Sonntag, 28. Dezember 2025

Meine Woche (KW 51/2025)

Gemacht: kürzere und längere Spaziergänge um Strömsholm, auch mal zwischen Kolbäck und Strömsholm mit dem Bruder gewandert. Wir waren auch Einkaufen in der nächstgelegenen Großstadt und ich war mit Petra im Stall, dort, wo ihre zwei Pferde untergebracht sind und versorgt werden müssen. Mau Mau und Memory gespielt.

Gemerkt: eine ziemlich abgelegene Klein-Siedlung ist Strömsholm. Einen "echten" Laden gibt's hier nicht, dafür muss man mindestens 5 km nach Kolbäck fahren. 

Gesehen: Pferde, Vögel, Schloss Strömsholm, See, Fluss, vermoosten Wald mit vielen größeren Steinen, uralte Eichen.

Gelesen: in Kazuo Ishiguro's Roman "Der begrabene Riese". 

Gegessen: es gab Schweinebraten mit Rotkohl, Fischstäbchen mit Kartoffelsalat, Spaghetti, ausgedehnte Frühstücksbuffets, Kekse u.a.

Getrunken: Kaffee, Säfte, Gewürz-Chai, Glühwein, Rosé, Bier, Vodka. 

Gehört: viel Radio, Vögel. Hier bilden Dohlen große Schwärme, die in der Dämmerung ihre Schlafbäume an der Reitschule umfliegen.

Gegangen: durchschnittlich 8.100 Schritte/Tag (500 – 14.300)

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gefühlt: ganz gut. Es sind schläfrich-gemütliche Tage, an denen es um 15:00 zu dämmern beginnt.

Fazit: gemütliche Woche mit einem ähnlichen Temperaturprofil wie in Köln. Mal Frost, mal nicht.

Meine Woche (KW 50/2025)

Bin hier in Verzug.

Gemacht: eingekauft, Spaziergänge in der Südstadt/City und ein längerer Spaziergang zwischen Köln-Wahn/Zündorf/Porz, Kinobesuch, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, Flug mit Bruder nach Stockholm und dort von Petra mit Auto abgeholt und nach Strömsholm gefahren.

Gemerkt: Bahn – keine Besserung in Sicht; der Zug Richtung Au/Sieg hatte etwa 40 min. Verspätung. 

Gesehen: im Kino „Rückkehr nach Ithaka“, Filmkonserven „Faustrecht der Prärie“ (1946), „Assault – Anschlag bei Nacht“ (1976), „Italienisch für Anfänger“ (2000), „Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück“ (2001), „Pakt der Wölfe“ (2001), „Sie sind unter uns“ (2002). 

Gelesen: in Kazuo Ishiguro's Roman "Der begrabene Riese", im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed. 

Gegessen: Standard-Kost. 

Getrunken: Kaffee, Schwarzen Tee. 

Gehört: Musikkonserven von Iona, IQ, Irfan, Iridio, Laibach, Lana Del Rey. 

Gegangen: durchschnittlich 7.900 Schritte/Tag (5.500 – 14.800)

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gefühlt: geht so. 

Fazit: passable, für Dezember ziemlich warme Woche mit 8 – 13 Grad Maximum in Köln.

Samstag, 20. Dezember 2025

Im Kino: Rückkehr nach Ithaka

Von Homer ist nicht sicher, ob er überhaupt gelebt hat. Die Odyssee ist jedoch ein berühmtes Werk der Antike. Uberto Pasolini's Film erzählt von wenigen Wochen, in denen Odysseus (Ralph Fiennes) etwa 20 Jahre nach Ende des Trojanischen Krieges an die Küste seiner Heimatinsel Ithaka gespült wird und nach seiner Regeneration incognito langsam wieder nach der Macht greift. 

Penelope (Juliette Binoche), seine treue biedere Ehefrau und Königin residiert in einer Festung über dem Meer und hat in den vielen Jahren zahlreiche Freier hingehalten, indem sie vorgab, erst ein Totentuch fertigstellen zu müssen. Doch sie zerstörte es nachts immer wieder. Die Freier, die auch in der Burg leben und den König schon lange für tot halten, werden immer aggressiver. 

Die Geschichte beginnt sehr langsam, wirkt intensiv erzählt, hat Tiefe. Traumata des Helden, der zunächst als Bettler auftritt, spielen eine Rolle. Und Penelope erkennt ihn langer Zeit gar nicht, als err auf der Burg erscheint. 

Der Film lebt insbesondere von seinen beiden Hauptdarsteller*innen, aber auch der Atmosphäre, die in den Landschaftsaufnahmen und dem einfachen Leben zur damaligen Zeit zum Ausdruck kommt. Bombast sieht man im Film nicht, gleichwohl, wer die Geschichte kennt, kann ahnen, dass sie gewalttätig wird; denn gegen Ende verkündet die Königin, dass derjenige, der mit Odysseus' Bogen das aufgestellte Ziel trifft, ihr Gemahl werden kann. Alle Freier versagen, bekommen den Bogen nicht mal gespannt, bis ein „Bettler“ antritt. Ab 16. 

Dem Regisseur „gelingt ein stiller, eindringlicher Film, der den Mythos als Grundlage nutzt, aber vor allem von Menschlichkeit erzählt“, sagt kino-zeit. Ein sehr schöner Film, fand ich.

Montag, 15. Dezember 2025

Meine Woche (KW 49/2025)

Gemacht: eingekauft, Covid-Impfung No. 5 bei meiner Internistin, Zahnärztin besucht wegen erwarteter Probleme mit lockerer Füllung, Spaziergänge in der Südstadt/City/Nordstadt, mehrere Kinobesuche, Erft-Wanderung bei Erftstadt-Bliesheim, einige meiner alten Filmkonserven angeschaut, Kneipenbesuch in der Braustelle/Ehrenfeld mit meinem alten Studienkollegen Jürgen, Brauhausbesuch mit Ex-Chef Rolf. 


>Ein Motiv aus der Kölner Nordstadt unweit der Agneskirche<

Gemerkt: Bahn – keine Besserung in Sicht; der Zug Richtung Weilerswist blieb mehrmals liegen und in Liblar mussten dann alle aussteigen. 

Gesehen: im Kino "Calle Malaga", „Der geheimnisvolle Blick des Flamingos“, „Sentimental Value“, zu Hause die uralten Filmkonserven „Der weiße Hai“ (1975), „Die Spaziergängerin von Sans-Souci“ (1982), „X-Men“ (2000), „8 Frauen“ (2002). 

Gelesen: im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: nach einem Kinobesuch war ich mit meinem Ex-Chef noch im „Zum Alten Brauhaus“ in der Severinstraße. Ich aß Traditionelles „Grünkohl mit Kartoffeln und zwei Mettwürsten“. Ich war dort zuvor noch nie drin. 

Getrunken: Kaffee, Schwarzen Tee, Kölsch (Braustelle, Zum Alten Brauhaus). 

Gehört: Musikkonserven von Jarboe & Helen Money, Kjellvandertonbruket, Klone, Laibach sowie einige Alben bei spotify geprüft. 

Gegangen: durchschnittlich 9.300 Schritte/Tag (6.600 – 16.500). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gefühlt: geht so. 

Fazit: passable, für Dezember ziemlich warme Woche mit 7 – 14 Grad Maximum.

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Im Kino: Sentimental Value

Joachim Trier's Film ist nach dem Kritikerspiegel der Choices der Topfilm des Kinomonats Dezember. Er spielt zu einem erheblichen Teil in einer alten großzügigen Osloer Holzvilla. 

Die Frau, die dort zuletzt lebte, ist tot. Sie hatte zwei Töchter, die die Trauerfeier im Haus ausrichten. Zu der Feier kommt auch der lange geschieden und woanders lebende Vater. Und von da an beschreibt der Film mit hoher emotionaler Intensität eine problembeladene komplexe Vater-Töchter-Beziehung. 

Der Vater war mal ein bekannter Regisseur, doch seit 15 Jahren hat er keinen Film mehr gemacht. Er hat ein neues Drehbuch geschrieben, und er möchte wieder Kontakt zu seinen erwachsenen Töchtern. Auch soll seine ältere Tochter die Hauptrolle in dem Film spielen, später ein Enkel eine Nebenrolle. Die Töchter weigern sich zunächst, haben mit emotionalen Problemen zu kämpfen. 

Wie sich herausstellt, verarbeitet das Skript Familiengeschichte, insbesondere den Freitod der Mutter des Regisseurs, die sich im Haus erhängte. 

Ein Film, der mit emotionaler Präzision erzählt, wie es sich anfühlt, erwachsen zu werden, sich zu entfremden und dann zu versuchen – vielleicht zu spät – wieder zueinander zu finden“, meint kino-zeit

Das schauspielerische Ensemble des Films kann schon sehr überzeugen.