Dienstag, 29. Mai 2018

Bücherwelten: Robert Jackson Bennett „Die Stadt der toten Klingen“

Im Februar berichtete ich hier über Robert Jackson Bennett's Roman „Die Stadt der Tausend Treppen“, der mir sehr gut gefallen hat. 

Nunmehr habe ich – weitgehend im Urlaub - auch den zweiten Band dieser Städte-Trilogie lesen können. „Die Stadt der toten Klingen“ (orig.: City of Blades, 2016) führt hierbei in eine andere Ruinenstadt, die zum Teil im Meer versunken ist. Die Hauptprotagonistin in dieser Geschichte, die im ersten Band zwar auch schon in Erscheinung tritt, aber dort nur eine Nebenrolle spielt, wird in diese Stadt geschickt, um das Verschwinden einer Geheimagentin zu ergründen. Auch diese Geschichte ist sehr dicht und fesselnd geschrieben. 

Ein bizarr-martialischer Totenkult, grausame Morde, eine fremde Wirklichkeit hinter dem Schleier der Gegenwart, Visionen aus der Vergangenheit und viel Kampfgetümmel spielen im Roman wieder eine bedeutende Rolle. 

Insgesamt gelungen, wird das Buch im letzten Drittel allerdings vielleicht zu action-lastig und zu kriegerisch. Ist wohl Geschmackssache, ob dies dem jeweiligen Leser gefällt.  

Phantastiknews resümiert, dass es „Fantasy weitab der gängigen Pfade [ist], interessant, spannend, ja packend voller schillernder, glaubwürdiger Gestalten“.

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