Mittwoch, 6. Juni 2018

Sound-Welten (09/2018)

In dieser Prüfserie gefiel mir besonders das Album von Mamiffer.  

Kaipa. Album: Children of the Sounds (2017). Etwa 15. Studio-Album einer schwedischen Progressive-Rock-Band, die bereits in den 1970er Jahren aktiv war. Überwiegend lange Songs oberhalb der 10-min-Marke enthält das neue Werk. Aber der stilistisch auf Harmonie setzende „britische Sound“ von Kaipa konnte mich auch in der Vergangenheit nicht besonders ansprechen. SHR: 10 T – 31 T. WD: 4/day.  

Lacrimosa. Album: Testimonium (2017). Album No. 13 einer relativ bekannten deutsch-schweizerischen Symphonic-Gothic-Metal-Band. Ich habe zwei historische 90er-Jahre-Alben von ihnen und bilde mir ein, sie auch mal live gesehen zu haben. Depressiv-dunkler und bombastischer Stil, deutschsprachiger Gesang. Die Trash-Metal-Passagen gefallen mir im neuen Album erwartungsgemäß nicht. SHR: 63 T – 192 T. WD: 83/day.  

Mamiffer. Album: The World Unseen (2016). Etwa 4. Studio-Album einer US-amerikanischen Band mit Lady am Micro. Laut wikipedia besitzen die Gesamtkompositionen einen Ambient-Charakter und häufig Elemente des Drone. Songs wie der 11-Minüter „Domestication of the Ewe: Part III – Divine Virus“ auf dem aktuellen Album haben auch einen starken Heavenly-Voices-Charakter. Interessantes Album, kaufe ich vielleicht noch. SHR: 2 T – 9 T. WD: 1/day.  

Nervus. Album: Everything Dies (2018). Zweites Album einer britischen Punk-Rock-Band. „Nervus überzeugen vor allen Dingen durch die Kombination ihres Emo/Indie/Post-Punk Sounds und gutem Songwriting, das sich in einem poppigen Konglomerat zusammenfindet“, meint handwritten-mag. Mir selbst ist das Album aber wohl zu mainstreamig und harmonie-betont. SHR: 5 T – 65 T. WD: n.v.  

Omnia. Album: Reflexions (2018). Von der niederländischen Neo-Folk-Band habe ich bereits zwei Alben. Das neue, ungefähr 12. Studio-Album hat wieder eine mystischere Atmosphäre, dennoch reicht sie mir sozusagen nicht aus zuzugreifen. „Schamanischer Pagan Folk Sound aus Atem, Knochen, Holz, Haut und Stein und all den anderen Elementen ihres Kosmos“, meint darkmusicworld. SHR: 12 T – 60 T. WD: 53/day.  

Port Cities. Album: Port Cities (2017). Debut-Album einer kanadischen Indie-Pop-Band mit Lady am Micro. Zu poppig für meinen Geschmack. SHR: 19 T – 733 T. WD: n.v.  

SHR = Spotify-Hörer-Relevanz in 1.000 Zugriffen (T) je Song. 

WD = Anzahl der de.wikipedia-Seitenaufrufe zur Band/Künstlerin pro Tag (als 90-Tage-Mittel), n.v. = keine deutschsprachige wikipedia-Seite vorhanden. 

Die Zahlenangaben beziehen sich auf den Zeitpunkt meines Zugriffs. 
 

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