Sonntag, 25. Februar 2018

Soundwelten: Wucan mit „Reap the Storm“

Mittlerweile habe ich mir das oben genannte, zweite und bislang letzte Album (2017) der Band zugelegt. 

Warum kommt mir die Musik von Wucan häufiger so bekannt vor? Keine Ahnung, ich kann es an konkreten Namen nicht festmachen, aber manche Riffs kenne ich. Und weil es sich stark nach 70er-Jahre und manchmal sehr psychedelisch anhört, fragt metal auch, ob es sich um „eine seit den Siebzigern übersehene Musikerkommune aus der Nähe der niederländischen Grenze“ handelt? 

Die noch sehr junge Band gefällt mir vor allem, wenn sie ihren klassischen flötenbasierten Hard Rock ablegt und der Sound in ausgedehnte krautrockig-psychedelische Epen übergeht. Auf dem Album kommen die Highlights daher aus meiner Sicht erst am Ende mit zwei 21 bzw. 18 Minuten langen Epen. 

Wucan haben es mittlerweile schon in den Rockpalast gebracht. Von daher kann youtube ein qualitativ exquisites, langes Video einer Show bieten: 


Allerdings war dieses Konzert schon in 2016, daher gibt es dort nichts vom neuesten Werk. Aber man sieht, was für eine charismatische Frontfrau die Band hat – und auch hier kommt das große Epos erst am Ende mit dem knapp 16-minütigem „Wandersmann“ vom ersten Album. 

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