Montag, 10. Dezember 2018

Im Kino: Roma

Alfonso Cuarón's Film „Roma“ spielt in Mexico-City und Umgebung um 1970/71. Der Film ist mehr oder weniger ein Familienportrait einer gehobenen Mittelstandsfamilie, vielleicht auch schon an der Grenze zum Reichtum, denn sie bewohnen ein Haus mit Innenhof, haben zwei indigene Haushälterinnen, Autos etc. 

Der Haussegen hängt schief, der Mann lässt sich nur einmal blicken, hat eine Andere. Umso mehr spielen die Haushälterinnen die Hauptrolle im Film, ihr Tun und Lassen im Haushalt wird sorgsam portraitiert. Es gibt vier Kinder, einen Hund, eine Oma und natürlich die Mutter. Viel zu tun. 

Nebenbei spielt der Film auch noch auf dem Lande bei den Indigenas, er zeigt die Studentenunruhen und Massaker sowie Krankenhaus-Chaos in Mexico-City. 

In Detail-Reichtum und Intensität ist dieser Schwarzweiss-Film beeindruckend. 

Die emotionale Tiefe, die aus jedem perfekt kadrierten und inszenierten Bild kommt, durchströmt das gesamte Werk“, meint kino-zeit.

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