Freitag, 23. November 2018

Im Kino: Juliet, Naked

Jesse Peretz' Film „Juliet, Naked“ basiert auf einer Roman-Vorlage von Nick Hornby. Erzählt wird von einem verheirateten Typen, der mit seiner Musikleidenschaft in der Vergangenheit hängen geblieben ist, leidenschaftlich einen längst vergessenen Singer-/Songwriter verehrt und eine Internet-Fanseite betreibt. Seine Frau ist längst genervt von dieser Marotte und als tatsächlich eine neue Platte erscheint, zerreisst sie diese in einer Kritik auf der Fanseite ihres Mannes. Nach einem Riesenkrach und dem Geständnis ihres Mannes, dass er mit einer anderen angebändelt hat, wirft sie ihn hinaus. 

Bald erhält sie tatsächlich eine Antwort des verschollen geglaubten Musikers, kommt so mit ihm in Kontakt und erfährt schließlich, dass dieser plant, sie zu besuchen. Der Musik kommt tatsächlich vorbei – und ihr Mann, der Schwierigkeiten hat, die zu realisieren, flippt völlig aus, muss auch unangenehme Wahrheiten über seine Fanseite realisieren. 

Ich fand die Verfilmung ziemlich bieder. Auch wenn ich den Roman nicht kenne, so habe ich dennoch vor Jahren seinen Roman „High Fidelity“ gelesen, und auch dessen Verfilmung im Jahr 2000 konnte aus meiner Sicht nicht mit seinem Roman konkurrieren. Bei „Juliet, Naked“ vermute ich Ähnliches. 

Nach cineman ist es „ein überaus reizender Film. Keiner, der das Genre erschüttern würde oder besonders originell wäre, aber einer, der das Herz am rechten Fleck hat.“ Das kann man so sehen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen