Montag, 30. Januar 2023

Meine Woche (KW 04/23)

Getan: gearbeitet, eingekauft, im Kino gewesen, Südstadt-Spaziergang. 

Gesehen: im Kino „Maria träumt“, Return to Seoul“, im TV Tagesschau, diverse Krimis. 

Genervt: von meinem Drucker, der jetzt wahrscheinlich hinüber ist, weil er nicht erkennt, dass Papier da ist. Das Problem ist in der Vergangenheit schon gelegentlich aufgetreten, konnte aber durch Maßnahmen wie Ein-/Ausschalten behoben werden. Samsung produziert auch nur noch Schrott, oder? Das Gerät ist zwar immerhin 5,5 Jahre alt, aber ich benutze es wirklich selten und habe nur einmal eine Toner-Patrone gekauft (die noch zu 95 % voll ist). 

Gestresst: von der Umsetzung der Reise-Voraussetzungen. 

Gelesen: im Kölner Stadtanzeiger, in der Deadline. 

Gegessen: Kantinen-Highlight „Gemüse-Curry Chinakohl, Blumenkohl, Paprika und Möhren nach indischer Art dazu Basmatireis“. Das ist vegetarisch und ist daher auch billiger (5,20 €). 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Tee. 

Gehört: Musik von Hop Along, The Gathering, Nautilus, Witch Mountain, Wobbler. 

Gefühlt: geht so. 

Gegangen: Mittelwert 7.600 steps/day (6.400 – 9.000). 

Fazit: arbeitsame Arbeitswoche Winter-Woche ohne Schnee in Köln.

Im Kino: Maria träumt

Unter der Regie von Lauriane Escaffre & Yvo Muller entstand dieser Paris-Feel-Good-Film. Er handelt von einer Haushälterin, die nach dem Verlust ihres Haushälterinnen-Jobs eine neue Stelle als Reinigungskraft in einer altehrwürdigen Kunstakademie annimmt. 

Nach einigen Pannen, die der liebenswürdige Hausmeister ausbügelt, beginnt sie sich für die Tätigkeiten der Kunststudent*innen zu interessieren und hilft bei den Installationen. Später stellt sie sich auch als zu zeichnendes Aktmodell zur Verfügung. Nebenbei köchelt die Beziehung zum Hausmeister auf Sparflamme vor sich hin. 

Der Film lebt vor allem von der Hauptdarsteller*innen (Karin Viard, Grégory Gadebois, Noée Abita) und dem photogenen Inventar der Kunstakademie. Die Story überzeugend zu einem Ende zu führen, gelingt aber aus meiner Sicht eher nicht. 

Für einen starken Eindruck ist das Dargebotene zu klassisch und es fehlt Esprit“, meint moviewolf.

Montag, 23. Januar 2023

Meine Woche (KW 03/23)

Getan: gearbeitet, eingekauft, im Kino gewesen, Südstadt-Deutz-Spaziergang. 

Gesehen: im Kino „Holy Spider“, „In der Nacht des 12.“, im TV Tagesschau, diverse Krimis. 

Geheizt: die Gasetagenheizung habe ich in dieser Woche wieder angemacht, nachdem die Raumtemperaturen unter 17.0 Grad gefallen waren. Sie war immerhin seit dem 27.12. für fast 3 Wochen komplett aus. 

Gelesen: in Vernor Vinge's Roman „Eine Tiefe am Himmel“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Deadline 

Gegessen: Kantinen-Highlight „Frische Tagliatelle mit Limettensauce, gegrilltem Rotbarschfilet und Ruccola bestreut“. Kostet mittlerweile auch schon 7,50 €. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Tee, Kölsch (im Kino). 

Gehört: Musik von Hop Along, The Gathering, Grobschnitt, The Heard, Nautilus, White Magic, Wibutee und einige Alben bei spotify geprüft. 

Gefühlt: ganz gut. 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gegangen: Mittelwert 7.900 steps/day (6.600 – 9.600). 

Fazit: arbeitsame Arbeitswoche mit Doch-Noch-Winter, aber ohne Schnee in Köln.

Samstag, 21. Januar 2023

Im Kino: In der Nacht des 12.

Dominik Moll's Film spielt in Grenoble. Es geht um die Aufklärung des Mordes an einer jungen Frau (die nicht gelingt), die nachts auf dem Heimweg von einer Mädelsparty mit Benzin angegriffen und verbrannt wurde. 

Geschildert wird die Arbeit der Polizeiwache, die das komplette Umfeld beleuchtet und zwar viele Verdächtige (vor allem ehemalige Liebhaber) ausfindig machen und befragen kann, aber keine stichhaltigen Beweise findet. Selbst heiße Spuren verlaufen im Sand. Der mangelnde Erfolg zerrüttet die Ermittlungstruppe. 

Der Regisseur „hat einen Film noir geschaffen, der über zwei Stunden hinweg problemlos mit einer dichten Inszenierung, die nie aufgeregt oder reisserisch ist, die Spannung hält“, meint kino-zeit

Ein solider französischer Krimi, aber viel Neues kann er dem Genre aus meiner Sicht nicht abgewinnen.

Dienstag, 17. Januar 2023

Sound-Welten (01/2023)

Highlight dieser Prüfserie ist aus meiner Sicht das Album von Nautilus. Ich habe es geordert. 

Kamelot. Album: I Am the Empire – Live from the 013 (2020). Die US-amerikanische Melodic-Power-Metal-Band hat seit 1995 zwölf Studio-Alben hingelegt. Dazu kommen noch einige Live-Alben, von denen diese Doppel-CD hier das insgesamt neueste Werk ist. Kann man anhören, ist mitunter episch, stilistisch wenig innovativ und Power-Metal-Passagen sind ja generell nicht so mein Ding. Auf den Live-Alben sind häufiger mal Gast-Sängerinnen zu hören – so auch hier. Wie man dem wiki-Eintrag entnehmen kann, haben es die drei letzten Alben der Band speziell in Deutschland in die Top 20 der Charts geschafft. SHR: 40 T – 388 T. WD: 40/day. 

L'Ame Immortelle. Album: In tiefem Fall (2022). Etwa 13. Studio-Album eines österreichischen Melodic-Weltschmerz-Gothic-Duos. Im Jahr 2004 hatte ich mal zwei Alben von ihnen gekauft. Später wurden ihre Kompositionen aus meiner Sicht zu mainstreamig. Im Prinzip ist das auch heute noch so. Die Texte werden auf deutsch oder englisch gesungen. Der synth-/ rhythmusbasierte Sound ist auf dem neuen Album aber immer noch oft melodisch. SHR: 8 T – 45 T. WD: 22/day. 

Mark Lanegan Band. Album: Somebody's Knocking (2019). Von ihm habe ich vor langer Zeit schon mal zwei Alben gekauft. Er starb Anfang letzten Jahres. Dieses Album war etwa sein zwölftes Studio-Album unter „Mark Lanegan“. Als Sänger ist er auf vielen weiteren Kollaborationen zu hören. Stilistisch fällt dieses Album unter gemäßigte, etwas melancholische Rockmusik. Wirkt auf mich leider übwerwiegend etwas langweilig. SHR: 95 T – 791 T. WD: 118/day. 

Nautilus. Album: A Floating City (2022). Neuntes Album einer deutschen Progressive-Rock-Band, allerdings das erste Album, das streckenweise Gesang hat. „Viel Wohlklang, etwas proggige Beflissenheit, sehnsuchtsvoll schwelgende Gitarren, das Geschehen weich-ummantelnde Tasteninstrumente, dezent groovende Rhythmen und langer Atem“, meint musikreviews. Als musikalischen Einflüsse werden gern Pink Floyd, Tangerine Dream und Mike Oldfield genannt. Das gefällt mir gerade gut. SHR: 1 T – 5 T. WD: n.v. 

Ou. Album: One (2022). Debut-Album einer chinesischen Art-Rock-Band mit Lady am Micro. Immerhin eine bemerkenswerte Mischung zwischen brutal-treibenden und ruhig-ambienten Songs. Die Stimmlage der Sängerin ist mir allerdings zu hoch. „Wahrhaft neue und damit wirklich progressive Wege für Rock und Metal im weiteren Sinne“, meint musikreviews. SHR: 3 T – 20 T. WD: n.v. 

Pinski. Album: Sound the Alarm (2018). Debut-Album einer deutschen Rockband mit Lady am Micro. Kann man ganz gut anhören, ist rockig, aber Innovation sowie Ecken und Kanten fehlen. „Abgeklärter Mainstream Rock“, meint musikreviews. SHR: 1 T – 7 T. WD: n.v. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (= 1 T) je Song. Indikator für relative Bedeutung im weltweiten Raum. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. Indikator für relative Bedeutung im deutschsprachigen Raum. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs.