Montag, 16. Januar 2023

Meine Woche (KW 02/23)

Getan: gearbeitet, eingekauft, im Kino gewesen, 6.000-Schritte-Regen-Spaziergang in der Kölner Südstadt, gewandert nahe der Siegmündung. 

Gesehen: im Kino „Passagiere der Nacht“, „The Banshees of Inisherin“, DVD „The Descent“, im TV Tagesschau, zwei Tatorte, Brandenburg-Krimi. 

Gelesen: in Vernor Vinge's Roman „Eine Tiefe am Himmel“, Durian Sukegawa's Roman „Kirschblüten und rote Bohnen“ beendet, im Kölner Stadtanzeiger. 

Gegessen: Kantinen-Highlight „Rinderroulade mit grünen Bohnen und Salzkartoffeln“. Kostet mittlerweile auch schon 7,90 €. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Tee, Kölsch (Filmhaus). 

Gehört: Musik von Grobschnitt, Hölderlin, Weltenbrand und einige Alben bei spotify geprüft. 

Gefühlt: streckenweise ganz gut. Stress mit Reiseplanung. 

Gekauft: Flugtickets Düsseldorf – Lissabon – Praia und zurück (sehr teuer). 

Gegangen: Mittelwert 8.200 steps/day (6.200 – 14.600). 

Fazit: normale Arbeitswoche mit immer noch vergleichsweise warmem Wetter zwischen 8 und 12 Grad Maximum und jeden Tag Regen in Köln.

Samstag, 14. Januar 2023

Filmkonserve: Neil Marshall's „The Descent – Abgrund des Grauens“

Diesen im Jahr 2005 entstandenen Horrorfilm sah ich schon einmal vor 14/15 Jahren. Er spielt in den Appalachen. Dort macht sich eine 6-köpfige Frauengruppe auf, eine weitgehend unerforschte Höhle zu erforschen. 

Die Tour endet in einem blutrünstigen Fiasko. Zunächst stürzt aufgrund eines kleineren Erdbebens der Gang ein, durch den die Frauen in die Höhle gekommen sind. Dann stürzt eine Frau ab und bricht sich ein Bein. Wenig später werden sie von raubtierhaften, menschenähnlichen blinden Wesen angegriffen, die auch an den Wänden und Decken der Höhle entlanglaufen können. 

Das blutig-grausige Gemetzel überleben die Frauen nicht, auch wenn sie sich wehren und einige Wesen töten können. Aber vor allem finden sie nicht rechtzeitig einen Ausgang. 

Der Film kann aus meiner Sicht als gescheiterter Survival-Trip auf ganzer Linie überzeugen und hat auch einen guten Soundtrack. 

Nur mein Beamer ist nicht mehr gut genug, um die Dunkelheit besser auszuleuchten.  

Ab 18 (empfohlen). 

Mehr zum Film könnt ihr bei wikipedia nachlesen.

Im Kino: The Banshees of Inisherin

Martin McDonagh's Film spielt auf einer kleinen Insel vor West-Irlands Küste in den 1920er Jahren. 

Erzählt wird eine finstere Beziehungsgeschichte zwischen zwei Männern, die von einem Tag auf den nächsten in pure Feindschaft umschlägt, weil der eine mit dem anderen kein Wort mehr wechseln will - und sich dann hochschaukelt. 

Nein, sie schlagen sich nicht, hier gehen die beiden Protagonisten drastischer zu Werke. Die Zeitschrift Indie Kino Mag bezeichnet den Film daher auch als „existentialistisches Märchen“. 

Es gibt noch weitere Figuren in dem Film, etwa die Schwester des jüngeren Mannes, einen pubertierenden Dorftrottel, den Polizisten, den Kneipenwirt, den Pfarrer, alle tendenziell etwas verschroben. 

Insgesamt ein ziemlich guter Film vor beschaulich-karger Insel-Szenerie, aber auch harter Tobak. Es gibt aber auch viele Tierszenen, insbesondere mit Eseln und Rindern.

Ich nehme an, dass der Film weitgehend tatsächlich auf der Insel Inisheer gedreht wurde, die zu den Aran Inseln gehört und heute etwa 280 Einwohner hat (lt. wikipedia). Ein Besuch könnte lohnen, es gibt sogar eine Handvoll Unterkünfte dort. 

Donnerstag, 12. Januar 2023

Im Kino: Passagiere der Nacht

Mikhaël Hers' Film spielt im Paris der 1980er Jahre und ist eine etwas wehmütige Erinnerung an die damaligen Zeiten. 

Erzählt wird von einer Frau (Charlotte Gainsbourg), die sich vor nicht allzu langer Zeit von ihrem Mann getrennt hat und mit Sohn und Tochter in einem Hochhaus ziemlich weit oben wohnt. Sie braucht einen Job und heuert bei einem Nachtradio-Sender an. Dort lernt lernt sie eine schöne junge Frau (Noée Abita) kennen, die als quasi Obdachlose als Gast im Radio auftritt. Sie kann ihr übergangsweise eine Art Mansardenzimmer, abgetrennt von ihrer Wohnung, anbieten. 

Mit der Nähe eines so schönen Mädchens kommt der fast gleichaltrige Sohn natürlich erst einmal gar nicht klar und bald haben sie Sex. Doch das Mädchen hat selbst Probleme, verschwindet bereits am frühen Morgen danach und taucht erst Jahre später wieder auf. 

Derweil sucht sich die Mutter einen besser bezahlten Job in einer Bibliothek und lernt dort auch einen Mann kennen. Als das Mädchen wieder auftaucht, wird sie wieder in der Mansarde untergebracht, hat aber offensichtlich Drogenprobleme. Der Sohn fährt wieder/immer noch auf sie ab. Sie entscheidet, dass sie wieder gehen muss. 

Dies ist aus meiner Sicht ein sehr schöner Film, der vor allem mit seinen beiden Hauptdarstellerinnen punktet. 80er-Flair, das sieht man. Klar, es gab keine Handy's, selbst in der Disco konnte man noch rauchen. 

Fast scheint es so, als hätten die Nacht und die Dunkelheit, die Einsamkeit und das Verlorene, das vielen der Figuren hier anhaftet, einen gleichwohl tröstlichen Schleier der milden Melancholie über das Leben der Menschen geworfen“, meint kino-zeit.

Sonntag, 8. Januar 2023

Meine Woche (KW 01/23)

Getan: gearbeitet, eingekauft, im Kino gewesen, Klein-Spaziergänge in Köln, gewandert in der Eifel bei Heimbach. 

Gesehen: im Kino „Die Insel der Zitronenblüten“, DVD „Die Hölle von Okinawa“, im TV Tagesschau, diverse Krimis (die in dieser Woche oft ganz gut waren). 

Gelesen: in Vernor Vinge's Roman „Eine Tiefe am Himmel“, in Durian Sukegawa's Roman „Kirschblüten und rote Bohnen“, im Kölner Stadtanzeiger, in der Deadline, Eclipsed, im Greenpeace Magazin. 

Gegessen: Standard-Kost. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Tee. 

Gehört: Musik von The Beauty of Gemina, Dry Cleaning, Gris-De-Lin, Guru Guru, Hölderlin, Weltenbrand. 

Gefühlt: geht so. Genervt, nix geht voran. 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Gegangen: Mittelwert 9.500 steps/day (7.000 – 19.900). 

Fazit: 4-Tage-Arbeitswoche mit immer noch vergleichsweise sehr warmem Wetter zwischen 11 und 14 Grad Maximum in Köln.