Montag, 22. Oktober 2018

Meine Woche (KW 42)

Getan: Gearbeitet, eingekauft, Vater besucht in der Seniorenresidenz, Kölsch getrunken mit Freund in der Braustelle, gewandert im Hellenbachtal (Bericht folgt).  

Gesehen: im Kino „Verliebt in meine Frau“, „Bad Times At The El Royale“ (Bericht folgt), im TV einen schönen Film über die Naturlandschaften der Slowakei und „Rotes Gold. Die Geheimnisse der Tomatenindustrie“. Jegliche Produktdeklaration (Herkunft, Zusammensetzung) im Lebensmittelbereich genießt schon seit Langem mein Mißtrauen. Es ist eben simpel, Etiketten mit falschen Angaben zu drucken.  

Gehört: Dream City Film Club, Sons And Daughters, Steve Von Till.  

Gelesen: Christine Daure-Serfaty's Roman „Die Liebenden von Goundafa“ zu Ende gelesen (Bericht folgt), weiter gelesen in Andreas Brandhorst's Roman „Das Arkonadia Rätsel“, begonnen Haruki Murakami's Band mit Erzählungen „Von Männern, die keine Frauen haben“.  

Gegessen: gelegentlich, so in dieser Woche, habe ich Hunger auf eine geräucherte Makrele. Heute Abend hatte ich Hunger auf Linsensuppe, angereicht mit Rosenkohl-Köpfen, Kartoffeln und Tomatenmark.  

Getrunken: neben Kaffee auch Tee, Grapefruit-Saft, Kölsch.  

Gefunden, verloren: --- 

Gekauft: nichts Besonderes.  

Gestaunt: ---  

Gefreut: über die verdient abgestrafte CSU in Bayern.  

Gelacht: ---  

Gewünscht: mehr Freizeit.  

Gefühlt: ganz gut.  

Gedacht: Umweltpolitik. Endlich mal handeln, wäre angebracht.  

Geärgert, gefrustet, genervt: ---  

Fazit: angenehme Woche. Aber es war die erste gefühlte Herbstwoche. Gelegentlich brauchte man einen Schal. 

Ahrtal-Wanderung Dernau – Mayschoß - Altenahr

Eine Freitagswanderung, die bereits vor 9 Tagen statt fand. Ich hatte mir wieder frei genommen, die letzten schönen Tage des Jahres – das muss man nutzen. Ich fuhr mit der Bahn nach Dernau. 

Im Ahrtal durch die Weinberge. Das ist toll im Oktober. Dafür sollte man als Kölner immer 2 Oktobertage einplanen.


>Auf dem Gelände der Burgruine Are, Altenahr<

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gibt es mehr Photos zur Tour.

Freitag, 19. Oktober 2018

Der neugierige Vogel

Wenn man im Büro arbeitet, kann man sich nicht sicher sein, wer einen wie und mit welchen Hintergedanken beobachtet:


 >Gesehen am Montag in der Straße "Am Römerturm", Köln-City<

Im Kino: Verliebt in meine Frau

Daniel Auteuil's Film handelt von einem etablierten Pärchen in Paris, das ein anderes, frisches Pärchen zum Abendessen in die eigene Wohnung einlädt. Der Mann (Gérard Depardieu), ein Freund, erscheint mit einer blutjungen, viel jüngeren Schönheit (Adriana Ugarte). Während die Frau des Gastgebers (Sandrine Kiberlain) entsprechende Ressentiments kultiviert, ergeht sich der Mann (Daniel Auteuil) in erotischen Tagträumen mit dieser jungen Frau. 

Realität und Tagträume gehen im Film nahtlos ineinander über. Dieser Film ist recht kurzweilig anzuschauen, hat aber nicht allzu viel „Tiefgang“. Was die mich interessierenden Altherrenphantasien des Herrn Auteuil angeht, so sind diese zudem wenig gewagt in Szene gesetzt und wirken etwas bieder. In dieser Hinsicht habe ich schon bessere Filme gesehen. 

Der Film „entlarvt die teilweise recht platten Altherren-Sehnsüchte der Hauptfigur in ihrer ganzen Albernheit“, meint kino-zeit

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Die Seniorenresidenz

Bereits vor über 3 Wochen wurde unserer Vater in das Clara-Elisen-Stift verbracht. Es liegt nur einige 100 m weit weg von meiner Wohnung am Kartäuserwall: 


 >Sein Zimmer ist in der 1. Etage (selbstverständlich gibt es dort einen Fahrstuhl), das Fenster geht nach vorne raus. Was er ungefähr vom Fenster aus sieht, sieht man auf dem Photo, das vom Kartäuserwall aus aufgenommen ist. Halbkreisförmig am Gebäude lang und hinter dem Baum vorbei führt eine Asphaltstraße für den Anlieferverkehr und mit einigen Parkplätzen. Es ist recht ruhig, auf dem Kartäuserwall ist sowieso nicht allzu viel los. Der Baum ist ein Kastanienbaum, sein Zimmer ist ungefähr hinter dem Baumstamm. Man sieht auf dem Photo andeutungsweise auch Sitzbänkchen. Links vom Baum ist auf dem Photo der Haupteingang, dahinter gleich das Café und auf der anderen Seite folgt der begrünte Innenhof der Einrichtung.< 

Nachdem der Vater mit einem später diagnostizierten leichten Herzinfarkt in der Wohnung liegend gefunden worden ist, lag er ungefähr 3 Wochen in einem City-Krankenhaus. Es wurde nötig, ihn dort wegzubringen, da Krankenhäuser üblicherweise nicht zur Verwahrung von alten, geschwächten Leuten gedacht sind. 

Gleichzeitig konnte der Arzt allerdings nicht die Empfehlung aussprechen, ihn nach Hause zu entlassen. Dies ist sozusagen eine günstige Situation, eine andere Lösung zu finden, bei der das Krankenhaus auch bei der Suche behilflich ist – sie haben extra Leute für solche Vermittlungsaufgaben und zahlreiche Adressen für Übergangswohnheime. Diese waren alle voll, weshalb der Krankenhausaufenthalt sich so verlängerte. Aber im erwähnten und schon zuvor mal avisierten Stift starb plötzlich jemand, und ein Zimmer wurde damit frei. Und dann ging es ganz schnell (wie genau, weiss ich nicht). 

Die Einrichtung ist nichts Besonderes, kein altes Schloss oder sonstwie altehrwürdiges Gemäuer, aber aus unserer Sicht annehmbar. Er hat ein Zimmer von vielleicht 12 qm und ein etwa genauso großes, altengerecht mit Rollstuhl befahrbares Bad. Mein Bruder hat für ihn möglicherweise bedeutsame Gegenstände aus der Wohnung geholt und sein neues Zimmer damit eingerichtet (Teppiche, Bilder, diverse „Antiquitäten“). 

Tja, nun zur Frage, was der Vater von der ganzen Sache hält? Wir wissen es nicht wirklich, denn er äussert sich schon seit Jahren kaum dazu, was er denkt. Beim ersten Mal, wo ich dort war, war es trostlos, er lag nur auf dem Bett und sagte so gut wie nix und nix von Bedeutung. Beim letzten Mal war zufällig auch mein Bruder dort, und er war etwas „aufgeweckter“ und aß sogar etwas. Aber noch ist es so, dass er stark geschwächt ist, vorwiegend im Rollstuhl sitzt und höchstens zur Toilette gehen kann. 

Wir warten ab, aber es ist zumindest unser erklärtes Ziel, ihn nicht in seine alte Wohnung zu entlassen. Wir hoffen, dass er sich mit den Verhältnissen im Stift arrangiert. So eine Einrichtung mit Pflegepersonal, Zimmerservice etc. ist die einzige, brauchbare Lösung – egal, ob es nun diese oder eine andere, funktional ähnliche Einrichtung ist. Da gibt es Programm, da gibt es auch andere alte Leute. Es wäre wünschenswert, wenn er auch irgendwelche Kontakte aufbauen könnte. 

Filmkonserve: Before I Wake

Mike Flanagan's Film „Before I Wake“ (2016) ist im Bereich Fantasy und Horror angesiedelt. Erzählt wird von einem kleinen Jungen, dessen Träume wahr werden. Er liebt Schmetterlinge, und wenn er von ihnen träumt, ziehen Schmetterlinge durch das Haus seiner neuen Adoptiveltern. Er hat jedoch auch böse Alpträume – und auch diese werden wahr. 

Der Film beginnt ziemlich hollywoodmäßig banal mit den Adoptiveltern, die sich nach dem Tod ihres kleinen Sohnes ein neues Kind wünschen und den Jungen ins neue Zuhause einführen. Doch dann zieht der Film an, zeigt zunächst schöne Schmetterlingsträume, die die Adoptiveltern noch erfreuen. 

Doch Träume lassen sich nach Inhalt und Zeitpunkt ihres Auftretens nur bedingt steuern. 

Ereignisse in der Schule sowie die Geschichte vom toten Sohn seiner neuen Adoptiveltern werden auch mental verarbeitet. Und er träumt gelegentlich von einem bösen „Kreuzmann“, der Personen, denen er habhaft werden kann, in eine andere Dimension zieht. 

Der Film kann mit einigen echten Horrorelementen aufwarten, wirkt am Ende dann aber auch etwas überhastet. Insgesamt ein passabler Beitrag zum Genre. Horrorfakten hätte sich jedoch mehr Horror und weniger Fantasy gewünscht.

Montag, 15. Oktober 2018

Meine Woche (KW 41)

Getan: Gearbeitet, eingekauft, Basketball gespielt, Vater besucht in der Seniorenresidenz (Bericht folgt), zweimal gewandert im Ahrtal (Berichte folgen).
 

Gesehen: DVD „Before I Wake“ (Bericht folgt), im TV einen schönen Film über ein Kiesgruben-Biotop im Elsass.  

Gehört: DJ Krush, Dreadful Shadows, Solveig Slettahjell Slow Motion Quintet, Sons And Daughters.  

Gelesen: Christine Daure-Serfaty's Roman „Die Liebenden von Goundafa“ angefangen, weiter gelesen in Andreas Brandhorst's Roman „Das Arkonadia Rätsel“ sowie im Kölner Stadtanzeiger und in einer Geographischen Rundschau. 

Gegessen: Gemüse mit frischem Lachsfilet oder Garnelen im Wok habe ich wieder häufiger gemacht.  

Getrunken: neben Kaffee auch Tee, Grapefruit-Saft, Weizen-Bier.  

Gefunden: einige Walnüsse im Ahrtal.  

Verloren: ---  

Gekauft: nichts Besonderes.  

Gestaunt: ---  

Gefreut: über schöne, richtig warme Oktober-Tage.  

Gelacht: ---   

Gewünscht: mehr Freizeit.  

Gefühlt: ganz gut.  

Gedacht: schön, dass die Gerichte mitunter in Umweltbelangen noch gegen die Politik entscheiden. Dies gilt auch für die Diesel-Fahrverbote. Kann ja wohl nicht sein, dass die Anwohner vergiftet werden!  

Geärgert, gefrustet, genervt: --- 

Fazit: angenehme, warme Woche mit Ahrtal-Highlights. 

Samstag, 13. Oktober 2018

Walnuss-Wanderung Mehlem – Gimmersdorf – Bad Godesberg

Am letzten Samstag wanderte ich nochmals los, um Walnüsse zu suchen. Das erste Drittel der Tour war weitgehend identisch mit der Route vom Vortag, später ging es dann jedoch über Gimmersdorf und durch Ville-Wald nach Bad Godesberg.


>Wegekreuz zwischen Oberbachem und Gimmersdorf<

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh könnt ihr den ausfühlichen Wanderbericht mit mehr Photos ansehen.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Walnuss-Wanderung Bonn-Mehlem – Oedingen – Oberwinter

Am letzten Freitag hatte ich frei, und nach einem Arzttermin am frühen Morgen konnte ich mich aufmachen, bei schönstem sonnigen Herbstwetter weiter nach Walnüssen zu suchen. Diesmal fuhr ich bis Bonn-Mehlem. Wenn man dort bergauf geht, kommt man nach ca. einem Kilometer in die gartenbaulich, später zunehmend acker- und obstbaulich genutzte Landschaft südlich von Lannesdorf. 


Ja, diesmal fand ich auch Walnüsse, ich habe immerhin ca. 2 kg gesammelt. 

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh könnt ihr den ganzen Wanderbericht ansehen. 

Montag, 8. Oktober 2018

Meine Woche (KW 40)

Getan: Gearbeitet, eingekauft, Vater besucht im Seniorenheim, Hals-, Nasen-, Ohrenarzt besucht, Internistin besucht, am Mittwoch, Freitag und Samstag gewandert um Bonn (Berichte folgen).  

Gesehen: im Kino: „Ballon“ und „Ava“, im TV einen Tatort und etwas über Esel-Trekking in der Steiermark bei "Schöner Reisen". 


Gehört: Diva Destruction, DJ Krush, The Doors, Solveig Slettahjell Slow Motion Quintet, Sons And Daughters und auch in einige Alben bei spotify hineingehört.  

Gelesen: zu Ende gelesen Nagib Machfus' Roman „Das junge Kairo“ und weiter gelesen in Andreas Brandhorst's Roman „Das Arkonadia Rätsel“ sowie in der Zeitschrift „Virus“.  

Gegessen: Gemüse mit frischem Lachsfilet im Wok als selbstgemachte Lieblingsspeise.  

Getrunken: neben Kaffee auch Tee, Grapefruit-Saft, Weizen-Bier.  

Gefunden: mehrere Kilogramm frische Walnüsse unter diversen Bäumen.  

Verloren: ---  

Gekauft: nichts Besonderes.  

Gestaunt: ---  

Gefreut: über schöne Oktober-Tage mit wärmenden Sonnenstrahlen.  

Gelacht: ---  

Gewünscht: mehr Freizeit. 

Gefühlt: ausgeglichen, mitunter herbstliche Kälte und herbstliche Wärme.  

Gedacht: schön, dass größere Menschenmassen für Meinungsfreiheit und Toleranz gegenüber Flüchtlingen oder gegen den Klimawandel demonstrieren.  

Geärgert: ---  

Gefrustet: über Vaters permanente Sprachlosigkeit.  

Genervt: vom regelmäßigen Gebrumme „meines“ Blutdruckmessgeräts, das am Donnerstag ein Tagesprofil aufnehmen sollte.  

Fazit: angenehme Woche mit Walnuss-Highlights. 

Im Kino: Ava

Léa Mysius' Coming-of-Age-Film „Ava“ erzählt von einem Urlaub am Strand an der nordfranzösischen Küste, den ein Mädchen mit seiner Mutter und dem ganz kleinen Bruder dort verbringt. Dunkle Wolken ziehen am Horizont auf, Ava droht zu erblinden, die Mutter sucht sich immer neue Liebhaber. 

Ava selbst streift am Strand umher, macht Bekanntschaft mit einem großen schwarzen Hunde, den sie klaut und mit einem Zigeunerjungen. Eine gesprengte Bunkeranlage am Meer ist ihr Zufluchtsort. Als indianisch verkleidete Wilde überfallen sie einige Nudisten in den Stranddünen, müssen sich jedoch fortan vor der Strandpolizei verstecken. 

Den Film zeichnet erzählerische Kraft aus, er ist jedoch so ziellos wie seine Protagonist_innen. 

Eine Reise im Stil von Bonnie und Clyde, die immer mehr in die sinnliche Entgrenzung führt“, meint der biograph.

Sonntag, 7. Oktober 2018

Bücherwelten: Nagib Machfus „Das junge Kairo“

Der Autor erhielt als bislang einziger arabischer Autor 1988 den Literatur-Nobelpreis. Sein Roman „Das junge Kairo“ (al-Qahira al-gadida, 1945) handelt von drei jungen Studenten, die mit Ende des Studiums in die Arbeitswelt eintreten. Der Hauptprotagonist stammt jedoch aus einem armen Elternhaus - und in Ägypten erhält man einen brauchbaren Job üblicherweise nur, wenn man Beziehungen hat oder gegen besondere Gefälligkeiten. So erlebt er zunächst Hungermonate, bevor sich ihm eine dubiose Chance bietet, die darin besteht, eine bestimmte, sehr schöne junge Frau heiraten zu müssen. 

Er kennt sie, die Frau seiner Träume, die Freundin seines Studienkameraden. Die Heirat wird arrangiert. Für diese Gefälligkeit bekommt einen Job in einer Regierungsbehörde und eine Wohnung, für deren Kosten er nicht aufkommen muss. Etwa einmal die Woche muss er die Wohnung jedoch verlassen, da die Frau über Nacht einen speziellen Gast empfängt. 

Gutes Buch. Die wienerzeitung konstatierte: „Man staunt über die Souveränität, mit der dieser Erzähler, bei Abfassung des Buches um die dreißig Jahre alt, die moralische Verfassung seines Landes schildert und die Koordinaten der kommenden Krisen vor dem Leser der Zukunft ausbreitet“.

Walnuss-Wanderung Roisdorf - Impekoven

Am Mittwoch war Feiertag und schönes Wetter. Die Wanderroute befindet sich ungefähr 5 km Luftlinie westlich der City of Bonn und führte hier quer durch diverse Vorgebirgsdörfer, deren umgebende kleinteilig strukturierten Garten- und Ackerbaukulturen ökologisch wertvoll sind. 


>Walnussbaum bei Birrekoven. Auch hier sieht man bereits zwei Personen, die nach den Walnüssen suchen.<

Was die Walnüsse angeht: man sieht relativ viele Walnussbäume, aber man ist nicht alleine unterwegs an solchen Tagen und die Chancen stehen feiertags bei schönem Wetter relativ schlecht. Walnüsse kennt nun wirklich jeder, und sie sind eine begehrte Sammelbeute.

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh könnt ihr mehr Photos zur Tour ansehen.

Samstag, 6. Oktober 2018

Trotzdem lebe ich nicht ewig

Am Dienstag war ich bei einem Hals-, Nasen-, Ohrenarzt, um meinen Gleichgewichtssinn untersuchen zu lassen. Merkwürdige Untersuchungen wurden gemacht. Im Ergebnis waren keine negativen Beeinträchtigungen festzustellen. 

Gestern trug ich den ganzen Tag das Blutdruckmessgerät meiner Internistin mit Arm-Manschette mit mir rum, um ein Tag-/Nacht-Profil des Blutdrucks aufzuzeichnen. Auch hier gab es am Freitag morgen keinen negativen Befund. 

Ich nehme an, dass meine Probleme ein hitzebedingtes Kreislaufproblem war - auch, weil diese Probleme seit Ende der Hitzeperiode weg sind. Der HNO-Arzt meinte, dass bei Hitze häufig viel Blut in die Haut gepumpt wird, und dann kommt es oben im Gehirn nicht mehr in ausreichendem Maße an, wodurch die Störungen erklärt werden könnten. 

Als Gegenmaßnahme kann helfen, lange nasse Bein- und Armstrümpfe zu tragen.

Dieses Blutdruckmessgerät nervte erheblich, bläst zwei Mal die Stunde die Manschette auf, um den Druck zu messen und lärmt dabei erheblich. Ich entschied, am Freitag frei zu nehmen. Irgendwann muss man ja mal schlafen, dachte ich mir - außerdem war schönes Wetter angesagt. Nach dem 8-Uhr-Arzttermin frühstückte ich aber erst einmal bei Merzenich am Chlodwigplatz.

Freitag, 5. Oktober 2018

Im Kino: Ballon

Michael Bully Herbig's Film spielt 1979 und handelt von der Flucht zweier ostdeutscher Familien per Ballon in den Westen. Da der erste Fluchtversuch kurz vor der Grenze wegen Absturz des Ballons scheiterte und der Staatssicherheitsapparat nach Entdeckung des Ballons sämtliche mögliche Spuren verfolgt, musste der zweite Versuch unter Zeitdruck erfolgen, da sich die Schlinge immer enger um die Familien zusammenzog. Dies war schwierig, da die Materialien erst neu beschafft werden mussten. 

Der Film schildert die Arbeit am Ballon und die Spurensuche der Stasi anhand der Fundstücke an der Absturzstelle des ersten Ballons. 

Der Film schielt ziemlich auf Publikumserfolg und setzt das Geschehen reichlich theatralisch in Szene. Für besonders unangenehm befand ich den Soundtrack. 

Aus meiner Sicht konnte der Film nur mittelmäßig punkten. 

Es ist eine groß inszenierte und eine zähe, kleine Fluchtgeschichte. Am Ende der 120 Minuten wird der Zuschauer sich so fühlen, als hätte er beim Abernten eines riesigen DDR-Kartoffelackers zugesehen“, meint der Autor in der zeit

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Eifel-Wanderung Jünkerath – Steinbüchel – Lissendorf

Am letzten Sonntag wärmte schon die Sonne. Ansonsten war es nämlich vergleichsweise zu den letzten Monaten kühl, auch wenn wahrscheinlich durchweg mehr als 10 Grad erreicht wurden. Ich wollte Pilze suchen, aber schon die ersten zwei Kilometer auf dem Weg nach Schüller zeigten mir, dass es keine Pilze geben würde. 


>Katze in Schüller< 

Den vollständigen Wanderbericht könnt ihr bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh ansehen. 

Montag, 1. Oktober 2018

Meine Woche (KW 39)

Getan: Gearbeitet, eingekauft, Basketball gespielt, gewandert in der Eifel über den Steinbüchel (Bericht folgt).  

Gesehen: DVD's „The Survivalist“ und „Der Verdingbub“, im TV Diverses, z.B. Quarks über die Autoreifen-Plage.  

Gehört: Die Form, Dillon, Dire Straits, She Keeps Bees, Solveig Slettahjell Slow Motion Quintet.  

Gelesen: in Andreas Brandhorst's Roman „Das Arkonadia Rätsel“ und Nagib Machfus' Roman „Das junge Kairo“ sowie im Kölner Stadtanzeiger und in der Zeitschrift „Android-Welt“.  

Gegessen: Rinderbraten mit Erbsen und Möhren in der Kantine war ein Highlight. Zu Hause war zwei mal Rosenkohl angesagt, mit Lammsteak und gebratenen Pilzen und Zwiebeln.  

Getrunken: neben Kaffee auch viel Vanille-Tee.  

Gefunden, verloren: ---  

Gekauft: Heizlüfter.  

Gestaunt: ---  

Gefreut: über die wärmende Sonntagssonne.  

Gelacht: ---  

Gewünscht: mehr Freizeit. 

Gefühlt: ausgeglichen.  

Gedacht: die Sonne geht zu früh unter.  

Geärgert, gefrustet, genervt: ---  

Fazit: angenehme Woche ohne Highlights.