Montag, 3. Juli 2023

Meine Woche (KW 26/23)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, im Kino gewesen, gewandert bei Heimbach (Rur) und Hennef (Sieg).

Gesehen: im Kino „Bis ans Ende der Nacht“, „How To Blow Up A Pipeline“. 

Gelesen: in Francois Lelord's Roman „Hectors Reise und die Suche nach dem Glück“, beendet Xiaolu Guo's Roman „Ein UFO, dachte sie“ (Bericht), im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed und der Geographischen Rundschau. 

Gegessen: Kantinen-Highlight „Brokkoli Nuss Karre auf Currylinsenragout mit Kartoffelwürfeln“. 4,10 € - zudem ein guter Preis; mitunter Cornflakes mit Milch. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Schöfferhofer & Schultenbräu Weizenmix Grapefruit, Orangensaft. 

Gehört: Musik von Antimatter, Antonius Rex, Klone, Laibach, Lana Del Rey sowie einige Alben bei spotify geprüft. Vögel. 

Gefühlt: ganz gut. 

Gegangen: Mittelwert 12.500 steps/day (8.200 – 21.300). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: eine 4-Tage-Arbeitswoche bei bei moderaten Köln-Temperaturen mit Maxima zwischen 21 und 26 Grad an der Wetterstation Köln-Stammheim.

Samstag, 1. Juli 2023

Im Kino: Bis ans Ende der Nacht

Christoph Hochhäusler spielt in Frankfurt und handelt von einem Ex-Homo-Pärchen. Der eine Mann landet wegen Drogenhandels im Knast und beschließt, Frau zu werden. Er/sie kommt durch einen Deal mit der Polizei auf freiem Fuß, um sich beim Drogenboss under cover einzuschleusen. Der Partner, selbst bei der Polizei, fädelt den Deal ein. Er/sie zieht bei ihm ein und sie fädeln eine Kontaktanbahnung mit dem Boss und seiner Partnerin bei einem Tanzkurs ein. 

Die Einschleusung funktioniert besser als die Paarbeziehung, mit der der Polizist nur schlecht klar kommt, stand er doch auf den Mann. 

Aus meiner Sicht kann der Regisseur den Spannungsbogen nur schwerlich über die Zeit retten. 

Obwohl der Film deutlich in der Gegenwart verankert ist, atmet vieles an ihm Retro-Chic“, stellt kino-zeit zum Film fest. Stimmt, das liegt vor allem an den alten deutschen Schlagern von Heidi Brühl, Hildegard Knef und Zarah Leander.

Donnerstag, 29. Juni 2023

Lärmanalyse III - Ein Konzert am Rheinauhafen

Es fehlt mir an Zeit. Es ist bestimmt schon 10 Tage her, da kam ich zufällig im Rahmen meines täglichen 6.000-Schritte-am-Tag-Ziels am Hafenbecken vorbei, und es gastierte dort das Mitmach-Programm "Frau Höpker bittet zum Gesang".

Ich machte eine 10-Minuten Lärmmessung

>Die beiden folgenden Fotos zeigen meinen Standort<


Das ist wichtig, denn das Ergebnis einer Lärmmessung - unabhängig davon, ob sie richtig ist - wird logischerweise vom genauen Ort der Messung und der Entfernung von den Schallquellen bestimmt.

Das Ergebnis dieser Messung ergab einen Durchschnitt von 99 dB:


Bei 100 dB soll die Unbehaglichkeitsgrenze liegen, bei 120 dB die Schmerzgrenze. Also, falls man den Ergebnissen trauen sollte, lag am Ort der Messung (!) selbst das Maximum deutlich unterhalb der Schmerzgrenze. Das kann ich gefühlt bestätigen, die Lautstärke, die im Übrigen nicht nur durch Lautsprecher, sondern auch durch das Mitsingen und Beifall verursacht wurde, war ganz angenehm. Außerdem nehme ich ganz stark an, dass die 
Unbehaglichkeitsgrenze ziemlich viel mit der Art des Lärms zu tun hat. Es kann x-mal mehr nerven, wenn es x-mal leiser, aber subjektiv unangenehm ist.

Wie auch immer, diese Sing-Along-Konzerte der Dame erzeugen mehr Feeling, als ich je erwartet hätte. Es war aber auch ein schön warmer Sommerabend.

Mittwoch, 28. Juni 2023

Sound-Welten (07/2023)

Von den hier genannten Alben gefiel mir wahrscheinlich das Album der Beatrix Players am besten; aber dies ist natürlich eine sehr subjektive Bewertung. 

Amanda. Album: Weltenraum (2022). Zweites Album einer wahrscheinlich österreichischen Progressive-Rock-Band. Der sparsam eingesetzte Gesang in den zwei überlangen, einzigen Songs des Albums ist deutschsprachig, streckenweise in Dialekt gehalten und sowohl sprachlich als auch stimmlich etwas gewöhnungsbedürftig, der Sound floydig-romantisch, mitunter auch mit krautrockig-experimentellen Zwischenpassagen. „Exotisches“ Werk, ziemlich aus der Zeit gefallen. SHR: 2 T. WD: n.v. 

Beatrix Players. Album: Magnified (2017). Debüt- und bisher einziges Album einer international besetzten Lady-Band. „Kammermusik zwischen Pop, Folk und Klassik, intensiv, dunkel, zärtlich, beschwingt, traumverloren und natürlich ein bisschen sentimental“, meint musikreviews. Der Sound ist piano- und streicherlastig, der zum Teil mehrstimmige Gesang überzeugend. Es dominieren viele kurze Stücke. Ein ziemlich gutes Werk. SHR: 3 T - 11 T. WD: n.v. 

Curved Air. Alben: Phantasmagoria (1972) // Air Cut (1973). Das ist mal wieder Sound-Archäologie. Drittes und viertes Album einer britischen Progressive-Rock-Band mit Lady am Micro. Die Alben wurden in 2018 remastered. Auch wenn es mal eine Wiedervereinigung und diverse spätere Live-Alben gab, brachte die Band ihr Werk weitgehend zwischen 1970 und 1976 zustande. Der Sound ist stilistisch ziemlich eigentümlich und schwer zu beschreiben, Folk und jazzige Elemente sind dabei. Das Album „Aircut“ ist aus meiner Sicht zugänglicher und besser, Hörtipp: das 11-minütige „Metamorphosis“. Ich glaube aber nicht, dass man diese beiden Alben heute noch zwingend „entdecken“ muss. SHR: 3 T - 34 T // 4 T – 110 T. WD: 13/day. 

De Montevert. Album: De Montevert (2015). Zweites und wahrscheinlich bislang letztes Album einer schwedischen Singer-/Songwriterin. „Poetische, anmutige zugleich zurückhaltende Rock-, Pop- und Folk-Gebilde“, meint soultrainonline. Ich selbst vermochte nichts „Besonderes“ am Sound zu erkennen. SHR: 5 T - 41 T. WD: n.v. 

ELA. Album: Second Reality (2017). Viertes und bis dato wahrscheinlich letztes Studio-Album einer deutschen Melodic-Power-Metal-Band mit Lady am Micro. Sehr straight geht’s zur Sache. Ich denke, 4-Minuten-Metal-Songs interessieren mich generell nicht mangels kompositorischer Tiefe. SHR: 1 T. WD: 3/day. 

The Fall. Album: Fall Heads Roll (2005). Musik-Archäologie. Diese britische Post-Punk- und Alternative-Rock-Band war eine britische Institution. Sie brachte zwischen 1979 und 2017 ca. 30 Studio-Alben hinaus, von denen es die meisten in die Top 100 der britischen Charts schafften, aber auch nur dort landen konnten. Mit dem Tod ihres Sängers Mark E. Smith Anfang 2018, der wahrscheinlich ziemlich autokratisch die Band regierte, war es dann vorbei. Ich weiss nicht, ob man Fall-Platten stilistisch voneinander unterscheiden kann. Diese hier hört sich jedenfalls typisch nach „The Fall“ an; das ist sowieso seinem unverwechselbarem Gesangsstil geschuldet, aber auch die oft stoisch-repetitiven Rhythmen sind damals schon nicht neu gewesen. Im Prinzip gefällt mir die Band schon und die Musik wohl auch oft noch immer, gekauft habe ich aber nur in 1986 das damals erschienene Album „Bend Sinister“. Das Problem war aus meiner Sicht immer, auf Albumlänge ein wirklich überzeugendes Werk hinzubekommen. SHR: 35 T – 2.608 T. WD: 32/day. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (= 1 T) je Song. Indikator für relative Bedeutung im weltweiten Raum. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. Indikator für relative Bedeutung im deutschsprachigen Raum. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines letzten Zugriffs.

Montag, 26. Juni 2023

Meine Woche (KW 25/23)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, mit Freund draußen vor und in der Braustelle gesessen und Kölsch getrunken, Vogel-Bestimmungen auf dem Süd-Friedhof (Bericht folgt vielleicht), Spaziergang im Rheinauhafen.

Gesehen: im TV gab es im Ersten den tollen Vogel-Dokumentarfilm „Zimmer frei? Die Baukunst der Spechte“. 

Gelesen: in Christina Henry's Roman „Die Chroniken der Meerjungfrau“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Eclipsed und der Geographischen Rundschau. 

Gegessen: Kantinen-Highlight „Drei kleine Hähnchenkeulemn auf tomatigem Gemüseragout mit Zucchini, Paprika und Zwiebeln mit Oliven und geriebener Zitrone abgeschmeckt dazu Baguette“. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Schultenbräu Weizenmix Grapefruit. 

Gehört: Musik von Anne Clark, Annwn, Crippled Black Phoenix, Kirsty McGee And The Hobopop Collective, Kjellvandertonbrucket. Viele Vögel. 

Gefühlt: ganz gut. 

Gegangen: Mittelwert 9.200 steps/day (7.500 – 10.400). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: eine 5-Tage-Arbeitswoche bei oft sonnigem Wetter mit vier offiziellen 30/32-Tagen an der Wetterstation Köln-Stammheim. Es fiel am Donnerstag auch mal kurzzeitig beträchtlich Regen, in Köln aber nur um die 21 mm (l/qm).