen wollte. Ich kenne mich, die Gutscheine können leicht in Vergessenheit geraten und ungültig werden, wenn man sie irgendwo hinpackt. Einen weiteren No-Name-Rucksack ähnlicher Bauart habe ich noch bei Primark für 20 € gekauft

Gehört: Musik von Dead Can Dance, Debile Menthol, Deep Purple. 

Gegangen: durchschnittlich 10.100 Schritte/Tag (6.100 – 20.000). 

Fazit: vergleichsweise gute Woche.

Sonntag, 25. August 2024

Im Kino: Zwei zu eins

Natja Brunckhorst, berühmt als Hauptdarstellerin im Heroin-Epos „Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhopf Zoo“, macht ziemlich viel im Bereich Film und übernimmt hier – nicht zum ersten Mal – die Regie. 

Mit bekannter Darsteller-Riege erzählt der Film vom Ungültigwerden der DDR-Geldscheine und von findigen DDR-Bürgern eines Wohnblocks, die sich zusammentun, um diese Scheine zu stehlen und doch noch zu Geld zu machen; denn die Scheine wurden gesammelt und nahebei in einer militärischen unterirdischen Anlage verklappt. 

Man verschafft sich Zugang und schleppt säckeweise das Geld raus, um bei windigen fahrenden Händlern möglichst viele Waren und zuletzt auch noch die bankrotte örtliche Metallfabrik zu kaufen. Köstlich, denn sie kostet nur eine Mark, wie sie entgeistert feststellen müssen. 

Der böse Stoff wird augenzwinkernd-liebevoll mit etlichen Nebensträngen und Seitenhieben kurzweilig-stimmig präsentiert. 

Eine sommerlich leichte und zugleich nachdenkliche Vision vom Aufbruch in die Nachwendezeit“, meint epd-film.

Freitag, 23. August 2024

Im Kino: Liebesbriefe aus Nizza

Nach Story und Trailer zu urteilen, war von Ivan Calbérac's Film nur gemütliches Sommerkino über eine Beziehungskrise in 50-jähriger Ehe zu erwarten. Mehr war es auch nicht. Der Film punktet mit überzeugenden Hauptdarsteller*innen und berührt vor allem gegen Ende der klischeebeladenen Geschichte, die zudem noch eine ansprechende Pointe hat. 

Der konservative Hausherr (André Dussollier), ein Ex-General, muss im Dachboden aufräumen und findet Jahrzehnte alte, geheime Briefe, die seine Frau (Sabine Azéma) erhalten hat und die eindeutig auf eine sexuelle Affäre nach ihrer Heirat hindeuten, von der er nichts wusste. 

Der Mann ist moralisch tief getroffen, zumal es ein guter Bekannter war, konfrontiert seine Frau damit und denkt an Rache. Er und seine Frau, die sich abhalten lässt, fahren nach Nizza, wo der Bösewicht und im Übrigen noch eine selten besuchte Tochter des Paares wohnt. 

Die größte Stärkte des Films liegt im stimmigen Ensemble, meint auch kino-zeit.

Montag, 19. August 2024

Meine Woche (KW 33/24)

Gemacht: eingekauft, diverse Spezial-Säuberungs-, Aufräum- und Kleinsanierungsaktionen in der Wohnung, Pflanzen versorgt beim Bruder, Wohnungsverwaltung empfangen, Kino besucht, Spaziergänge in der Kölner Südstadt, Einkommenssteuererklärung. 

Gesehen: im Kino „The Dead Don't Hurt“, „Touch“ (Bericht). 

Gelesen: in Alastair Reynolds' Roman „Offenbarung“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gefunden im öffentlichen Bücherschrank: Paul Bowles' „Himmel über der Wüste“. Da habe ich mal ein gesuchtes Buch gefunden (siehe Beitrag November 2023). Die Frage ist allerdings, ob diese Version des 1990 gedruckten Taschenbuches vollständig bzw. die zugrunde liegende noch ältere Übersetzung in Ordnung ist. Es lässt sich immer schwer herausfinden, ob es neuere und bessere Übersetzungen gibt. In der Regel drucken die Verlage immer dieselbe Übersetzung und versehen die Bücher nur mit neuem Cover. Der Amazon-Preis für diese Ausgabe ist aktuell jedenfalls deutlich gesunken (18,x €). 

Gefühlt: die Schulter-/Nackenverspannungen halten an. Manchmal Schlafstörungen. Nach der Wohnungsbegehung geht es mir mental jedenfalls deutlich besser, aber der Kreislauf schwächelt in den letzten Tagen. Dabei ist es doch gar nicht so warm. 

Gegessen: Schawarma mit Gemüse im Brot und ein halbes Hähnchen waren wieder dabei. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Kölsch, Weizenbier outside (Backes), Schultenbräu-Weizen-Grapefruit-Mix-Dosen. 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gehört: Musik von Dead Can Dance, Debile Menthol, Deep Purple, Deine Lakaien; live gehört „The Walking Whale“, eine junge Bonner Progressive-Rock-Band, die heute auf dem NRW-Tag-Fest im Rheinau-Hafen auftrat


Gegangen: durchschnittlich 7.100 Schritte/Tag (6.400 – 9.300). Schwaches Bild, aber ich habe gerade andere Prioritäten. 

Fazit: durchwachsene Rentnerwoche.