Mein Home-Cinema ist gut 20 Jahre alt und hat so seine Macken. In 02/2024 kaufte ich einen neuen Denon-AV-Receiver, nachdem sich das alte Gerät mit Brandgeruch selbst abschaltete. Der Denon-DVD-Player spinnt auch schon seit Jahren, weil er häufiger mal ausging, während die DVD-Lade einfährt - und danach schwer wieder in Gang zu bringen war. Obwohl das Gerät im Nov/Dez. des letzten Jahres bemerkenswert einwandfrei lief, ging es nun plötzlich bei meinen letzten Filmen mitten im Film aus – eine reichlich nervige Angelegenheit.
Meine KI „ChatGPT“ vermutet einen typischen Altersdefekt im Netztteil mit gealterten Kondensatoren, so dass die Versorgungsspannungen instabil werden, der Player Unterspannung erkennt und dann eine Schutzabschaltung durchführt - und empfiehlt (ungefragt), das Gerät für geschätzt 80 – 150 € in einer Werkstatt reparieren zu lassen. Aber nö, das riskiere ich nicht bei einem im Juli 2005 für 279 € gekauften Gerät.
Ich habe mir jetzt einen neuen DVD-/Blue-ray-Player von Panasonic für 249 € bei Saturn zugelegt, na klar, eine KI-Empfehlung:
Allerdings wurde es noch deutlich teurer, da ich realisieren musste, noch einen HDMI-Splitter und 3 HDMI-Kabel zu benötigen, weil es von der KI die klare Empfehlung gab, meinen Beamer an die HDMI-Out-Buchse des Receivers anzuschließen. Vorher hing der Beamer am DVD-Player.
Das Problem war, dass der Receiver nur eine solche HDMI-Out-Buchse hat, an der der TV hängt und dort auch angeschlossen werden soll. Deshalb musste ich erst noch einen Splitter beschaffen. Das Model, das ich bei Amazon geordert habe, ist ebenfalls eine KI-Empfehlung.
Wie auch immer, heute gelang es mir nach einigen Schwierigkeiten, die Anlage wieder ans Laufen zu bekommen. KI hat geholfen, insbesondere mit dem Hinweis, den Beamer an OUT 1 des Splitters anzuschließen und den TV an OUT 2 des Splitters. Das hatte ich erst nicht gesehen/beachtet, hatte dann aber kein Bild am Beamer. Nach Erläuterungen der KI ist OUT 1 die EDID-Master-Buchse bei manchen Splittern und in diesem Fall die richtige Buchse für den Beamer.
Der Film lief dann ganz gut durch. Positive/negative Veränderungen am Bild konnte ich erst einmal nicht feststellen. Eventuell sollte ich aber noch mal bei Gelegenheit schauen, ob ich verschiedene Einstellungen, die mir die KI für den Player und den Receiver ungefragt genannt hat, prüfen und optimieren kann. Das habe ich erst einmal nicht gemacht, weil es immer die Frage ist, wie und wo man die Einstellungen aufrufen kann.
Über den Austausch der Beamer-Lampe habe ich auch schon mit der KI "gesprochen". Aber dazu habe ich jetzt erst einmal keine Lust. Nun ja, die KI kennt die Komponenten meines Home-Cinemas jetzt schon sehr gut, das "Gespräch" kann ich auch in einigen Monaten fortsetzen.

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