Montag, 11. September 2023

Meine Woche (KW 36/23)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, gewandert in Wuppertal, Spaziergang in der Südstadt, Eis-Café mit Arbeitskollegin auf der Breiten Straße besucht. 

Gesehen: im Kino „Das Zen Tagebuch“. 


>Neuer Eis-Laden auf der Bonner Straße, Köln-Südstadt<

Gelesen: in Pierre Bordage's Roman „Die Sphären“, in Nguyen Phan Que Mai's Roman „Der Gesang der Berge“, im Kölner Stadtanzeiger, im Greenpeace Magazin. 

Gegessen: Kantinen-Highlight: „Brokkoli Nuss Knusperecke auf Currylinsenragout mit Kartoffelwürfen“. Eis mit Walnuss-Likör. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Tee, Weizenbier (Mio-3, Wuppertal), Kölsch (Odeon), Schultenbräu Weizen-Mix mit Grapefruit. 

Gehört: Musik von Autumn, Ava Inferi, Crippled Black Phoenix, Neurosis, Siena Root und einige Platten bei spotify geprüft. 

Gefühlt: oft ganz gut. 

Gegangen: Mittelwert 10.600 steps/day (7.600 – 20.500). 

Gekauft: Gleitsicht-Brille (Smile Optik). 359 €. Das war aus optischen Gründen leider schon wieder notwendig, da mir das Gestell im Februar „unfallbedingt“ zerbrochen ist. Manchmal habe ich einer meiner ausrangierten Brillen getragen, wenn es optisch „wichtiger“ war. 

Fazit: eine 4-Tage-Arbeitswoche mit sehr warmen Sommerwetter bis 31 Grad.

Donnerstag, 7. September 2023

Wetterprognose

In Köln verspricht die Prognose ungewöhnliche hitzige September-Tage, die noch etwas unangenehm werden können in der Wohnung:


>Wetteronline-Prognose von Mittwoch morgen<

Sie nennen es Omega-Wetterlage. In Köln ist es sicher die wärmste Periode in diesem Jahr, und 7 Tage in Folge mit 29/30 Grad im September hatten wir bisher bestimmt nur ganz selten, wenn überhaupt und wenn es so kommen sollte.

Montag, 4. September 2023

Meine Woche (KW 35/23)

Gemacht: gearbeitet, eingekauft, gewandert bei Kall. 

Gesehen: im Kino „Forever Young“, „Luise“. 

Gelesen: in Pierre Bordage's Roman „Die Sphären“, in Nguyen Phan Que Mai's Roman „Der Gesang der Berge“, im Kölner Stadtanzeiger, im Greenpeace Magazin, in der Geographischen Rundschau. 

Gegessen: Lahmacun mit Döner, gekauft im Oruc (Kyffhäuser Straße) war das Highlight. Mittlerweile kann man auch dort draußen sitzen. 

Getrunken: Kaffee, Wasser, Tee, BioZisch Matcha (Filmpalette), Zappes Broi (Oruc). 

Gehört: Musik von Arcana, Attrition, August Engkilde & EPO, Neurosis & Jarboe, Yo La Tengo und einige Platten bei spotify geprüft. 

Gefühlt: oft ganz gut. 

Gegangen: Mittelwert 11.600 steps/day (8.600 – 23.000). 

Gekauft: nichts > 20 €. 

Fazit: eine 5-Tage-Arbeitswoche mit relaxt-schönem Wochenende.

Im Kino: Luise

Matthias Luthardt's Film spielt 1918 auf einem einsam im Wald gelegenen Bauernhof im Elsass. Dort ist eine jüngere Frau zunächst allein, da ihre Mutter kürzlich verstarb. Bald flüchten sich jedoch eine Französin und ein verletzter deutscher Soldat auf den Hof. Die beiden Frauen arbeiten hart auf dem Feld und versorgen auch den Soldaten. 

Zudem gibt es Probleme mit einem Fuchs, der Hühner tötet und stiehlt und einer deutschen Patrouille, die zu Fuß gelegentlich vorbei kommt und den geflohenen Soldaten sucht. 

Schließlich landen die beiden Frauen im Bett, doch der Soldat kann das nicht „vertragen“, und als Luise ihn verführt, denkt er, eine zukünftige Ehefrau gefunden zu haben und redet von ihrer widernatürlichen Beziehung zu der Französin. Aber hmm, er war wohl zu schlecht im Bett. 

In diesem düster inszenierten, mitunter sinnlichen Drama sind am Ende fast alle tot. 

Als Charakterstudie einer Frau, die ihre eigenen Bedürfnisse erkennt, ist Luise fraglos ein bemerkenswerter Film“, meint kino-zeit. Luise Aschenbrenner als Luise konnte in der Tat schauspielerisch überzeugen.

Sound-Welten (10/2023)

Von den hier genannten Alben gefiel mir das Album von Emma Ruth Rundle am besten. 

Aldous Harding. Album: Warm Chris (2022). Viertes Album einer neuseeländischen Singer-Songwriterin und Gitarristin. Ihre beiden ersten Alben hatte ich gekauft, doch inzwischen ist mir ihr Sound vielleicht etwas zu ruhig. In einigen ihrer tendenziell sanft-minimalistischen Songs kommen aber knarrige Blasinstrumente zum Einsatz, die den Songs einen angenehm leicht jazzigen Touch geben. SHR: 468 T – 2.638 T. WD: 10/day. 

Bela B. Album: Bastard (2017). Viertes und bis dato letztes Solo-Album eines umtriebigen Ex-Berliners, der vor allem als Schlagzeuger und Sänger der Band „Die Ärzte“ bekannt wurde, aber auch in der Schauspielerei und als Schriftsteller aktiv ist. Im Grunde ist dieses Album ein Gemeinschaftswerk, oft auch mit einer Lady am Micro und anderen Musikern. Der Sound der oft sehr kurzen Songs ist oft staubig zwischen Morricone, Calexico, Kabarett und Neue Deutsche Welle einzuordnen. Das Album ist nicht schlecht. Im deutschsprachigen Raum sind seine Werke ziemlich erfolgreich und sein Bekanntheitsgrad ist vergleichsweise hoch. SHR: 24 T – 305 T. WD: 444/day. 

Child of Night. Album: The Walls at Dawn (2021). Fünftes Studio-Album einer wenig bekannten US-amerikanischen Dark-Wave-Band mit male/female Voices. Nur zwei dieser Alben erschienen auf CD. Gemäßigte Standard-Kost in diesem Genre, oft elektrolastig. SHR: 2 T – 19 T. WD: n.v. 

Daily Thompson. Album: God of Spinoza (2021). Fünftes Album einer deutschen Stoner-/Psychedelic-/Alternative-Rock-Band mit Man/Lady am Micro. Der Sound ist rau-knarrig, aber nicht aggressiv, und konnte mich dennoch nicht so wirklich ansprechen. SHR: 4 T – 20 T. WD: 10/day. 

Emma Ruth Rundle. Album: Engine of Hell (2021). Fünftes Studio-Solo-Album einer US-amerikanischen Lady mit Band-Geschichte in ihrer Frühphase. Lt. Wikipedia ist sie vornehmlich in den Bereichen Folk, Ambient und Post-Rock unterwegs. Vor 5/6 Jahren hatte ich bereits ein Album von ihr gekauft. Dieses bis dato jüngste Album überzeugt mit ruhigen Songs in depressiv-melancholischen, pianolastigem Soundgewand. SHR: 180 T – 682 T. WD: 21/day. 

Faetooth. Album: Remnants of the Vessel (2022). Debüt-Album einer US-amerikanische Doom-Metal-Band. Das Album gefällt in einigen längeren Songs mit sehr leisen Passagen in langsam-stoischen, typischen Doom-Passagen. In den kürzeren Songs ist es mir zu „rau“. SHR: 63 T – 1.482 T. WD: n.v. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (= 1 T) je Song. Indikator für relative Bedeutung im weltweiten Raum. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. Indikator für relative Bedeutung im deutschsprachigen Raum. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines letzten Zugriffs.