Sonntag, 14. Juli 2024

Im Kino: A Quiet Place, Tag Eins

Michael Sarnoski's Endzeit-Drama ist der dritte Film der Quiet-Place-Reihe, aber ein Prequel, so dass es nicht schlimm ist, die beiden ersten Filme nicht gesehen zu haben. 

Die Geschichte spielt in Manhattan, das überraschend am Tage von niedergehenden Flugkörpern getroffen wird. Hierdurch wird zunächst ein Verkehrschaos und Panik ausgelöst. Bald wird jedoch klar, dass spinnenartige Monster Jagd auf die Menschen machen und sich ihre Opfer durch Geräusche verraten. Also flüchtet man in die Gebäude, zumal das Militär die Brücken zum Festland zerstört. 

Der Film wirkt wie ein Klon zwischen Alien- und Zombiefilm, in dem die Menschen durch Gebäude oder die Kanalisation schleichen, um zu überleben. Bemerkenswert ist allerdings, dass eine todkranke Frau (Lupita Nyong’o), ihre Katze und ein von ihr aufgelesener Student in Zentrum der Geschichte stehen und ihr Überlebenskampf emotional geerdet wird. 

Szenerie, Inszenierung und Schauspieler-Setting des Films können durchaus überzeugen. Hier wird auch nicht gekämpft, vielmehr ist es in weiten Teilen ein ruhiger Film, da die Stille überlebensnotwendig ist. 

Letztendlich hätte man sich jedoch mehr überzeugenden Invasions-Background gewünscht, da ja nicht alle Tage fleischfressende, hirntot wirkende Aliens vom Himmel fallen. Eine intelligente Geschichte wird in dieser Hinsicht jedenfalls nicht erzählt. 

Als Porträt zweier Menschen, die verloren sind und sich in einer Ausnahmesituation näherkommen, ohne dass dies zu einer Romanze wird, ist der Versuch einer Franchiseerweiterung aber durchaus sehenswert“, meint daher auch film-rezensionen.

Freitag, 12. Juli 2024

TV

Die Mühlen mahlen langsam hier. Juli/August 2017 kaufte ich erstmals ein TV-Gerät, das seither über den Kabelanschluss lief. Aufgrund einer gesetzlichen, meiner Meinung nach längst überfälligen Änderung, musste die Hausverwaltung diesen Haus-Kabelvertrag zum 01. Juli kündigen. 

Inzwischen habe ich widerwillig nachgeforscht bezüglich meiner Optionen. Dazu war ich heute auch im Keller, um meine TV-Antennen hochzuholen. Eine Recherche im Internet ergab, dass die eine One-For-All-Antenne tatsächlich DVB-T2-fähig ist. Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, in welchem Zusammenhang ich diese Antenne mal betrieben habe. 


Ich habe diese Antenne jetzt an das TV-Gerät angeschlossen und sie - auf dem Foto sichtbar - auf die Fensterbank gestellt. Und siehe da, einige öffentlich-rechtliche Sender ließen sich perfekt in HD-Qualität empfangen, ohne einen Euro investiert zu haben. Mehr brauche ich auch nicht, was TV-Programme angeht, habe ich nie gebraucht. 

Und das EM-Endspiel könnte jetzt auch zu Hause geguckt werden. Public Viewing kann anstrengend sein.

Donnerstag, 11. Juli 2024

Balkon-View

Abgesehen davon, dass das folgende Foto meinen grün zugewucherten Balkon zeigt, zeigt es auch ein Gerüst und einen Lastenaufzug im Nebenhaus, die sichtbarer Teil der schon lange währenden Sanierungsmaßnahmen im Hochhaus sind. Dies führt leider auch zu Lärmbelästigungen, die oft um 08:00 Uhr beginnen.


Ich glaube, dass ist eine 3-5-Mann Firma, die vermutlich noch Jahre mit der Sanierung beschäftigt sein wird. Also, spezielle Vorzüge des Rentnerlebens genießt man hier nur bedingt. Meine Ärztin, die im rechts anschließenden Trakt residierte, ist auch schon ausgezogen.

Wilde Möhre

Die Wilde Möhre mit ihren weißen Dolden ist zurzeit die größte Pflanze in meinen Blumenkästen, obwohl sie infolge meines Niederlande-Belgien-Urlaubs erhebliche Schäden erlitt.


Gepflanzt habe ich sie nicht, wahrscheinlich aber mit ausgesät, da ich Blumensamen ausgesät hatte. Die Blüten ziehen Insekten an.

Bestimmt mittels App "Flora Incognita".

Im Kino: A Killer Romance

Richard Linklater's in New Orleans spielende Geschichte erzählt von einem Mann, der im Nebenjob Menschen, die Mordgedanken haben, als vermeintlicher Auftragskiller in eine Falle lockt, um sie der Polizei auszuliefern. Doch die neue junge Kundin (Adria Arjona) ist dann doch zu attraktiv und stattdessen lässt er sich in eine Beziehung mit ihr ein. Die Situation wird knifflig, als ihr Mann ermordet wird. 

Der Regisseur liefert eine gefällige Geschichte mit charmanten Schauspieler*innen, die jedoch ein bisschen zu gefällig, harmonieverliebt und einen Tick zu konstruiert wirkt und aus meiner Sicht daher nicht an seine Meisterwerke der „Before“-Trilogie herankommt. 

Es gibt Filme, die so gut sind, dass man lange nicht merkt, wie gut sie wirklich sind“, meint der filmdienst.