Montag, 30. Juli 2018

Meine Woche (KW 30)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht, Abendspaziergang.   

Gesehen: im Kino „303“ (Bericht).  

Gehört: David Phillips & Freedance, Dead Can Dance, Olivia Trummer, Opium Warlords, Paolo Fresu, Richard Galliano & Jan Lundgren.  

Gelesen: Jeff VanderMeer's Roman „Auslöschung“ zu Ende gelesen und Jeff VanderMeer's Roman „Autorität“ (Southern Reach Trilogie, Teil II) begonnen; in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“, im Horrormagazin „Virus“, im Greeenpeace Magazin.  

Gegessen: meist Kantinenkost; viel Eis; viel Wassermelone, denn ich habe eine gekauft, die zwar Mini-Wassermelone hieß, aber dennoch wohl 2 – 3 kg wog.  



Getrunken: neben Kaffee auch viel Wasser; Orangen- und Grapefruit-Saft, Kölsch, Paulaner Weissbier.  

Gefreut: Ice-Time.  

Gelacht: zu lachen gab's wenig.  

Genervt: --- 

Geärgert: über meinen virulenten Schnupfen seit Samstag.  

Gefrustet: ---  

Geklickt: überwiegend nach DVD's.   

Gefunden: ---  

Gekauft: neue Sandalen bei Zalando Outlet, kleine Brieftasche bei Karstadt, Hemd bei C & A, einige DVD's. Shopping kann übrigens eine gute Idee bei heissen Temperaturen sein, weil viele Läden und Shopping Centers angenehm temperiert sind. Erkältet habe ich mich dort allerdings vielleicht trotzdem.  

Gestaunt: ---  

Gewünscht: etwas Abkühlung (die am Samstag kam).  

Gefühlt: zeitweise deutlich zu warm, Nackenverspannungen, krank am Wochenende.   

Gedacht: der Irrsinn hat Methode?  

Fazit: sehr warme Woche mit reduzierten Aktivitäten. 

Sonntag, 29. Juli 2018

Jeff VanderMeer's Roman „Auslöschung“

Es handelt sich hierbei um den ersten Roman der Souhtern-Reach-Trilogie, den der US-amerikanische Autor Jeff VanderMeer in 2014 veröffentlichte. Paramount Pictures investierte 40 Millionen Dollar in Alex Garland's Verfilmung, doch der Film liess Anfang des Jahres ein ratloses Kinopublikum in den USA zurück und man entschied, dass er zu kompliziert für die große Leinwand sei und verkaufte die weiteren Vertriebsrechte jedenfalls bezüglich Europa an Netflix. 

Nun, es liegt zunächst einmal am Buch. Dieses, ein Expeditionsroman in ein kontaminiertes Gebiet, der sogenannten Area X, präsentiert mystisch-unheimliche Rätsel en masse. Eine Biologin, eine Anthropologin, eine Psychologin und eine Landvermesserin werden nach einer intensiven Vorbereitungszeit in dieses am Meer gelegene versumpfte Waldgebiet geschickt, um herauszufinden, was dort vor sich geht. 

Es ist die 12. Expedition, aber auch das ist nicht so wirklich sicher, denn die Biologin als Hauptprotagonistin besucht später den unheimlichen Leuchtturm, in dem sie in einem Raum einen riesigen Berg von Expeditionsberichten findet. 

Im sumpfigen Gebiet, im Meer, da leben wahrscheinlich Ungeheuer. Der Leuchtturm findet seine Entsprechung in einem unterirdischen Turm. Eine endlose Treppe führt in den Abgrund, die Wände sind mit lebenden mystischen Texten bemalt, die ein Ungeheuer schafft. Die Frauen werden psychisch verändert, treiben sich mehr oder weniger gegenseitig in den Tod. Aber auch das ist nicht sicher. Sie leben irgendwie auch weiter, tauchen nach ihrem „Tod“ im Gebiet, aber auch außerhalb in ihrer Heimat auf – oder auch nicht. Erinnern können sie sich dann an fast nichts. 

Zumindest mit einem flauen Gefühl in der Magengegend nimmt man schließlich das Ende dieser Geschichte hin und weiß schon beim Weglegen von „Auslöschung“, dass man die Fortsetzung definitiv lesen muss“, meint deepground. Ein gutes Buch, das streckenweise auch eine Lovecraft'sche unheimliche Atmosphäre mitbringt. 

Romane, die in sonderbare Zonen spielen, gab es schon früher. Arkadi und Boris Strugazki's Roman Picknick am Wegesrand (1971) ist ein berühmtes Beispiel. In diesem Wikipedia-Link werden auch Parallelen zu anderen Werken wie Stanislaw Lem's Roman „Solaris“ (1961) oder zu Gareth Edwards Film „Monsters“ (2010) gezogen. 

Der Autor lebt in Florida. Wenn ihr bei der google-Bildersuche "St. Marks lighthouse" eingebt, bekommt ihr einen Eindruck, welche Gegend als örtliche Vorlage für den Roman diente. 

Logisch, dass ich irgendwann den Film sehen muss. 

Erkältet

Ich bin erkältet, habe Schnupfen bekommen. Zu viel Eis gegessen, vermute ich.

Samstag, 28. Juli 2018

Hitzewelle in Köln

Meine Blog-Aktivitäten sind im Moment deutlich reduziert, da das Thermometer hier am PC 30 oder 31 Grad anzeigt und die Konstruktion sinniger Sätze erschwert ist. Irgendwann werden die Beiträge aber nachgeholt. 

Vorhin, gegen 22:30 Uhr, bei 29 - 30 Grad in der Wohnung, entschied ich mich zu einem Südstadt-Spaziergang. Draußen zeigte das Apotheken-Thermometer 30 Grad an. Gut 2 Stunden früher zeigten diese Thermometer noch 34 oder 35 Grad an. 

Nachdem ich so einige Straßen durchlaufen hatte, entschied ich mich für einen Sitzplatz am „Fertig“ an der Bonner Straße. Diese Gaststätte ist schon uralt und etwas zurückgesetzt gelegen, so dass der Straßenlärm gut gedämpft ist. Und es war nicht überfüllt. 


Ich saß da also beim Weizenbier und beobachtete die uralte Platane, und konnte die ersten 30 Minuten nicht feststellen, dass sich auch nur ein Blatt um einen Milimeter rührt. Das kann schon mal ein Standortnachteil von Köln sein, wenn ein Hitzehoch herrscht. Keinerlei Windbewegung. 

Im Moment immer noch 31.0 Grad hier am PC. Im Wohnzimmer sind es aber immer 2 Grad weniger, weshalb ich dort schlafe. 

Morgen soll es einen Temperatursturz auf max. 28 Grad geben und vielleicht sogar Gewitter. Seh'n wir mal, was kommt. 

Ganz allgemein sehe ich mich aber dennoch mehr als Hitze-Typ. Es gefällt mir besser als Temperaturen unter 10 Grad, das ist sicher. Aber Temperaturen über 28 Grad brauche ich natürlich auch nicht - und schon gar nicht über längere Zeit, so dass sich die Wohnung entsprechend aufheizt.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Häutung

In Köln gibt es viele Platanen. Die Platanen häuten sich, so dass man unter ihnen zurzeit häufig ganze Rinden-Haufwerke sieht.


Mehr Eindrücke gibt's beispielsweise bei der kaeferwerkstatt

Dienstag, 24. Juli 2018

Sandals

Gestern, sozusagen noch rechtzeitig vor der hereinbrechenden Hitzewelle, kaufte ich bei CCC auf der Breiten Straße noch ein Paar luftige Lasocki-Sandalen. 35 € - man gönnt sich ja sonst nichts, aber die Farbgebung gefiel mir.


Heute gibt es keine Temperatur-Erholung auf dem Balkon mehr - 21:35 Uhr, dort sind noch 29 Grad, hier am PC auch.

Kölner Lichter

Mit diesen Lichter-Veranstaltungen, ob sie nun Sylvester, Kölner Lichter oder Rhein in Flammen heißen, habe ich im Allgemeinen nicht so viel im Sinn. Der letzte Samstag war aber ein sehr schöner lauer Abend, und so spazierte ich gegen 21:30 Uhr Richtung Rhein. „KAP686 Skateplaza“ heisst der Ort, wo ich meist ankomme, am Südende des Kölner Siebengebirges nahe der Südbrücke. 

Dort gab es Open-Air-Tanz in der Dämmerung: 


Hinter der Brücke machten sich 4, 5 Heissluftballons bereit, die beleuchteten Schiffe auf dem Rhein mit ihrem eigenen Lichtspektakel zu empfangen. Ich war schon überrascht, wie groß diese Ballons sind. Meistens sieht man sie nur am Himmel und ahnt das so gar nicht. 


Außerdem gab es an diversen Stellen Feuerwerk. 


Auf diesen vorbei fahrenden Schiffen gab es oft laute Musik – aus meiner Sicht völlig sinnfrei und meist nervend. Zum Glück war ich nicht an Bord. 

Nachdem die Schiffe vorbei gefahren sind, suchte ich mir noch einen Ort für zwei große Kölsch. Der Uferweg vorbei am Kölner Siebengebirge nennt sich heute Katharina-Schauberg-Promenade. Am Limani gibt es einen Platz, und dort war ein mobiler Kölsch-Stand aufgebaut. TV-Würfel übertrugen das Konzert von „Guildo Horn & Die Orthopädischen Strümpfe“ im Tanzbrunnen - allerdings war die Verbindung schlecht und fiel häufig aus. 

Highlight wäre noch das „musiksynchrone Höhenfeuerwerk“ gewesen. Aber dafür war die Südstadt nicht der richtige Ort. Und deshalb hielten sich die Menschenmassen hier auch in Grenzen – man konnte gut spazieren gehen. 

Montag, 23. Juli 2018

Meine Woche (KW 29)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht, heute in der Eifel im Urft-Tal gewandert (Bericht folgt).   

Gesehen: im Kino „Foxtrott“, „Am Strand“; WDR-Sendung „Die Eifel lebt!“, beleuchtete Boote und Heissluftballons bei den „Kölner Lichtern“ (einige Bilder folgen noch).  

Gehört: Dark Sanctuary, Das Weeth Experience, Das Zeichen, Nick Cave And The Bad Seeds; und in weitere Alben bei Spotify hineingehört. Draußen zirpt gerade jetzt eine Grille (?).  

Gelesen: in Jeff VanderMeer's Roman „Auslöschung“; in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“, in der Rockzeitschrift „Eclipsed“.  

Gegessen: Ein halbes Hähnchen mit Pommes war ein Highlight der Kantine.  

Getrunken: neben Kaffee auch Wasser, Blutorangen- und Grapefruit-Saft, Kölsch.  

Gefreut: über das Sommerwetter, Ice-Time.  


>Eine meiner beiden Lieblingseisdielen, hier in der Richmodstraße, Köln-City<

Gelacht: zu lachen gab's wenig.  

Genervt: ---  

Geärgert: ---  

Gefrustet: ---  

Geklickt: überwiegend Eifel-Lokalitäten.   

Gefunden: ---  

Gekauft: nichts Besonderes.   

Gestaunt: ---  

Gefühlt: ausgeglichen. Nackenverspannungen, Kreislaufprobleme, Wespenstich.   

Gedacht: zu warm zum Denken.  

Fazit: insgesamt ansprechende, unaufgeregte Woche. 

Sonntag, 22. Juli 2018

Im Kino: Am Strand

Dominic Cooke's Film „Am Strand“ spielt in England im Jahr 1962. Ein junger Mann, eine junge Frau lernen sich kennen, gehen gelegentlich zusammen aus oder spazieren, stellen sich jeweils bei den Eltern der PartnerIn vor, heiraten. Die prüde-gehemmte Hochzeitsnacht in einem Strandort endet in einem Fiasko, die Ehe endet sozusagen am Strand nach 6 Stunden, wo die Frau (Saoirse Ronan) nach den ungeschickten Versuchen im Hotelzimmer erklärt, unmöglich Sex machen zu können und der Mann tobt. 

Die Geschichte ist als Zeitgeist- und Sittengemälde sehr stimmig inszeniert. Und was die Thematik angeht, frage ich mich auch manchmal, wie es in Anbetracht der tabuisierten Thematik passieren konnte, überhaupt auf die Welt gekommen zu sein. 

Die Chronologie einer großen, vitalen, an Tabus und törichtem Stolz zerbrechenden Liebe“, meint epd-film

Samstag, 21. Juli 2018

Engelstrompete

Im Frühjahr legte ich mir wieder eine Engelstrompete zu - gab's für 5 € oder so als Restposten. Im Grunde wollte ich ja keine dieser Pflanzen mehr anschaffen, und ich habe auch nicht wirklich Platz für sie. Sie hat ihre Höhe inzwischen nämlich auch vervierfacht. 

Und sie hat eine erste Blüte hervorgebracht:


Und weil die Blüten gelb sind, habe ich sie doch gekauft. Meine alte Engelstrompete, die viele Jahre meinen Balkon zierte, hatte rosa-weisslich-farbene Blüten.

Glühende Nadel?

Heute morgen auf dem Balkon stach mich eine Wespe ins linke Handgelenk. Sie fiel möglicherweise aus einer Pflanze, keine Ahnung.

Es ist wohl schmerztechnisch ähnlich dem Stich mit einer glühenden Nadel. Frauen kennen sich da vielleicht besser aus?

Die Schwellung ist gering, die Rötung deutlicher und es juckt. Manchmal mache ich Salbe drauf.
 

Eifel-Wanderung zum Duppacher Weiher

Am letzten Sonntag war es auch im Wandergebiet mit ca. 27 Grad Maximum (im Schatten) ziemlich warm und anfangs auch sehr sonnig. Ich spürte schon ziemlich bald Kreislaufprobleme, weshalb ich die Tour auf 15,5 km abkürzte. 


 >Am Killenberg<

Den vollständigen Bericht könnt ihr bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh ansehen.

Freitag, 20. Juli 2018

14-Tage-Wetter

Nach der gegenwärtigen Prognose wird es in den nächsten zwei Wochen ziemlich warm: 


Ich werde wohl zum Schlafen ins Wohnzimmer umziehen müssen. Dort ist es mindestens 1 Grad kühler.

Mittwoch, 18. Juli 2018

Im Kino: Foxtrot

In Israel gibt es so einige Experten, die in ihren Filmen Extremsituationen, meist in Zusammenhang mit Krieg und Terrorismus, anschaulich auf die Leinwand bringen können. Der Regisseur Samuel Maoz hatte uns schon in 2010 mit einem Panzer-Drama („Lebanon“) beglückt – ein Film, der nur in einem Panzer spielt. 

In seinem neuen Film „Foxtrot“ gibt es im Wesentlichen zwei Schauplätze. Der eine Schauplatz ist die Wohnung der Eltern eines jungen Soldaten, der zweite Schauplatz ist ein gottverlassener Straßensperre-Posten in der Wüste Negev, wo der Soldat seinen Wehrdienst ableistet. 

Der Film ist in mancher Hinsicht bizarr. Er beginnt mit dem Tod des Soldaten und zeigt die psychischen Folgen des Desasters bei und nach Überbringung der Todesbotschaft an die Eltern. 

Dann springt er zum zweiten Schauplatz in der Wüste, zeigt die mitunter absurde Routine am Posten, wo gelegentlich auch mal ein einsames Kamel durchgelassen wird, ohne dass dieses einen Ausweis vorzeigen muss oder wo auch Foxtrot-Tanzschritte mangels kontrollierbarem Verkehr von den Soldaten geübt werden können. 

Doch dann löst ein unglücklicher Zufall eine Katastrophe aus, bei der Zivilisten sterben, jedoch keine Soldaten verletzt werden. Den Eltern daheim wird erklärt, dass es sich bei der Todesmeldung um einen Irrtum handelt. 

Der Film hat jedoch eine finstere Pointe, die sich zeigt, nachdem der Film erneut zum Kontrollposten in der Wüste springt. 

Israelische Filme sind normalerweise keine Action-Dramen. Meist passiert nicht viel, aber wenn etwas passiert, passiert es unerwartet plötzlich und ist oft auch schnell vorbei. Dies macht einen Großteil der emotional wuchtigen und auch authentischen Wirkung dieser Filme aus. Auf diesen Film trifft das zu. 

So schnell gehen einem diese träumerischen Bilder eines albtraumhaften Films nicht wieder aus dem Kopf“, meint die Hannoversche Allgemeine.

Dienstag, 17. Juli 2018

Sie fliegen

Gestern, ich saß auf dem Balkon, sah ich drei Fledermäuse hier im Innenhof jagen. Schon als ich hier einzog vor 18 Jahren sah ich wiederkehrend meist eine Fledermaus, später in manchen Jahren auch mal zwei. Aber drei (!), das ist Rekord!

Vielleicht hat sich der ökologische Zustand der Kölner Südstadt gebessert? Vielleicht ist das Nahrungsangebot gerade in diesem Jahr besser?

Sonntag, 15. Juli 2018

Meine Woche (KW 28)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht, heute in der Eifel zum Duppacher Weiher gewandert (Bericht folgt).   

Gesehen: im Kino „Die Frau, die vorausgeht“; zwei eher mittelprächtige WM-Halbfinalspiele (größtenteils) und das ebenfalls eher mittelprächtige Spiel um den 3. Platz zwischen Belgien und England.  

Gehört: Dargaard, Dark Muse, Dark Sanctuary, Das Weeth Experience, Eloy, Nick Cave And The Bad Seeds, Oh Wonder.  

Gelesen: Elif Shafak's Roman „Der Bastard von Istanbul“ zu Ende gelesen (Bericht), Jeff VanderMeer's Roman „Auslöschung“ begonnen; in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“, in der Rockzeitschrift „Eclipsed“.  

Gegessen: Putenschenkel mit Kartoffel-Wedges und Möhren war ein Highlight der Kantine. Zwei Maiskolben.  

Getrunken: neben Kaffee, Apfel- und Grapefruit-Saft auch Eiszeit-Weizenbier. 

Gefreut: über das Sommerwetter, Ice-Time.  

Gelacht: zu lachen gab's wenig.  

Genervt: über nicht funktionierende EDV-Netzwerke.  

Geärgert: ---  

Gefrustet: ---  

Geklickt: überwiegend über Höhlen.   

Gefunden: ---  

Gekauft: nichts Besonderes.   

Gestaunt: über die Rettung der eingeschlossenen Kinder aus der thailändischen Höhle.  

Gefühlt: ausgeglichen. Nackenverspannungen.  

Gedacht: es könnte wohl passieren, im Feld zu sterben.  

Fazit: insgesamt ansprechende, unaufgeregte Woche.

Eine Eifel-Wanderung von Scheven ins Rurtal nach Heimbach

Am letzten Sonntag machte ich bei schönem, aber nicht zu heißem Sommerwetter um 24 Grad eine 19,5 km lange Wanderung in der Eifel. 


>Alte Grabsteine in Hergarten<

Den Bericht habe ich bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gepostet.

Freitag, 13. Juli 2018

Der Sommer kommt wieder!

Nachdem es am Dienstag und Mittwoch wettermäßig deutlich kühler in Köln war, setzt sich der Sommer nun wieder durch.


>Abendmotive gegen 21 Uhr 30. Die sehr schräg stehende Sonne scheint auf die Bäckerei am Chlodwigplatz, Köln-Südstadt. Unten, gleiche Zeit: Das Zhing-Sam-Restaurant ist gut besucht, die Temperatur schön zum draußen sitzen. Das Restaurant, das südostasiatische Küche bietet, gibt es nun auch schon seit einigen Jahren. Es ist der nächstgelegene Gastronomie-Ort, den ich von zu Hause aus erreichen kann.<


Ich habe übrigens einen kleinen Artikel über die Reisegefahr "Höhlen" bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh gepostet.

Dienstag, 10. Juli 2018

Im Kino: Die Frau, die vorausgeht

Dieser explizit andersartige Western der Regisseurin Susanna White erzählt von Catherine Weldon (Jessica Chastain), die 1889 New York verliess, um die Sioux in ihrem Reservat in Dakota zu besuchen und Sitting Bull (Michael Greyeyes) zu malen. 

Sie findet den Häuptling bei der Kartoffelernte vor und handelt einen Preis aus, um ihn zu malen. Sie ziehen durch's Land und suchen Plätze für die Portraits, doch wird die Frau zunehmend in die Konflikte zwischen den Siedlern und den Indianern verwickelt, denen mal wieder vertraglich mit Unterstützung der Regierung Land abgenommen werden soll. 

Als die Abstimmung über den Vertrag scheitert, wird Sitting Bull, der ermutigt wurde, die Indianer gegen die Zustimmung einzuschwören und eine großartige Rede vor der Abstimmung hielt, ermordet. 

Es ist ein ansprechender Film geworden, der es jedoch mit den historischen Wahrheiten leider nicht so ganz genau nimmt. „Die schillernde Beziehung zwischen Weldon und Sitting Bull wird hier auf eine recht geglättete seelenverwandtschaftliche Annäherung reduziert“, meint die zeit dazu. Aber gemalt hat sie ihn, und den Hass der indianerfeindlichen Siedler bekam sie auch zu spüren.

Montag, 9. Juli 2018

Meine Woche (KW 27)

Getan: Gearbeitet, Vater besucht, am Freitag mit Freunden gaaanz lange im Biergarten (Herbrand's) gewesen, Basketball gespielt, gestern in der Eifel zwischen Scheven und Heimbach gewandert (Bericht folgt).   

Gesehen: ein paar halbe WM-Fußballspiele, von denen „Belgien – Japan“ das beste war.  

Gehört: Dargaard, Dark Sanctuary, Nucleus Torn; und andere Bands, deren Alben ich bei spotify prüfte.  

Gelesen: wie Vorwoche.  

Gegessen: oft auch Nuss-Früchte-Müsli mit Milch.  

Getrunken: neben Kaffee auch Paulaner Weizen, Kölsch, Tyskie-Bier (aus der Dose), Blutorangen- und Grapefruit-Saft.  

Gefreut: über das Sommerwetter.  

Gelacht: zu lachen gab's wenig.  

Genervt: hinsichtlich der Flüchtlingsdebatte.  

Geärgert: ---  

Gefrustet: ---  

Geklickt: überwiegend Filmkritiken (DVD's).   

Gefunden: ---  

Gekauft: nichts Besonderes.    

Gestaunt: darüber, dass die belgische Fußballmannschaft einen 2:0-Rückstand noch in einen Sieg verwandeln konnte.  

Gefühlt: ausgeglichen. Nackenverspannungen.   

Gedacht: der Weltuntergang ist unvermeidlich. 

Fazit: insgesamt ansprechende Woche. 

Freitag, 6. Juli 2018

Eifel-Wanderung Scheven – Eiserfey – Mechernich

Am letzten Sonntag war es einige Grad wärmer als eine Woche zuvor. Eine Jacke brauchte man gar nicht erst mitzunehmen. Diesmal gibt es Photos ganz ohne Architektur ..... 


>Auf den Erz-Abraumhalden südöstlich von Kalenberg< 

Bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh habe ich den vollständigen Photo-Bericht hinterlegt.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Sound-Welten (10/2018)

In dieser spotify-Prüfserie gefiel mir kein Album gut genug, aber es gab ansprechende Songs. Im Zweifelsfall würde ich das Pumarosa-Album wählen. 

The National Jazz Trio of Scotland. Album: Standards Vol. IV (2018). Weder Jazz, noch Trio. Man hört primär minimalistisch-softigen Pop mit Lady am Micro. „Fein gezogene, oft schwerelose Lieder“, meint der musikexpress. Nicht schlecht, interessante Voice, aber zu wenig aufregender Sound, meine ich. SHR: 1 T. WD: n.v. 

Oceans of Slumber. Album: The Banished Heart (2018). Drittes Album einer US-amerikanischen Progressive-Metal-Band mit talentierter Lady am Micro. Ansprechender Sound bei den episch-doomigen Songs der wenig schnellen Gangart, besonders auch der 9-minütige Titelsong ist da zu nennen. Growls und Black-Metal-Geballer auf einigen Songs behagen mir allerdings weniger. SHR: 14 T – 122 T. WD: 24/d. 

Pumarosa. Album: The Witch (2017). Debut-Album einer britischen Band mit Lady am Micro. Irgendwo zwischen Postpunk und PopRock mit Songs oft in der 5–7-Minuten-Ecke. Lt. musikexpress verstrickt sich das Album oft „in softpsychedelische, samttrippige Outros“. Die Band sollte man vielleicht im Hinterkopf behalten. Anspieltipp: „Priestess“. SHR: 85 T – 2.825 T. WD: n.v. 

Qntal. Album: VIII – Nachtblume (2018). Achtes Album dieser deutschen Mittelalter-Electro-Band, die seit 1992 aktiv ist und früher mal zu meinen Lieblingsbands gehörte. Der Voice der Sängerin kann ich ja immer noch viel abgewinnen, den programmierten elektronischen Sounds auf den letzten Alben häufig jedoch nicht mehr so viel. SHR: 5 T – 17 T. WD: 37/d. 

Rolo Tomassi. Album: Time Will Die And Love Will Bury It (2017). Etwa sechstes Album einer britischen Jazzcore- und Mathcore-Band mit Lady am Micro. Zwischen Melancholie und Geballer, sanften Gesängen und Screamo-Gekrächze. Nichts für ungeübte Ohren, sagte jemand, die Band kann aber auch vergleichsweise astreine Balladen wie „Risen“ schaffen. SHR: 35 T – 120 T. WD: 16/d. 

Sauna Youth. Album: Distractions (2015). Zweites Album einer britischen Postpunk-Band mit Boy/Lady am Micro. Schnelle Hau-Drauf-Songs in der 1–3-Minuten-Kategorie. Nichts Besonderes aus meiner Sicht. „Rasiermesserscharfer Zeitgeist-Garagen-Punk“, meint hingegen der musikexpress. SHR: 13 T – 69 T. WD: n.v. 

Tusks. Album: Dissolve (2017). Debut-Album einer britischen Singer-/ Songwriterin. „Dunkelheit und Eingängigkeit halten sich genau das richtige Maß“, meint plattentests. Ein auch auch aus meiner Sicht relativ angenehmes, mystisch angehauchtes, oft melancholisches Werk, aber ihre Voice spricht mich nicht besonders an. SHR: 19 T – 1.123 T. WD: 16/d. 

Weaves. Album: Wide Open (2017). Zweites Album einer kanadischen Indie-Pop-Band mit Lady am Micro. „Eine der vielversprechendsten kanadischen Bands“, meint aboutsongs. Das „Reduziert-Verschrobene“ einiger Songs kann mir mitunter gefallen. SHR: 22 T – 326 T. WD: n.v. 

Yo La Tengo. Album: There's A Riot Going On (2018). Etwa Album No. 19 dieser US-Band. Auffallend viele psychedelisch angehauchte, eskapistisch-ambiente Sounds. Kann man anhören, hat aus meiner Sicht aber zu wenig Höhepunkte und Schwächen bei den Voices. „Ein Album voller melancholischer Schönheit“, meint rollingstone. SHR: 139 T – 2.387 T. WD: 16/d.  

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

Montag, 2. Juli 2018

Meine Woche (KW 26)

Getan: Gearbeitet, Vater, Kino und Biergarten besucht, gestern in der Eifel gewandert (Bericht folgt).  

Gesehen: im Kino den Horrorfilm „Hereditary – Das Vermächtnis“; ein paar halbe WM-Fußballspiele, von denen „Frankreich – Argentinien“ das beste war. 

Gehört: Dargaard, D'Arcadia, Neurosis, Nucleus Torn. 

Gelesen: Elif Shafak's Roman „Der Bastard von Istanbul“ ist nach wie vor „in Lesearbeit“, in der Fachzeitschrift „Geographische Rundschau“, in der Rockzeitschrift „Eclipsed“. 

Gegessen: Bounty-Eis kann man auch essen. 

Getrunken: zwei Tannenzäpfle (Schwarzwälder Bier) im Beachpark sind erwähnenswert; ein polnisches Tyskie-Bier (aus der Dose) trank ich aber auch. 

Gefreut: über das wärmere Wetter zur Wochenmitte und über viele Schmetterlinge auf der Wanderung. 

Gelacht: zu lachen gab's wenig. 

Genervt: hinsichtlich der Flüchtlingsdebatte. 

Geärgert: --- 

Gefrustet: die Leistung der deutschen WM-Fußball-Elf war wenig erheiternd. Zum Glück sehe ich mich weder als echten Fußball-Fan noch als echten Patriot, daher hielt sich das Frustrationspotenzial in Grenzen. 

Geklickt: überwiegend Filmkritiken (DVD's).  

Gefunden: --- 

Gekauft: nichts Besonderes.   

Gestaunt: --- 

Gefühlt: ausgeglichen. Weniger Nackenverspannungen.   

Gedacht: nichts Besonderes.  

Fazit: insgesamt ansprechende Woche. 

Sonntag, 1. Juli 2018

Wandern zwischen Arloff und Mechernich (Eifel)

Am letzten Sonntag war das Wetter noch nicht so warm wie heute. Ich fuhr mit der Bahn nach Arloff und wanderte nach Mechernich. 


Den Bericht zur Tour findet ihr bei Unterwegs.Nahweh.Fernweh.