Donnerstag, 3. Oktober 2024

Meine Woche (KW 39/24)

Wird hier nachgereicht.

Gemacht: eingekauft, nach Bukarest geflogen, Bukarest und Constanta erkundet, nach Varna (Bulgarien) weitergefahren. Reiseberichte in meinem anderen Blog.

Gesehen: u.a. wieder mal das Schwarze Meer.

Gelesen: im Kölner Stadtanzeiger, in Becky Chambers' Roman "Unter uns die Nacht".

Gefühlt: die Schulter-/Nackenverspannungen halten an, waren aber auf moderatem Niveau.

Gegessen: Highlight waren sicher die Sardellen mit Pommes am Schwarzen Meer.

Getrunken: u.a. Kaffee, Wasser, Bitter Lemon, Cola, Bier.

Gekauft: keine Dinge > 20 €, aber die Urlaubsunterkünfte kosten natürlich > 20 €/Nacht.

Gehört: manchmal Möwen. 

Gegangen: durchschnittlich 14.700 Schritte/Tag (7.300 – 25.600). 

Fazit: weitgehend gelungene Urlaubswoche bei warm-heißem Wetter.

Montag, 23. September 2024

Meine Woche (KW 38/24)

Gemacht: eingekauft, FSME-Zeckenimpfung II, Spaziergänge in der Südstadt, Deutz und in der City, gewandert in der Eifel zwischen Gemünd und Heimbach (Bericht) und zur Löwenburg (Siebengebirge, Bericht), mit Ex-Arbeitskollegin Essen gewesen im Zhing-Sam-Restaurant (Sachsenring/Südstadt) und mit Freund in der Braustelle (Ehrenfeld) Kölsch getrunken. 

Geplant: Flug nach Bukarest (morgen). Eine Berichterstattung in Form von Statusmeldungen (Kurztexten) soll in meinem Reiseblog erfolgen. 

Gesehen: u.a. Landschaft, aber auch die Abendsonne.


>Alte Mühle am Deutzer Hafen, heute Sanierungsgebiet, schön erleuchtet durch die Abendsonne<

Gelesen: in Alastair Reynolds' Roman „Offenbarung“, in Paul Bowles' Roman „Himmel über der Wüste“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Geographischen Rundschau und in der Eclipsed. 

Gefunden in einem öffentlichen Bücherschrank: Catherine Clément's Roman „Theos zweite Reise“. 

Gefühlt: die Schulter-/Nackenverspannungen halten an. 

Gegessen: Highlight „Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse, Knoblauch und Cashewkernen“ (Zhing-Sam-Restaurant). 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Bananennektar, Kölsch, Pflaumenwein (Zhing-Sam-Restaurant). 

Gekauft: keine Dinge > 20 €, aber ich bin natürlich Essen gewesen und habe auch eine Unterkunft in Bukarest (30 €/Nacht) gebucht. 

Gehört: Musikkonserven von Deine Lakaien, Desperate Journalist, DJ Krush, The Doors, Draconian sowie Alben bei spotify geprüft.

Gegangen: durchschnittlich 9.800 Schritte/Tag (6.300 – 16.500). 

Fazit: ereignisreiche Woche mit schönem Wanderwetter.

Samstag, 21. September 2024

Sound-Welten (03/2024)

Von den hier geprüften Alben gefielen mir vielleicht die Alben von Flaming Bess und Isole am besten. 

Avatarium. Album: Death, where is Your Sting (2022). Fünftes Album einer schwedischen Epic-Doom-Band mit Lady am Micro. Avatarium-Alben prüfe ich immer, seit ich ihr Debüt-Album vor etwa 10 Jahren gekauft habe. Ihr Sound mit oft ruhigen und lauten Passagen im Wechsel kann mich streckenweise auch heute noch überzeugen, allen voran auch die Sängerin – aber eben auch nur streckenweise, an ihr Debüt-Album kommt die Band einfach nicht mehr heran. SHR: 24 T – 412 T. WD: 9/day. 

Bacamarte. Album: Depois Do Fim (1983). News from the Past. Diese brasilianische Symphonic-Prog-Band mit Lady am Micro machte zwei Alben, von denen dieses das Debüt-Album war. „Die Musik ... ist reich und symphonisch, von wundervollen Keyboardsounds und einer ausgezeichneten Flöte geprägt, die den durch die Bank weg grossartigen Kompositionen stets etwas Erhabenes verleihen“, meint rock-planet. Kann man anhören, vielleicht aber auch als etwas „altbacken“ betrachten, sage ich mal. SHR: 45 T – 114 T. WD: n.v. 

Carla Bozulich. Album: Quieter (2018). Sechstes und bisher letztes Solo-Album einer US-amerikanischen Künstlerin, die aber noch in vielen anderen Projekten und Bands involviert war. Sie präsentiert hier oft einen klagend-gespenstischen, auch knarrig-dronigen experimentellen Ambient-Electro-Sound, über dem ihre ebenfalls mitunter klagende Stimme liegt. Mitunter interessant, gerät das Album sicherlich nicht in Verdacht, mainstreamig zu sein. Mitreißend finde ich es aber auch nicht, das haben experimentelle Sounds oft so an sich. SHR: 8 T – 45 T. WD: n.v. 

Days Between Stations. Album: Giants (2020). Drittes Album einer US-amerikanischen Progrock-Band. Bietet „sehr gelungenen Retroprog der symphonisch-hymnischen Art“, meinen die babyblauen Seiten. Mit Songs bis 17 min. Länge. Aus meiner Sicht manchmal etwas zu verfrickelt und an den Voices konnte ich auch nicht größeren Gefallen finden. SHR: 2 T – 6 T. WD: < 1/day. 

Esben and the Witch. Album: Hold Sacred (2023). Diese britische Band mit Lady am Micro habe ich schon häufiger geprüft, da ich zwei ältere Alben von ihnen habe. Das neue Album enttäuschte mich aber schon sehr, aus meiner Sicht langweiliger DreamPop, keine Gewaltausbrüche mehr. „Hört sich durchgängig an wie ein tiefer Tagtraum“, meint visions. SHR: 15 T – 87 T. WD: n.v. 

Flaming Bess. Album: Wrinkle of Time (2023). Von dieser deutschen Band habe ich die Debüt-LP im Jahr 1979 gekauft. Nach zwei Alben war aber erst mal Schluss mit der Band. Seit 1996 erscheinen wieder episodisch Werke, so dass das neueste Album nach weiteren 10 Jahren Pause ihr siebtes Album ist. Und es soll wohl auch ihr letztes bleiben. Man hört hier Progressive-Rock „klassischer Art“. Ich vermisse oftmals etwas „Atmosphäre“, aber einige Songs wie das fast 10-minütige „Distance“ oder das floydige „Cold Comes the Night“ können gefallen. Und so kitschig wie ihre ersten Alben ist es nicht. SHR: 1 T. WD: 3/day. 

Guru Guru. Album: The Incredible Universe of Guru Guru (2023). Eine deutsche Krautrockband der ersten Stunde. Ich hatte auch mal ihr ungenießbares Debüt-Album von 1970 und relativ viele weitere Platten in den 1970er Jahren gekauft. Es gibt Dutzende von Alben von ihnen, da die Band praktisch immer aktiv war, viele davon sind allerdings auch Live-Alben. Ob man sie kennen muss, ist aus meiner Sicht allerdings fraglich. Ihr oft experimenteller, meist schubladen- und ohrwurmfreier Stil ist konsumierbar, hallt aber nicht nach. SHR: 1 T – 6 T. WD: 63/day. 

Hexvessel. Album: Polar Veil (2023). Sechstes Album dieser britisch-finnischen Band, von der ich schon einige Alben gekauft habe. Das neue Album wird von musikreviews als bislang sperrigstes Werk bezeichnet, da es Black-Metal-Anleihen hat. Aus meiner Sicht unangenehm gitarrenlastig. SHR: 32 T – 104 T. WD: n.v. 

Isole. Album: Anesidora (2023). Etwa achtes Album einer schwedischen Doom-Metal-Band. Wuchtig, gut durchstrukturiert, gekonnt gemacht, tendenziell oft klagender Gesang, manchmal Growls. Aber das Rad wird hier natürlich nicht neu erfunden. SHR: 11 T – 48 T. WD: 1/day. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (= 1 T) je Song. Indikator für relative Bedeutung im weltweiten Raum. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. Indikator für relative Bedeutung im deutschsprachigen Raum. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines letzten Zugriffs.

Montag, 16. September 2024

Meine Woche (KW 37/24)

Gemacht: eingekauft, Kino besucht, Spaziergänge in Köln-Bayenthal/ Marienburg, der Südstadt und in der City, gewandert nördlich der Kleinstädte Rheinbach und Meckenheim (Bericht). 

Gedacht: Digitalisierung hin, Digitalisierung her, sie hat Vorteile, aber sicher kann man sich hinsichtlich ihrer Funktionalität im Bedarfsfall nicht fühlen. Man sollte sich generell angewöhnen, von Tickets einen Screenshot zu machen. Letztens im Cinedom habe ich allerdings ein Screenshot-Ticket vorgezeigt, kam so zwar rein, aber der Typ meinte, sie würden das ungern akzeptieren, weil der Screenshot an andere Personen weitergegeben werden kann. Damit hat er natürlich recht, Missbrauch ist möglich, da diese Tickets nicht personalisiert sind. 

Gesehen: im Kino „Sleeping Dogs“. 


>Aufgenommen vor Kurzem am Friesenplatz, Köln-City. Mitunter ist es schwierig, einen Briefkasten zu finden. Oder man steuert einen Ort an, an dem es keinen Briefkasten mehr gibt<

Gelesen: in Alastair Reynolds' Roman „Offenbarung“, in Paul Bowles' Roman „Himmel über der Wüste“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Geographischen Rundschau und in der Eclipsed. 

Gefühlt: die Schulter-/Nackenverspannungen halten an, waren aber schon mal schlimmer. 

Gegessen: kühler. Ein großer Hühnersuppen-Eintopf mit ganzem Huhn wurde gekocht. 

Getrunken: Kaffee, Tee, Wasser, Bananennektar. 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gehört: Musikkonserven von Deine Lakaien, Die Form, Dillon, District 97, Diva Destruction. 

Gegangen: durchschnittlich 8.100 Schritte/Tag (6.300 – 16.300). 

Fazit: kühle ereignisarme Woche mit schöner Wanderung.

Donnerstag, 12. September 2024

Im Kino: Sleeping Dogs

Adam Cooper's Film in Adaption eines Romans von E.O. Chirovici kreist um einen entlassenen Polizisten (Russell Crowe), der mit Alzheimer zu kämpfen hat, aber dennoch gebeten wird, einen 10 Jahre alten Fall mit aufzurollen, in dem sein damaliges Mitwirken zu einem Todesurteil wegen Mordes an einem Medizin-Professor geführt hat, das bald vollstreckt werden soll. 

Der Polizist willigt ein und studiert die Akte, die ihm neu vorkommt, nimmt Kontakt zu den damaligen Kollegen und Verdächtigen auf. 

Die Geschichte entwickelt sich in eine düstere Richtung. Flashbacks erhellen nach und nach den Ablauf der damaligen Geschehnisse, reaktivieren aber auch das Gedächtnis des Polizisten. Unangenehme Wahrheiten kommen ans Licht, es gibt weitere Tote.

Der Film ist aus meiner Sicht ziemlich gut durchdacht und spannend inszeniert. In den Medien war man in dieser Hinsicht aber oft nicht so überzeugt.