Freitag, 31. August 2018

Soundwelten: Mamiffer mit „The World Unseen“

Mamiffer, bei wikipedia als US-amerikanische Postrock-/Drone-Band charakterisiert, ist eine große Neuentdeckung meinerseits in diesem Jahr – dabei haben sie schon in 2008 ihr Debut-Album herausgebracht. 

Ihr letztes Album „The World Unseen“ (2016) habe ich kürzlich gekauft, und es gefällt mir atmosphärisch sehr gut. 

Aktuellere Live-Takes bei youtube sind selten und die Qualität ist eher zweifelhaft. 


>Mamiffer live mit „Mara“ von ihrem aktuellsten Album, dankenswerterweise hochgeladen von sniveltam. Auf dem Album ist die Voice der Sängerin allerdings nicht so nachteilig nach hinten gemischt.< 

Donnerstag, 30. August 2018

Wanderung Odendorf – Merzbach – Rheinbach

Am letzten Sonntag war es nicht mehr so heiß, aber es war noch am Ende der Trockenzeit. Odendorf liegt in der vergleichsweise sowieso trockeneren Bördenzone, wenn auch nah zum Eifel-Rand. Bereits im Ort sah man am Orbach das Problem, später auf den umgebenden Feldern.


 >Lappermühlenallee, Schornbusch<

Biogasanlagen, aber auch Wald und Teiche standen noch auf dem Wanderprogramm. Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gibt es den vollständigen Bericht.
 

Montag, 27. August 2018

Filmkonserve: The Forest

Jason Zada's Geisterfilm „The Forest“ (2016) spielt weitgehend in einem Wald (Aokigahara) am Fuße des Fujijama, der als verflucht gilt. Eine Amerikanerin macht sich auf nach Japan, nachdem ihre Schwester dort im Wald als vermißt gemeldet wurde. Mit einem Fremdenführer und einem zuvor zufällig in einer Bar getroffenen Australier geht sie los in den Wald. Alsbald finden sie den ersten Erhängten. Die Frau entscheidet später gegen den Widerstand der Männer, im Wald zu übernachten. Daraufhin geht der Fremdenführer alleine zurück, der Australier bleibt. 

Des Nachts treiben Geräusche und Geistervisionen die Frau langsam in den Wahnsinn. Sie folgt irgendwelchen Erscheinungen, die sie für ihre Schwester hält, flieht überstürzt, stürzt durch ein Loch in eine Höhle, Geister und Dämonen aus ihrer Vergangenheit erscheinen. 

Ihr Begleiter kann sie befreien, später kommen sie zu einer Waldhütte, wo weitere Geister lauern und sie bedrohen oder warnen. Bei einem Streit tötet sie ihren Begleiter und flieht, doch den Geistern kann sie nicht entkommen. 

Zada's Film ist recht atmosphärisch-spannend inszeniert, doch die Story hätte mehr Tiefgang und vielleicht auch mehr Logik vertragen können. 

Die Waldszenen sind in Serbien gedreht worden, denn eine Drehgenehmigung in dem real existierenden Wald in Japan, wo man schon Hunderte von Leichen gefunden hat, lag nun so gar nicht im Interesse der japanischen Tourismusindustrie und der Polizei. 

Atmosphärisch hat der Film einige gelungene Passagen zu bieten, für einen rundum fesselnden Trip fällt das Spiel mit der Wahrnehmung allerdings viel zu berechenbar aus“, meint kino-zeit.

Meine Woche (KW 34)

Getan: Gearbeitet, eingekauft, Vater besucht, lecker Kölsch getrunken mit Freund in der Braustelle, gewandert am Eifel-Rand südwestlich von Rheinbach (Bericht folgt).  

Gesehen: im Kino „Deine Juliet“, DVD „The Forest“ (Bericht folgt), im TV Filme über die große Vulkaneruptionen in historischer Zeit und die Berglandschaft Süd-Kasachstans mit ihren besonderen Tieren wie Braunbären, Blauracken, Wildpferden.  

Gehört: Aldous Harding, Deep Purple, Mamiffer, P. J. Harvey, Pristine, Rue Royale.  

Gelesen: In Jeff VanderMeer's Roman „Autorität“ (Southern Reach Trilogie, Teil II); im Popkultur-Magazin Spex, im Horror-Magazin „Virus“, im Greeenpeace Magazin.  

Gegessen: mal wieder Hühnersuppe oder Bratwurst mit Möhrengemüse (in der Kantine), aber auch eine selbst gemachte Dorade oder gebrate King Prawns im Wok.  

Getrunken: neben Kaffee auch Wasser, Blutorangen- und Grapefruit-Saft, Karlskrone Radler, Braustellen-Kölsch, Pina Colada Cocktail.  

Gefreut, gelacht: ---  

Geärgert, gefrustet: ---  

Genervt: hinsichtlich der Schwierigkeit, verständliche Sätze zu schreiben.  

Geklickt: ---   

Gefunden: meine gekaufte, vermißte Süßkartoffel zwischen Kühlschrank und Wand.  

Gekauft: nichts Besonderes.  

Gestaunt: ---  

Gewünscht: mehr Freizeit, mehr positives Lebensgefühl. Die Probleme mit dem Vater sind im Moment grundsätzlich nicht geeignet, die Stimmung zu heben. Eine Pflegekraft hat ihn am Boden liegend aufgefunden, er wurde ins Krankenhaus transportiert, und man hat inzwischen einen Herzinfarkt diagnostiziert. Wahrscheinlich steht in Kürze eine Herz-Katheter-Operation an.  

Gefühlt: Kreislaufprobleme, Nackenverspannungen.  

Gedacht: ich war schon mal fitter.  

Fazit: eine eher durchwachsene Woche. 

Donnerstag, 23. August 2018

Sounds: Aldous Harding mit „Party“

Die Neuseeländerin Aldous Harding gehört aktuell zu meinen beliebtesten Singer-/Songwriterinnen. Ihre beiden bisher erschienenen Alben aus 2014 und 2017 („Party“) habe ich mir daher auch zugelegt. Als „Gothic Folk“ bezeichnet sie ihren tendenziell etwas melancholischen Sound. 


>Aldous Harding live mit ihrem Song “Horizon“ vom aktuellen Album „Party“ (2017), dankenswerterweise hochgeladen von RNZ.<

Im Kino: Deine Juliet

Mike Newell's Film „Deine Juliet“ nach einem Roman von Mary Ann Shaffer erzählt von einer Londoner Schriftstellerin, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs der Geschichte eines eigentümlichen Buchklubs auf der britischen Insel Guernsey nachspürt. Die Betroffenen mauern zunächst etwas. 

In Rückblenden wird nach und nach aus der finsteren deutschen Besatzungszeit während des Zweiten Weltkriegs erzählt. Gleichzeitig bahnt sich eine Liebesgeschichte zwischen der Journalistin und einem Inselbewohner an. 

Der Film zeigt einige hübsche Inselbilder und eine sehr gefällig-romantisch inszenierte Geschichte. Indes, nach meinem Geschmack vielleicht zu romantisch und mit zu wenig Ecken und Kanten erzählt. 

Nicht immer entkommt die Inszenierung dem Kitsch“, meint denn auch epd-film.

Mittwoch, 22. August 2018

Eine Eifel-Wanderung zum Katzenberg und Killenberg

Am Sonntag war es mal wieder ziemlich warm. So ca. 25 – 27 Grad in der Eifel und viel Sonne. Die knapp 15 km lange Wanderung bot nicht viele Schwierigkeiten, dennoch war ich ziemlich schlapp unterwegs und musste häufiger mal pausieren. 


>Kapelle Wahlhausen bei Steffeln<

Start- und Endpunkt der Wanderung war die Bahnstation Lissendorf, die ich häufiger mal gerne als Endpunkt einer Wanderung auswähle – allein schon wegen des Biergartens in der rd. 350 m entfernten Birgeler Wassermühle, wo man am Ende der Tour in angenehmen Ambiente mit Käsekuchen und Eiszeit-Weizen „notlanden“ kann. 

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh habe ich den vollständigen Bericht mit mehr Photos hinterlegt. 

Montag, 20. August 2018

Meine Woche (KW 33)

Getan: Gearbeitet, eingekauft, Vater besucht, beim Friseur gewesen, gewandert in der Eifel zum Katzenberg und Killenberg (Bericht folgt).  

Gesehen: im Kino „Aus nächster Distanz“, etwas TV.  

Gehört: Aldous Harding, Debile Menthol, Eloy, Mamiffer, P. J. Harvey; und in weitere Alben bei Spotify hineingehört.  

Gelesen: In Jeff VanderMeer's Roman „Autorität“ (Southern Reach Trilogie, Teil II); in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“, im Horror-Magazin „Virus“, im Greeenpeace Magazin.  

Gegessen: meist Standard-Kost.  

Getrunken: neben Kaffee auch Wasser, Blutorangen- und Grapefruit-Saft, Karlskrone Radler, Eiszeit-Weizen, Pina Colada Cocktail.  

Gefreut: ---  

Gelacht: über einige historische Dieter-Hallervorden-Sketsche im TV.  

Genervt, geärgert, gefrustet: ---  

Geklickt: nach DVD's.   

Gefunden: ---  

Gekauft: DVD's.  

Gestaunt: über einen Brückeneinsturz in Italien. Ich hielt es für ein Naturkatastrophen-Phänomen oder ein Entwicklungsländer-Problem . Staunen konnte man auch über den Betreiber der Autobahn, der jede Schuld von sich wies.  

Gewünscht: mehr Freizeit.  

Gefühlt: fit? Nicht fit?  

Gedacht: ich war schon mal fitter.  

Fazit: passable Woche ohne Highlights. 

Mittwoch, 15. August 2018

Im Kino: Aus nächster Distanz

Der Regisseur Eran Riklis ist sozusagen Spezialist für auf Familienebene heruntergebrochene Nahost-Konflikte. Auch sein Geheimagenten-Drama „Aus nächster Distanz“ fällt in diese Sparte. 

Erzählt wird von einer libanesischen Frau, die als Informantin des israelischen Geheimdienstes geschützt werden soll und eine neue Identität bekommen muss. Sie wird nach Hamburg gebracht, unterzieht sich gewissen Gesichtsoperationen und wird in einer angeblich sicheren Wohnung versteckt. Eine Frau des israelischen Geheimdienstes soll sie dort beschützen. Die beiden Frauen kommen sich näher. 

Ich bin nicht sicher, ob ich die Geschichte wirklich verstanden habe. Es gibt übergangslos Einblendungen aus der Vergangenheit, die die Hintergründe beleuchten, die in ihrer zeitlichen Reihenfolge aber irgendwie sortiert werden müssen, um einen Sinn zu ergeben. 

Aus meiner Sicht ist es sicher nicht Riklis' bester Film, aber ein talentierter Filmemacher, der immer wieder interessante Figuren findet, ist er auf jeden Fall. Diesem Film fehlt es aus meiner Sicht jedoch bei der Umsetzung irgendwie an „Intensität“, obgleich die beiden Schauspielerinnen (Neta Riskin, Golshifteh Farahani) überzeugen. 

Riklis’ Stärke besteht darin, seine Geschichten mit einem feinen Gewebe persönlicher und historischer Erfahrungen zu durchziehen“, meint der tagesspiegel.

Im Kino: Gute Manieren

Juliana Rojas & Marco Dutra's Werwolf-Film "Gute Manieren" spielt in der brasilianischen Metropole Sao Paulo. Erzählt wird von zwei Frauen, von denen die eine aus reichen Verhältnissen kommt und ein Luxusappartement in der City bewohnt und die andere, die aus prekäreren Verhältnissen kommt, ihre Haushälterin und ihr zukünftiges Kindermädchen wird und bei ihr einzieht. 

Die beiden Frauen kommen sich – auch sexuell - näher, doch etwas stimmt nicht, denn die Haushälterin beobachtet, wie ihre Arbeitgeberin schlafwandelt und nachts in diesem Zustand anscheinend auf Jagd geht. 

Die Geburt wird dann zu einem Fiasko und die Haushälterin entscheidet danach, das „Kind“ selbst aufzuziehen. 

Der Film springt dann 10 Jahre weiter. Die Haushälterin versucht den Jungen zu schützen, doch dies bedeutet, dass sie ihn in Vollmondphasen in einem gesicherten Raum anketten muss. Es kommt der Tag, an dem dies nicht planmäßig abläuft und die Katastrophe ihren Lauf nimmt. 

Dieser zum Teil sehr sinnliche Film kann erzählerisch und visuell überzeugen. 

„Aus einem fantastischen Sozialdrama, einer übersinnlichen Liebesgeschichte zweier Frauen wird ein modernes Großstadtmärchen über Mutterliebe, Kinderfreundschaften, das Erwachsenwerden und das Ausgestoßensein“, meint kino-zeit

Dienstag, 14. August 2018

Neues Windspiel

In der letzten Woche hatte ich Lust, ein Windspiel zu kaufen. Einige Wochen zuvor saß ich im Biergarten der Birgeler Wassermühle beim Bier und hörte den Klängen eines großen Muschel-Windspiels zu. Der Klang war toll.

Nun ist es illusorisch, genau so ein Windspiel zu kaufen - zumal es wirklich groß war. Ich forschte mal etwas hier in der Stadt herum, aber keine Ahnung, wo man in Köln so etwas kaufen kann. Also bemühte ich Amazon - und dort gibt es viele. Ich entschied mich für ein Capiz-Windspiel:


>Jetzt hängt das Windspiel da von der Decke des Wohnzimmers, wo zuvor mein kleines australisches Fledermaus-Windspiel hing. Der Ort ist nicht so wirklich optimal, weil ich das Windspiel wohl weghängen muss, wenn ich einen Film über den Beamer schauen will.<

Zweierlei Dinge sind an meiner Kaufentscheidung allerdings bedauerlich:

1) ist es wohl Natur-Frevel, solche Muschel-Dinge zu kaufen,

2) hätte ich das Teil vor Ort als Mitbringsel kaufen sollen. 

Über die Capiz-Muschel könnt ihr bei wikipedia nachlesen. Capiz selbst ist eine Provinz auf der philippinischen Insel Panay. Die Provinz-Hauptstadt Roxas City gilt als "Hauptstadt der Meeresfrüchte" auf den Philippinen. Ein Besuch der Insel könnte wohl lohnen. Es gibt dort über 2.000 m hohe Berge, viele Höhlen und wahrscheinlich keine Kannibalen.

Montag, 13. August 2018

Meine Woche (KW 32)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht.  

Gesehen: im Kino „Gute Manieren“ (Bericht folgt); im TV „Quarks“ mit einem interessanten Bericht über sich auftuende Löcher im Boden.  

Gehört: Aldous Harding, Dead Can Dance, The Deer Tracks, Mamiffer; und in weitere Alben bei Spotify hineingehört.  

Gelesen: In Jeff VanderMeer's Roman „Autorität“ (Southern Reach Trilogie, Teil II); in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“.  

Gegessen: Standard-Kost.  

Getrunken: neben Kaffee auch viel Leitungswasser; Blutorangen- und Grapefruit-Saft, Karlskrone Radler.  

Gefreut: am Mittwoch kam etwas Abkühlung.  

Gelacht: zu lachen gab's wenig. 

Genervt: hinsichtlich fremdenfeindlicher Debatten.  

Geärgert: gezielt ungewollte DVD gekauft.  

Gefrustet: über mangelnde Fortschritte (auch wenn sie hitzebedingt waren).  

Geklickt: nach Amazon-Windspielen, Panay, DVD's.   

Gefunden: ---  

Gekauft: CD's, DVD's; philippinisches Windspiel bei Amazon (Bericht folgt).  

Gestaunt: über abgebrannte Häuser in Siegburg. So etwas kennt man meist nur aus den USA oder Mittelmeer-Ländern wie Griechenland oder Portugal.  

Gewünscht: Abkühlung zu Wochenbeginn.  

Gefühlt: zeitweise deutlich zu warm in der ersten Wochenhälfte, aber geistiges Erwachen aus dem Hitzenebel in der zweiten Wochenhälfte.  

Gedacht: zu wenig Freizeit.  

Fazit: Woche mit einigen sehr heißen Tagen und reduzierten Aktivitäten. 

Freitag, 10. August 2018

Wetterumschwung

Nachdem auch die offizielle Wetterstation von Köln-Stammheim dort für Dienstag 38 Grad angezeigt hat, fiel die Maximal-Temperatur am Mittwoch um 10 Grad.

Aktuell sind draußen auf dem Balkon 21 Grad und hier am PC 26.4 Grad - zu kühl, um meinen Mini-Ventilator zu betreiben. 

Und heute morgen, draußen bei 18 Grad, zog ich lieber mein Jäckchen an.
 

Donnerstag, 9. August 2018

Eine Eifel-Wanderung nördlich von Urft

Am letzten Sonntag waren für Köln 31 Grad, für Kall jedoch nur 26 Grad Maximum angesagt. Ich fuhr bis zur Bahnstation Urft-Steinfeld, verließ das Urft-Tal jedoch bald und ging oberhalb meist an schattigen Waldrändern lang. 

Es wehte oft ein angenehmer Wind. Oben, auf der von kleineren Kalkkuppen geprägten Landschaft, gab es meist abgeerntete, gelbe Getreidefelder mit vielen Strohballen zu sehen:


>Am Ravelsberg< 

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gibt es den vollständigen Bericht mit mehr Photos. 

Dienstag, 7. August 2018

Hitze-Rekord in Köln?

Heute stieg das Thermometer auf 38 Grad im Schatten. Dokumentieren konnte ich jedoch nur den 36-Grad-Wert an der Apotheke um 19 Uhr 30:


Mittlerweile ist das schon bald egal. Man gewöhnt sich auch daran, geistig nicht mehr so viel auf die Reihe zu bekommen. Mein kleiner 8-cm-Propeller am PC funktioniert noch tadellos. 31.4 Grad kurz vor Mitternacht, auf meinem Balkon 29 Grad. Das am Nachmittag noch mit 50 % Wahrscheinlichkeit angesagte Gewitter ist sozusagen spurlos an Köln vorbei gezogen, ohne dass meines Wissens Donner zu hören gewesen oder ein Tropfen Regen gefallen wäre.

Im Kino: Zuhause ist es am Schönsten

Gabriele Muccino's Film erzählt mal wieder von einem Familienfest, einer Goldenen Hochzeit. Die Eltern laden die Töchter, Söhne, Ex-GattInnen und ihre Familien zu sich nach Hause auf die Insel Ischia ein, um dies zu feiern. Ein Sturm kommt auf und schneidet dann die Angereisten vom Festland ab. Während man sich anfangs noch um Harmonie bemüht, brechen sich später alte Rivalitäten, Eifersüchteleien, Seitensprünge, neue Romanzen Bahn, bevor man nach ein, zwei Nächten konsterniert wieder das Weite suchen und seine eigenen Wege gehen kann. 

Der Regisseur schafft einen kurzweiligen italienischen Sommerloch-Film, der jedoch zu viele „Ingredienzien“ hat, um die Themen und interfamiliären Beziehungen auch nur ansatzweise mit mehr Tiefgang abhandeln zu können. 

Im Grunde gehen mir diese Seitensprung-Geschichten doch ziemlich auf die Nerven, und ich habe den Film sicherlich nur gesehen, weil es ein italienischer Film ist und er auf Ischia spielt. 

Muccinos Film ist weder Fisch noch Fleisch, ein bisschen Drama, ein wenig Komödie, mehr Appetithappen als Festmahl“, meint kino-zeit.

Im Kino, diesmal im Cinenova, war es übrigens 27.8 Grad warm und damit deutlich besser als bei meinem vorangegangenen Kinobesuch; dennoch grenzwertig.

Montag, 6. August 2018

Meine Woche (KW 31)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht, Abendspaziergang, Internet-Radio installiert, gewandert in der Eifel bei Kall (Bericht folgt).  

Gesehen: im TV „Quarks“ mit Berichten über das Meer und Quallen und eine erwähnenswerte „Markt“-Sendung mit Test über Klimageräte.  

Gehört: Dead Can Dance, Pelander, Pentatones, Pixel; und in weitere Alben bei Spotify hineingehört.  

Gelesen: In Jeff VanderMeer's Roman „Autorität“ (Southern Reach Trilogie, Teil II); in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“, im Horrormagazin „Virus“, im Greeenpeace Magazin.  

Gegessen: Lammkeule war ein Highlight der Kantine; viel Eis; viel Wassermelone.  

Getrunken: neben Kaffee auch viel Leitungswasser; Orangen- und Grapefruit-Saft, Kölsch, Weizenbier, Karlskrone Radler.  

Gefreut: ---.  

Gelacht: zu lachen gab's wenig.  

Genervt: ---  

Geärgert: ---  

Gefrustet: über mangelnde Fortschritte.  

Geklickt: überwiegend nach DVD's.   

Gefunden: ---  

Gekauft: DVD's, USB-Propeller-Lampe bei Bauhaus.  

Gestaunt: ---  

Gewünscht: etwas Abkühlung.  

Gefühlt: krankheitsgeschwächt zu Wochenbeginn, zeitweise deutlich zu warm.  

Gedacht: Quallen-Ships würde ich auch mal gern probieren.  

Fazit: sehr warme Woche mit reduzierten Aktivitäten. 

Sonntag, 5. August 2018

Home Technics: Mini-Ventilator und Internet-Radio

01:15 Uhr, 29.9 Grad am PC. Diese, heutigen Beiträge verdankt ihr diesem Teil:


>Ihr seht ein Thermometer, das 32 Grad anzeigt und daneben meine neue Ventilator-Lampe.< 

Nun, von den zwei 3,5 cm langen Flügelchen solltet ihr besser keine schlagkräftige Raumdurchlüftung erwarten. Aber so 70, 80 cm Reichweite in der Windwirkung haben sie schon. 6 Watt, 30 cbm/h Luftdurchsatz. Für meine PC-Ecke, wo sonst quasi nie Wind hinkommt, ist das schon nicht schlecht. Eine Mannheimer Firma stellt diese Teile her - gab's bei Bauhaus für 9,90 €. Ich hatte davon gehört, deshalb fuhr ich heute mal hin. 

Andere Tisch- und Standventilatoren mit Flügeln sind ansonsten quasi längst ausverkauft in Köln. Bei Saturn war ich gestern und sah einen weißen Turmventilator, der mir aber schon visuell nicht so zusagte. Ein solches Dyson-Gerät, das dort in Aktion war, konnte mich da schon mehr beeindrucken. Aber mehr als 500 € für einen Ventilator auszugeben, tut man ja nun auch nicht unbedingt. Oder lohnt das wegen dem kommenden Klimawandel?

Abends habe ich endlich mal das dnt-Internet-Radio unter meinem Laser-Drucker installiert: 


Der Firlefanz hat rd. zwei Stunden gedauert. Erst fand das Gerät kein Netzwerk, dann wusste ich nicht, wie mein WLAN heisst (das Tablet hat es mir verraten, aber wie man es mit Windows 7 raus bekommt, ist mir schleierhaft), dann musste man das richtige WLAN-Password eingeben (erst nahm ich ein falsches) und schliesslich - das war das Hauptproblem - war der Receiver zu einem Output in Form von Tönen zu bewegen. Kann man wohl nicht erwarten, dass ich von dem mindestens 20 Jahre alten Marantz-Gerät noch so ohne Weiteres weiss, welche Tasten zu bedienen sind. Nachdem ich die CD-/Phono-Direct-Taste gedrückt habe, ging es dann plötzlich.

Gescheite Sender müssen noch gesucht werden. Ich hatte zunächst nur eine Wacken-Übertragung in der Leitung.

Balkonmotive im August

Bei den Birnen sieht man wenig Veränderung:


Vielleicht sind sie etwas größer geworden? Manche Äste hängen jedenfalls stark herunter - eventuell sind sie sogar bruchgefährdet. 

Die Pepperoni werden rot, auch die Tomaten:


Und man muss dieser Tage sagenhaft viel gießen!

Samstag, 4. August 2018

Sound-Welten (11/2018)

In dieser spotify-Prüfserie gefiel mir das Album von Aldous Harding am besten.  

Aldous Harding. Album: Party (2017). Zweites Album einer neuseeländischen Singer-/Songwriterin. Sehr fragiler Sound, oft nur Gitarre und Gesang, selten mal ein bisschen Schlagzeug und Bläser, gelegentlich als „Slow Folk“ oder „Gothic Folk“ bezeichnet. Sehr erfolgreich bei spotify und in Neuseeland. Nicht schlecht, aber vielleicht doch zu langsam? Ich hatte schon ihr Debut-Album gekauft, aber vielleicht kaufe ich auch noch dieses Album. SHR: 319 T – 7.493 T. WD: 4/d.  

The Breeders. Album: All Nerve (2018). Diese überwiegend von Ladies betriebene US-amerikanische Alternative-Rock-Band beglückt den Hörer nur noch selten mit einem neuen Werk. Ich habe zwei historische Alben von ihnen. Diesmal, mit ihrem fünften Album, hat es 10 Jahre gedauert. Aber immerhin schafften sie es auf Platz 9 der britischen Charts. Bemerkenswert ist ein Cover des Songs „Archangel's Thunderbird“, dessen Original die deutsche Krautrock-Band „Amon Düül II“ im Jahr 1970 veröffentlichte. Auch ansonsten kann man das Album gut hören, es ist gitarrenlastig, schroff und etwas punkig, aber eben auch melodisch – wie eben Breeders-Werke so sind. Kaufen werde ich die Platte aber wohl nicht. SHR: 176 T - 1.075 T. WD: 39/d.  

Cockney Rebel. Album: The Human Menagerie (1973). Die Band war nur ein paar Jahre in den 1970er Jahren kreativ tätig. Mit „Sebastian“ auf ihrem Debut-Album schuf sie einen auch aus meiner Sicht kultigen 7-Minüter des bombastischen Symphonic-Rock – das fand ich schon damals. Aber die übrigen Songs des Albums können da leider nicht mithalten, sind überwiegend Mainstream-Sound, der niemanden weh tut. SHR: 13 T - 1.550 T. WD: 22/d.  

Dillon. Album: Kind (2017). Drittes Album einer brasilianisch-deutschen Sängerin. Durch elektronische, oft ungewöhnliche Sounds geprägt. Das zweite Album hatte ich gekauft, bei diesem werde ich darauf verzichten, obwohl es durchaus ein paar ansprechende Songs gibt. SHR: 79 T - 667 T. WD: 26/d.  

The Electric Family. Album: Terra Circus (2017). Fünftes Album einer deutschen Progressive- und Krautrock-Band - nach 10-jähriger Schaffenspause. Ein historisches Album habe ich bereits von ihnen. Das neue Album hat viel Jam-Atmosphäre und ist relativ straight, weniger proggig. Das ist es vermutlich, was mich stört. Anderen gefällt das. „Leidenschaftlicher als je zuvor“, meint z.B. musikreviews. Aber Songs wie z.B. das Remake des Can-Songs „Mary, Mary, so Contrary“ kann man durchaus gut anhören. SHR: 1 T. WD: n.v.  

Follow The Cipher. Album: Follow The Cipher (2018). Debut-Album einer schwedischen Power-Metal-Band mit Lady und manchmal einem bösen Buben am Micro. „Seelenloses, überproduziertes Modern-Melodic-Pop-Metal Album“, meint stormbringer. An Eigenständigkeit fehlt es der Band wahrscheinlich schon. Außerdem sind die Songs mit meist < 5 min. zu kurz und geradlinig, auch wenn sie ganz gut abgehen. Na gut, Power Metal nervt mich oft sowieso. SHR: 15 - 174 T. WD: n.v. 

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 
WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), 
n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Donnerstag, 2. August 2018

Immer noch Hitzewelle

Das war die Wetterprognose von gestern:


Ich glaube nicht, dass heute 35 Grad erreicht worden sind, eher 33/34 Grad. Aber egal. Für morgen zeigt wetteronline aktuell 36 Grad an.

Ich war heute beim Vater. In der Küche zeigte mein Thermometer dort 31.5 Grad an. Nun glaube niemand, mein Vater hätte damit ein Problem, der fühlt sich pudelwohl. Aber mir war es zu warm.

Mittlerweile bevorrate ich zu Hause im Kühlschrank gelegentlich ein paar Bierdosen. Meine Wohnung betrachte ich zwar als alkoholfreie Zone, aber Regeln dürfen durchaus auch mal gebrochen werden. Gegen Mitternacht, bei 28 Grad auf dem Balkon, kann eine kühle Bierdose schon mal etwas Feines sein. Vor allem schläft man auch besser danach.

Das Wetter hier ist durchaus nicht immer gleich. Gestern beispielsweise war es in Köln fast durchweg bewölkt, und es wurden wahrscheinlich nur 28/29 Grad erreicht, und am Tag zuvor wehte sehr viel Wind sogar auch noch nachts, und der Wind zog so stark durch mein Wohnzimmer, dass leichtere Teile vom Couchtisch geweht wurden und eine Decke zum Schlafen angeraten war.

Mittlerweile wird auch gar nicht mehr viel gemeckert, viele Menschen haben sich an die Hitze hier in der Stadt durchaus schon gewöhnt. Nach der gegenwärtigen Prognose gibt es einen Temperatursturz am nächsten Mittwoch von 36 Grad auf 27 Grad am Donnerstag. Dann wird wieder gemeckert - falls die Vorhersage zutreffen sollte. Und wir müssen die Winterkleidung auspacken.

Urfttal-Wanderung Blankenheim/Wald – Nettersheim - Urft

Diese Wanderung fand bereits am 22. Juli statt. Aber, nun ja, ich bin hier momentan etwas klimageschädigt. Am PC hier liegen die Temperaturen meist um 30 Grad – auch jetzt gerade werden 30.8 Grad angezeigt, und das ist demotivierend, hier etwas zu tun, denn es gibt auch geringfügig kühlere Orte in meiner Wohnung. 

Auch am 22. Juli war ein 30-Grad-Tag in Köln. Ich fuhr nach Blankenheim/ Wald, einer der höchstgelegenen Bahnstationen in der Eifel (um 500 m NN). Ich nahm diesmal einen urftnahen Weg, kann diesen für heiße Tage aber nicht unbedingt empfehlen, da es nur wenig Schatten gibt. 


 >Scheunen und Tränketanks am Wellenberg<

Den vollständigen Bericht gibt es bei Unterwegs,Nahweh.Fernweh.