Montag, 14. August 2023

Meine Woche (KW 32/23)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, gewandert bei Linz (Westerwald) und am Rhein, Fete auf Gut Mielenforst besucht (das Wetter war besser als erwartet). 

Gesehen: im TV streckenweise Fußball-Frauen-WM. Es gab wieder ein sehenswertes Elfmeterschießen (Australien - Frankreich). 

Gelesen: in Pierre Bordage's Roman „Die Sphären“, in Nguyen Phan Que Mai's Roman „Der Gesang der Berge“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: die Gulasch-Suppe auf der Fete war Spitze. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Statesman Whiskey Cola (schmeckt nicht), Schultenbräu Weizenmix Grapefruit, Kölsch, Rotwein, Mineralwasser. 

Gehört: Musik von Ataraxia, Beatrix Players, ISON, Nenia C'Alladhan. 

Gefühlt: ganz gut. Meine Internistin hatte mir hochdosierte Vitamin-Tabletten verschrieben, nachdem die Blutprobe erhebliche Defizite ergab. 

Gegangen: Mittelwert 11.600 steps/day (7.200 – 26.200). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: eine 4-Tage-Arbeitswoche mit zunehmend besserem Sommerwetter.

Sonntag, 6. August 2023

Meine Woche (KW 31/23)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, Heizungswartung empfangen, im Kino gewesen, Spaziergänge bei Roisdorf und in der Südstadt. 

Gedacht: der Installateur hat nichts gewartet, traut sich nicht, weil es keine Ersatzteile gibt, wenn die Therme danach nicht mehr funktioniert. Und neue Thermen auf dem Markt gibt es (angeblich) gerade auch nicht. Ich denke mal, die Therme wird ohne Wartung nicht durchhalten bis ins nächste Jahr, hatte gestern Abend prompt einen Ausfall. 

Gesehen: im Kino: „L'Immensita – Meine phantastische Mutter“, im TV Fußball-Frauen-WM. „Schweden – USA“ habe ich ganz gesehen, Sonntag 11 Uhr und Regentag war günstig. Es gab ein sehenswertes Elfmeterschießen. Schweden hat gewonnen, sie wirkten aber nicht wie ein Favoriten-Team. 

Gelesen: in Pierre Bordage's Roman „Die Sphären“, in Nguyen Phan Que Mai's Roman „Der Gesang der Berge“, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: Kantinen-Highlight „4 knusprige Fischstäbchen dazu Kartoffelsalat mit Gurke und Ei, Gurkensalat“. 

Getrunken: Kaffee, Wasser. 

Gehört: Musik von Ataraxia, Beatrix Players, ISON, Siena Root, Yo La Tengo. 

Gefühlt: ganz gut. 

Gegangen: Mittelwert 8.800 steps/day (6.600 – 11.500). Heute war es ziemlich eklig, auch am Rheinau-Hafen. Aber irgendwie muss man die 6.000 Schritte täglich ja hinbekommen. Ich habe den Spaziergang noch mit einem Kinobesuch im Odeon koppeln können. Außerdem will ich extensiv Rhein-Schiffsbilder sammeln.

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: eine 5-Tage-Arbeitswoche mit durchwachsenem, mäßig gelungenem Sommerwetter.

Im Kino: L'Immensita – Meine phantastische Mutter

Emanuele Crialese's Film handelt von einer Familie, die in den 1970er Jahren am Stadtrand von Rom lebt. 

Inhaltlich ist es ein Coming-of-Age-Film mit Penélope Cruz als charmante kinderliebende Mutter und mit ignorantem, alten Rollenbildern verhafteten Vater. Es krieselt heftig in der Ehe, häusliche Gewalt inklusive, aber die drei Kinder erkunden die Geheimnisse der Umgebung, und die älteste, zwölfjährige Tochter fühlt sich mehr als Junge. 

Als Familienportrait ganz nett, weiß der Film dennoch nicht so wirklich, was er auserzählen soll und kann über die zwei Stunden nicht ausreichend Interesse wecken. 

Der Regisseur „hat mit diesem autobiographisch angehauchten Film den Frauen ein Denkmal gesetzt, die, wie seine eigene Mutter, sich ganz für das Wohlergehen anderer hingegeben haben“, meint kino-zeit.

Freitag, 4. August 2023

Flora Incognita

Diese App habe ich schon etwas länger auf meinem Smartphone, aber im letzten Jahr noch gar nicht benutzt - und bisher auch nur wenig. Sie soll die am meisten benutzte Pflanzen-Bestimmungs-App in Deutschland sein, las ich irgendwo.

Auch diese App nutzt Künstliche Intelligenz, anders als BirdNET aber natürlich Fotos, die analysiert werden. Das gibt es auch für Vögel, nur wann bekomme ich schon mal einen Vogel so vor die Smartphone-Linse, dass ich ihn aufgrund des Fotos bestimmen kann - quasi nie, würde ich behaupten, denn unsere Stadttauben und den Schwan im Weiher muss ich natürlich nicht bestimmen.

Flora Incognita fordert unter Umständen mehrere Fotos von unterschiedlichen Teilen der Pflanze an, oft reicht aber auch ein Blatt-Foto, und manche Teile der Pflanze, etwa die Blüte, gibt es ja auch nicht immer zu sehen. 

Die Treffsicherheit der Bestimmung gibt die App in % an. Wenn man dieses Ergebnis speichern will, muss man einen Screenshot machen, denn von sich aus speichert die App nur den Pflanzennamen, das Foto, Datum und Ortsangabe. Die Ortsangabe sind Koordinaten. Sie stimmen auch dann, wenn man die App offline nutzt und die Bestimmung erst zu Hause durchführt.

Es gibt zusätzlich viele Informationen zur Pflanze, mit denen man versuchen kann zu ermitteln, ob das Ergebnis stimmt, bevor man es speichert.

Meine Ahnung von Pflanzen ist gering (war vor Jahren schon mal besser). Manchmal kann mich eine Bestimmung aber schon reizen, z.B. an der Kaimauer am Rheinau-Hafen, weil dort Spezialisten aus der nahezu senkrechten Wand wachsen:

>"Blauglockenbaum" sagt die App mit 96 % Wahrscheinlichkeit zu einer Blattbestimmung. Das ist ein ursprünglich mal chinesischer Neophyt mit Invasionspotenzial. Warum? Das kann schon das Foto erklären, wenn dieser bis zu 50 m hohe Baum aus einer Mauerritze wachsen kann.<

 Eine andere Pflanze, die noch viel häufiger aus der Kaimauer wächst, ist der "Fliederspeer", bestimmt mit 99 % Wahrscheinlichkeit:


>Auch der Fliederspeer, auch Sommerflieder oder Schmetterlingsflieder genannt, ist als invasiver Neophyt eingestuft.<

Montag, 31. Juli 2023

Meine Woche (KW 30/23)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, meine Internistin besucht, herumspaziert in der Südstadt, Biertreff mit Freund in der Braustelle (Ehrenfeld). 

Gesehen: im TV den alten Schimanski-Tatort „Zahn um Zahn“ (1987). Schimanski-Krimis fand ich früher richtig doof, weil der Typ auf Action machte und keine realistische Polizeiarbeit ablieferte. Dieser Film hat allerdings einen besonderen Duisburg-80er-Jahre-Flair, und er war vergleichsweise rau inszeniert. Insbesondere aus heutiger Perspektive kann das schon gefallen; Fußball-Frauen-WM. Aber das bisher einzige ganze Spiel, dass ich gesehen habe, war „Deutschland – Kolumbien“, ansonsten begnüge ich mich meist mit den Highlights der Mediathek. 

Gelesen: in Pierre Bordage's Roman „Die Sphären“, beendet Yasar Kemal's Roman „Auch die Vögel sind fort“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Geographischen Rundschau, im Greenpeace Magazin. 

Gefunden in öffentlichen Bücherschränken der Südstadt: Paulo Coelho „Der Dämon und Fräulein Prym“, Su Tong „Reis“. 

Gegessen: Standard-Kost. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Kölsch. 

Gehört: Musik von Areknamés, Art Bears, Asaf Avidan & The Mojos, Messa, The Ministry of Wolves sowie einige Alben bei spotify geprüft. 

Gefühlt: ganz gut. 

Gegangen: Mittelwert 7.800 steps/day (6.300 – 8.700). Minimum wahrscheinlich einige 100 Schritte mehr. 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: eine 5-Tage-Arbeitswoche mit durchwachsenem, mäßig gelungenem Sommerwetter. Einige relativ kühle Tage.