Montag, 6. November 2017

Medizinisches

Abgesehen davon, dass ich am Donnerstag wegen der in knapp zwei Wochen anstehenden Südostasien-Reise meinen Typhus-Schutz impftechnisch aufgefrischt habe, wechselte ich auf Anraten meiner Ärztin meine thromboseverhindernden Blutverdünner-Tabletten von Phenpro-ratiopharm zu Eliquis. Damit wechselt der Wirkstoff Phenprocoumon zu Apixaban. 

Die wesentlichen Vorteile sind, dass der Wirkstoff wesentlich schneller reagiert und nur noch alle drei Monate eine Kontrolluntersuchung erforderlich ist, weil das Medikament anders funktioniert. 

Der Winter ist sehr lang, theoretisch kann ich also wieder längere Reisen machen [ich sehe mürrische Gesichter der Arbeitskollegen auf mich zukommen]. 

Meine gesetzliche Krankenkasse zahlt – momentan - diesen Luxus nach dem neuesten Stand der Medizintechnik (?). Die Eliquis-Tabletten sind ein Vielfaches teurer als die Phenpro-Tabletten, sie kosten ungefähr 971 €/Jahr.

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