Sonntag, 7. Juni 2026

Bücherwelten: George R. R. Martin's Erzählungsband „Traumlieder II“

Dieser US-amerikanische Autor wird seit 1974 mit amerikanischen Preisen überhäuft, zunächst nur für kürzere Werke, doch 1996 erhielt er den Locus-Award für das dicke Werk „A Game of Thrones“, das 5 Folgebände erhielt, die zumeist ebenfalls preisgekrönt wurden. Das gipfelte dann 2012 im World Fantasy Award für sein Lebenswerk und 2011 – 2019 in der Verfilmung als Serie in 8 Staffeln. Deshalb dürfte der Autor heute der bekannteste noch lebende Fantasy-Autor sein. 

Der jetzt endlich von mir gelesene, dicke Band mit kürzeren Werken erschien schon in 2003, wurde hierzulande aber erst 2015 veröffentlicht. Und den ersten Band las ich daher auch schon vor 10 Jahren. 

Der Band zeigt, dass der Autor auch im SF- und Horror-Bereich aktiv war. Am besten gefielen mir allerdings die beiden sentimentalen Fantasy-Geschichten „Die einsamen Lieder Laren Dorrs“ (1976) und „Der Eisdrache“ (1980).

Ich kenne den Autor schon lange. 1989 las ich seinen 1983 veröffentlichten Phantastik-Roman "Armageddon Rock".

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